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Katzensprache verstehen: Warum Knurren Warnung an den Menschen ist

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Katzen kommunizieren auf vielfältige Weise. Neben Miauen und Schnurren können sie auch knurren. Das dient allerdings eher als Warnsignal an ihre Umgebung.

Katzen sind Meister der nonverbalen Kommunikation. Neben dem allseits bekannten Miauen und Schnurren nutzen sie auch das Knurren, um sich auszudrücken. Während das Schnurren oft Wohlbefinden signalisiert, ist das Knurren ein deutliches Warnsignal. Es dient in erster Linie dazu, Konflikte zu vermeiden, indem es Abstand schafft.

Knurren als Warnung und Schutz

Das Knurren ist ein tiefes, brummendes Geräusch. Oft wird es von weiteren Körpersignalen begleitet: Die Katze legt die Ohren zurück, zeigt ihre Zähne und nimmt eine angespannte Körperhaltung ein. Diese Kombination aus Lauten und Körpersprache signalisiert, dass die Katze sich bedroht fühlt und bereit ist, sich zu verteidigen.

Knurrt die Katze, ist das ein aggressives und abwehrendes Zeichen und meint: „Komm mir bloß nicht näher!“

Katzen knurren in verschiedenen Situationen, etwa bei:

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Handlungsempfehlungen bei knurrenden Katzen

Für Menschen ist es entscheidend, knurrende Katzen nicht zu bedrängen. Eine aggressive Reaktion könnte folgen. Stattdessen sollte man die Katze beruhigen, indem man leise mit ihr spricht und eine entspannte Umgebung schafft. Das Knurren ist also ein Hinweis darauf, dass die Katze Zeit und Ruhe benötigt, um sich sicher zu fühlen.

Wenn Ihre Katze dieses Verhalten zeigt, sollten Sie daher:

  • Ruhe bewahren: Vermeiden Sie hektische Bewegungen oder laute Geräusche.
  • Abstand halten: Lassen Sie der Katze Raum, um sich zurückzuziehen.
  • Ursachenforschung betreiben: Beobachten Sie die Umgebung und entfernen Sie mögliche Stressfaktoren.
  • Tierarzt konsultieren: Bei anhaltendem Knurren sollte ein gesundheitliches Problem ausgeschlossen werden.

Katzenpapa lüftet sein Geheimnis für eine erfolgreiche Miezenunterhaltung: „Prrrrrrrr“ und „Mah, Mah, Mah“

Eine getigerte Katze liegt seitlich auf dem Tisch und schleckt sich über die Nase.
„Mah Mah Mah“ bedeutet laut Alec Newman so viel wie „Es gibt Fressen“. Dazu verrät der TikToker: „Ich habe das vor 30 Jahren von einer Siamkatze gelernt, es ist also generations- und typenübergreifend.“ Seine erste Lektion in Sachen Katzensprache haben bereits mehr als 60 Millionen Menschen gesehen. © IMAGO/Cavan Images
Katze läuft auf grünem Rasen.
Mit einem beherzten „Ma-AH“ ruft Newman seine Katze Grim zu sich. In etwa zehn Prozent der Fälle würde es mit dem Ruf wunderbar funktionieren, so der Katzenhalter auf TikTok, und nimmt sich damit selbst auf die Schippe. Gelernt habe er den Ausdruck auf Kätzisch von einer Siam-Katze in den 90ern. Wer seinem Liebling gegenüber einen sanfteren Ton anschlagen möchte, soll es Newman zufolge mit einem „Brrrrrrr-ah“ versuchen. © Panthermedia/Imago
Katze schläft auf dem Rücken.
„Brrrrrrrrrrr-ah“ übersetzt Newman zudem als ein besonders freundliches „Komm her“ … © YAY Images/Imago
Katze hält sich die Augen beim Schlafen zu.
… und eine liebevolle Methode, um Katzen aus ihrem wohlverdienten Schlaf zu wecken. © Design Pics/Imago
Eine getigerte Katze spielt mit einer Feder.
Wer seine Katze zum Spielen auffordern möchte, der kann es Newman zufolge mit einem „Brrrrrah-ha-ha“ versuchen. Allerdings merkt der TikToker in seinem Video an, dass Katzenhalter durchaus mit einer deutlich verzögerten Reaktion rechnen sollten. © IMAGO / imagebroker
Katze spielt mit Socken.
Um Katzen davon abzuhalten, mit Socken zu spielen, insbesondere dann, wenn sie sich noch an den Füßen ihrer Menschen befinden, rät Alec Newman zu einem „Tssssssssst“ im Sinne eines „Lass das“. Zumindest im Selbstversuch mit seiner eigenen Mieze Grim funktioniert der Befehl im Video perfekt. © Depositphotos/Imago
Katze wird gestreichelt und schließt dabei die Augen.
Um unseren Katzen mitzuteilen, dass wir sie lieben, sollen wir sie nicht nur langsam mit den Augen anzwinkern – ein „AAAh“ sagt Newman zufolge dasselbe aus – zumindest bei seiner eigenen Katze, wie der Tierfreund zugibt. © Dreamstime/Imago
Katze sitzt vor einer Eingangstüre.
Ein einfaches „Prrrrrrrr“ dient als eine freundliche Begrüßung für Ihre Katze – zumindest wenn es nach Alec Newman geht. Wie genau ein Stubentiger darauf reagiert, ist dem Katzenvater zufolge jedoch sehr individuell. © Depositphotos/Imago
Frau kuschelt mit Katze.
Um seine Mieze auf ein bevorstehendes Fangspiel vorzubereiten, kann man ihr ein „Ha-Sktch, Sktch“ zuflüstern. Dass das Ganze als Spaß zu verstehen ist und die Katze keine Angst bekommen sollte, ist für Newman selbstverständlich. © Depositphotos/Imago
Lustige Katze
Gehören Sie zu den unglücklichen Katzenbesitzern, die ihr Tier ab und an verlassen müssen, gibt Newman einen Tipp, wie Sie sich auf Katzensprache verabschieden können: „Browww-ro“ soll der Katze signalisieren, dass sie Sie später wieder sieht und keine Angst haben muss. Am besten soll der Laut in Kombination mit einem Leckerli funktionieren. © Panthermedia/Imago

Geduld und Verständnis sind abschließend entscheidend, um die Körpersprache der Katze besser zu verstehen und Missverständnisse zu vermeiden.

Rubriklistenbild: © Kirsten Neumann/dpa

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