Wer hätte es gewusst? Dafür ist das rechte Fach der Waschmaschine eigentlich da
VonVivian Werg
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Wenn es ums Wäschewaschen geht, lernt man nie aus, so scheint es. Auch bei der Waschmaschine gibt es stets neue Erkenntnisse. Nicht alle sind sinnvoll.
Im Vorfeld die Wäsche richtig nach Farben, Textilien und Verschmutzungsgrad zu sortieren, das passende Waschmittel und die Temperatur auszuwählen ist schon die halbe Miete. Doch bei der großen Auswahl der Waschprogramme fehlt den meisten der Überblick. Und das ist verständlicherweise auch nicht so einfach – zwei schonende Waschprogramme werden beispielsweise häufig missverstanden. Auch die Waschmittelschublade wirft Fragen auf.
Schon häufig gesehen, doch auch genutzt? Wofür Sie das rechte Fach der Waschmaschine brauchen
Auf der linken oberen Seite befindet sich die Einspülkammer der Waschmaschine. Hier kommen Waschmittel herein und Weichspüler herein. So weit, so gut. Doch in der Kammer gibt es drei Fächer und da kann es durchaus mal vorkommen, dass man beim Befüllen der Fächer kurz ins Stocken kommt. Wo kommt jetzt eigentlich was rein?
Dafür wird das rechte Waschmittelfach laut dem Heimwerker-Portal myhomebook.de benötigt:
Vorwäsche: Bei sehr stark verschmutzter Kleidung oder bei Waschtemperaturen ab 90 Grad kommt das rechte Fach der Waschmaschine zum Einsatz.
Die Vorwäsche dient Experten zufolge dazu, das Entfernen von besonders hartnäckige Flecken vor dem eigentlichen Waschgang zu erleichtern. Der Schmutz wird aus den Kleidungsstücken gelockert, sodass sie bei der anschließenden Wäsche problemlos entfernt werden können.
Gerade bei großen Stoffen wie Vorhängen oder Bettwäsche kann die Vorwäsche sinnvoll sein, da die Textilien vollkommen eingeweicht werden.
Doch wie die Online-Plattform Utopia.de schreibt, ist nicht immer eine Vorwäsche notwendig und sinnvoll. Eine weitaus umweltfreundlichere Variante wäre, die verschmutzen Kleidungsstücke mit der Hand in einem Eimer oder in der Badewanne einzuweichen. So kann der Wasserverbrauch und die Energiekosten reduziert und Waschmittel gespart werden. Aufgrund moderner Waschmittel rät Öko-Test Verbrauchern gänzlich auf das Vorwäsche-Programm zu verzichten.
Waschmaschine: Wenn die Waschmittelfächer verwechselt werden
Werden die Waschmittelfächer mal verwechselt, besteht laut myhomebook.de kein Grund zur Panik. Landet der Weichspüler versehentlich im Hauptfach, also links, muss die Wäsche nochmals gewaschen werden; ärgerlich, aber nicht dramatisch. Ist keine Vorwäsche vorgesehen und das Waschmittel findet dennoch seinen Weg ins rechte Fach, bleibt es einfach im Fach zurück, ohne dass die Waschmaschine es sich gezogen hat. Das Vorwäsche-Programm muss in diesem Fall angewählt werden, um das Waschmittel wieder aus dem Fach zu bekommen.