Kriegswirtschaft in Bedrängnis

Russland im Ölpreisdebakel: Putins Schattenflotte kämpft mit Problemen

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Russlands Ölexporte sind in einer schweren Krise durch westliche Strafmaßnahmen. Die EU intensiviert ihren Kampf gegen die Schattenflotte, während die Preise für Öl abstürzen.

Moskau – Russlands goldene Jahre im Ölhandel scheinen gezählt. Massive Sanktionspakete der EU haben die Exporte bereits schwer getroffen. Am Freitag (21. November) traten zusätzlich dazu die neuen Sanktionen der USA in Kraft. Die russischen Energieriesen Lukoil und Rosneft bekommen die Auswirkungen bereits zu spüren. In Bulgarien muss Lukoil die größte Raffinerie auf dem Balkan samt anhänglicher Infrastruktur verkaufen.

Die Schattenflotte von Wladimir Putin verschifft Öl unter falscher Flagge. Damit soll jetzt Schluss sein.

Doch trotz massiver Handelseinschränkungen kann Russland über seine berüchtigte Schattenflotte weiter Öllieferungen durchführen – zumindest bis jetzt. Europa hat die unter falscher Flagge fahrenden Tanker jetzt erneut ins Visier genommen, berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). „Wir wollen sie abschaffen“, habe der polnische Außenminister Radosław Sikorski am Donnerstag (20. November) angekündigt.

EU nimmt Putins Schattenflotte ins Visier – Viele Tanker umgehen die Blockade mit simplem Trick

Grundsätzlich klingt der Kampf gegen die Schattenflotte einfach. Schiffe mit russischem Öl werden identifiziert, mit einem Einfuhrverbot belegt und werden daran gehindert, das Öl, mit dem Kreml-Chef Wladimir Putin seinen Ukraine-Krieg finanziert, zu verschiffen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron klagte aber über ein Katz-und-Maus-Spiel, berichtete der Deutschlandfunk. Denn um den Sanktionen zu entgehen, würden die Tanker immer wieder ihre Flagge und ihren Namen wechseln. Das mache eine Verfolgung mit den konventionellen Mitteln schwer.

Die FAZ berichtet von einem Diskussionspapier aus Paris. In diesem fordere die französische Regierung, „proaktiv“ gegen die Schiffe vorzugehen. Die EU-Staaten sollen dafür ihre Informationen zentralisieren. „Die Schattenflotte stellt eine globale Bedrohung für die internationale Gemeinschaft und insbesondere für die Küstenstaaten dar“, zitiert die Zeitung weiter aus dem Papier. Denn die Tanker transportierten nicht nur Öl: Von einem Schiff, das Frankreich festgesetzt hatte, sollen Drohnen gestartet worden sein, die in den dänischen Luftraum eingedrungen sein sollen.

Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS). Die GUS besteht aus ehemaligen Staaten der Sowjetunion, die bis heute zum Großteil eng verbunden mit Russland geblieben sind. Doch Moskau-Machthaber Putin hat nicht nur in den Sowjet-Gebieten Freunde. Putin findet auch nach mehreren Jahren Angriffskrieg in der Ukraine noch immer fast weltweit Verbündete. Eine Übersicht: © Imago
Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs steht ein Mann eng an der Seite Wladimir Putins: Alexander Lukaschenko. Das von ihm autoritär beherrschte Belarus teilt sich eine mehr als tausend Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. Lukaschenko unterstützte Putins Truppen logistisch bei ihrer Invasion des Nachbarlandes. © Imago
Kim Jong-un und Wladimir Putin
Ein weiterer enger Verbündeter Wladimir Putins ist Kim Jong-un. Der Machthaber regiert ein totalitäres Nordkorea, das als sozialistische Diktatur historisch enge Beziehungen zu Russland pflegt. © Gavriil Grigorov/Imago
russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist
Im Lauf des Ukraine-Kriegs wurde aus der symbolischen Verbindung ein militärisches Bündnis. Kim Jong-un unterstützte Putins Feldzug mit Waffen, Munition und Soldaten. Laut Schätzungen könnten es mehr als 30.000 Mann aus Nordkorea sein, die an der Front im Ukraine-Krieg kämpfen. Auf dem Bild zu sehen ist ein russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist.  © Imago
Xi Jinping zu Gast bei Wladimir Putin
Die Volksrepublik China pflegt sowohl mit Nordkorea als auch mit Russland enge Beziehungen. Das bewies Präsident Xi Jinping zuletzt durch seinen Besuch Moskaus am „Tag des Sieges“. An der Seite Putins begutachte Xi als Gast auf der Ehrentribüne die große Militärparade, die durch Russlands Hauptstadt rollte. Doch China unterstützt Russland nicht nur symbolisch durch Besuche, sondern auch ganz praktisch mit Seltenen Erden und Devisen. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist China der größte Importeur für russische Rohstoffe geworden. © Imago
Präsident Wladimir Putin mit To Lam
Der Dritte im Bunde der ostasiatischen Verbündeten Russlands ist Vietnam. Hier posiert Präsident Wladimir Putin mit Tô Lâm, Präsident Vietnams von Mai 2024 bis Oktober 2024, bei einem Besuch des russischen Staatschefs in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. © Kristina Kormilitsyna/Imago
Wladimir Putin und Narendra Modi
In Südasien, konkret auf dem indischen Subkontinent, findet sich mit Narendra Modi der nächste enge Verbündete Russlands. Indiens Premierminister pflegt ein enges Verhältnis zu Putin. Hier umarmen sich beide bei einem Treffen in Neu-Delhi im Jahr 2018. Indien ist durch mehrere internationale Organisationen und Bündnisse mit Russland verbandelt. Die wohl wichtigsten darunter sind die Zusammenkunft der sogenannten BRICS-Staaten und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
König Ibrahim Ismail von Johor aus Malaysia beim Besuch Putins in Russland
Auch Malaysia ist wie Russland Mitglied des BRICS-Staatenbundes. In Begleitung seiner Frau Raja Zarith Sofia reiste König Ibrahim Ismail von Johor nach Russland, um Putin im Kreml zu besuchen. © Imago
Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Präsident Wladimir Putin eine gute Beziehung
Zur Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) zählt neben Russland unter anderem die Ex-Sowjet-Republik Kasachstan. Das Land teilt sich mit 7644 Kilometern die längste Landgrenze der Welt mit Russland. Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Putin eine gute Beziehung. Kasachstan bezieht 90 Prozent seiner Waffenimporte aus Russland, das wiederum den in Kasachstan gelegenen Weltraumbahnhof Kosmodrom Baikonur mietet. Beide Länder sind außerdem Mitglied in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
Putin und Traoré
Zu Putins engen Verbündeten gehört auch Burkina Fasos Regierungschef Inbrahim Traoré. Am 9. Mai 2025 besuchte er Putin in Moskau (im Bild). „Wir glauben, dass der Terrorismus, den wir heute erleben, vom Imperialismus herrührt, und wir bekämpfen ihn“, sagte er bei einem bilateralen Treffen. In Erinnerung geblieben ist auch eine virale Rede beim Afrika-Gipfel im Jahr 2023 in Russland. Im Beisein Putins machte er damals den Westen dafür verantwortlich, dass Afrika trotz seiner Rohstoffe der ärmste Kontinent sei.  © IMAGO/Mikhail Metzel/Kremlin Pool
Ägypten Militärband Moskau
Mehr als 80 Jahre Diplomatie verbinden Ägypten und Russland. Das Land am Nil ist wirtschaftlich von Moskau abhängig. Auch Putin profitiert von den Verbindungen nach Kairo. Der russische Präsident betrachtet Ägypten als Tor nach Afrika. Im August 2022 war eine ägyptische Militärband in Moskau zu Gast (im Bild). Auch bei der Militärparade zum 80. Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 marschierte eine Einheit aus Ägypten über den Roten Platz.  © Sergei Bobylev/Imago
Laos-einheit in Moskau
Am „Tag des Sieges“ über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 paradierte auch eine Einheit aus Laos durch Moskau. Angeblich arbeitet Putin derzeit intensiv daran, das Land in den Krieg gegen die Ukraine einzubinden. Im Sommer 2025 begrüßte er den laotischen Präsidenten Thongloun Sisoulith in Moskau. © Ricardo Stuckert/Imago
Turkmenistan Moskau Parade
Turkmenistan schickte ebenfalls eine Einheit nach Moskau. Die zentralasiatische Republik Turkmenistan am Kaspischen Meer gehört auch Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu den am meisten abgeschotteten Staaten der Welt.  © Ricardo Stuckert/Imago
Aleksandar Vucic Putin Netanjahu
Auch der serbische Staatschef Aleksandar Vučić nahm 2025 – wie auch schon 2018 (im Bild) – in Moskau an der Parade vor rund 10.000 Soldaten teil. Die Beziehungen zwischen Serbien und Russland gelten als traditionell freundschaftlich. Belgrad verweigert sich den Sanktionen gegen Russland und hat den Westen für den Ukraine-Krieg verantwortlich gemacht. Zuletzt gab es trotzdem zwischen Moskau und Belgrad Verstimmungen, als der russische Auslandsgeheimdienst Serbien den Verkauf von Munition an die Ukraine vorwarf. © Mikhail Metzel/Imago
Milorad Dodik
Putins wichtigster Mann am Balkan heißt Milorad Dodik (2. von rechts). Der bosnisch-serbische Separatistenführer betreibt seit Jahren die Abspaltung des Landesteils Republika Srpska vom bosnischen Staat. Dodik stimmt sich dabei regelmäßig mit dem russischen Präsidenten ab. © Alexei Nikolsky/Imago
Salva Kiir Putin
Im September 2023 traf sich Putin mit Salva Kiir Mayardit, dem Präsidenten von Südsudan. „Die Welt diktiert, dass niemand allein überleben oder Erfolg haben kann“, sagte Salva Kiir. Zu Putin gewandt meinte er, dass sein Land starke Freunde brauche: „Sie sind einer von ihnen.“ © Valery Sharifulin/Imago
Orban Putin
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ist Putin im Ukraine-Krieg stets treu geblieben. So hat er während der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2024 den bis dahin weitgehend isolierten Kremlchef zum Ärger vieler EU-Länder überraschend in Moskau besucht und sich als Vermittler inszeniert (im Bild). Zugleich nutzt Orbán jede Gelegenheit, um gegen die Ukraine auszuteilen.  © Valeriy Sharifulin/Imago
Putin und Ramaphosa
Ende Juli 2023 war Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa bei Putin zu Gast. Der Kremlchef hatte seine Gäste zum Abschluss eines zweitägigen Afrika-Gipfels in St. Petersburg eingeladen, den er in der russischen Ostsee-Metropole veranstaltete. Südafrika, das mit Russland, China, Indien und Brasilien die Brics-Staatengruppe bildet, wird wegen seiner Russland-Nähe vom Westen mit Skepsis betrachtet.  © Sergei Bobylev/Imago
Peseschkian Putin
Im Januar 2025 war Massud Peseschkian in Moskau zu Besuch. Dabei unterzeichnete Irans Präsident gemeinsam mit Putin ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft. Russland und der Iran vertieften damit ihre militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit für die nächsten 20 Jahre.  © Imago
Putin Ortega
Seit vielen Jahren steht Nicaragua an der Seite Putins. Nach dem Aufstand der russischen Privatarmee Wagner gegen die eigene Staatsführung im Juni 2023 schickte auch Präsident Daniel Ortega (hier ein Bild aus dem Jahr 2014) eine Botschaft nach Moskau. In der offiziellen Mitteilung hieß es, Ortega und seine Ehefrau sowie Vizepräsidentin Rosario Murillo übermittelten Putin „unsere Zuneigung in revolutionärer Bruderschaft“. © Cesar Perez/afp
Maduro
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro tat es ihm gleich. „Wir senden unsere Umarmung der Solidarität und der Unterstützung an den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, dem es gelungen ist, einen Versuch des Verrats und des Bürgerkriegs zu bewältigen und seinem Volk den Sieg und den Frieden zu garantieren“, twitterte er damals. © Alexandr Kryazhev/Imago
Putin Goita
Im Juni 2025 verständigten sich Putin und Malis Militärmachthaber Assimi Goïta auf eine bilaterale Kooperation. Russland ist enger Verbündeter von Goïta, der gegen Terrormilizen in Mali auch auf russische Wagner-Söldner setzte. Das Militär hatte sich 2020 und 2021 an die Macht geputscht, die Zusammenarbeit mit Ex-Kolonialmacht Frankreich beendet und sich Moskau zugewandt. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Sassou Nguesso Afewerki
Ende Juli 2023 war Putin gemeinsam mit Denis Sassou Nguesso, dem Präsidenten der Republik Kongo (rechts), und dem eritreischen Präsidenten Isaias Afewerki (links) beim Tag der Marine auf der Newa in St. Petersburg unterwegs. Mit ihrem Besuch beim Russland-Afrika-Gipfel konnten die beiden Staatsmänner die Achse zwischen Russland und ihren Ländern noch einmal stärken. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Raúl Castro
Ein besonders inniges Verhältnis pflegt Russland zu Kuba. Für die hoch verschuldete Karibikinsel ist Russland einer der engsten Verbündeten und wichtigsten Geldgeber. Der Kreml bezeichnete den sozialistischen Karibikstaat, der den Ukraine-Krieg nicht verurteilt hat, als „sehr wichtigen Partner“. Im Jahr 2014 war Putin beim vormaligen Präsidenten Raúl Castro zu Gast. © Imago
Putin
Der Kremlchef ist seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 im Westen weitestgehend isoliert. Umso wichtiger ist ihm der Kontakt zu seinen Verbündeten – den sucht er in vielen Fällen auch per Video. Im Mai 2025 nahm er an einer Sitzung der Kommission für militärisch-technische Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten teil.  © Alexander Kazakov/Imago

Russlands Öl-Pleite – Sanktionen drücken Putins Einnahmen im Ukraine-Krieg

Während der Kampf der EU gegen die Schattenflotte anhält, machen sich auf dem russischen Ölmarkt weitere Probleme für Putins Kriegswirtschaft breit. Denn die US-Sanktionen sorgen nicht nur dafür, dass Lukoil und Rosneft ihre Unternehmenswerte im Ausland möglichst teuer verkaufen müssen. Sie drücken auch massiv den Preis für russisches Öl auf dem Weltmarkt. Die Welt berichtete unter Berufung auf die Agentur Argus Media, dass der Preis für ein Barrel russischen Öls der Sorte „Urals“ derzeit bei 36,61 Dollar liege (Stand 13. November). Der Fall lasse sich mit Blick auf den Vortag deutlich erkennen: Am 12. November habe das Barrel noch 41 bis 42 Dollar gekostet.

Nicht nur, dass die Preise für russisches Öl sinken. Auch die Abnehmer scheinen sich wegen der Sanktionen vom Kreml abzuwenden. Der lange zuverlässige Partner Indien schreckt Medienberichten zufolge immer mehr vor dem Import von russischem Öl immer zurück. Die BBC berichtete zuletzt, dass Reliance Industries die Einfuhr von russischem Öl eingestellt habe. Reliance Industries betreibt neben diversen Geschäftsbereichen auch mehrere Raffinerien. Das Weiße Haus habe die „Kursänderung“ Indiens begrüßt und hoffe auf Fortschritte bei den Handelsgesprächen mit dem Land.

Laut der Economic Times bereite sich mit China sogar noch ein wichtiger Partner Russlands auf die US-Sanktionen vor. Banken und Raffinerien in dem ostasiatischen Land bereiten sich laut dem US-Finanzministerium auf die Einhaltung der westlichen Sanktionen vor, um die Beziehungen zum Westen nicht zu gefährden. Damit könnte sich zeigen, dass die US-Sanktionen die russischen Vergünstigungen für China und Indien mittlerweile übertrumpfen.

US-Vorstoß für Frieden im Ukraine-Krieg lässt Ölpreise sinken

Im Oktober stiegen die Preise für westliches Öl im Zuge der angekündigten Sanktionen gegen Russland an. Die Tagesschau berichtete, dass ein Barrel der US-Ölsorte WTI an einem Tag im vergangenen Monat um ganze 5,1 Prozent angestiegen ist. Entspannung auf dem Ölmarkt könnte jetzt aber ein neuer Plan der US-Regierung für ein Ende im Ukraine-Krieg bieten.

Mehrere US-Medien berichteten, dass US-Vertreter, darunter auch der Sondergesandte Steve Witkoff, Friedensgesprächen mit Vertretern Russlands und der Ukraine führen würden. Laut dem Branchendienst easyoil sind sich die Investoren allerdings noch nicht sicher, ob sie lieber auf einen Erfolg der Friedensinitiative der Vereinigten Staaten, oder gegen sie setzen sollten. Bei einem Ende des Ukraine-Kriegs könnten die Preise weiter fallen. Jedoch würden damit auch die Rabatte Russlands für Indien und China aufgehoben werden, was die Importe für die Länder teurer machen würde.

Sollte der Krieg aber unvermindert weiterlaufen, könnte das die Preise deutlich anziehen und auch für westliche Kunden höhere Kosten bedeuten, auch wegen der US-Sanktionen. Ein gewisser Optimismus sei am Markt allerdings zu spüren. Doch ob sich die Ukraine für den Plan aus Washington entschiedet, der etwa Gebietsabtritte, eine teilweise Entmilitarisierung und ein Ende der Nato-Beitrittsgesuche bedeuten würde, darf ernsthaft angezweifelt werden. (Quellen: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Deutschlandfunk, Welt, BBC, Economic Times, Tagesschau, easyoil) (nhi)

Rubriklistenbild: © Gavriil Grigorov/Damien Meyer/dpa (Montage)

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