Hygiene im Schlafzimmer

Viele schwitzen jetzt mehr: Wie oft sollte man die Bettwäsche im Sommer wechseln?

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Im Sommer sind die Nächte oft unerträglich warm. Wie oft sollte man da die Bettbezüge wechseln, um hygienisch zu schlafen?

Wenn im Sommer die Temperaturen die 30-Grad-Marke knacken, sind auch die Nächte oft noch unerträglich warm und man schwitzt vermehrt. Wenn dann noch Mücken im Schlafzimmer ihr Unwesen treiben, ist an Schlaf kaum noch zu denken. Dabei stellt sich die Frage, wie häufig die Betten neu bezogen werden sollten, damit auch bei sommerlicher Hitze die Schlafumgebung hygienisch bleibt?

Bettwäsche im Sommer häufiger wechseln – wie oft ist genug?

Im Sommer schwitzen wir mehr – die Bettwäsche sollte daher häufiger als sonst in der Waschmaschine landen. (Symbolbild)

Wie oft die Bettwäsche im Sommer gewechselt werden sollte, hängt nicht zuletzt von den individuellen Schlafgewohnheiten ab. Wer in warmen Nächten viel schwitzt, sollte sowohl die Bett- und Kopfkissenbezüge als auch die Laken wöchentlich wechseln, empfiehlt der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW). Dasselbe gilt für Personen, die unbekleidet schlafen, da sich durch den direkten Hautkontakt mehr Schweiß und Hautschüppchen im Bett ansammeln. Ansonsten ist es in der Regel völlig ausreichend, seine Bettwäsche alle zwei Wochen zu waschen.

In diesen Fällen Bettwäsche häufiger wechseln

In bestimmten Fällen empfiehlt sich jedoch, die Bettwäsche wöchentlich zu wechseln, etwa für

  • Menschen, die generell viel schwitzen oder häufiger schweißgebadet aufwachen,
  • nackt schlafen oder
  • wenn Tiere mit im Bett schlafen.
  • Menschen mit Allergien gegen Hausstaub oder Pollen profitieren ebenfalls von einem wöchentlichen Wechsel, da allergieauslösende Stoffe reduziert werden.

Nach überstandener Krankheit sollte die Bettwäsche laut Utopia.de sogar umgehend gewechselt werden, um einen Wiederausbruch zu verhindern. Wer längere Zeit krank ist, sollte die Bettwäsche auch zwischendurch wechseln.

Zwölf typische Fehler beim Wäsche waschen

Die richtige Vorbereitung ist beim Wäsche waschen das A und O.
1. Wäsche nicht richtig vorsortieren: Die richtige Vorbereitung ist beim Wäsche waschen das A und O. Dazu gehört, die Kleidungsstücke nach Farbe und Textilart zu sortieren. Manche Materialien wie Fleece müssen nämlich schonender gewaschen werden.  © IMAGO
Besonders Menschen mit empfindlicher Haut sollten besser auf Weichspüler verzichten.
2. Weichspüler verwenden: Besonders Menschen mit empfindlicher Haut sollten besser auf Weichspüler verzichten. Dieser kann aufgrund der enthaltenen Chemikalien allergische Reaktionen und Hautreizungen auslösen. Außerdem verlieren Hand- und Geschirrtücher an Saugfähigkeit.  © IMAGO
Sie sollten das Waschmittelfach und den Dichtungsring der Waschmaschine regelmäßig prüfen, um Schmutz und Rückstände zu entfernen.
3. Waschmaschine wird nicht gepflegt: Beim Waschen reinigt sich die Waschmaschine doch von selbst – oder? Tatsächlich ist es nicht so einfach. Sie sollten das Waschmittelfach und den Dichtungsring regelmäßig prüfen, um Schmutz und Rückstände zu entfernen. Ein jährlicher Heißwaschgang mit Essig entkalkt die Maschine effektiv und fördert ihre Langlebigkeit. © IMAGO/ Oleksandr Latkun
Damit Ihr Lieblingsshirt endlich wieder sauber wird, sollten Sie es vor dem Waschen einweichen und den Fleck gezielt behandeln.
4. Flecken werden nicht behandelt: Ein einfacher Waschgang reicht meistens nicht, um hartnäckige Flecken zu entfernen. Damit Ihr Lieblingsshirt endlich wieder sauber wird, sollten Sie es vor dem Waschen einweichen und den Fleck gezielt behandeln.  © IMAGO
Damit keine Kleidung zu Schaden kommt, sollten Sie Unterwäsche in einem praktischen Wäschenetz waschen.
5. Unterwäsche ohne Schutz waschen: Besonders BHs verhaken sich beim Waschen schnell mit anderen Kleidungsstücken. Damit keine Wäsche zu Schaden kommt, sollten Sie die empfindliche Unterwäsche separat oder in einem praktischen Wäschenetz waschen.  © IMAGO
Die Waschmaschine sollte nicht zu vollgestopft mit Kleidung sein.
6. Überladene Waschmaschine: So verlockend es auch ist: Die Waschmaschine sollte nicht zu vollgestopft mit Kleidung sein. Eine überladene Trommel führt nicht nur dazu, dass die Wäsche nicht ausreichend gereinigt wird. Außerdem besteht das Risiko, dass die Maschine beschädigt wird – das gilt es natürlich zu vermeiden. © IMAGO
Um Energie zu sparen, lohnt es sich, mehrere Wäscheladungen hintereinander zu waschen.
7. Waschmaschine ruhen lassen: Um Energie zu sparen, lohnt es sich, mehrere Wäscheladungen hintereinander zu waschen. Dann muss sich die Maschine nicht extra erneut aufheizen, sondern kann die Restwärme nutzen. © IMAGO/ Oleksandr Latkun
Solange Klamotten nicht müffeln oder keine Flecken aufweisen, können sie problemlos erneut angezogen werden.
8. Zu oft waschen: Landen Kleidungsstücke bei Ihnen nach jedem Tragen im Wäschekorb? Dann waschen Sie möglicherweise zu oft. Solange Klamotten nicht müffeln und keine Flecken aufweisen, können sie problemlos erneut angezogen werden.  © IMAGO
Beim Waschen in der Maschine gilt: Weniger ist mehr.
9. Zu viel Waschmittel: Beim Waschen in der Maschine gilt: weniger ist mehr. Wird Waschmittel überdosiert, bilden sich nur lästige Rückstände und weiße Schlieren auf der Kleidung. Die verwendete Produktmenge sollte auch wieder ausgewaschen werden können. © IMAGO
Besonders schwarze oder dunkle Klamotten sollten vor dem Waschen unbedingt auf links gedreht werden.
10. Kleidung nicht auf links drehen: Besonders schwarze oder dunkle Klamotten sollten vor dem Waschen unbedingt auf links gedreht werden. Ansonsten reibt sich die Außenseite während des Waschens an der Maschine und die Fasern werden aufgeraut. Das wiederum führt dazu, dass die Farbe schneller ausbleicht.  © IMAGO
30 oder 40 Grad reichen meist aus, um Wäsche effektiv sauber zu machen.
11. Zu heiß waschen: 30 oder 40 Grad reichen meist aus, um Wäsche effektiv sauber zu machen. Wer bei höheren Temperaturen wäscht, riskiert Gewebeschäden an der Kleidung. Außerdem wird die Umwelt durch den unnötigen Energieverbrauch belastet. © IMAGO
Reißverschlüsse sollten vor dem Waschen geschlossen werden.
12. Reißverschlüsse sind nicht geschlossen: Beim Schleudervorgang wird alles munter in der Maschine durcheinandergeworfen. Dabei können sich schnell Reißverschlüsse an empfindlichen Textilien verfangen und diese beschädigen. Deshalb ist es besser, alle Reißverschlüsse vor dem Waschen zu schließen. © IMAGO

So waschen Sie Bettwäsche richtig

Damit auch stark verschwitzte Bettwäsche wieder hygienisch sauber wird, achten Sie auf die richtige Waschtemperatur und das richtige Waschmittel für Bettwäsche. Bunte Bettwäsche landet am besten mit einem Colorwaschmittel bei maximal 60 °C in der Waschmaschine. Weiße Bettwäsche kann mit Voll- oder Universalwaschmittel bei 40 °C gereinigt werden. Denken Sie daran, auch die Kissen und Bettdecken regelmäßig zu waschen, damit Ihr Bett lange Zeit frisch und sauber bleibt.

Rubriklistenbild: © Cavan Images/Imago

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