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Flugzeug-Tragödie in Washington: Einsatzkräfte suchen weiter nach Opfern – Neues Video aufgetaucht

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Ein Helikopter und eine Passagiermaschine sind über Washington kollidiert. Hilfskräfte sind im Einsatz. Die Frage nach Überlebenden bleibt offen.

Update vom 31. Januar 2025: Nach dem verheerenden Flugzeugabsturz in Washington mit vermutlich 67 Toten läuft die Bergung von Leichen und die Suche nach der Ursache für das Unglück. Einsatzkräfte durchkämmten den Fluss Potomac in der US-Hauptstadt, wo ein Passagierflugzeug und ein Militärhubschrauber nach einer Kollision in der Luft abgestürzt waren. Sie fanden dort weitere Todesopfer. Laut CNN wurden bereits „Dutzende“ Leichen geborgen, laut CBS News „mindestens 40“, wie beide Sender unter Berufung auf Einsatzkräfte berichten. Die Behörden gehen davon aus, dass niemand überlebt hat. 

Noch gibt es keine offiziellen Angaben zur Ursache. US-Medien berichteten von Unregelmäßigkeiten bei der Flugsicherung zum Zeitpunkt des Unglücks. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür nicht. Die Unfallermittlungsbehörde NTSB hat mit Untersuchungen begonnen, warnte aber explizit vor voreiligen Schlussfolgerungen und bat um Geduld.

Bereits am Unglückstag aufgetauchte Videos zeigten mutmaßlich die Kollision in Washington. Auch ein nun neu aufgetauchtes Video lässt weiter an der Unglücksursache rätseln. Darauf zu sehen sind sowohl das Passagierflugzeug, als auch der Militärhubschrauber. Beide nähern sich an, kollidieren und stürzen ab. Die Echtzeit des Videos wurde bislang nicht offiziell bestätigt.

Ursprungsmeldung vom 30. Januar 2025: Washington – Ein schreckliches Flugzeugunglück hat sich donnerstagnachts (MEZ) über Washington ereignet. Eine Passagiermaschine mit 64 Insassen kollidierte mit einem US-Militärhubschrauber. Ein Video soll die fürchterlichen Szenen zeigen.

Bilder zeigen Moment der Flugzeugkollision in Washington – Weltmeister-Duo bei Unglück gestorben

Videos auf X zeigen, wie der Hubschrauber in das Flugzeug kracht und dieses in Flammen aufgeht.
Videos auf X zeigen, wie der Hubschrauber in das Flugzeug kracht und dieses in Flammen aufgeht. © Eli Zusman/X/Screenshot
Rettungskräfte arbeiten auf dem Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport. Es wird von zahlreichen Toten ausgegangen.
Rettungskräfte arbeiten auf dem Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport. Es wird von zahlreichen Toten ausgegangen. © Julio Cortez/dpa
Zahlreiche Boote sind am frühen Morgen an den Such- und Rettungsmaßnahmen auf dem Potomac River im Einsatz.
Zahlreiche Boote sind am frühen Morgen an den Such- und Rettungsmaßnahmen auf dem Potomac River im Einsatz. © Mark Schiefelbein/picture alliance/dpa
Wenige Stunden später dann die dramatische Nachricht von Feuerwehrchef John Donnelly: Die Rettungsaktion ging zu einer reinen Bergungsaktion über – das heißt, dass keine Überlebenden erwartet werden.
Wenige Stunden später dann die dramatische Nachricht von Feuerwehrchef John Donnelly: Die Rettungsaktion ging zu einer reinen Bergungsaktion über – das heißt, dass keine Überlebenden erwartet werden. © Mark Schiefelbein/picture alliance/dpa/AP
Mitarbeiter des Amerikanischen Roten Kreuzes treffen am Ronald Reagan Washington National Airport ein, um bei der Rettung nach dem Flugezugabsturz zu helfen.
Mitarbeiter des Amerikanischen Roten Kreuzes treffen am Ronald Reagan Washington National Airport ein, um bei der Rettung nach dem Flugezugabsturz zu helfen. © Julio Cortez/dpa
Aufnahmen zeigen die Momente vor der Kollision des Helikopters mit dem Passagierflugzeug in Washington: Der Hubschrauber fliegt geradewegs in Richtung des Flugzeuges, bis er mit diesem zusammenkracht.
Aufnahmen zeigen die Momente vor der Kollision des Helikopters mit dem Passagierflugzeug in Washington: Der Hubschrauber fliegt geradewegs in Richtung des Flugzeuges, bis er mit diesem zusammenkracht. © Eli Zusman/X/Screenshot
Der Ronald Reagan Washington National Airport wurde nach dem Absturz der Passagiermaschine gesperrt. „Alle Starts und Landungen wurden am DCA gestoppt“, teilte der Flughafen auf der Plattform X mit.
Der Ronald Reagan Washington National Airport wurde nach dem Absturz der Passagiermaschine gesperrt. „Alle Starts und Landungen wurden am DCA gestoppt“, teilte der Flughafen auf der Plattform X mit. © Bonnie Cash/imago
Ein Boot arbeitet nach dem Crash auf dem Potomac River. Der Fluss gleiche aktuell einem „großen schwarzen Fleck“, erklärt Feuerwehrchef John Donnelly.
Ein Boot arbeitet nach dem Crash auf dem Potomac River. Der Fluss gleiche aktuell einem „großen schwarzen Fleck“, erklärt Feuerwehrchef John Donnelly. © Alex Brandon/dpa
Auch ein Hubschrauber ist nach dem schweren Crash in Washington im Einsatz. Mit einem Scheinwerfer sucht er den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport ab.
Auch ein Hubschrauber ist nach dem schweren Crash in Washington im Einsatz. Mit einem Scheinwerfer sucht er den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport ab. © Alex Brandon/dpa
Ein Mitglied des National Transportation Safety Board (NTSB) bewacht eine Tür des Ronald Reagan Washington National Airport, nachdem dieser wegen des Unglücks gesperrt werden musste.
Ein Mitglied des National Transportation Safety Board (NTSB) bewacht eine Tür des Ronald Reagan Washington National Airport, nachdem dieser wegen des Unglücks gesperrt werden musste. © Julio Cortez/dpa
Flugzeugabsturz in Washington
Rettungskräfte suchen im Potomac River nach Überlebenden des Flugzeugunglücks in Washington. © ANDREW CABALLERO-REYNOLDS/AFP
Evgenia Shishkova und Vadim Naumow sind beim Flugzeugunglück in Washington gestorben.
Evgenia Shishkova und Vadim Naumow sind beim Flugzeugunglück in Washington gestorben. © Imago/Montage
Flugzeugabsturz über US-Hauptstadt Washington
Nach dem Flugzeugunglück in Washington haben die Rettungskräfte keine Hoffnung mehr, noch Überlebende zu finden. © Hu Yousong/XinHua/dpa
USA, Arlington: Ein Hubschrauber der US-Park Police überfliegt den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport.
USA, Arlington: Ein Hubschrauber der US-Park Police überfliegt den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport.  © Carolyn Kaster/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Nach dem tödlichen Flugzeugunglück in der US-Hauptstadt Washington soll der Flughafen noch heute wieder öffnen. „Es ist sicher“, sagte Jack Potter von der Flughafenbehörde der Metropolregion Washington. Die Bergungsarbeiten, die auf dem Gelände durchgeführt würden, fänden im Wasser statt. Daher werde der Flugverkehr am Vormittag um 11.00 Uhr (Ortszeit) wieder aufgenommen.
Nach dem tödlichen Flugzeugunglück in der US-Hauptstadt Washington soll der Flughafen noch heute wieder öffnen. „Es ist sicher“, sagte Jack Potter von der Flughafenbehörde der Metropolregion Washington. Die Bergungsarbeiten, die auf dem Gelände durchgeführt würden, fänden im Wasser statt. Daher werde der Flugverkehr am Vormittag um 11.00 Uhr (Ortszeit) wieder aufgenommen.  © ANDREW CABALLERO-REYNOLDS / AFP
Flugzeugabsturz über US-Hauptstadt Washington
Nach Angaben von US-Verkehrsminister Sean Duffy gab es vor dem Flugzeugabsturz in Washington keine Abweichung von Standardprozedere im Flugverkehr rund um den Airport. © Mark Schiefelbein/AP/dpa
American-Airlines CEO Robert Isom bei einer Pressekonferenz in Washington: In einer Videoerklärung sprach er den Angehörigen den Opfer bereits zuvor sein „tiefstes Mitgefühl“ aus.
American-Airlines CEO Robert Isom bei einer Pressekonferenz in Washington: In einer Videoerklärung sprach er den Angehörigen den Opfer bereits zuvor sein „tiefstes Mitgefühl“ aus. © Mark Schiefelbein/picture alliance/dpa/AP
Ein tragisches Bild, das wohl in die Luftfahrtgeschichte der USA eingehen wird: Das Wrack des abgestürzten Flugzeugs vor dem Kapitol in Washington.
Ein tragisches Bild, das wohl in die Luftfahrtgeschichte der USA eingehen wird: Das Wrack des abgestürzten Flugzeugs vor dem Kapitol in Washington. © Carolyn Kaster/picture alliance/dpa/AP
Auf diesem von der US-Küstenwache zur Verfügung gestellten Bild sind Wrackteile im Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport zu sehen.
Auf diesem von der US-Küstenwache zur Verfügung gestellten Bild sind Wrackteile im Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport zu sehen. © Petty Officer 2nd Class Taylor B/U.S. Coast Guard/AP/dpa
Passierte in diesem Tower des Reagan National Airport die fatale Panne?
Passierte in diesem Tower des Reagan National Airport die fatale Panne? Neue US-Berichte legen einen Fehler bei den Fluglotsen nahe. © Oliver Contreras / AFP

Flugzeug und Helikopter kollidieren über Washington – Feuerball in Video zu sehen

Kurz nach dem Unglück verbreiteten sich auf X Aufnahmen des Zusammenstoßes. Am dunklen Nachthimmel ist zu sehen, wie sich die beiden Maschinen nähern und es kurz darauf zur Kollision kommt. Ein großer Feuerball bildet sich, dann Rauch. Das Passagierflugzeug und der Helikopter stürzen ab. Auch aus der Ferne sieht die Szene zwischen dem Hauptstadtflughafen und der nahegelegenen Stadt Alexandria im Bundesstaat Virginia dramatisch aus.

Sky News zufolge wurde das Video von einer Kamera des Kennedy Centers, der sogenannten Earth Cam, aufgenommen. Ein Blick in das Archiv der Aufzeichnungen bestätigt das. Ob es sich jedoch tatsächlich um das Unglück handelt, ist nicht offiziell bestätigt. Zeitliche sowie örtliche Begebenheiten würden allerdings zusammenpassen.

Helikopter auf Übungsflug über Washington kollidiert mit Passagiermaschine

Die Luftfahrtbehörde FAA gab an, dass es sich bei dem Passagierflugzeug um eine Bombardier CRJ700 von American Airlines handelte, die ihren Flug in Wichita, Kansas, begonnen hatte. Das Pentagon informierte, dass der Hubschrauber ein UH-60-Modell war, das zu einer Familie militärischer Mehrzweckhubschrauber gehört. Der Hubschrauber befand sich auf einem Trainingsflug.

CNN berichtete unter Berufung auf einen Beamten des Verteidigungsministeriums, dass sich drei Personen im Hubschrauber befanden. Da über der US-Hauptstadt oft Politiker und hochrangige Militärs in Hubschraubern unterwegs sind, betonte der Beamte, dass kein „VIP“ an Bord war.

Nach Flugzeug-Kollision mit Helikopter über Washington – Rettungsarbeiten gestalten sich schwierig

Rund 300 Einsatzkräfte waren laut Feuerwehrchef John Donnelly an der Unglücksstelle aktiv. Bürgermeisterin Muriel Bowser berichtete, dass die Arbeit in der Dunkelheit und im eiskalten Flusswasser sich als extrem schwierig gestaltete. Die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen könnten sich noch über mehrere Tage erstrecken.

Eine Kamera nahm das schreckliche Flugzeugunglück über Washington wohl auf.

Nach dem Absturz hat der Hauptstadtflughafen Ronald Reagan (DCA) den Betrieb eingestellt und bleibt voraussichtlich bis mindestens Donnerstagvormittag (Ortszeit) geschlossen. Indes wurde ein dramatischer Funkspruch kurz vor der Kollision enthüllt.

Trump äußert sich zu Kollision von Helikopter und Flugzeug über Washington

US-Präsident Donald Trump wollte zeitnah über die weiteren Entwicklungen informieren.  Das teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, auf der Plattform X mit. „Möge Gott ihre Seelen segnen“, hieß es in einer Stellungnahme. Trump dankte den Rettungskräften darin außerdem für ihre „großartige Arbeit“. 

Trump hatte zuvor sein Unverständnis über den Ablauf des Flugzeugunglücks geäußert. Auf seiner Online-Plattform Truth Social schrieb er: „Das Flugzeug war auf einer perfekten und routinemäßigen Anfluglinie zum Flughafen. Der Hubschrauber flog über einen längeren Zeitraum direkt auf das Flugzeug zu. Es ist eine klare Nacht, die Lichter des Flugzeugs leuchteten, warum flog der Hubschrauber nicht hoch oder runter oder drehte ab.“ Er nannte es eine „schlimme Situation, die so aussieht, als hätte sie verhindert werden müssen“.

In Deutschland erinnert indes eine ARD-Doku an den Germanwings-Absturz im Jahr 2015. Darin kommen Hinterbliebene zu Wort. (mbr/dpa)

Rubriklistenbild: © Eli Zusman/X/Screenshot

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