„Sturm-Korps“ schmilzt rapide

Warum Nordkorea in Kursk so hohe Verluste erleidet

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„Darauf trainiert, ein hohes Maß an körperlichen Schmerzen und psychischer Folter auszuhalten“ – Nordkoreas Soldaten während einer Übung. In Kursk bleiben sie ihren Ruf bisher schuldig. Wahrscheinlich sogar, ohne etwas dafür zu können.
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Ein Dolmetscher für 30 Soldaten, ein paar Worte auf Russisch und das Verfolgen mörderischer Angriffen. Kim Jong-un lässt seine Truppen für Südkorea leiden.

Kursk – „Diese Soldaten seien ,darauf trainiert, ein hohes Maß an körperlichen Schmerzen und psychischer Folter auszuhalten‘“, sagt Michael Madden. Den Nordkorea-Experten des US-Thinktanks Stimson Center hat die britische BBC herangezogen, um zu belegen, welchen Kampfwert die nordkoreanischen Hilfstruppen Wladimir Putins im Ukraine-Krieg an der Front in Kursk haben sollten. „Was ihnen an Kampfkraft fehlt, machen sie durch das wett, was sie körperlich und geistig aushalten können“, zitiert ihn die BBC weiter. Jetzt aber fallen sie; offenbar der Reihe nach.

Wie der britische Sender meldet, gingen südkoreanische Quellen davon aus, dass mindestens 1000 nordkoreanische Soldaten umgekommen seien; das wäre ungefähr ein Zehntel des ursprünglichen Kontingents. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vermute, die Phalanx der Nordkoreaner um rund ein Drittel dezimiert zu haben, das bedeutete also 3000 Tote, wie die BBC meldet.

Putins Nordkorea: Truppen sind in einer großen Zahl blindwütig an die Front geworfen worden

Offenbar steht in Russland entweder ganz oder in Teilen das elfte Korps, von der in den USA erscheinenden Plattform Korea Daily auch als „Sturm-Korps“ bezeichnet, eine Spezialeinheit. Internationale Quellen kalkulieren mit mindestens 10.000 nordkoreanischen Kräften in Kursk – offenbar werden weitere Verbände nachgezogen. „Ich werde jetzt sehr zynisch, aber bei der derzeitigen Todesquote von 1000 pro Tag bei den Russen halten die drei Tage, dann sind die weg“, hat Marcus Keupp Anfang Dezember im ZDF gesagt. Laut dem Militärökonomen und Dozenten an der Militärakademie der ETH Zürich müsste Russland tatsächlich mehrere dieser Verbände aufbieten, um eine entscheidende Wende zu erzwingen.

„Wenn die Überlebenden des nordkoreanischen Korps in Kursk nach Hause zurückkehren und ihren Kameraden Zermürbungstaktiken beibringen, werden sie dann auch diese Kameraden dazu verdammen, bei sinnlosen Angriffen auf zahlreiche, gut bewaffnete südkoreanische Streitkräfte zu sterben?“

David Axe, Telegraph

Deutlich ist jetzt erkennbar, dass die Truppen in einer großen Zahl blindwütig an die Front geworfen wurden, um die Ukraine einfach zu überrollen. Was Komplikationen nach sich zieht, wie kürzlich uepo.de gemeldet hat: das Nachrichtenportal von Übersetzern für Übersetzer – demnach gestalte sich das strukturierte Miteinander zwischen den russischen, tschetschenischen und den nordkoreanischen Truppen „wegen der verschiedenen Sprachen grundsätzlich schwierig“. Gerade diese beiden Ethnien sollen die Region Kursk von den Ukrainern wieder loseisen – was sich offenbar schwieriger als gedacht gestaltet; möglicherweise aufgrund fehlender Fachkräfte.

Wie uepo.de meldet, hätte der ukrainische Geheimdienst bereits im Oktober Audios abgefangen, „die auf einen chaotischen Start der Waffenbrüderschaft von Russen und Koreanern“ hingedeutet hätten. In den Aufnahmen „beschwerte sich ein russischer Soldat darüber, dass die Führung ,keinen verdammten Plan‘ habe, wie die Nordkoreaner einzusetzen seien. Außerdem gebe es lediglich einen Dolmetscher pro 30 Soldaten“, wie das Portal festhält.

Nordkorea – Kim Jong-uns abgeschottete Diktatur

Menschen an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea
Nordkorea ist das wohl geheimnisvollste Land der Erde: eine totalitäre Diktatur, in der der Einzelne nichts zählt, ohne Freiheiten und Menschenrechte, abgeschottet vom Rest der Welt. Schätzungsweise 26 Millionen Menschen leben in dem Land, das im Norden an China und Russland grenzt und im Süden an das freiheitliche, demokratische Südkorea. Nordkoreas Grenzen sind für die meisten Menschen unüberwindbar – kaum einer kommt rein, noch weniger Menschen kommen raus.  © Ed Jones/afp
Die Skyline von Pjöngjang
Hauptstadt sowie kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Landes ist Pjöngjang. Rund drei Millionen Menschen leben in der nordkoreanischen Metropole, die so anders ist als die anderen Mega-Städte Asiens. Pjöngjang ist grau, geprägt von Hochhäusern, gesichtslosen Wohnblöcken und gigantischen Monumenten, die der herrschenden Kim-Familie huldigen sollen. Wer in der Hauptstadt leben darf, ist privilegiert: Hier ist die Stromversorgung besser als auf dem Land, die Regale der Geschäfte sind voller, es gibt Freizeitparks, Kinos, Theater. © Olaf Schuelke/Imago
Kim Jong-un auf einem Pferd
Beherrscht wird Nordkorea seit 2011 von Kim Jong-un, einem Diktator, der skrupellos vor allem ein Ziel verfolgt: den eigenen Machterhalt und den seiner Sippe. Nordkorea ist das einzige kommunistische Land der Welt mit einer Erb-Monarchie, in der die politische Macht vom Vater auf den Sohn übergeht. Die sogenannte „Paektu-Blutlinie“ kontrolliert das Land seit dessen Gründung im Jahr 1948. Die Macht der Kims ist unanfechtbar, Aufstände gab es nie, dafür sorgt die lückenlose Überwachung und Kontrolle der gesamten Gesellschaft. © KCNA via KNS/afp
Sowjetische Soldaten in Pjöngjang
Korea war über Jahrhunderte ein geeintes Land. Die Geschichte der Teilung beginnt erst im 20. Jahrhundert: Von 1910 bis 1945 ist Korea eine japanische Kolonie, nach der Niederlage der Japaner besetzen sowjetische Truppen den Norden des Landes, der Süden wird von amerikanischen Truppen besetzt. Weil Verhandlungen über eine Vereinigung der beiden Landesteile scheitern, gründen sich 1948 auf der koreanischen Halbinsel zwei Staaten. © Jacob Gudkov/Imago
Szene des Koreakriegs
Zwei Jahre später dann die Tragödie: Der Korea-Krieg bricht aus. Kim Il-sung, Machthaber im Norden, schickt seine Truppen in den Südteil des Landes, um Korea mit Gewalt zu vereinen. Wenige Wochen später greifen die UN-Truppen unter Führung der USA den Norden an, stoßen bis an die chinesische Grenze vor. Das beunruhigt Peking – das nun auf der Seite von Nordkorea in den Krieg eingreift. 1953 wird ein Waffenstillstand verhandelt, das Land bleibt entlang des 38. Breitengrades geteilt. Ein Friedensvertrag wurde bis heute nicht unterzeichnet. © Imago
Familie Kim
Kim Il-sung, der Gründer und erste Präsident Nordkoreas, ist ein Machthaber von Stalins Gnaden. Geboren 1912, ist er als junger Mann im Widerstand gegen die japanische Besatzungsmacht aktiv. 1940 geht er ins Exil in die Sowjetunion, wo er schließlich zum späteren Machthaber Nordkoreas aufgebaut wird. Ab 1948 etabliert Kim einen auf ihn zugeschnittenen Personenkult. Mit brutalen Säuberungsaktionen entledigt er sich seiner Gegner. Politisch pendelt sein Land zwischen China und der Sowjetunion, vor allem, nachdem sich die beiden kommunistischen Führungsmächte ab Ende der 50er-Jahre zunehmend voneinander entfremden. © Imago
Kim Il-sung und Kim Jong-il
Schon in den 1970ern beginnt Kim Il-sung, seinen Sohn Jong-il zu seinem Nachfolger aufzubauen. Als er 1994 stirbt, übergibt er Kim Jong-il ein verarmtes Land. Mit dem Untergang der Sowjetunion wenige Jahre zuvor hat Nordkorea seinen wichtigsten und engsten Partner verloren, es stürzt in eine wirtschaftliche Krise, auf die eine fatale Hungersnot folgt. Hunderttausende Menschen verhungern. Unter Kim Jong-il, der 1941 oder 1942 geboren wurde, verschlechtern sich die Beziehungen zwischen Nordkorea und dem Rest der Welt, das Land schottet sich immer mehr ab. Vor allem die USA sowie Südkorea – das sich seit den 80ern zur Demokratie gewandelt hat – werden zu Feindbildern. © KCNA via KNS/afp
Fernsehbilder vom ersten nordkoreanischen Atomtest 2006
Unter Kim Jong-il beginnt die beispiellose Aufrüstung des bettelarmen Landes. Wichtigstes Ziel Kims ist es, Nordkorea zur Atommacht zu machen. 2006 gelingt ihm das, Nordkorea testet erstmals eine Atombombe. Die Welt ist geschockt, die Vereinten Nationen erlassen Strafmaßnahmen, denen insgesamt neun weitere Sanktionsrunden folgen. Heute ist Nordkorea eine Atommacht, die wohl Dutzende Sprengkörper besitzt. © Jung Yeon-Je/afp
Kim Jong-un beobachtet einen Raketentest
Zudem testet das Land regelmäßig ballistische Raketen, auf denen die nuklearen Sprengköpfe montiert werden können. So kann das Regime mit seinen Atomwaffen sogar die USA erreichen – zumindest in der Theorie, denn noch ist unklar, wie leistungsfähig die Raketen tatsächlich sind. © KCNA via KNS/afp
Donald Trump und Kim Jong-un an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea
Kim Jong-il stirbt 2011. Ihm folgt einer seiner Söhne nach: Kim Jong-un. Der treibt das Raketen- und Nuklearprogramm seines Vaters weiter voran. Als Hauptfeinde hat er Südkorea und die USA ausgemacht, die sein Regime regelmäßig mit drastischen Beleidigungen überzieht. Unter US-Präsident Donald Trump sieht es für einen kurzen Moment so aus, als könnten sich die Spannungen zwischen Nordkorea und dem Westen abkühlen – dreimal treffen sich Kim und Trump, auch Südkoreas damaliger Präsident kommt mit Kim zu einem Gipfeltreffen zusammen. © Brendan Smialowski/afp
Passanten in Pjöngjang währen der Corona-Pandemie
Doch die diplomatischen Initiativen scheitern 2019. Ein Jahr später sucht die Corona-Pandemie die Welt heim. Auch Nordkorea schließt seine Grenzen – und schottet sich gegen das Virus so hermetisch ab wie kein anderer Staat weltweit. Trotzdem meldet das Regime im Mai 2022 erste Corona-Fälle. Auch nach dem Ende der Pandemie bleibt Nordkorea ein international isoliertes Land. © Imago
Putin und Kim in Russland
Enge Beziehungen unterhält das Regime in Pjöngjang heute vor allem zu seinen beiden nördlichen Nachbarn China und Russland. Zu Wladimir Putin pflegt Kim ein besonders gutes Verhältnis, denn Russlands Präsident benötigt Nordkoreas Unterstützung für seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine – als Lieferant von Waffen und Munition. Im Herbst 2023 treffen Putin und Kim in Russlands Fernem Osten zusammen, es ist Kims erste Auslandsreise seit der Pandemie. © KCNA via KNS/afp
Kim Jong-un und seine Tochter Ju-ae
Kim Jong-un wurde 1982, 1983 oder 1984 geboren, hat also möglicherweise noch viele Jahre vor sich. Nordkoreas Diktator ist allerdings bei schlechter Gesundheit. Er gilt als Kettenraucher und Alkoholiker und ist sichtbar übergewichtig. Was, wenn er stirbt? Experten glauben, dass Kim seine Tochter Ju-ae zu seiner Nachfolgerin aufbauen will. Seit November 2022 zeigen Staatsmedien das Mädchen, das wohl 2012 oder 2013 zur Welt gekommen ist, regelmäßig an der Seite ihres mächtigen Vaters. © KCNA via KNS/afp
Kim Yo-jong
Aber auch Kims Schwester Kim Yo-jong gilt als mögliche Erbin auf den Thron. Die Macht, die die Kims seit bald 80 Jahren innehaben, dürften sie jedenfalls so schnell nicht aus der Hand geben. © Jorge Silva/afp

Kims Kanonenfutter: Nur individuell stark, deshalb für den vorgesehenen Zweck wenig geeignet

In der Gliederung beispielsweise der Bundeswehr bilden bis zu 40 Soldaten einen Zug, der Kräfte mit relativ gleichen Aufgaben umfasst; allerdings untergliedert sich so ein Zug weiter in Gruppen und Trupps mit jeweils individuellen Befehlen, sodass der Zugführer kaum jeden einzelnen Soldaten unter Kontrolle behalten kann; wenn also ein Dolmetscher den Kontakt zu den unterschiedlichen Einheiten verliert, gerät die Kommandostruktur schnell aus dem Gefüge.

Für Eric J. Ballbach bedeute sowohl die Entsendung nordkoreanischer Soldaten in den Ukraine-Krieg eine Bedrohung der militärischen Integrität Europas als auch die offenbar herausfordernd dargestellte Opferbereitschaft des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un: „Die Entsendung mehrerer Tausend nordkoreanischer Soldaten nach Russland stellt nicht nur eine bedeutende Eskalation und Ausweitung des russischen Krieges gegen die Ukraine dar, sondern signalisiert den Übergang zu einer neuen Ebene der rus­sisch-nordkoreanischen Verteidigungskooperation“, schreibt der Analyst des deutschen Thinktanks Stiftung Wissenschaft und Politik. Die nordkoreanischen Soldaten sollen dafür schlicht einen Kaltstart hingelegt haben.

Nach Angaben der New York Times (NYT) seien die Soldaten als Elite-Einheiten deklariert und sollen individuell kampfstarke Soldaten umfassen, aber prinzipiell vor allem lediglich als Grenzschützer an der Demarkationslinie zu Südkorea gedient haben. Auch deshalb mögen sie für den vorgesehenen Zweck wenig geeignet sein, mutmaßt Lee Woong-gil gegenüber der Korea Daily. Den 43-Jährigen stellt das Blatt vor als ehemaligen hochrangigen Offizier dieser Spezialeinheit, der schließlich in den Westen übergelaufen sei. „Die Hauptaufgabe des Sturmkorps besteht in der schnellen Infiltration hinter die feindlichen Linien für Missionen wie Attentate und Sabotage von Einrichtungen“, erklärt Lee aktuell und bezweifelt, dass gerade diese Soldaten geeignet seien, „an den Frontlinien des Russland-Ukraine-Konflikts bedeutende Schlachtfelderfolge zu erzielen“, wie ihn Korea Daily zitiert.

„Offenes Feuer“, „Artillerie“ und „in Position“: Nordkoreaner nach Crash-Kurs in den Ukraine-Krieg

Laut Mutmaßungen des südkoreanischen Geheimdienstes sei der Einsatz der Truppen „überstürzt gewesen“, wie die NYT wiedergibt, die Zeit der Verzahnung mit russischen militärischen Strukturen also entsprechend lang – und verlustreich. „Sie seien in den Kampf geschickt worden, nachdem sie einige militärische Begriffe wie ,offenes Feuer‘, ‚Artillerie‘ und ‚in Position‘ auf Russisch gelernt hätten, was möglicherweise zu Problemen bei der Kommunikation auf dem Gefechtsfeld führen könne“, schreibt NYT-Autor Choe Sang-Hun über die südkoreanische Einschätzung.

Ein Umstand, der sich möglicherweise leicht abstellen ließe – allerdings ist der nordkoreanische Oberbefehlshaber Kim Jong-un drauf und dran, in der Ukraine die Reputation seiner Armee einzubüßen und sein Drohpotenzial gegenüber dem Süden aufs Spiel zu setzen. Russlands Krieg gegen die Ukraine sei für Nordkorea eine Art Lehrstunde für die Kriegsführung des 21. Jahrhunderts, schreibt Kriegsberichterstatter David Axe für den britischen Telegraph. Die Lektionen seien brutal und blutig – Wladimir Putin ertränkt jeden Handbreit eroberten Bodens mit dem Blut unzähliger Soldaten. In der Ukraine verfängt die Methode leidlich.

Kims Lehre: „Für den Kreml sind Menschen noch immer eine billige und entbehrliche Ressource“

„Die große Frage für die Nordkoreaner ist, ob dieser Ansatz zur Landkriegsführung 7500 Kilometer entfernt auf der koreanischen Halbinsel funktionieren wird. Für den Kreml sind Menschen noch immer eine billige und entbehrliche Ressource“, fährt Axe fort, um zur Frage zu kommen, ob Menschen für Nordkorea genauso billig seien oder sein könnten. Unter russischer Knute sicherlich. In Kämpfen um die in Kursk liegende Ortschaft Plekhovo hätten die Nordkoreaner die russische Taktik kopieren und ukrainische Stellungen zu Fuß erstürmen müssen. Wenn die erste Welle unter Minen, Drohnen und Artillerie zusammengebrochen sei, folgten die zweite und dritte Welle mit jeweils geschätzten 150 Kräften, schreibt Axe.

Tatsächlich hätten die Nordkoreaner die Stadt letztlich genommen, aber die rund 100 ukrainischen Verteidiger hätten den Preis dafür auf das Äußerste hochgetrieben. Laut dem Globalen Militarisierungsindexes (GMI) verfügt Kim über eine Armee von etwas unter zwei Million Kräften inklusive Reserven. Südkorea hat mit rund 600.000 aktiven Kräften zwar die Hälfte weniger als der Norden, kann aber auch mehr als drei Millionen Kräfte aus der Reserve aktivieren – bietet insgesamt letztlich also fast das Doppelte der nordkoreanischen Streitmacht. „Fleischwolf“-Angriffe verbieten sich für Kim also schon rein rechnerisch.

Oberbefehlshaber Kim mag seinen Soldaten gerade Kampferfahrung angedeihen lassen – was sie ihren südkoreanischen Gegnern dann voraus haben werden. Aber Autor Axe wagt die These, dass Kim in Kursk womöglich die falschen Lehren ziehen könnte, wie er im Telegraph anreißt: „Wenn die Überlebenden des nordkoreanischen Korps in Kursk nach Hause zurückkehren und ihren Kameraden Zermürbungstaktiken beibringen, werden sie dann auch diese Kameraden dazu verdammen, bei sinnlosen Angriffen auf zahlreiche, gut bewaffnete südkoreanische Streitkräfte zu sterben?“

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