Aufbewahrungspflicht

Nicht wegwerfen! Diese Belege sollten alle für Rente aufbewahren

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Wer beim Ausmisten alte Papiere entdeckt, sollte vorsichtig sein. Denn für die Rente können einige Dokumente doch noch relevant sein.

Viele Arbeitnehmer freuen sich auf die Zeit, die sie in Rente verbringen. Doch bevor man in Deutschland Rente beziehen kann, müssen einige Vorgaben beachtet werden. Denn der Rentenantrag muss zur richtigen Zeit gestellt sein, sonst rückt der Ruhestand in weite Ferne.

Für den Antrag und weitere Kontoklärung sind allerdings einige Dokumente nötig. Deshalb sollte ganz genau überprüft werden, ab wann Papiere in den Müll wandern können. Denn im schlimmsten Fall kann es bares Geld kosten. Für eine sorglose Rente ist also die richtige Vorbereitung entscheidend.

Wichtige Dokumente für die Rente: So lange sollten diese Papiere aufbewahrt werden

„Wie hoch die individuelle Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung sein wird, hängt von der beruflichen Laufbahn ab“, schreibt die Deutsche Rentenversicherung. Damit auch Zeiten wie Ausbildung oder Kindererziehung berücksichtigt werden, sind einige Unterlagen nötig. Denn diese Zeiten werden laut der Rentenversicherung nicht automatisch gutgeschrieben.

Für die Kontenklärung können demnach Arbeitsverträge, Gehaltsabrechnungen sowie Bescheinigungen über erhaltenes Kranken- oder Arbeitslosengeld relevant sein. Auch Meldungen der Sozialversicherung sind für die Rente relevant. Die Verbraucherzentrale rät deshalb, die Dokumente bis zum Renteneintritt aufzubewahren.

Rentenlücke schließen: Diese Dokumente können wichtig sein

Aber auch bei Zeugnissen ist Vorsicht vor dem Wegwerfen geboten. Wer sich in einer schulischen, beruflichen oder akademischen Ausbildung befindet, zahlt üblicherweise nicht in die Rentenkasse ein. Dadurch entstehen Lücken im Versicherungsverlauf. Diese Rentenlücken sollten geschlossen werden, ansonsten wird monatlich weniger Geld ausbezahlt.

Ab einem Alter von 55 bekommen alle Versicherten eine persönliche Rentenauskunft zugeschickt, so die Deutsche Rentenversicherung. Darin können sie nachvollziehen, wie es um ihre Versicherungszeiten bestellt ist. Bekommen baldige Senioren den Rentenbescheid nach dem Antrag zugeschickt, sollten sie diesen gründlich durchsehen. Denn auch hier schleichen sich immer wieder Fehler ein und der Widerspruch kann sich für Rentner lohnen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Collage:echo24.de

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