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Bremen-Wahl: Grüne wirft nach Pleite hin – Söder macht Habeck als Hauptproblem aus

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Die nächtliche Hochrechnung der Bremen-Wahl 2023 sieht die SPD als Sieger. Bovenschulte schließt nur Bürger in Wut als Regierungspartner aus.

Update vom 15. Mai, 18.50 Uhr: Nach dem Sieg der SPD bei der Bürgerschaftswahl in Bremen hält sich die Partei weiter alle Bündnisoptionen offen. Zunächst wolle die SPD Eckpunkte für die Koalitionsgespräche festlegen, sagte Bremens Bürgermeister vor einer Sitzung des Landesvorstands am Montagabend. Auf dieser Grundlage würden die Gespräche „konstruktiv mit allen demokratischen Parteien“ geführt.

„Dann wird man sehen, wo die inhaltlichen Überschneidungen am größten sind“, betonte Bovenschulte. „Da jetzt zu spekulieren, dass es so oder anders ist, das bringt ja nichts.“ Im Vorfeld hatte der Bürgermeister eine Regierungsbildung mit der Partei Bürger in Wut ausgeschlossen.

Stimmen bei Bremen-Wahl für Bremerhaven ausgezählt: Bürger in Wut zweitstärkste Kraft

Update vom 15. Mai, 16.55 Uhr:  In Bremerhaven sind die Bürger in Wut (BiW) bei der Bürgerschaftswahl die zweitstärkste Kraft hinter der SPD geworden. In der Seestadt wurden am Montag bereits alle Wahlbezirke ausgezählt, wie die Landeswahlleitung mitteilte. Demnach hat die SPD mit 29 Prozent die meisten Stimmen bekommen. Die BiW erreichten 22,7 Prozent, knapp vor der CDU mit 21,3 Prozent.

Nach Niederlage bei Bremen-Wahl: Söder macht Habeck als Hauptproblem aus

Update vom 15. Mai, 14.37 Uhr: CSU-Chef Markus Söder hat den Ausgang der Bremen-Wahl mit dem Wirbel um die Klimapolitik erklärt - gemeint war wohl insbesondere Robert Habecks Heizungsgesetz. „Das Herzstück der Ampel, nämlich die Grünen, haben massiv verloren, weil der Großteil der Bürgerinnen und Bürger in tiefer Sorge ist, wie die Entwicklung in unserem Land weitergeht“, sagte Söder nach einer CSU-Vorstandssitzung.

„Die Grünen werden abgestraft oder verlieren einen Teil ihrer Wähler, weil sie in uralte trotzig-ideologische Muster zurückfallen“, fügte er hinzu. Er forderte von der Ampelkoalition erneut, sie müsse das geplante Heizungsgesetz „stoppen und versenken“. Die CSU will auch eine Heizungskampagne der Schwesterpartei CDU unterstützen.

Update vom 15. Mai, 14.07 Uhr: Die Stimmauszählung nach der Bremen-Wahl geht weiter - eine neue Hochrechnung von 12.45 Uhr bringt allerdings eher geringe Verschiebungen: Verglichen mit den Zahlen aus der Nacht verliert die CDU leicht, die Grünen können sich zugleich etwas stärker von der Linken absetzen. Der Abstand beträgt nun 0,8 Prozentpunkte. Das vorläufige amtliche Endergebnis soll erst nach Abschluss der Auszählung am Mittwoch vorliegen.

Grüne wirft nach Bremen-Wahlpleite hin: SPD lässt Partner noch im Ungewissen

Update vom 15. Mai, 13.20 Uhr: Die Bremen-Wahl zeigt erste Konsequenzen: Die Grüne-Spitzenkandidaten Maike Schaefer hat nach dem enttäuschenden Abschneiden ihrer Partei ihren Rückzug angekündigt. Sie stehe in einer neuen Regierung nicht mehr als Senatorin zur Verfügung, erklärte sie.

Wahlgewinner Andreas Bovenschulte (SPD) ließ am Mittag aber ohnehin offen, ob er wie bisher mit den Grünen und der Linken koalieren will. „Wir werden Sondierungsgespräche mit allen demokratischen Parteien führen“, sagte er nach einem Gespräch mit der SPD-Bundesspitze in Berlin. Er wolle „Inhalte“ in den Vordergrund stellen.

Auch die FDP hatte mit 5,2 Prozent der Stimmen bei der Bürgerschaftswahl schwach abgeschnitten. Parteichef Christian Lindner will aber keine bundespolitischen Schlüsse ziehen. „Es gibt aus Sicht der Freien Demokraten keine“, sagte er am Mittag auf die Frage nach möglichen Auswirkungen auf Berlin. Generalsekretär Bijan Djir-Sarai hatte sich schon zuvor erneut für ein schärferes Profil seiner Partei in der Ampel-Koalition ausgesprochen. Er fügte im Deutschlandfunk aber hinzu: „Keine Partei wird erfolgreich sein, wenn sie sagt, wir spielen jetzt Opposition in der Regierung.“

Update vom 15. Mai, 8.10 Uhr: Über das Ergebnis der Wahl in Bremen wollen sich am Montag auch die Gremien der Bundesparteien in Berlin beraten. Teilnehmen werden die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten auf Landesebene, anschließend wollen sich die jeweiligen Parteivorsitzenden dazu äußern. Den Auftakt der Pressekonferenzen machen SPD und FDP um 11.30 Uhr. Bis 14.00 Uhr folgen Linke, CDU und die Grünen.

Deutliche Verluste mussten die bislang mitregierenden Grünen hinnehmen, die Reaktion darauf wird daher mit Spannung erwartet. Der prognostizierte Wahlsieger Bovenschulte (SPD) ließ zunächst offen, ob er das bisherige rot-grün-rote Bündnis fortsetzen oder mit der CDU eine Koalition eingehen will.

Bremen-Wahl 2023: Amtliche Hochrechnung von 0.30 Uhr liegt vor - Grüne überholen Linke

Update vom 15. Mai, 4.40 Uhr: Die bisherige Regierungspartei SPD hat einer amtlichen Hochrechnung von 00.30 Uhr zufolge die Bürgerschaftswahl in Bremen mit 29,9 Prozent gewonnen. Zweitstärkste Kraft wurde die CDU mit 25,7 Prozent, wie die Landeswahlleitung mitteilte. Die mitregierenden Grünen kamen diesen Angaben nach auf 11,7 Prozent der Stimmen, der dritte Koalitionspartner, die Linkspartei, erreicht 11,2 Prozent. Die rechtspopulistische Regionalpartei Bürger in Wut (BiW) erzielt demnach 9,6 Prozent und zieht erstmals in Fraktionsstärke in die Bürgerschaft ein. Die FDP erreichte 5,2 Prozent der Stimmen.

Die Hochrechnung auf Basis der ausgezählten Stimmen bis 0.30 Uhr sei repräsentativ und die letzte, die in der Nacht zum Montag veröffentlich wurde, sagte eine Sprecherin der Landeswahlleitung. Die Hochrechnungen sollten am Montagvormittag ab 10.30 Uhr fortgesetzt werden. Das vorläufige amtliche Endergebnis soll nach Abschluss der Auszählung am Mittwoch (17. Mai) vorliegen.

Amtliche HochrechnungSPDCDUGrüneLinkeFDPBiW
Stand 00.30 Uhr29,9 %25,7 %11,7 %11,2 %5,2 %9,6 %

Update vom 14. Mai, 00.58 Uhr: Der amtlichen Hochrechnung zur Bremen-Wahl 2023 zufolge hat die Regierungspartei SPD die Bürgerschaftswahl in der Hansestadt mit 29,9 Prozent gewonnen. Die CDU wurde mit 25,7 Prozent demnach zur zweitstärksten Kraft nach den bisherigen Zahlen, wie die Landeswahlleitung am frühen Montag erklärte.

Nach der amtlichen Hochrechnung mussten die mitregierenden Grünen zwar schwere Verluste hinnehmen. Den Angaben zufolge konnte sich die Partei sich trotz der Klatsche bei der Bremen-Wahl, die wohl auch auf die Habeck-Affären zurückzuführen ist, mit 11,7 Prozent der Stimmen, knapp vor dem dritten Koalitionspartner positionieren.

Bremen-Wahl 2023: BiW schrammt nach amtlicher Hochrechnung knapp an 10 Prozent vorbei

Die Linkspartei erreicht 11,2 Prozent. Die rechtspopulistische Regionalpartei Bürger in Wut (BiW) erzielt demnach 9,6 Prozent und zieht erstmals in Fraktionsstärke in die Bürgerschaft ein. Die FDP erreichte 5,2 Prozent der Stimmen.

Die Hochrechnung auf Basis der ausgezählten Stimmen bis 0.30 Uhr sei repräsentativ und die letzte, die in der Nacht zum Montag veröffentlicht werde, sagte eine Sprecherin der Landeswahlleitung. Die Hochrechnungen sollten am Montagvormittag ab 10.30 Uhr fortgesetzt werden. Das vorläufige amtliche Endergebnis soll nach Abschluss der Auszählung am Mittwoch (17. Mai) vorliegen.

Update vom 14. Mai, 22.52 Uhr: Bürgermeister Bovenschulte zeigt sich erleichtert über das Wahlergebnis. Er räumt jedoch ein, dass es noch „Luft nach oben“ gibt. „Wir wollen in den nächsten vier Jahren eine gute Politik machen, damit wir das Ergebnis weiter steigern können“, sagte der SPD-Spitzenkandidat bei Buten un Binnen. Zudem betont Bovenschulte, dass die jetzige Regierung aus Rot-Grün-Rot gute Arbeit geleistet hat. Frank Imhoff deutet Bereitschaft an, als CDU Sondierungsgespräche mit der SPD zu führen. „Wenn sie uns anruft, stehen wir bereit“, so Imhoff bei Buten un Binnen. „Aber auf die Inhalte kommt es an“, betont der CDU-Spitzenkandidat. Auch die Grünen wollen weiter regieren, bestätigte Senatorin Maike Schaefer in der TV-Sendung.

Amtliche Hochrechnung bei Bremen-Wahl 2023: SPD stärkste Kraft, Linke vor Grünen

Update vom 14. Mai, 22.06 Uhr: Die SPD hat nach einer ersten amtlichen Hochrechnung die Bürgerschaftswahl in Bremen mit 29,2 Prozent gewonnen. Zweitstärkste Kraft wurde die CDU mit 25,6 Prozent, wie die Landeswahlleitung am Sonntag nach Auszählungsergebnissen bis 21.30 Uhr mitteilte. Die Grünen können demnach mit 12 Prozent der Stimmen rechnen, die Linke auf 12,1 Prozent. Für die Bürger in Wut wurden bislang 9,3 Prozent ermittelt, für die FDP 5,2 Prozent.

Amtliche HochrechnungSPDCDUGrüneLinkeFDPBiW
Stand 22.02 Uhr29,2 %25,6 %12 %12,1 %5,2 %9,3 %

Hochrechnung der Bremen-Wahl 2023 ist da: SPD geht als klarer Gewinner hervor

Update vom 14. Mai, 21.30: Die SPD hat die Bürgerschaftswahl in Bremen nach einer ersten ZDF-Hochrechnung klar gewonnen. Die Sozialdemokraten von Bürgermeister Andreas Bovenschulte landen demnach mit 29,9 Prozent deutlich vor der CDU mit 26,7 Prozent. Die Grünen werden mit 11,3 Prozent drittstärkste Kraft, die Linke kommen auf 10,9 Prozent.

Die FDP liegt der Hochrechnung zufolge bei 5,2 Prozent und könnte demnach im Parlament bleiben. Die lokale rechtspopulistische Bewegung Bürger in Wut (BiW) verbessert sich sehr stark auf 9,5 Prozent. Sie profitiert davon, dass die AfD wegen interner konkurrierender Kandidatenlisten nicht zur Wahl zugelassen wurde. Wegen des komplizierten Bremer Wahlsystems wird das vorläufige amtliche Endergebnis erst am Mittwoch erwartet.

HochrechnungSPDCDUGrüneLinkeFDPBiW
ZDF29,9 %26,7 %11,3 %10,9 %5,2 %9,5 %
ARD29,5 %25,8 %12,2 %11 %5,3 %9,7 %

Hochrechnung der Bremen Wahl: BiW kommt auf zweistelligen Wert

Update vom 14. Mai, 20.33 Uhr: Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) hat sich beunruhigt über das wohl zweistellige Abschneiden der rechtspopulistischen Partei Bürger in Wut (BiW) bei der Bürgerschaftswahl in Bremen gezeigt. „Das gibt Anlass zur Sorge“, sagte der SPD-Politiker am Sonntag. Die Wählergruppe habe aber sehr vom Fehlen der AfD bei der Wahl profitiert, sagte Bovenschulte zur Einordnung.

Wahl Bremen 2023 Prognose: SPD führt – CDU will mitregieren

Update vom 14. Mai, 19.30 Uhr: Die CDU hat bei der Bürgerschaftswahl in Bremen aus Sicht ihres Spitzenkandidaten Frank Imhoff ihr Ziel nicht erreicht. Imhoff bot dem voraussichtlichen Wahlsieger und amtierenden Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) eine Zusammenarbeit an. Die CDU stehe für eine „Mehrheit der Vernunft“ bereit, sagte er am Abend der Bremen-Wahl 2023.

Nach erster Hochrechnung der Bremen-Wahl 2023: AfD will juristische Schritte prüfen

Die AfD will indes im Nachgang zur Bremen-Wahl juristische Schritte prüfen. Sie war nach internen Querelen aus formalen Gründen nicht zugelassen worden. Die Partei wolle „die rechtlichen Möglichkeiten noch mal prüfen und wahrscheinlich auch ausschöpfen, so dass nicht ausgeschlossen ist, dass die Bremer Bürger demnächst dann noch mal zur Wahl gehen dürfen“, sagte Vizevorsitzenden Stephan Brandner am Sonntagabend in der ARD.

Erste Hochrechnung der Bremen-Wahl 2023 sieht SPD vorne – Bovenschulte hält sich Optionen offen

Update vom 14. Mai, 19.15 Uhr: Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte will sich nach der Bürgerschaftswahl alle Koalitionsoptionen offen halten. „Wir wollen am Ende mit den demokratischen Parteien sprechen“, sagte Bovenschulte am Sonntagabend in der ARD nach der ersten Hochrechnung der Bremen-Wahl. Das bisherige Bündnis aus SPD, Grünen und Linkspartei habe eine gute Arbeit geleistet. Bovenschulte sagte, er könne sich eine Fortsetzung dieser Koalition vorstellen. Er wolle aber auch mit der CDU sprechen. Man müsse sehen: „Was sind die Herausforderungen und wer kann die am besten gemeinsam schultern“, sagte der 57-Jährige.

Erste Hochrechnung der Bremen-Wahl 2023: Laut Prognosen liegt die SPD vorne.

Nach Hochrechnung der Bremen-Wahl: Grüne zeigt sich über Prognose erschüttert

Update vom 14. Mai, 19.00 Uhr:  Nach den ersten Prognosen zum Ausgang der Bürgerschaftswahl in Bremen hat sich Grünen-Spitzenkandidatin Maike Schaefer enttäuscht gezeigt. „Wir haben uns sicherlich alle viel mehr gewünscht“, sagte sie am Sonntag bei der Wahlparty der Grünen.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD-Kandidat Andreas Bovenschulte und CDU-Herausforderer Frank Imhoff habe den Grünen eher geschadet, sagte Schaefer. Sie wolle sich für eine Fortsetzung der Regierungskoalition aus SPD, Grünen und Linken einsetzen. Vom Ergebnis der rechtspopulistischen Wählervereinigung Bürger in Wut, die nach der Prognose auf 10,5 Prozent kam, zeigte sie sich erschüttert.

Update vom 14. Mai, 18.25 Uhr: Die SPD ist nach der ersten Prognose in Jubelstimmung. „Die Nummer eins in Bremen, das sind wir!“, sagte Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Auch aus Berlin kommen Glückwünsche. „Wir sind sehr froh über dieses Wahlergebnis, ich glaube, das Ergebnis ist gerechtfertigt“, sagte SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert. Könnte sich die Rot-Grün-Rot-Regierung weiter fortsetzen? „Gegen die SPD kann keine Regierung gebildet werden“, so Kühnert. Es bleibe bei den „Parteifreunden vor Ort zu entscheiden.“

Hochrechnungen der Bremen-Wahl 2023: Prognose sieht SPD vorne

Update vom 14. Mai, 18.15 Uhr: Die Sitzverteilung sähe laut Prognose so aus: CDU 23 Sitze, SPD 28 Sitze, Grüne 11 Sitze, Linke 10 Sitze, BiW 10 Sitze und FDP fünf Sitze.

Erste Prognose der Bremen-Wahl 2023 ist da: SPD triumphiert, CDU mit Frank Imhoff auf Platz Zwei

Update vom 14. Mai, 18.00 Uhr: Erste Zahlen zur Bremen-Wahl 2023 – die 18-Uhr-Prognose ist da

18 Uhr Prognose SPDCDUGrüneLinke FDPBürger in WutSonstige
ZDF 30 %24,5 %12 % 11 %5 %10,5 %7 %
ARD27,5 % 25,5 % 12,5 % 10,5 % 5 %10,5 % 5,5 %

Vor Hochrechnung bei Bremen-Wahl: Wahlbeteiligung sackt ab

Update vom 14. Mai, 16.31 Uhr: Vor der Hochrechnung bei der Bremen-Wahl gibt es schlechte Neuigkeiten: Nachdem bis 14 Uhr die Wahlbeteiligung im Land Bremen über der im Jahr 2019 lag, hat sich der Trend nun umgekehrt: Bei 44,9 Prozent lag die Wahlbeteiligung der Bremen-Wahl um 16 Uhr, teilt der Landeswahlleiter mit. Das sind zwei Prozentpunkte weniger als 2019. Im Wahlbereich Bremen gingen bis zum jetzigen Zeitpunkt 45,7 Prozent zur Wahl, in Bremerhaven sind es 41,7.

Bremen-Wahl: Das Spitzenpersonal der Parteien im Überblick

Für die SPD geht bei der Bremen-Wahl der amtierende Bürgermeister Andreas Bovenschulte als Spitzenkandidat ins Rennen. Der Jurist wurde am 11. August 1965 in Hildesheim geboren.  Seit 1984 Mitglied der SPD, wurde er im Juni 2010 vom Parteitag zum Landesvorsitzenden der SPD Bremen gewählt. Er ist als Parteilinker bekannt, gilt parteiübergreifend aber auch als pragmatischer Politiker. So wurde er bei der Wahl zum Bürgermeister von Weyhe im Jahr 2014 auch von der CDU unterstützt.
Für die SPD geht bei der Bremen-Wahl der amtierende Bürgermeister Andreas Bovenschulte als Spitzenkandidat ins Rennen. Der Jurist wurde am 11. August 1965 in Hildesheim geboren. Seit 1984 Mitglied der SPD, wurde er im Juni 2010 vom Parteitag zum Landesvorsitzenden der SPD Bremen gewählt. Er ist als Parteilinker bekannt, gilt parteiübergreifend aber auch als pragmatischer Politiker. So wurde er bei der Wahl zum Bürgermeister von Weyhe im Jahr 2014 auch von der CDU unterstützt.  © Sina Schuldt/dpa
Während seines Studiums wohnte Bovenschulte in einer gemeinsamen WG mit Carsten Sieling, seinem Vorgänger im Amt des Bremer Bürgermeisters. Als Sieling auf eine weitere Amtszeit verzichtet, wurde Bovenschulte am 15. August 2019 zum Bremer Bürgermeister gewählt. Privat ist Bovenschulte ein begeisterter Fan von Werder Bremen, der als Dauerkartenbesitzer regelmäßig zu den Spielen ins Stadion geht.
Während seines Studiums wohnte Bovenschulte in einer gemeinsamen WG mit Carsten Sieling, seinem Vorgänger im Amt des Bremer Bürgermeisters. Als Sieling auf eine weitere Amtszeit verzichtet, wurde Bovenschulte am 15. August 2019 zum Bremer Bürgermeister gewählt. Privat ist Bovenschulte ein begeisterter Fan von Werder Bremen, der als Dauerkartenbesitzer regelmäßig zu den Spielen ins Stadion geht. © Imago
Als Herausforderer geht CDU-Spitzenkandidat Frank Imhoff in die Bremen-Wahl. Imhoff, am 23. Oktober 1968 in Bremen geboren, gehört schon seit Juni 1999 als Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft an. Nachdem die CDU aus der Bürgerschaftswahl in Bremen am 26. Mai 2019 erstmals in der Geschichte des Landes als stärkste Kraft hervorgegangen war, wurde Imhoff am 3. Juli 2019 zum Präsidenten der Bürgerschaft gewählt.
Als Herausforderer geht CDU-Spitzenkandidat Frank Imhoff in die Bremen-Wahl. Imhoff, am 23. Oktober 1968 in Bremen geboren, gehört schon seit Juni 1999 als Abgeordneter der Bermischen Bürgerschaft an. Nachdem die CDU aus der Bürgerschaftswahl in Bremen am 26. Mai 2019 erstmals in der Geschichte des Landes als stärkste Kraft hervorgegangen war, wurde Imhoff am 3. Juli 2019 zum Präsidenten der Bürgerschaft gewählt. © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Imhoff absolvierte nach dem Abschluss der Realschule eine Ausbildung zum Landwirt. Von 1990 bis 1995 arbeitete er in einem landwirtschaftlichen Betrieb und absolvierte parallel eine Ausbildung zum Landschaftspfleger. 1996 übernahm er den elterlichen Hof mit Milchviehhaltung im Bremer Ortsteil Strom, den er seitdem als selbständiger Landwirt gemeinsam mit seiner Familie in fünfter Generation führt. Imhoff ist verheiratet und hat drei Kinder.
Imhoff absolvierte nach dem Abschluss der Realschule eine Ausbildung zum Landwirt. Von 1990 bis 1995 arbeitete er in einem landwirtschaftlichen Betrieb und absolvierte parallel eine Ausbildung zum Landschaftspfleger. 1996 übernahm er den elterlichen Hof mit Milchviehhaltung im Bremer Ortsteil Strom, den er seitdem als selbständiger Landwirt gemeinsam mit seiner Familie in fünfter Generation führt. Imhoff ist verheiratet und hat drei Kinder. © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Für die Grünen ist Maike Schaefer bei der Bremen-Wahl wie schon 2019 erneut als Spitzenkandidatin am Start. Die Biologin, die am 2. Juni 1971 in Schwalmstadt geboren wurde, ist seit Januar 2002 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen Bremen. Von Juni 2015 bis August 2019 war sie Fraktionsvorsitzende ihrer Partei in der Bremischen Bürgerschaft, der sie als Abgeordnete von 2007 bis 2019 angehörte.
Für die Grünen ist Maike Schaefer bei der Bremen-Wahl wie schon 2019 erneut als Spitzenkandidatin am Start. Die Biologin, die am 2. Juni 1971 in Schwalmstadt geboren wurde, ist seit Januar 2002 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen Bremen. Von Juni 2015 bis August 2019 war sie Fraktionsvorsitzende ihrer Partei in der Bremischen Bürgerschaft, der sie als Abgeordnete von 2007 bis 2019 angehörte.  © Focke Strangmann/dpa
Bis 2019 war Schaefer umweltpolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Seit August 2019 ist sie Stellvertreterin des Präsidenten des Senats und Bürgermeisterin von Bremen sowie Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau. In dieser Funktion verantwortet Schaefer die Umgestaltung des Innenstadtverkehrs in Bremen mit Präferenz für ÖPNV und Fahrrad.
Bis 2019 war Schaefer umweltpolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Seit August 2019 ist sie Stellvertreterin des Präsidenten des Senats und Bürgermeisterin von Bremen sowie Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau. In dieser Funktion verantwortet Schaefer die Umgestaltung des Innenstadtverkehrs in Bremen mit Präferenz für ÖPNV und Fahrrad. © Eckhard Stengel/Imago
Kristina Vogt tritt erneut als Spitzenkandidatin der Linken bei der Bremen-Wahl an – so wie auch schon 2011, 2015 und 2019. Vogt ist seit 2008 Mitglied der Linken und war von 2010 bis 2011 Mitglied im Landesvorstand ihrer Partei. Seit 2011 saß sie als Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft. Im August 2019 übernahm sie den Posten als Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa. Damit schied sie aus der Bürgerschaft aus.
Kristina Vogt tritt erneut als Spitzenkandidatin der Linken bei der Bremen-Wahl an – so wie auch schon 2011, 2015 und 2019. Vogt ist seit 2008 Mitglied der Linken und war von 2010 bis 2011 Mitglied im Landesvorstand ihrer Partei. Seit 2011 saß sie als Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft. Von 2011 bis 2019 war sie Vorsitzende und Sprecherin ihrer Fraktion für Bildung und Inneres.  © Karsten Klama/dpa
Im August 2019 übernahm Vogt den Posten als Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa. Damit schied sie aus der Bürgerschaft aus. Vogt wurde am 3. Juni 1965 in Münster geboren und hat ein Kind. Bevor sie in die Politik einstieg, absolvierte sie eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten.
Im August 2019 übernahm Vogt den Posten als Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa. Damit schied sie aus der Bürgerschaft aus. Vogt wurde am 3. Juni 1965 in Münster geboren und hat ein Kind. Bevor sie in die Politik einstieg, absolvierte sie eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten.  © Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Für die FDP tritt Thore Schäck als Spitzenkandidat bei der Bremen-Wahl an. Zu Beginn seiner politischen Laufbahn engagierte er sich kurzzeitig für die SPD Bremen, ehe er zur FDP wechselte. Bei der Bundestagswahl 2017 kandidierte er erfolglos für die FDP auf Platz 5 der Landesliste. Im Mai 2019 wurde er Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. Er ist bau-, verkehrs- und finanzpolitischer Sprecher der FDP.
Für die FDP tritt Thore Schäck als Spitzenkandidat bei der Bremen-Wahl an. Zu Beginn seiner politischen Laufbahn engagierte er sich kurzzeitig für die SPD Bremen, ehe er zur FDP wechselte. Bei der Bundestagswahl 2017 kandidierte er erfolglos für die FDP auf Platz 5 der Landesliste. Im Mai 2019 wurde er Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. Er ist bau-, verkehrs- und finanzpolitischer Sprecher der FDP.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Im Oktober 2020 wurde Schäck zum Landesvorsitzenden der FDP Bremen gewählt. Die Wahl zum Spitzenkandidaten für die Bürgerschaftswahl fiel mit 91,6 Prozent deutlich aus. Jetzt gilt es noch, die Wahlberechtigten zu überzeugen. Mit der Botschaft „Who the heck is Thore Schäck?“ (Wer zum Teufel ist Thore Schäck) will die FDP ihren Kandidaten populär machen. Überall ist seine Telefonnummer zu finden, per QR-Code kann man auch seine Homepage aufrufen.
Im Oktober 2020 wurde Schäck zum Landesvorsitzenden der FDP Bremen gewählt. Die Wahl zum Spitzenkandidaten für die Bürgerschaftswahl fiel mit 91,6 Prozent deutlich aus. Jetzt gilt es noch, die Wahlberechtigten zu überzeugen. Mit der Botschaft „Who the heck is Thore Schäck?“ (Wer zum Teufel ist Thore Schäck) will die FDP ihren Kandidaten populär machen. Überall ist seine Telefonnummer zu finden, per QR-Code kann man auch seine Homepage aufrufen. © Sina Schuldt/dpa

Bürger in Wut hoffen vor Hochrechnung bei Bremen-Wahl auf zehn Prozent: „Sehr optimistisch“

Update vom 14. Mai, 15.17 Uhr: Der Spitzenkandidat der Partei Bürger in Wut (BIW) bei der Bremen-Wahl, Piet Leidreiter, hat ein zweistelliges Ergebnis bei der Bürgerschaftswahl als Ziel ausgegeben. „Mit zehn Prozent wären wir natürlich zufrieden“, sagte der 58-Jährige bei der Stimmabgabe zur Bremen-Wahl 2023 im Stadtteil Horn-Lehe. „Ich bin sehr optimistisch in den Wahlraum gegangen. Die letzten Umfragen lagen bei zehn Prozent, und wir schauen heute Abend mal, ob noch ein bisschen mehr geht.“

Bremen Wahl: Die Bürger in Wut wollen zweistellig werden.

Bremen-Wahl 2023: Bovenschulte gibt sich vor Hochrechnung optimisch

Update vom 14. Mai, 13.30 Uhr: Der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte zeigte sich bei der Stimmabgabe optimistisch, dass die SPD mit der ersten Hochrechnung wieder stärkste Kraft im kleinsten Bundesland wird. „Ich glaube, wir haben eine gute Chance, anders als 2019 wieder stärkste politische Kraft zu werden und einen klaren Regierungsauftrag zu bekommen.“ Damals hatte erstmals in der Geschichte des Landes Bremen die CDU vorn gelegen. Die zweitplatzierte SPD schmiedete aber ein Bündnis mit Grünen und Linkspartei und blieb an der Regierung.

Bovenschulte kam mit seiner Partnerin Kerstin Krüger ins Wahllokal. Er werde erst noch etwas auf der Terrasse in der Sonne sitzen, bevor interne Treffen beginnen und Ergebnisse erwartet werden, kündigte er an. „Das ist ja ein bisschen auch eine spannende Zeit wie früher vor der Bescherung.“

Bremen-Wahl 2023: Imhoff hofft auf Ergebnis wie bei der Berlin-Wahl

Update vom 14. Mai, 12.05 Uhr: Heute wählt Bremen bei der Landtagswahl sein Parlament neu. Bisher regiert ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linken. Den Umfragen zufolge kann Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) auf eine weitere Amtszeit im Bremer Rathaus hoffen. Demnach liegt die SPD mit 29 bis 30 Prozent vor der CDU, die auf 26 bis 28 Prozent kommt. Als Spitzenkandidat für die Christdemokraten tritt Landtagspräsident Frank Imhoff (54) an, der nach eigener Aussage auf ein ähnliches Ergebnis wie bei der Berlin-Wahl hofft. Damals gewann die CDU deutlich vor der SPD.

Update vom 14. Mai, 9.00 Uhr: In Bremen hat die Bürgerschaftswahl begonnen. Um 8.00 Uhr öffneten die Wahllokale. Im kleinsten deutschen Bundesland sind 462.000 Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme zur Wahl des Landesparlaments abzugeben. Der Zweistädte-Staat mit Bremen und Bremerhaven wird bislang von einer Koalition aus SPD, Grünen und Linken geführt. Bis 18.00 Uhr können die Stimmen abgegeben werden, danach werden Prognosen und Hochrechnungen zum Ergebnis erwartet.

Bremen-Wahl 2023: SPD laut Umfragen vor Frank Imhoff von der CDU

Erstmeldung vom 14. Mai, 14.50 Uhr: Bremen – Die Wahl in Bremen steht kurz bevor. Am 14. Mai 2023 entscheidet sich, wer künftig im Bundesland regieren wird. Eine Besonderheit: Die AfD wird bei der Bremen Wahl fernbleiben. Vorab sprechen die Umfragen der Bremen Wahl 2023 für die SPD als führende Partei. Noch ist allerdings nichts in Stein gemeißelt. Wird die SPD bei der Wahl in Bremen 2023 nach ihrer Niederlage aus 2019 zu stärksten Kraft?

Vor der Bremen Wahl 2023 liegen Sozialdemokraten derzeit knapp vor der CDU. Laut dem ZDF-Politbarometer käme die SPD auf 29 Prozent, CDU auf 26 Prozent und die Grünen erreichen 13 Prozent. Die Linken würden elf Prozent erreichen, die FDP sechs Prozent und die BIW zehn Prozent.

Die anderen Parteien lägen zusammen bei fünf Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde. Damit gäbe es neben SPD-geführten Dreier-Koalitionen auch eine Mehrheit für eine Koalition aus SPD und CDU. Bovenschulte möchte sich zumindest alle Optionen offenhalten. Bei der Bürgerschaftswahl 2019 wählten die Bremer die CDU erstmals als stärkste Partei. Die Sozialdemokraten rutschten bei der Bremen Wahl 2019 auf historisch schlechte 24,9 Prozent ab.

AfD bei Bremen-Wahl ausgeschlossen – profitieren „Bürger in Wut“ vom Streit?

Die AfD ist bei der Bremen Wahl 2023 nicht zugelassen. Aus der seit Jahren gespaltenen Partei im kleinsten Bundesland hatten zwei konkurrierende Vorstände Kandidatenlisten für die Wahl des Landesparlaments aufgestellt. Das führte dazu, dass der Landeswahlausschuss keine der Listen für den Wahlbereich Bremen zuließ und auch eine AfD-Liste für Bremerhaven gekippt wurde.

Weil die AfD in Bremen nicht antreten kann, steht die Protestpartei „Bürger in Wut“ bei der Bürgerschaftswahl vor einem Rekordergebnis. Seit Bekanntwerden dieser Nachricht stiegen die zuvor in den Umfragen noch nicht einmal eigens ausgewiesenen Werte der „Bürger in Wut“ schnell von sechs auf neun Prozent. Im Wahlbezirk Bremen könnten sie bei der Bürgerschaftswahl am 14. Mai zum ersten Mal die Fünf-Prozent-Hürde überschreiten.  

Wer sind die Kandidaten bei der Bürgerschaftswahl in Bremen?

Seit der Bremischen Bürgerschaftswahl 2019 gibt es eine rot-grün-rote Landesregierung, bestehend aus SPD, Grünen und der Linken. Der derzeitige Bürgermeister und Präsident des Senats ist Andreas Bovenschulte. Er tritt bei der Bremen-Wahl 2023 als Spitzenkandidat für die SPD an.

Die Grünen schicken die derzeitige Klimaschutzsenatorin Maike Schaefer als Spitzenkandidatin in den Wahlkampf. Mit 81,3 Prozent wurde Schaefer bei einer Deligiertenversammlung im September auf den ersten Platz der Landesliste gewählt. Die derzeitige Wirtschaftssenatorin Bremens, Kristina Vogt, führt den Wahlkampf der Linken an. Einstimmig gewählt wurde Frank Imhoff als CDU-Spitzenkandidat für die Bremische Bürgerschaftswahl 2023. Für die FDP tritt Spitzenkandidat Thore Schäck an, der sich für mehr Polizisten einsetzen will. Der Spitzenkandidat für die Partei BIW (Bürger in Wut) ist Piet Leidreiter

Wahlergebnisse nach der Bremen-Wahl 2023: Erste Hochrechnungen gegen 21.30 Uhr

Gewählt wird am Sonntag (14. Mai). Bis 18.00 Uhr werden die Wahllokale bei der Bremen-Wahl geöffnet sein. Nach der Schließung der Wahllokale wird es aber erst einmal ab 18.00 Uhr Prognosen zum Ausgang der Bremen-Wahl geben. Dabei handelt es sich erst einmal um Erhebungen von Meinungsforschungsinstituten.

Eine offizielle Hochrechnung vom Wahlleiter der Bürgerschaftswahl soll erst gegen 21.30 erfolgen. Am Montag (15. Mai) soll für den Wahlbereich in Bremerhaven das vorläufige Endergebnis zur Bremen-Wahl 2023 mitgeteilt werden. In Bremen könnte es länger dauern, bis alle Stimmzettel ausgezählt sind. Ein vorläufiges Ergebnis könnte vielleicht sogar erst am Mittwoch verkündet werden, hieß es.

Rubriklistenbild: © Carmen Jaspersen/AFP

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