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Gefährliche Kilos: Übergewicht bei Hunden und Katzen erkennen und reduzieren

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Eine gesunde Ernährung ist auch für Hunde und Katzen wichtig. Wie Sie Ihre Lieblinge vor Übergewicht schützen.

Zu viele Leckerlis, energiereiches Futter und zu wenig Bewegung: Wie ihre Besitzer können auch Haustiere wie Hunde und Katzen unter überflüssigen Pfunden leiden. Laut dem Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) sind etwa 50 Prozent aller Hunde von Übergewicht betroffen. Wann Tierhalter handeln sollten und welche Diätmaßnahmen bei Haustieren geeignet sind.

Übergewicht: Zivilisationskrankheiten bei Hunden und Katzen

Etwa 50 Prozent aller Hunde sind von Übergewicht betroffen.

Übergewicht kann bei Haustieren ebenso wie bei Menschen zu Arthrose, Diabetes und Krebserkrankungen führen. Trotzdem wollen viele Tierbesitzer der unschönen Wahrheit nur ungern entgegenblicken. Sie nehmen ihre Lieblinge trotz überflüssiger Pfunde als normalgewichtig wahr und handeln daher gar nicht oder erst viel zu spät.

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Hier ein Häppchen Käse, dort ein paar Reste vom Tisch – was gut gemeint ist, ist für die Haustiere eine Qual. Denn sind die Tiere erst mal zu dick, fällt es ihnen schwerer, sich zu bewegen, sie werden immer träger und schlafen sehr viel. Die Ursache für das Übergewicht ist in den meisten Fällen eine falsche Ernährung und eine zu hohe Kalorienaufnahme. Ob Hunde sich überfressen können und was Halter in einem solchen Fall tun können, erfahren Sie hier. Sind die Kilos bereits zugenommen, sind Tierhalter daher in der Pflicht, das Fütterungsverhalten entsprechend anzupassen. Wie eine rundliche Katzen-Oma wieder fit und schlank werden soll, sehen Sie hier.

Cat-tastisch: 13 verrückte Superkräfte, die nur Katzen besitzen

Eine rote Katze sitzt unter einer Bank, während es regnet.
Mehr als nur ein Mythos: Katzen können das Wetter vorhersagen. Und nicht nur das: Mit empfindlichen Tastsensoren sind sie in der Lage, selbst schwache Vibrationen und Erschütterungen wahrzunehmen und können damit sogar Gewitter oder Erdbeben vorhersehen. Sensible Wärmerezeptoren und weitere Biomechanismen, die noch wissenschaftlich erforscht werden, verleihen den Samtpfoten außerdem die Gabe, Wetterveränderungen vorherzusagen, so Geo. An ihrem Verhalten können Menschen das bevorstehende Wetter ablesen: Steht gutes Wetter bevor, putzen sich Katzen beispielsweise vermehrt. Suchen sie bevorzugt das Haus auf, ist mit einer Regenperiode zu rechnen. Schläft die Katze tief und fest oder zeigt beim Schlafen ihren Bauch, könnte es warm werden. Steht ein Gewitter bevor, spüren Katzen die elektrische Ladung und lecken sich häufiger. © YAY Images/Imago
Eine Katze hat ihren Mund leicht geöffnet und lässt die Zunge heraushängen.
Katzen schmecken mithilfe eines zusätzlichen Organs Gerüche. Haben Sie sich schon mal gefragt, weshalb Ihrer Katze manchmal grundlos der Mund offensteht? Das sogenannte Flehmen, bei dem Katzen ihren Mund öffnen, hilft ihnen, interessante Gerüche zu analysieren, indem sie Geruchs- und Geschmackssinn kombinieren. Dies geschieht durch das Jacobson-Organ, das sich hinter den oberen Schneidezähnen befindet. © YAY Images/Imago
Eine rote Katze miaut.
Katzen miauen für Menschen. Kommunizieren sie mit Artgenossen, spielt das Miauen eine untergeordnete Rolle. Wenn sie sich aber mit Zweibeinern verständigen wollen, benutzen sie dafür häufig einzigartige Laute und Gesten. Nach einer Weile wissen sie genau, welche Tonlage sie anstimmen müssen, um das zu bekommen, was sie wollen. Meist wissen Katzenbesitzer bereits Bescheid, was die Mieze ihnen mitteilen möchte. © agefotostock/Imago
Eine graue Hauskatze balanciert auf einem Gartenzaun.
Die Samtpfoten sind Meister des Balancierens: Dank ihres ausgeklügelten Gleichgewichtssystems klettern, balancieren und springen sie äußerst anmutig und geschickt, selbst auf schmalen Gegenständen und meistern Hürden gezielt mit höchster Eleganz. © blickwinkel/Imago
Nahaufnahme eines Katzenohrs
Geht es um das Gehör, übertrumpfen Katzen nicht nur Menschen, sondern auch Hunde. Mit ihren extrem sensiblen Ohren nehmen sie hochfrequente Geräusche wahr, darunter Töne mit bis zu 100.000 Schwingungen pro Sekunde und sogar Ultraschalllaute. Menschen (etwa 20.000 Schwingungen pro Sekunde) können diese Geräusche schlichtweg nicht hören. Im Vergleich dazu hören Hunde etwa 35.000-40.000 Schwingungen pro Sekunde.  © Panthermedia/Imago
Eine Katze sitzt vor dem Sofa im Wohnzimmer auf dem Teppich und blickt in die Kamera.
Katzen sind viel intelligenter als die meisten annehmen. Das zeigt ein Blick auf ihr Namensgedächtnis. Eine japanische Studie belegt, dass Katzen nicht nur ihren eigenen Namen und die Namen ihrer Besitzer kennen, sondern auch, dass sie sich die Namen ihrer Artgenossen merken können. © Zoonar/Imago
Eine Hauskatze springt aus dem Stand hoch.
Ein Katzensprung für die Katze: Dank ihrer kräftigen Hinterbeine, dem elastischen Bindegewebe und dem besonders flexiblen Körperbau springen gesunde und fitte Samtpfoten etwa das Fünf- bis Sechsfache ihrer eigenen Körperlänge mit Leichtigkeit – das bedeutet etwa zwei Meter aus dem Stand. Der Vergleich zum Menschen verblüfft: Der Rekordhalter im Hochsprung übersprang seine eigene Körpergröße um gerade einmal 52 Zentimeter. © Anka Agency International/Imago
Eine Katze bei Nacht mit großen, schwarzen Pupillen.
Katzen sehen auch bei sehr schwachem Licht. Nicht umsonst sind sie von Natur aus nachtaktiv und gehen bevorzugt in der Dämmerung auf die Jagd. Das Geheimnis hinter ihrer ausgezeichneten Sehfähigkeit ist die erhöhte Anzahl an Stäbchen auf ihrer Netzhaut. Fakt ist jedoch, dass Katzen sich bei völliger Dunkelheit ebenfalls mit der Wahrnehmung schwertun. © Panthermedia/Imago
Eine schwarz-weiße, junge Katze fällt.
Katzen landen meistens auf ihren Pfoten und überstehen Stürze aus großer Höhe in der Regel gut. Zudem gelingt es ihnen mit dem Schwanz, die Fallgeschwindigkeit zu minimieren. Das verschafft der Katze die Zeit, um zuerst den Oberkörper, den Kopf und dann das Hinterteil zu drehen. So dreht sie ihre Beine blitzschnell in Richtung des Bodens. Diese Eigenschaft wird auch Dreh-, Stell- oder Aufrichtreflex genannt und ist einzigartig. Dennoch können auch, gerade bei übergewichtigen Katzen, lebensbedrohliche Verletzungen entstehen. Bringen Sie Ihre Katze nach einem Sturz aus großer Höhe unverzüglich zum Tierarzt. © agefotostock/Imago
Ein Kätzchen ist kurz davor, durch einen weißen Holzzaun zu schlüpfen.
In den sozialen Medien kursieren zahlreiche Videos von Katzen, die sich im Sofaschlitz verkriechen, sich in Goldfischgläser pressen oder sich einfach unbedingt unter dem Gartenzaun hindurchquetschen müssen. Mit ihren gelenkigen Körpern kommen Katzen fast überall hin, wo sie hin möchten. Doch wie schaffen die Miezen das eigentlich? Der Grund für die schier unglaubliche Beweglichkeit ist ihre einzigartige Skelettstruktur: Sie besitzen kein Schlüsselbein, dafür jedoch ein sehr flexibles Rückgrat mit 30 Wirbeln. Ihre Gliedmaßen sind allein durch Bänder und Muskeln mit der Wirbelsäule verbunden, was ihnen den erstaunlichen Bewegungsspielraum ermöglicht. © blickwinkel/Imago
Eine Hauskatze putzt sich die Pfote.
Reinlicher als jedes andere Tier und vermutlich auch als Menschen? Genau das lässt die Wissenschaft verlauten, wenn es um die auf Sauberkeit bedachten Samtpfoten geht. Mit ihrem eigenen Speichel putzen sie sich mehrmals täglich. Dabei sind Aufbau und Funktion einer jeden Katzenzunge einzigartig. Wer schon einmal von einer Katze abgeleckt wurde, weiß, dass sie einem Schmirgelpapier gleicht. Der Grund dafür sind winzige Stacheln, sogenannte Fadenpapillen, die aus nach hinten gebogenen Zähnchen aus Horn bestehen. Neben der Nahrungsaufnahme hat die Zunge für die Fellpflege die größte Bedeutung: Mithilfe der winzigen Zähne können Katzen ihre Zunge als eine Art Kamm einsetzen. © blickwinkel/Imago
Eine Katze kuschelt sich auf einer Decke ein und streckt ihre Beine von sich.
Das Schnurren von Katzen sei „eines der nur zum Teil geklärten Rätsel der Wissenschaft“, so Spektrum der Wissenschaft. Was feststeht ist, dass Katzen nicht nur Menschen, sondern auch sich selbst auf bestimmten Frequenzen therapieren und beruhigen können. Zudem erfüllt das Schnurren der Mieze den Zweck, ihr Wohlgefühl nach außen zu tragen. Experten gehen davon aus, dass durch die Vibration ein komplexer Selbstheilungsmechanismus in Gang gesetzt wird. Übrigens: Katzenjunge benötigen erst einige Tage an Übung, um schnurren zu können wie die Großen. © imagebroker/Imago
Eine junge Katze klettert an einem Holz empor.
Dank ihrer scharfen Vorderkrallen sind Katzen wahre Meister des Kletterns. Mühelos erklimmen sie damit die höchsten Baumkronen. Der Weg nach unten gestaltet sich da schon schwieriger. Aber machen Sie der Mieze erst einmal ihre Kletterkünste nach … © Panthermedia/Imago

Wann ist ein Tier übergewichtig? Tierarzt stellt die Diagnose

Fällt das Übergewicht bei einer Kontrolle beim Tierarzt auf, kann dieser gleich das Normalgewicht bestimmen. Anhand des sogenannten „Body-Condition-Score“ können Tierbesitzer zudem selber erkennen, welches Optimal-Gewicht ihr Liebling haben sollte. Übergewicht lässt sich außerdem ertasten: Die Rippen müssen beim Streicheln mit leichtem Druck fühlbar sein. Ist das nicht der Fall, leidet der Vierbeiner laut Peta vermutlich an Übergewicht.

„Jeder Hund hat ein Recht auf eine Taille und wenn ich von oben auf mein Tier schaue, sollte also hinter dem Brustkorb bis zur Hüfte eine Einziehung sein. Wenn die nicht vorhanden ist, also wenn das eine gerade Linie ist, dann wäre das auch ein Hinweis auf zu viel Fettpolster“, erklärt Tierärztin Dr. Julia Fritz gegenüber dem ZDF.

Gefährliche Kilos: Übergewicht vorbeugen und entgegenwirken

Während Genetik und Kastration das Übergewicht begünstigen können, sollten Tierhalter mit ein paar Maßnahmen überflüssige Pfunde verhindern. Feste Fütterungszeiten und keine Snacks zwischendurch beugen einer zu hohen Kalorienaufnahme vor. Bei sehnsüchtigen Blicken der Tiere sollten Tierhalter zudem stark bleiben und nur kleine Portionen füttern.

Haben Hunde und Katzen bereits mit Übergewicht zu kämpfen, raten die Experten von Peta dazu, das Gewicht mit folgenden Tipps, zu reduzieren:

  • Gemeinsam mit dem Tierarzt kann ein passendes Abnehmprogramm entwickelt werden. Die Ernährung sollte auf weniger Kalorien umgestellt und mehr Bewegung in den Alltag integriert werden. Regelmäßiges Spielen und Spaziergänge helfen dabei.
  • Statt ständiger Leckerchen sollten Besitzer Belohnungen reduzieren und so die kalorienreichen Snacks nach und nach aus der Ernährung ihrer Vierbeiner streichen.
  • Die Gabe der falschen Nahrung ist einer der Hauptgründe für Übergewicht bei Hunden. Aus diesem Grund sollte Nahrung gewählt werden, die zum Alter, der Größe und der Aktivität des Tieres passt.
  • Statt eines permanenten Nahrungsangebotes sollten Tierhalter Katzen und Hunden das Futter nur zu bestimmten Zeiten zur Verfügung stellen. Haustiere sollten zwei bis dreimal am Tag eine festgelegte Ration zur Verfügung gestellt bekommen.

Sehen Sie hier, wie eine extrem übergewichtige Hündin ihr Glück bei einer neuen Besitzerin gefunden hat.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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