Sicherer Rückzugsort

Gesundheits-Booster für Hunde: der optimale Schlafplatz im Check

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Je nach Alter und Gesundheitszustand schlafen und dösen erwachsene Hunde zwischen 14 und 22 Stunden pro Tag. Inzwischen ist sich die Wissenschaft sicher, dass die Vierbeiner dabei auch träumen. (Symbolbild)
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Ein fester Schlafplatz ist eine einfache Möglichkeit, um das Wohlbefinden Ihres Hundes zu steigern. Welche Orte besonders gut geeignet sind und was Sie ansonsten beachten sollten.

Ausgewachsene Hunde schlafen und dösen je nach Alter und Gesundheitszustand zwischen 14 und 22 Stunden pro Tag. In vielen Haushalten mit Hund ruht sich der Vierbeiner allerdings dort aus, wo gerade ein Plätzchen frei wird oder wo er seine Besitzer nicht stört. Dabei kann ein fester Schlafplatz das Wohlbefinden des Tieres ungemein steigern. Auch für die Besitzer wird vieles einfacher, wenn der Hund seinen eigenen Rückzugsort hat. Doch wie genau sollte dieser feste Schlafplatz eigentlich aussehen? Welcher Platz ist für das Hundebett der optimale und wie genau sollte der Schlafplatz ausgestattet sein?

Fester Schlafplatz für den Hund – wie sollte er ausgestattet sein?

Ein eigener Liegeplatz bietet dem Hund nicht nur einen festen Rückzugsort für den nächtlichen Schlaf, sondern auch untertags ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Mit der richtigen Eingewöhnung lernt Ihr Vierbeiner seinen Platz schnell kennen und weiß, dass er sich hier ausruhen darf. Er wird es dann auch akzeptieren, wenn Herrchen oder Frauchen ihn in bestimmten Situationen dorthin schickt.

Wie genau der Ort für die Ruhepausen Ihres Hundes aussehen sollte, erfahren Sie in dieser Übersicht. Beachten Sie jedoch stets, dass jeder Hund individuelle Vorlieben hat, die Sie bei der Auswahl seines Schlafplatzes berücksichtigen sollten.

  • Wo ist der beste Platz? Suchen Sie einen ruhigen Platz für das Hundebett in den Wohnräumen. Am besten ist ein Platz, an dem der Hund nicht ständig gestört wird und trotzdem in Ihrer Nähe ist. Ein abgeschlossenes Zimmer oder der Keller sollten möglichst vermieden werden. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass der Platz zwar angenehm warm, aber nicht überheizt ist und nicht in der Zugluft liegt. Erfahren Sie hier, woran Sie merken, dass Ihr Hund friert.
  • Welches Hundebett oder -körbchen ist das beste? Das perfekte Hundebett ist – egal ob bunt, teuer oder extravagant – an die Größe sowie an die individuellen Vorlieben und Bedürfnisse des Hundes angepasst. Während kurzhaarige Hunderassen es gerne warm und weich mögen, haben Hunde mit dichtem Fell kein Problem mit etwas härteren Unterlagen. Kleine Hunde bevorzugen Schlafhöhlen als Rückzugsorte, größeren Rassen tun Hundehalter mit weichen Polstern für Knochen und Gelenke einen Gefallen.
  • Welche Ausstattung braucht der Hunde-Schlafplatz? Sie wissen als Besitzer selbst am besten, worüber sich Ihr Liebling freut. Eine Decke, ein Kissen, aber auch das Lieblingskuscheltier können dafür sorgen, dass der Hund seinen Schlafplatz liebt.

Ob Hundebesitzer ihrem Liebling einen Platz im Bett zugestehen, sofern er das überhaupt möchte, sollte jeder für sich entscheiden. Gleiches gilt für den Platz auf dem Sofa. Es ist jedoch darauf zu achten, dass der Hund die Beanspruchung des jeweiligen Platzes nicht als höhere Rangposition missversteht. Wenn Sie ihm das Kommando geben, das Bett oder die Couch zu verlassen, sollte er dem immer Folge leisten, ohne zu klagen. Was es zu bedeuten hat, wenn sich der Hund vor dem Schlafengehen im Kreis dreht, lesen Sie hier.

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Schlafplatz für den Hund – was Sie noch wissen sollten

Hunde können auch zwei verschiedene Schlafplätze haben – einen, an dem sie sich tagsüber ausruhen, aber alles hören können, und einen kühleren und ruhigeren Platz, an dem sie sich nachts erholen können. Was die Schlafposition von Hunden über ihr Wohlbefinden verrät, erfahren Sie hier.

Sie möchten die Körpersprache von Hunden verstehen? Zehn Signale, die Sie kennen sollten

Eine Frau sitzt zusammen mit einem Hund auf dem Sofa und umarmt ihn während dieser sich an sie kuschelt.
Wenn der Hund sich ganz nah an einen Menschen anlehnt, ist dies ein Zeichen von großer Zuneigung und Liebe. © Pond5 Images / Imago
Ein braun-weißer Mischlingshund leckt sich über die eigene Nase.
Sich über das Maul lecken soll das Gegenüber besänftigen und demütig wirken. Nicht zu verwechseln ist dieses Signal mit dem Maulputzen nach dem Fressen. © blickwinkel / Imago
Ein grau-brauner Hund steht wartend auf einer grünen Wiese.
Wenn der Hund in der Bewegung einfriert, verhält er sich stark beschwichtigend. Er zeigt damit Hoffnung, dass sich eine Situation wieder entspannt. © Pond5 Images / Imago
Ein schwarz-brauner Hundewelpe hebt das rechte Vorderbein.
Hebt oder winkelt der Hund die Vorderpfote an, bedeutet das entweder, dass der Hund in einer Situation überfordert ist oder dass er Aufmerksamkeit fordert. Hunde setzen das Signal außerdem in Spielsituationen ein. © blickwinkel/Imago
Zwei schwarz-braune Hunde spielen miteinander.
Meistens ist die Vorkörpertiefstellung bei Hunden eine Spielaufforderung, sie kann aber auch beschwichtigend wirken. © Pond5 Images / Imago
Ein brauner Hund der Rasse Boxer kratzt sich während er auf einer grünen Wiese sitzt.
Hunde kratzen sich als sogenanntes Übersprungsverhalten. Das bedeutet, sie sind mit einer Situation kurzfristig überfordert oder fühlen sich bedroht. © Redeleit / Imago
Ein Dalmatiner hebt das rechte Hinterbein zum urinieren auf einer grünen Wiese.
Beim Urinieren handelt es sich oft um Markierverhalten. Damit möchte der Hund seiner Umwelt über die Duftstoffe, die im Urin enthalten sind, eine Botschaft hinterlassen. © imagebroker/Imago
Eine Frau umarmt einen Hunde, dieser schaut währenddessen in eine andere Richtung.
Fühlt der Vierbeiner sich vom Menschen bedrängt oder möchte er eine Hundebegegnung entschärfen, wendet er den Kopf ab. © SeventyFour / Imago
Ein Australian Shephard schnüffelt im grünen Gras.
Ist die Nase nur knapp über dem Boden und gilt der Blick dem Gegenüber, signalisiert dies meist eine Kombination aus Beschwichtigung und einer Übersprungshandlung. © Zoonar / Imago
Gähnender brauner französischer Bulldoggenhund mit weißem offenem Maul und Zunge und Zähnen vor weißen Frühlingsblumen.
Gähnen ist ein natürliches Zeichen von Müdigkeit. Es hilft den Vierbeinern aber auch, sich in einer für sie stressigen Situation selbst zu beruhigen und zu entspannen. © imagebroker / Imago

Beachten Sie, dass sich die Bedürfnisse Ihres Hundes mit zunehmendem Alter und eventuellen gesundheitlichen Problemen ändern können. Passen Sie seinen Schlafplatz in diesem Fall entsprechend an.

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