Frühstart im Garten

Hochbeet im Februar und März bepflanzen: Diese Gemüse sind jetzt dran

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Machen Sie sich die Vorteile eines Hochbeets zunutze und beginnen Sie bereits im Februar und März mit der Anpflanzung von Gemüse, Salat und Kräutern.

Ein Hochbeet bietet viele Vorteile: Es schont den Rücken, die Erde erwärmt sich schneller und es ermöglicht eine frühere Bepflanzung. Bereits im Februar und März können erste Gemüsesorten und Kräuter gesät oder gepflanzt werden, was einen Vorsprung für die Gartensaison bietet.

Gute Bodenvorbereitung des Hochbeets fördert das Pflanzenwachstum

Früh im Jahr können schon die ersten Salate ins Hochbeet. Einen Kälteschutz sollte man aber immer parat haben.

Trotz der kalten Jahreszeit bieten Hochbeete durch ihren speziellen Aufbau und die natürliche Verrottungswärme ideale Bedingungen, um in das Gartenjahr zu starten. Bevor mit der Bepflanzung begonnen wird, ist eine gründliche Vorbereitung des Hochbeets entscheidend. Sie sorgt für optimale Wachstumsbedingungen und fördert die Gesundheit der Pflanzen. Die Erde sollte gelockert und gegebenenfalls mit frischem Substrat aufgefüllt werden. Hochbeetsubstrat aus dem Handel ist oft vorgedüngt, sodass in den ersten Wochen keine zusätzliche Nährstoffzufuhr notwendig ist. Bei Verwendung eigener Erde kann organischer Dünger, wie Kompost oder Pferdemist, hilfreich sein.

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Diese Pflanzen im Februar ins Hochbeet säen

Im Februar können Sie folgende Pflanzen säen:

  • Erbsen
  • Dicke Bohnen
  • Frühmöhren
  • Radieschen
  • Spinat

Um die jungen Pflanzen vor Frost zu schützen, sollte man ein Vlies oder eine Überdachung nutzen. Diese Schutzmaßnahmen sorgen auch für ein gutes Mikroklima – nur das regelmäßige Lüften der Pflanzen darf man tagsüber an milderen Tagen nicht vergessen.

Frühlingszwiebeln bis Erdbeeren: Zehn Gemüsesorten, die ideal fürs Hochbeet sind

Kohlrabi und Salat im eigenen Garten reif zur Ernte
Da Kohlrabi schneller und weniger ausladend als andere Kohlarten wächst, eignet er sich für das Hochbeet. © Alfred Hofer/Imago
Feldsalat (Valerianella locusta) im Beet
In einem unkrautarmen Hochbeet wächst Feldsalat gut. Er wird von August bis Oktober gesät.  © Manfred Ruckszio/Imago
Kapuzinerkresse (Nasturtium Tropaeolum majus)
Kapuzinerkresse wächst schnell und ist dank der (essbaren) Blüten und Blätter auch noch sehr dekorativ.  © Emer/Imago
Rote Beete, Rote Rübe (Beta vulgaris)
Bis Juni können Sie Rote Beete noch ins Hochbeet pflanzen. © O. Diez/Imago
Buschbohnen (Phaseolus vulgaris)
Da Buschbohnen besser in einem vorgewärmten Boden wachsen, ist ein Hochbeet ideal für den Anbau.  © Emer/Imago
Tomaten in Schüssel
Kleine Tomatensorten sind auch für das Hochbeet geeignet. Jedoch benötigen Sie einen Schutz vor Wind und Regen.  © Photology2000/Imago
Frühlingszwiebel (Allium cepa)
Von März bis August kann man Frühlingszwiebeln direkt ins Hochbeet säen.  © J. Pfeiffer/Imago
Erdbeeren im Beet
Erdbeeren sind ebenfalls für das Hochbeet geeignet, denn sie bleiben so von gierigen Schnecken verschont.  © Edwin Remsberg/Imago
Fenchelknollen
Fenchel benötigt bis zur Ernte viel Wärme, ideal ist also ein Anbau auf dem Hochbeet. © Auremar/Imago
Minze im Hochbeet
Kräuter wie Minze, Dill, Schnittlauch oder Kerbel finden ideale Bedingungen in einem Hochbeet. © Heike Rau/Imago

Diese Pflanzen kommen im März ins Hochbeet

Mit steigenden Temperaturen im März erweitert sich die Auswahl an Pflanzen, die ins Hochbeet gesät oder gesetzt werden können. Dazu gehören nun zusätzlich:

  • Asiasalate
  • Kohlrabi
  • Kopfsalat
  • Kresse
  • Möhren
  • Petersilie
  • Pastinaken
  • Rettich
  • Rucola
  • Schnitt- und Pflücksalate

Trotz milderer Temperaturen sollten Frostschutzmaterialien weiterhin jederzeit greifbar sein, um plötzlichen Kälteeinbrüchen entgegenzuwirken. Auch bei der Hochbeet-Bepflanzung im April und Mai sollte noch auf mögliche Nachtfröste geachtet werden, zumindest bis zu den Eisheiligen. Danach dürfen auch wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten ins Beet.

Das sollten Sie bei der Bepflanzung unbedingt beachten

Um Krankheiten und Schädlingsbefall zu vermeiden, ist die Anwendung von Mischkultur und Fruchtfolge im Hochbeet ratsam. Pflanzen mit ähnlichen Nährstoffbedürfnissen sollten als Beetpartner kombiniert werden, um den Wasser- und Nährstoffbedarf optimal zu decken – so sollte man beispielsweise Starkzehrer wie Kohl nicht neben Schwachzehrer wie Erbsen pflanzen. Zudem ist der richtige Pflanzabstand entscheidend, um das Wachstum (auch unterirdisch) nicht zu behindern und eine gesunde Entwicklung zu fördern.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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