Europas schwache Position

Trump und Putin entscheiden: Europa kämpft um Mitspracherecht

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Drei Prinzipien bestimmen Europas neue Diplomatie. Trump loben, verlangsamen, Konflikte meiden. Doch wird die Strategie langfristig erfolgreich sein?

Brüssel/Washington, D.C. – Am Nachmittag wird die „Koalition der Willigen“ ein weiteres Treffen zum Ukraine-Krieg abhalten. Die Gruppe europäischer Nationen, die nach Abschluss eines Abkommens Friedenstruppen in die Ukraine entsenden wollen, hofft so weiter auf den umstrittenen Friedensplan einwirken zu können – und ein gewisses Maß an europäischem Einfluss zu wahren. Zuvor hatte das von US-Präsident Donald Trump vorgelegte Papier die europäischen Staats- und Regierungschefs erneut mit einer entscheidenden Frage konfrontiert: wie viel Mitsprache hat Europa auf der Weltbühne?

Großbritanniens Premierminister Keir Starmer, der französische Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz versuchen gemeinsam, europäischen Einfluss zu sichern.

Der US-Präsident hatte am Wochenende einen 28-Punkte-Friedensplan vorgelegt, der die Ukraine faktisch zu Kapitulation zwingen würde. Dieser Vorschlag war so stark auf die Forderungen Russlands ausgerichtet, dass US-Außenminister Marco Rubio der Vorwurf dementieren musste, er sei vom Kreml verfasst worden. Zudem stammt der Plan vollständig aus amerikanisch-russischer Feder, die Europäer waren nicht konsultiert worden. Trump hatte jedoch deutlich gemacht, dass die Ukraine schnell unterschreiben müsse, sonst drohten nicht näher bezeichneten Konsequenzen.

Ukraine-Friedensplan: Europäische Koalition kämpft um Mitsprache in Trump-Verhandlungen

Großbritanniens Premierminister Keir Starmer, der französische Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz widerstanden der Versuchung, Trumps prorussisch ausgerichteten Plan scharf zu kritisieren. Stattdessen begrüßten sie ihn öffentlich, um den US-Präsidenten bei Laune zu halten. Gleichzeitig betonten sie jedoch, er sei lediglich ein Ausgangspunkt für Diskussionen. Ziel war es, den Prozess zu verlangsamen und Bestimmungen zu streichen, die europäische rote Linien überschreiten: russische Gebietseroberungen in der Ukraine, ein NATO-Beitrittsverbot für Kiew, Begrenzung der ukrainischen Streitkräfte und das Verbot europäischer Truppen in der Ukraine.

Bisher scheint die Strategie aufzugehen. Nach einem Treffen am Rande des G20-Gipfels in Südafrika am Samstag (22. November) erklärten die Europäer den Plan für einen guten Anfang. Und sie versprachen, gemeinsam daran zu arbeiten, seine Bestimmungen zu „stärken“. Tags darauf gaben die USA und die Ukraine nach Verhandlungen in Genf, an denen diesmal hochrangige europäische Diplomaten teilnahmen, eine gemeinsame Erklärung ab. Sie kündigten einen „aktualisierten und verfeinerten Friedensrahmen“ an und versprachen, die Verhandlungen zur Wahrung der ukrainischen Souveränität fortzusetzen.

Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS). Die GUS besteht aus ehemaligen Staaten der Sowjetunion, die bis heute zum Großteil eng verbunden mit Russland geblieben sind. Doch Moskau-Machthaber Putin hat nicht nur in den Sowjet-Gebieten Freunde. Putin findet auch nach mehreren Jahren Angriffskrieg in der Ukraine noch immer fast weltweit Verbündete. Eine Übersicht: © Imago
Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs steht ein Mann eng an der Seite Wladimir Putins: Alexander Lukaschenko. Das von ihm autoritär beherrschte Belarus teilt sich eine mehr als tausend Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. Lukaschenko unterstützte Putins Truppen logistisch bei ihrer Invasion des Nachbarlandes. © Imago
Kim Jong-un und Wladimir Putin
Ein weiterer enger Verbündeter Wladimir Putins ist Kim Jong-un. Der Machthaber regiert ein totalitäres Nordkorea, das als sozialistische Diktatur historisch enge Beziehungen zu Russland pflegt. © Gavriil Grigorov/Imago
russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist
Im Lauf des Ukraine-Kriegs wurde aus der symbolischen Verbindung ein militärisches Bündnis. Kim Jong-un unterstützte Putins Feldzug mit Waffen, Munition und Soldaten. Laut Schätzungen könnten es mehr als 30.000 Mann aus Nordkorea sein, die an der Front im Ukraine-Krieg kämpfen. Auf dem Bild zu sehen ist ein russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist.  © Imago
Xi Jinping zu Gast bei Wladimir Putin
Die Volksrepublik China pflegt sowohl mit Nordkorea als auch mit Russland enge Beziehungen. Das bewies Präsident Xi Jinping zuletzt durch seinen Besuch Moskaus am „Tag des Sieges“. An der Seite Putins begutachte Xi als Gast auf der Ehrentribüne die große Militärparade, die durch Russlands Hauptstadt rollte. Doch China unterstützt Russland nicht nur symbolisch durch Besuche, sondern auch ganz praktisch mit Seltenen Erden und Devisen. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist China der größte Importeur für russische Rohstoffe geworden. © Imago
Präsident Wladimir Putin mit To Lam
Der Dritte im Bunde der ostasiatischen Verbündeten Russlands ist Vietnam. Hier posiert Präsident Wladimir Putin mit Tô Lâm, Präsident Vietnams von Mai 2024 bis Oktober 2024, bei einem Besuch des russischen Staatschefs in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. © Kristina Kormilitsyna/Imago
Wladimir Putin und Narendra Modi
In Südasien, konkret auf dem indischen Subkontinent, findet sich mit Narendra Modi der nächste enge Verbündete Russlands. Indiens Premierminister pflegt ein enges Verhältnis zu Putin. Hier umarmen sich beide bei einem Treffen in Neu-Delhi im Jahr 2018. Indien ist durch mehrere internationale Organisationen und Bündnisse mit Russland verbandelt. Die wohl wichtigsten darunter sind die Zusammenkunft der sogenannten BRICS-Staaten und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
König Ibrahim Ismail von Johor aus Malaysia beim Besuch Putins in Russland
Auch Malaysia ist wie Russland Mitglied des BRICS-Staatenbundes. In Begleitung seiner Frau Raja Zarith Sofia reiste König Ibrahim Ismail von Johor nach Russland, um Putin im Kreml zu besuchen. © Imago
Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Präsident Wladimir Putin eine gute Beziehung
Zur Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) zählt neben Russland unter anderem die Ex-Sowjet-Republik Kasachstan. Das Land teilt sich mit 7644 Kilometern die längste Landgrenze der Welt mit Russland. Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Putin eine gute Beziehung. Kasachstan bezieht 90 Prozent seiner Waffenimporte aus Russland, das wiederum den in Kasachstan gelegenen Weltraumbahnhof Kosmodrom Baikonur mietet. Beide Länder sind außerdem Mitglied in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
Putin und Traoré
Zu Putins engen Verbündeten gehört auch Burkina Fasos Regierungschef Inbrahim Traoré. Am 9. Mai 2025 besuchte er Putin in Moskau (im Bild). „Wir glauben, dass der Terrorismus, den wir heute erleben, vom Imperialismus herrührt, und wir bekämpfen ihn“, sagte er bei einem bilateralen Treffen. In Erinnerung geblieben ist auch eine virale Rede beim Afrika-Gipfel im Jahr 2023 in Russland. Im Beisein Putins machte er damals den Westen dafür verantwortlich, dass Afrika trotz seiner Rohstoffe der ärmste Kontinent sei.  © IMAGO/Mikhail Metzel/Kremlin Pool
Ägypten Militärband Moskau
Mehr als 80 Jahre Diplomatie verbinden Ägypten und Russland. Das Land am Nil ist wirtschaftlich von Moskau abhängig. Auch Putin profitiert von den Verbindungen nach Kairo. Der russische Präsident betrachtet Ägypten als Tor nach Afrika. Im August 2022 war eine ägyptische Militärband in Moskau zu Gast (im Bild). Auch bei der Militärparade zum 80. Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 marschierte eine Einheit aus Ägypten über den Roten Platz.  © Sergei Bobylev/Imago
Laos-einheit in Moskau
Am „Tag des Sieges“ über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 paradierte auch eine Einheit aus Laos durch Moskau. Angeblich arbeitet Putin derzeit intensiv daran, das Land in den Krieg gegen die Ukraine einzubinden. Im Sommer 2025 begrüßte er den laotischen Präsidenten Thongloun Sisoulith in Moskau. © Ricardo Stuckert/Imago
Turkmenistan Moskau Parade
Turkmenistan schickte ebenfalls eine Einheit nach Moskau. Die zentralasiatische Republik Turkmenistan am Kaspischen Meer gehört auch Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu den am meisten abgeschotteten Staaten der Welt.  © Ricardo Stuckert/Imago
Aleksandar Vucic Putin Netanjahu
Auch der serbische Staatschef Aleksandar Vučić nahm 2025 – wie auch schon 2018 (im Bild) – in Moskau an der Parade vor rund 10.000 Soldaten teil. Die Beziehungen zwischen Serbien und Russland gelten als traditionell freundschaftlich. Belgrad verweigert sich den Sanktionen gegen Russland und hat den Westen für den Ukraine-Krieg verantwortlich gemacht. Zuletzt gab es trotzdem zwischen Moskau und Belgrad Verstimmungen, als der russische Auslandsgeheimdienst Serbien den Verkauf von Munition an die Ukraine vorwarf. © Mikhail Metzel/Imago
Milorad Dodik
Putins wichtigster Mann am Balkan heißt Milorad Dodik (2. von rechts). Der bosnisch-serbische Separatistenführer betreibt seit Jahren die Abspaltung des Landesteils Republika Srpska vom bosnischen Staat. Dodik stimmt sich dabei regelmäßig mit dem russischen Präsidenten ab. © Alexei Nikolsky/Imago
Salva Kiir Putin
Im September 2023 traf sich Putin mit Salva Kiir Mayardit, dem Präsidenten von Südsudan. „Die Welt diktiert, dass niemand allein überleben oder Erfolg haben kann“, sagte Salva Kiir. Zu Putin gewandt meinte er, dass sein Land starke Freunde brauche: „Sie sind einer von ihnen.“ © Valery Sharifulin/Imago
Orban Putin
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ist Putin im Ukraine-Krieg stets treu geblieben. So hat er während der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2024 den bis dahin weitgehend isolierten Kremlchef zum Ärger vieler EU-Länder überraschend in Moskau besucht und sich als Vermittler inszeniert (im Bild). Zugleich nutzt Orbán jede Gelegenheit, um gegen die Ukraine auszuteilen.  © Valeriy Sharifulin/Imago
Putin und Ramaphosa
Ende Juli 2023 war Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa bei Putin zu Gast. Der Kremlchef hatte seine Gäste zum Abschluss eines zweitägigen Afrika-Gipfels in St. Petersburg eingeladen, den er in der russischen Ostsee-Metropole veranstaltete. Südafrika, das mit Russland, China, Indien und Brasilien die Brics-Staatengruppe bildet, wird wegen seiner Russland-Nähe vom Westen mit Skepsis betrachtet.  © Sergei Bobylev/Imago
Peseschkian Putin
Im Januar 2025 war Massud Peseschkian in Moskau zu Besuch. Dabei unterzeichnete Irans Präsident gemeinsam mit Putin ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft. Russland und der Iran vertieften damit ihre militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit für die nächsten 20 Jahre.  © Imago
Putin Ortega
Seit vielen Jahren steht Nicaragua an der Seite Putins. Nach dem Aufstand der russischen Privatarmee Wagner gegen die eigene Staatsführung im Juni 2023 schickte auch Präsident Daniel Ortega (hier ein Bild aus dem Jahr 2014) eine Botschaft nach Moskau. In der offiziellen Mitteilung hieß es, Ortega und seine Ehefrau sowie Vizepräsidentin Rosario Murillo übermittelten Putin „unsere Zuneigung in revolutionärer Bruderschaft“. © Cesar Perez/afp
Maduro
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro tat es ihm gleich. „Wir senden unsere Umarmung der Solidarität und der Unterstützung an den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, dem es gelungen ist, einen Versuch des Verrats und des Bürgerkriegs zu bewältigen und seinem Volk den Sieg und den Frieden zu garantieren“, twitterte er damals. © Alexandr Kryazhev/Imago
Putin Goita
Im Juni 2025 verständigten sich Putin und Malis Militärmachthaber Assimi Goïta auf eine bilaterale Kooperation. Russland ist enger Verbündeter von Goïta, der gegen Terrormilizen in Mali auch auf russische Wagner-Söldner setzte. Das Militär hatte sich 2020 und 2021 an die Macht geputscht, die Zusammenarbeit mit Ex-Kolonialmacht Frankreich beendet und sich Moskau zugewandt. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Sassou Nguesso Afewerki
Ende Juli 2023 war Putin gemeinsam mit Denis Sassou Nguesso, dem Präsidenten der Republik Kongo (rechts), und dem eritreischen Präsidenten Isaias Afewerki (links) beim Tag der Marine auf der Newa in St. Petersburg unterwegs. Mit ihrem Besuch beim Russland-Afrika-Gipfel konnten die beiden Staatsmänner die Achse zwischen Russland und ihren Ländern noch einmal stärken. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Raúl Castro
Ein besonders inniges Verhältnis pflegt Russland zu Kuba. Für die hoch verschuldete Karibikinsel ist Russland einer der engsten Verbündeten und wichtigsten Geldgeber. Der Kreml bezeichnete den sozialistischen Karibikstaat, der den Ukraine-Krieg nicht verurteilt hat, als „sehr wichtigen Partner“. Im Jahr 2014 war Putin beim vormaligen Präsidenten Raúl Castro zu Gast. © Imago
Putin
Der Kremlchef ist seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 im Westen weitestgehend isoliert. Umso wichtiger ist ihm der Kontakt zu seinen Verbündeten – den sucht er in vielen Fällen auch per Video. Im Mai 2025 nahm er an einer Sitzung der Kommission für militärisch-technische Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten teil.  © Alexander Kazakov/Imago

Nüchterne Realität in Europa: Abhängigkeit von USA bei Ukraine-Hilfe bleibt bestehen

Nach Einschätzung von Mujtaba Rahman, Geschäftsführer der Eurasia Group, haben die Europäer „effektiv einen Modus vivendi für den Umgang mit der Trump-Regierung gefunden“. Das Ziel sei es, „Trump langsam wieder in eine für die Ukrainer und Europäer günstigere Position zu bringen“, so Rahman gegenüber der New York Times. Dieses Bestreben scheine bisher erfolgreich zu sein. Drei Prinzipien seien für diese diplomatische Strategie zentral: Lob für den US-Präsidenten, Verzögerung wo möglich und die Vermeidung persönlicher Auseinandersetzungen wie jener zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Februar.

Getrieben werde diese Haltung von einer nüchternen Realität, so der Bericht: Europa bleibe auf die USA angewiesen, wenn es um hochentwickelte Ausrüstung und Munition für die Ukraine geht. „Europa kann viel tun, und es könnte noch mehr tun“, habe Richard Fontaine vom Center for a New American Security zu bedenken gegeben. „Aber es kann die Vereinigten Staaten als Sicherheits- und Geheimdienstpartner nicht ersetzen.“ Trotz Bemühungen, eine eigene Rüstungsindustrie aufzubauen, bräuchten die Europäer noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte lang amerikanische Hilfe, um ihre Länder zu schützen.

European Policy Centre warnt: Europa gestaltet eigene Zukunft im Ukraine-Krieg nicht mit

Gleichzeitig gibt es große Bedenken, ob die europäischen Interventionen vom Wochenende nachhaltig wirken werden. Ivo Daalder, ehemaliger US-Botschafter bei der NATO, kritisierte das europäische Vorgehen gegenüber der Zeitung scharf: „Das zeugt von Schwäche, mangelnder Überzeugung und Kraft. Was wir sehen, ist, dass Europa jedes Mal übergangen wird, und dann sind sie überrascht, wenn sie übergangen werden. Und dann versuchen sie, den Schaden zu begrenzen.“

Zu diesem Schluss kommt auch Corina Stratulat von der europäischen Denkfabrik European Policy Centre. Europa erwache „immer wieder in einer Welt, die nach den Plänen anderer gestaltet wurde“. Das führe zu immergleichen Mustern: Man beeinflusse Ereignisse nicht, sondern nehme sie hin. Im besten Fall bewältige man die Folgen, im schlechtesten passe man sich den neuen Realitäten an. Die Botschaft des von Trump vorgelegten Plans sei brutal „Europa wird aus seiner eigenen Zukunft ausgeschlossen, weil es sich weigert, überhaupt etwas zu schreiben“, so Stratulat. Der einzige Weg das zu ändern, sei Ereignisse nicht länger bloß zu kommentieren, sondern sie aktiv mitzugestalten. (Quellen: BBC, dpa, European Policy Centre, New York Times) (tpn)

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