Gesund leben

Sieben Dinge, die glückliche Menschen morgens anders machen

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Lassen Sie morgens Tageslicht in Ihr Schlafzimmer, um die Stimmung zu heben und das Wohlbefinden zu verbessern.
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Gesunde Morgenroutinen können Ihnen den Start in den Tag erleichtern. Beherzigen Sie folgende Tipps, die auch Morgenmuffeln helfen können.

In der heutigen turbulenten Zeit – in der viele Menschen von einem geschäftlichen oder auch privaten Termin zum anderen hetzen, nebenbei noch tausende Nachrichten auf dem Handy beantworten und Hektik quasi zum Alltag gehört – kann ein ruhiger und entspannter Start in den Tag wahre Wunder wirken. Denn glückliche Menschen haben häufig gesunde Routinen am Morgen, die ihnen mehr Gelassenheit für den ganzen Tag schenken.

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Gesund leben: Sieben Dinge machen glückliche Menschen morgens anders

Es müssen nicht immer große Veränderungen sein: Schon kleine Dinge, die man im Alltag anders macht, können die eigene Lebensqualität steigern. Möchten Sie ab sofort den Tag mit einem Lächeln beginnen, dann beherzigen Sie folgende Tipps und etablieren Sie diese einfachen Rituale am Morgen:

  1. Sanfter Weckruf: Lassen Sie sich in den Morgenstunden anstatt von einem schrillen Wecker von sanften und natürlichen Tönen wie etwa Vogelgezwitscher oder Meeresrauschen wecken. So verhindern Sie, dass Sie mit einem Schrecken aufwachen und dadurch mit einem unschönen Gefühl in den Tag starten. Stellen Sie den Wecker außerdem zehn bis 15 Minuten vor der eigentlichen Weckzeit. So können Körper und Geist langsam und in Ruhe wach werden.
  2. Licht hereinlassen: Sind Sie aufgewacht, sollten Sie zuallererst Tageslicht ins Schlafzimmer lassen. Dadurch schüttet der Körper Serotonin aus, welches das Wohlbefinden und die Stimmung hebt, während gleichzeitig die Produktion des Schlafhormons Melatonin gehemmt wird.
  3. Sich in Dankbarkeit üben: Ab sofort sollten Sie immer Stift und Papier neben sich am Bett bereit legen. Notieren Sie damit am besten direkt nach dem Aufwachen Ihre Gedanken. Schreiben Sie dabei drei positive – ob kleine oder große – Dinge auf, für die Sie dankbar sind. Dies trägt zu einer besseren Stimmung bei und reduziert das Stresshormon Cortisol.
  4. Länger duschen: Aktivieren Sie am Morgen mit einer Dusche Ihre Sinne und bleiben Sie dafür eine Minute länger als sonst unter dem fließenden Wasser stehen. Nehmen Sie dabei wahr, wie sich das Wasser auf der Haut anfühlt, wie das Duschgel riecht und fokussieren Sie sich vorübergehend nur auf die Wahrnehmung. Mit diesem Ritual können sie bewusster und glücklicher in den Tag starten.
  5. Spazieren gehen: Auch ein Spaziergang am Morgen an der frischen Luft kann Ihnen helfen, den Tag mit einem klaren Kopf zu beginnen. Falls Sie keine Zeit haben, vor der Arbeit spazieren zu gehen, gehen Sie doch wenn möglich zu Fuß zum Büro. Oder steigen Sie ein paar Haltestellen vorher mit dem Bus aus und laufen den Rest des Weges.
  6. Ersten Kaffee nach hinten verschieben: Ändern Sie Ihre Gewohnheit und trinken Sie morgens nach dem Aufwachen zunächst ein Glas Wasser. Durchschnittlich gibt der Körper einen halben Liter Wasser in der Nacht ab und muss folglich am nächsten Morgen wieder hydriert werden. Kaffee direkt nach dem Aufstehen ist außerdem keine gute Idee, da so Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet wird. Dies kann dazu führen, dass sie sich schon morgens gestresst fühlen.
  7. Anstehende Aufgaben im Kopf durchgehen: Bevor der Tag den endlich losgehen kann, bereiten Sie sich mental darauf vor, indem Sie sich ihre Aufgaben und Ziele für den Tag vor Augen führen. Dabei kann Ihnen auch eine Liste helfen. Sollte diese zu lang werden, gehen Sie die Aufgaben in Ruhe durch und streichen Sie alles, was nicht zwingend an diesem Tag erledigt werden muss.

Psychische Gesundheit stärken: Zehn Tipps, die Balsam für die Psyche sind

Eine Frau hält ein Fernglas in der Hand.
Offenheit und Neugierde für neue Erlebnisse schaffen nicht nur Abwechslung im Leben, sondern regen auch die Lebensgeister an. Wer seiner Seele etwas Gutes tun möchte, bleibt dem Leben gegenüber deshalb neugierig und sorgt immer wieder für neue Herausforderungen und Erfahrungen. © Vasily Pindyurin/IMAGO
Eine Frau sitzt im Schneidersitz im Gras und meditiert.
Um Ihre psychische Gesundheit zu stärken, sorgen Sie für genügend Entspannung in Ihrem Leben. Dabei gibt es verschiedene Techniken, wie zum Beispiel Meditation oder Yoga, die Sie hier unterstützen können. Finden Sie die für Sie passende Entspannungsmethode und lassen Sie einfach mal los. © Daniel Ingold/IMAGO
Eine Frau sitzt an einem Schreibtisch und stützt ihren Kopf auf ihre Hände.
Stress und Überlastung im Job können Gift für die psychische Gesundheit sein. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie, wenn möglich, im beruflichen Alltag immer wieder kleine Pausen einlegen. Gehen Sie ein paar Schritte, atmen Sie tief ein oder aus oder schauen Sie einfach mal ein paar Minuten aus dem Fenster. Das wird Ihren Körper und Ihren Geist entspannen. © Rainer Berg/IMAGO
Eine Seniorin und ein junger Mann spielen zusammen Karten.
Wer anderen hilft, tut auch sich selbst etwas Gutes. Denn soziales Engagement fördert die Selbstwertschätzung und damit gleichzeitig die psychische Gesundheit. Seien Sie ehrenamtlich tätig und unterstützen Sie beispielsweise Senioren in ihrem Alltag. © Maskot/IMAGO
Freunde sitzen zusammen an einem Tisch.
Einsamkeit wirkt sich negativ auf die Psyche aus. Soziale Beziehungen und Freundschaften gehören zu einem guten Leben dazu. Deshalb sollten Sie diese pflegen und sich regelmäßig bewusst Zeit für Freunde und Familie nehmen. Wer zum Beispiel neu in einer Stadt ist und vor Ort noch keine Bekanntschaften hat, kann sich beispielsweise Vereinen oder Nachbarschaftstreffs anschließen, um Menschen kennenzulernen.  © IMAGO/Maskot
Eine Frau hält ein Bild in ihren Händen.
Malen, Zeichnen oder Schreiben: Künstlerisch oder kreativ tätig zu sein, wirkt sich bei vielen Menschen positiv auf ihre Stimmung und ihr Wohlbefinden aus. Greifen Sie deshalb gerne mal zu Pinsel und Farbe und toben Sie sich auf einer Leinwand aus.  © Emma Innocenti/IMAGO
Eine Frau umarmt einen Mann
Vermeidung ist keine gute Strategie, um Problemen aus dem Weg zu gehen. Anstatt sie zu verdrängen, holen Sie sich Unterstützung von anderen. Tauschen Sie sich zum Beispiel mit guten Freunden aus. Oder nehmen Sie eine Beratungsstelle in Anspruch, um Probleme anzugehen und Lösungen zu finden. Sich Hilfe zu holen, ist keineswegs ein Zeichen von Schwäche. Im Gegenteil: Sie beweisen damit Mut und Ehrlichkeit. © Maskot/IMAGO
Frau hält eine Tasse in der Hand und lacht.
Um sich wohlzufühlen, ist es wichtig, dass man seine ganz eigenen Bedürfnisse kennt. Trainieren Sie sich deshalb in Achtsamkeit sich selbst gegenüber. Nehmen Sie sich öfters Zeit nur für sich. Es empfiehlt sich dafür, das Handy einmal auszuschalten, um nicht gestört zu werden. Außerdem besteht dann weniger die Gefahr, dass man sich ablenken lässt. © "AntonioGuillem"/Imago
Eine Person trainiert an einem Sportgerät.
Sport kann ein guter Ausgleich zur Arbeit sein. Nebenbei macht er sogar noch glücklich. Schließlich schüttet der Körper Endorphine aus, bei denen es sich um die bekannten Glückshormone handelt. Dabei muss man nicht gleich Leistungssport betreiben. Auch andere Formen von Bewegung, wie etwa ein täglicher Spaziergang, unterstützen das Wohlbefinden. © Uwe Umstätter/IMAGO
Eine Person hält ein Fahrrad und eine Tasche mit Gemüse.
Wer allgemein auf einen gesunden Lebensstil achtet, der kann seine psychische Gesundheit damit positiv beeinflussen. Neben einer guten Ernährung gehören beispielsweise ein geregelter Tagesablauf, ausreichend Bewegung und genügend Schlaf und Erholung dazu. Außerdem sollten Sie auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum verzichten. © IMAGO/David Munoz

Morgenroutinen können nicht nur das seelische Wohlbefinden fördern, sondern auch beim Abnehmen helfen. Dabei gibt es morgendliche Routinen, die die Pfunde purzeln lassen. Andere sollte man hingegen vermeiden, wenn man Gewicht reduzieren möchte.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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