Reisetipps für Italien

Sommerurlaub in Kroatien oder Italien? Camperin zeigt Traumroute auf

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Ein langjähriger Kroatien-Urlauber überlegt, den Sommerurlaub 2025 in Italien zu verbringen. Ist das eine gute Entscheidung? Andere Camper sind sich einig.

München – Einfach hinters Lenkrad setzen und den Urlaub genießen. Obwohl regelmäßig lange Staus drohen, fahren viele Deutsche gerne mit dem Auto in den Urlaub. Dabei liegt insbesondere das Verreisen mit dem Wohnmobil weiterhin im Trend. Wie der Caravaning Industrie Verband e. V. (CIVD) mitteilt, wurden im vergangenen Jahr über 96.000 Caravans und Reisemobile neu zugelassen.

Ein Camping-Urlauber, der schon seit Jahren nach Kroatien fährt, überlegt nun im Sommerurlaub eine neue Reise-Destination auszuprobieren: Italien. Da er keinerlei Erfahrungswerte hat, fragt er in einer Facebook-Gruppe für Camping-Urlauber nach Tipps – eine Camperin hat direkt eine abwechslungsreiche Rundreise parat.

Sommerurlaub 2025 in Kroatien oder Italien? Reisender erhält von Camping-Urlaubern eine eindeutige Antwort

Sommerurlaub in Italien? – Camping-Urlauber sind sich alle einig

Mit seinen malerischen Inseln, idyllischen Buchten und verträumten Stränden und mediterranen Klima, lockt das an der Adria gelegene Land seit Jahren Millionen Touristen aus aller Welt an. Doch nach 15 Jahren sehnt sich eine Kroatien-Urlauberin nach Abwechslung und schlägt ihrem Mann für den diesjährigen Sommer Urlaub in Italien vor.

Dieser wendet sich Hilfe suchend an die Facebook-Gruppe „Wohnmobilstellplätze suchen und finden“ und schreibt: „Ich bräuchte mal eure Hilfe. Wir fahren schon viele Jahre auf verschiedenen Stellen in Kroatien. Angefangen von Istrien bis unten in Dalmatien. Jetzt schlägt die bessere Hälfte vor mal nach Italien zu fahren. Hat jemand Erfahrungen in Kroatien und Italien?“

Die Antworten der Facebook-Community folgen prompt. Denn alle sind sich einig: Italien lohnt sich immer – allerdings nicht im August und September, wie ein User schreibt: „Ende August bis Mitte September nicht zu empfehlen, da ganz Italien Ferien hat und wenn du reisen willst, musst du alles vorweg reservieren, da alles voll ist. Ich fahre immer im Juni bis Mitte Juli“. Die Mehrheit hingegen bittet den Reisenden um nähere Angaben, um gezielter Tipps geben zu können.

Sommerurlaub in Italien: Camping-Urlauberin gibt besonderen Tipp

„Vielleicht weiß deine Frau auch ein oder mehrere Ziele in Italien. Wäre dann einfacher die Frage zu beantworten, vor allem auch dann, wenn man wüsste, was euch so gefällt“, kommentiert ein User. Eine andere Nutzerin witzelt: „Grundsätzlich solltest du auf deine Frau hören“, und fügt hinzu: „zu welcher Zeit willst du denn hin? Wie lange hast du Zeit? Wie weit runter, willst du den Stiefel fahren? Eher Campingplatz, Stellplatz, oder frei stehen?“

Der Reisende gibt daraufhin an, dass drei Wochen Urlaub geplant sind, sie bis maximal Rom fahren wollen und wegen ihres Schlauchboots folglich das Meer lieben. Während zwei User Apulien und Toskana empfehlen, schlägt eine andere Camperin direkt eine Traumroute vor: „Wir waren letztes Jahr erst in Italien unterwegs, entlang der tyrrhenischen Küste mit einigen Abstechern ins Landesinnere. Sind dann quer durch die Basilikata und Apulien nach Bari, von dort mit der Fähre nach Dubrovnik und die Küste entlang wieder hoch. Eine schöne und abwechslungsreiche Rundreise. Allerdings waren wir sieben Wochen unterwegs“.

Grenzenlos frei: Zehn der schönsten Länder der Welt für einen Campingurlaub

Wohnmobil fährt auf der Altantikstraße in Norwegen.
Norwegen ist ein äußerst beliebtes Land für einen Camping-Urlaub und geradezu prädestiniert dafür. Es gilt nämlich das Jedermannsrecht, was bedeutet, dass jeder die offene Natur erleben kann. Camping-Urlaub dürfen somit mit dem Van, Wohnmobil oder Wohnwagen fast überall stehen bleiben und übernachten, solange es sich nicht um eingezäuntes Land handelt und man mindestens 150 Meter Abstand zum nächsten bewohnten Haus hält. Unterwegs gibt es zahlreiche atemberaubende Landschaften zu entdecken – Fjorde, Wasserfälle und Berge rahmen jeden Ausflug mit dem Camper ein. Außerdem gibt es einige beeindruckende Panoramastraßen, so wie die Atlantikstraße (s. Bild), die zu den schönsten der Welt gehört.  © Fokke Baarssen/Imago
Luftaufnahme des Sees Gausträsk in Schwedisch Lappland
Endlich abschalten und einfach nur die Natur genießen, ist auch in Schweden angesagt. Das Land wartet mit etwa 450 Campingplätzen und 75.000 Stellplätzen auf, wie das offizielle Tourismusportal Visit Sweden informiert und ist damit bestens für Camping-Urlauber ausgerüstet. Der Sommer ist oft mild bei 20 Grad und die Tage sind lang, sodass Reisende genug Zeit haben, die Landschaft zu genießen. Und die ist wirklich sehenswert: Zu den schönsten Regionen zählen Småland mit den Wäldern, Wiesen und Seen, die für Schweden typisch sind, sowie Schwedisch Lappland, wo Berge, Gletscherseen und arktische Ebenen auf Camping-Urlauber warten. Überdies gilt auch hier, wie in Norwegen, das Jedermannsrecht – Wildcampen ist also erlaubt. © Depositphotos/Imago
Wohnmobil auf der Rossfeld Panorama-Mautstraße mit Ausblick auf den Hohen Göll im Berchtesgadener Land
Wozu weit wegfahren, wenn es daheim auch so schön sein kann? In Deutschland gibt es von Nord bis Süd zahlreiche Campingplätze, die es ermöglichen, die schöne Natur der Bundesrepublik zu genießen. Ob die flachen Küsten von Rügen und Sylt, die Mittelgebirge wie Schwarzwald und Erzgebirge oder das Alpenpanorama im Allgäu – es ist für alle Geschmäcker etwas geboten.  © Norbert Eisele-Hein/Imago
Campervan in Schottland
Die schottischen Highlands sind eine faszinierende Landschaft, die zu Fuß oder mit dem Camper erkundet werden kann. Mystische Seen wie der Loch Ness oder der imposante Berg wie der Ben Nevis stellen die perfekte Kulisse für einen Urlaub auf vier Rädern dar. Ähnlich wie in Norwegen und Schweden ist auch in Schottland das Wildcampen erlaubt, solange die Natur respektiert wird.  © Pond5 Images/Inago
Campervan fährt durch ein Lavendel-Feld in der Provence.
Frankreich ist ein richtiges Campingland: Urlauber haben die Wahl zwischen fast 9.000 Campingplätzen, Campingdörfer und Stellplätzen – das macht die Grand Nation zum Spitzenreiter in Europa, wie das Portal Pincamp informiert. Zudem ist Frankreich bekannt für das “Camping Municipal”, was bedeutet, dass viele Orte über öffentliche Übernachtungsplätze verfügen, auf denen Urlauber auf der Durchreise mit dem Wohnmobil eine Nacht verbringen können. Auch landschaftlich ist so einiges geboten: Ob die Côte d’Azur mit ihren felsigen Küsten, die Bretagne mit ihren weißen Sandstränden oder die Provence mit ihren farbenprächtigen Lavendel-Feldern – Camping-Urlauber finden garantiert ihren perfekten Reise-Spot. © Depositphotos/Imago
Campingmobil steht in den Bardenas Reales in Spanien
Beim Spanien-Urlaub denken viele an die beliebten Inseln Mallorca, Ibiza oder Teneriffa – doch auch das Festland hat einiges zu bieten, vor allem, wenn man mit dem Camper unterwegs ist. Zahlreiche Regionen laden dazu ein, die einzigartigen Naturlandschaften zu erkunden – von den Pyrenäen an der Grenze zu Frankreich über die Halbwüste Bardenas Reales (s. Bild) bis hin zur weitläufigen Steppenlandschaft von Kastilien. Über 1.000 Campingplätze erwarten Urlauber auf ihrem Roadtrip, wie der Campingführer-Anbieter ACSI informiert. Besonders an der Mittelmeerküste ist einiges an Stellplätzen geboten. © Luis Pina/Imago
Camper in portugiesischer Landschaft
Auch das Nachbarland Portugal lässt sich wunderbar vom Camper aus erkunden. Viele Campingplätze befinden sich laut Pincamp eher in geschützter Lage und nicht unbedingt direkt am Strand – dafür genießen Urlauber die Ruhe des Hinterlandes, einen gemütlichen Abend am See oder ein wenig Privatsphäre in einer Badebucht. Unterwegs gibt es ebenfalls genug zu sehen: Die Algarve gehört seit Jahren zu den beliebtesten Urlaubsregionen, die malerischen weißen Fischerdörfer und naturbelassenen Sandstrände können auch mit dem Camper angesteuert werden. Die wilde Westküste des Landes ist ebenfalls gespickt mit tollen Möglichkeiten für Stopps: dazu gehören unter anderem die Hauptstadt Lissabon, der Badoca Safari Park sowie die Badeorte Sines und Porto Corvo. © Panthermedia/Imago
Campingplatz in Kroatien
Kroatien bezaubert mit seinen traumhaften Stränden, beeindruckenden Nationalparks und charmanten Inseln. Auch für Camping-Urlauber ist das Land an der Adria schon lange eine gute Adresse – dem Portal Pincamp zufolge haben Reisende die Auswahl zwischen rund 500 Campingplätzen. Zu den beliebtesten Regionen für den Wohnwagen oder das Wohnmobil zählen die Halbinsel Istrien mit der Kvarner Bucht zusammen mit den Inseln Krk, Cres oder Losinj. Aber auch Dalmatien, etwas weiter südlich, ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge ans Meer oder in die nahegelegenen Nationalparks. © Pond5 Images/Imago
Campervan auf dem Highway durch die kanadischen Rocky Mountains
In Kanada genießen Camping-Urlauber das Gefühl von grenzenloser Freiheit und viel unberührter Natur. Der Osten besticht mit den imposanten Niagara-Fällen und den zerklüfteten, felsigen Küsten von Neufundland, während im Westen der Banff-Nationalpark mit dem Lake Louise und die Rocky Mountains warten. Camping ist in Kanada eine sehr beliebte Reiseform, daher gibt es auch eine große Auswahl an privaten und staatlich betriebenen Campingplätzen – von einfacher Ausstattung bis hin zu Glamping-Erlebnissen ist alles geboten. © Depositphotos/Imago
Caravan am Straßenrand im Monument Valley
Wenn man an einen klassischen Roadtrip denkt, hat man meistens die USA vor Augen – spektakuläre Wildwest-Landschaften, kilometerweit nur den Highway vor Augen und zwischendrin vielleicht mal ein Motel oder ein Diner mit Leuchtreklame für einen Stopp. Zu den Klassikern für einen Camping-Urlaub zählen die berühmte Route 66, die Westküste mit San Francisco und Los Angeles oder das Naturwunder des Grand Canyon. Aber auch der Osten lockt viele Touristen, um die bunten Herbsttöne während des Indian Summer zu genießen – allen voran in den Neuenglandstaaten. Wildcampen ist in den USA nicht überall uneingeschränkt erlaubt. In Nationalparks kann man sich laut ADAC aber die Erlaubnis der Ranger einholen oder auf Privatgrundstücken die vom Grundstücksbesitzers. © Depositphotos/Imago

Kürzlich erhielt eine Reisende von anderen Urlaubern einen wichtigen Tipp für einen Badeurlaub in Kroatien über Ostern. Eine andere Camping-Urlauberin erhielt unterdessen einen Kroatien-Geheimtipp für Pfingsten 2025.

Mit dem Auto in den Urlaub: Was Autofahrer wissen sollten

Urlaub will früh geplant sein. Daher beginnen die meisten bereits ab dem Jahreswechsel mit der Reiseplanung für Ostern, Pfingsten und Sommer. Laut einer Preis-Analyse des Reisevermittlers HolidayCheck können Frühbucher „besonders im Oktober und November von den attraktivsten Angeboten profitieren“.

Wer im Ausland Auto fahren möchte, sollte sich besser mit den dort geltenden Regeln vertraut machen. Wer nicht mit dem eigenen Auto unterwegs ist, sondern mit dem Mietwagen reist, muss einiges beachten. Auch beim Strandurlaub in Italien sollten die zum Teil skurrilen Gesetze eingehalten werden. (vw)

Rubriklistenbild: © serienlicht/ Imago

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