Ab 7. März

Bahnstreik am Freitag: Diese Züge fahren trotzdem in NRW

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Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn ruft die GDL ihre Mitglieder erneut zum Streik auf. Dennoch dürften in NRW am Donnerstag und Freitag einige Linien fahren.

Köln – Die Lokführergewerkschaft GDL ruft ihre Mitglieder erneut zum Streik auf. Von Donnerstag (7. März), 2 Uhr, bis Freitag, 13 Uhr, soll der Personenverkehr der Deutschen Bahn still stehen, kündigte die GDL in einer Mitteilung am Montag an. Im Güterverkehr sollen die Arbeitsniederlegungen bereits am Mittwoch um 18 Uhr beginnen und bis Freitagmorgen, 5 Uhr, andauern. Auch Nordrhein-Westfalen wird dann wieder massiv vom Streik betroffen sein – allerdings voraussichtlich nur die Züge der Deutschen Bahn.

Bahnstreik im Überblick

Was? Lokführer-Streik bei der Bahn

Wann Personenverkehr? Von Donnerstag, 7. März 2024, 2 Uhr, bis Freitag, 8. März 2024, 13 Uhr

Wann Güterverkehr? Von Mittwoch, 6. März 2024, 18 Uhr, bis Freitag, 8. März 2024, 5 Uhr

Züge anderer Bahnunternehmen, deren Mitglieder nicht in der GDL organisiert sind, dürften aller Voraussicht nach wie geplant verkehren. Anbieter wie die RheinRuhrBahn, National Express und Eurobahn könnten dann zumindest einen Teil der Ausfälle bei der Deutschen Bahn auffangen, ebenso wie Busse und Straßenbahnen im öffentlichen Nahverkehr.

Überraschender Platz 1: Das waren die längsten Streiks in Deutschland

KVB-Bahnen stehen still, dazwischen ein Banner mit „Wir sind es wert“
Ende Februar bis Anfang März 2024 sorgte eine große Streikwelle im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) über sechs Tage deutschlandweit für viele Ausfälle. Damit war der Verdi-Arbeitskampf insgesamt einer der längeren in der Branche. © Christoph Hardt/Imago
Ein leerer Hauptbahnhof München durch den GDL-Bahnstreik am 5. Mai 2015.
Durch den vorzeitigen Abbruch im Januar 2024 bleibt der GDL-Arbeitskampf vom Mai 2015 der längste Streik bei der Deutschen Bahn. Über fünf Tage lang war der Verkehr der Deutschen Bahn größtenteils lahmgelegt. Genauer gesagt fuhren im Personenverkehr 127 Stunden lang und im Güterverkehr sogar 138 Stunden lang kaum noch Züge. © Michael Westermann/Imago
Streikende anlässlich eines Protestes der Gewerkschaft öffentliche Dienste, Transport und Verkehr. (21.05.1992)
Ende April bis Anfang Mai 1992 fanden sowohl im ÖPNV als auch bei der damals noch Deutschen Bundesbahn die bisher längsten Arbeitskämpfe auf der Schiene statt. Zwölf Tage am Stück gab es deutschlandweit massive Ausfälle bei allen Bussen, Straßenbahnen und anderen Zügen. Ausgangspunkt waren die damaligen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst, denen sich auch die Bahngewerkschaften angeschlossen hatten. Der unbefristete Streik endet mit 5,4 Prozent höherem Einkommen für alle sowie mehr Urlaubsgeld. Im Vergleich zu manch anderer Branche war das aber eigentlich ein eher kürzerer Streik, wie schon das nächste Beispiel zeigt. © bonn-sequenz/Imago
Ärzte aus ganz Deutschland demonstrieren in Leipzig für mehr Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen
Am 1. März 2006 legten Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken und Landeskrankenhäusern in ganz Deutschland ihre Arbeit nieder. Über 13 Wochen kämpften sie für einen eigenständigen Tarifvertrag zu Gehältern, Arbeitszeit und Arbeitszeitbedingungen. Nach 107 Tagen Streik einigte man sich am 16. Juni 2006 auf den ersten Ärztetarifvertrag überhaupt. © momentphoto/Bonss/Imago
Teilnehmer einer Demonstration des öffentlichen Dienstes in München
Parallel zur Ärzteschaft gab es 2006 auch einen langen Streik im öffentliche Dienst der Länder. Dabei ging es um ein neues Tarifrecht und vor allem die Verhinderung längerer Wochenarbeitszeiten. Erst nach 113 Tagen, also rund 16 Wochen, konnten sich Gewerkschaft und Bundesländer einigen. © Lindenthaler/Imago
Streikende bei einer Demo der IG Metall.
Einer der wegweisendensten Streiks in der Metallindustrie begann im Oktober 1956 in Schleswig-Holsten. Beim 114-tägigen (rund 16 Wochen) Arbeitskampf setzte die IG Metall die Fünftagewoche und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall auch für Arbeiter durch. © IG Metall
Streik der IG Druck und Papier vor der Bundesdruckerei
1994 gingen die Beschäftigten der Druckindustrie in einen langen Streik. Nach 117 Tagen, also fast 17 Wochen, Arbeitskampf erzielte die Verdi-Vorläufergewerkschaft IG Druck zwei Prozent höhere Löhne. Etwa zehn Jahre zuvor hatten die Drucker bereits 87 Tage vergeblich für die 35-Stunden-Woche gestreikt. (Symbolbild)  © Sven Simon/Imago
Streikende stehen mit einem Transparent mit der Aufschrift „Wir machen Wind bei Vestas! Tarifverträge Jetzt!“ auf dem Kapstadtring in der City Nord.
Ganze 123 Tage, also über 17 Wochen, dauerte der Tarifstreit der IG Metall mit der deutschen Tochter des dänischen Windanlagenbauers Vestas. Obwohl nur wenige Beschäftigte an dem Arbeitskampf im Jahr 2023 beteiligt waren, war er dennoch erfolgreich. Es gab 5,4 Prozent mehr Lohn, eine Inflationsausgleichsprämie von 2750 Euro und Altersteilzeit. © Georg Wendt/dpa
DGB-Chef Sommer unterstützt Streikende von Gate Gourmet am Flughafen Düsseldorf (01.12.2005).
Rund 80 Beschäftigte legten von Ende 2005 bis 2006 beim Airline-Caterer „Gate Gourmet“ ihre Arbeit nieder. Insgesamt dauerte der Streik 26 Wochen, also rund sechs Monate. Unterstützung gab es unter anderem vom damaligen Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer (mittig). (Archivbild) © Felix Heyder/dpa
Sprengung in einem Granitsteinbruch in Hauzenberg.
301 Tage dauerte der längste Branchenstreik in Deutschland. 1991 und 1992 traten etwa 260 Arbeiter der Granitindustrie im Bayerischen Wald in den fast einjährigen Ausstand. Der regionale Konflikt um die Bewertung von Akkordlöhnen erhielt bundesweit aber kaum Aufmerksamkeit. (Symbolbild) © imagebroker/Bahnmüller
Streik und Fabrikbesetzung bei Seibel 1975 DEU, Deutschland, Erwitte
Der längste Arbeitskampf in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen fand 1975 bis 1976 in Erwitte statt. Wegen drohender Kündigungen traten rund 150 Beschäftigte des Zementwerks Seibel & Söhne im März 1975 in einen Ausstand. Da dieser nicht von der Gewerkschaft getragen wurde, handelte es sich um einen „wilden Streik“, der letztlich 449 Tage andauerte. Der Fabrikant verweigerte die damals für Juni 1976 vereinbarte Wiederaufnahme der Arbeit. Weshalb die Produktion anschließend vor allem mit neuen Arbeitern weiterging. © Klaus Rose/Imago
Streikende Pflegekräfte vor der Asklepios-Klinik in Seesen.
Der wohl längste Streik in der deutschen Geschichte fand von 2019 bis 2020 an der Asklepios-Klinik in Seesen (Niedersachsen) statt. Über 66 Wochen, also rund 15 Monate, kämpften Pflegekräfte und Therapeuten für einen Tarifvertrag. Einen Haken hat der Rekord dann doch: Wegen der angespannten Corona-Lage wurde der Streik über Monate ausgesetzt. Letztlich ging er aber erst Ende 2020 richtig zu Ende. © Ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen

Diese Zug-Linien in NRW werden nicht von der Deutschen Bahn betrieben

  • National Express: RE1, RE4, RE5, RE7, RE11, RB48
  • Eurobahn: RE3, RE13, RE78, RE82, RB50, RB59, RB61, RB65, RB66, RB69, RB71, RB72, RB73, RB89
  • RheinRuhrBahn: RE14, RE44, RB31, RB36
  • Westfalenbahn: RE70
  • Rurtalbahn: RB21, RB28
  • Redaktionshinweis: Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Anpassungen möglich.

Dass die Lokführer ihre Arbeit jeweils 35 Stunden lang niederlegen wollen, ist kein Zufall. „Die Forderungen der GDL nach einer 35-Stunden-Woche hat der Bahnvorstand bis heute scheinbar nicht verstanden“, unterstreicht die GDL in der Mitteilung ihre Kernforderung. Die Gewerkschaft warf dem Konzern vor, nicht an einer Lösung des Tarifkonflikts interessiert zu sein. Der Abbruch der Tarifverhandlungen hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angekündigt.

Welche S-Bahn-Linien in NRW trotzdem fahren – wenn auch mit Einschränkungen

Am Montagabend (4. März) gab die Deutsche Bahn bekannt, welche S-Bahn-Linien während des 35-stündigen Streiks trotzdem fahren sollen – wenn auch mit Einschränkungen. Nämlich:

  • S1 Dortmund – Solingen: Die Züge verkehren im 60-Minuten-Takt.
  • S6 Essen – Köln: Die Züge verkehren im 60-Minuten-Takt zwischen Essen Hbf – Kettwig und zwischen Düsseldorf-Rath Mitte – Köln-Hansaring
  • S8 Hagen – Mönchengladbach: Die Züge verkehren im 60-Minuten-Takt
  • S19 Düren – Au (Sieg): Die Züge aus Richtung Düren enden und beginnen in Eitorf. Die Folge sind Teilausfälle zwischen Au (Sieg) und Eitorf. Ein Schienenersatzverkehr mit zwei Bussen der Firma Lisa Reisen und Dominquez zwischen Au (Sieg) und Hennef (Sieg) ist eingerichtet.
  • S23/RB23 Bonn – Euskirchen: Die Züge verkehren im 60-Minuten-Takt bis 20 Uhr.
  • Quelle: zuginfo.nrw, Stand: 7. März, 11:15 Uhr

Welche S-Bahn-Linien in NRW an den Streiktagen ohne Einschränkungen fahren

Die Deutsche Bahn hat zudem S-Bahn-Linien bekannt gegeben, die während der Streiktage ohne Einschränkung verkehren sollen. Diese sind:

  • S7 Wuppertal Hbf – Remscheid
  • S28 Wuppertal Hbf – Kaarster See
  • Quelle: zuginfo.nrw, Stand: 7. März, 11:15 Uhr

Bahnstreik in NRW: Welche RB-Linien in Nordrhein-Westfalen ohne Einschränkungen fahren

Auch einige RB-Linien fahren in NRW trotz Streik. Die folgenden sollen sogar ohne Einschränkungen verkehren. Dazu gehören:

  • RB21 Nord Linnich – Jülich-Düren
  • RB21 Süd Düren – Heimbach
  • RB31 Duisburg – Xanten
  • RB35 Gelsenkirchen Hbf – Mönchengladbach Hbf
  • RB36 Duisburg Ruhrort – Oberhausen Hbf
  • RB48 Wuppertal-Oberbarmen – Bonn-Mehlem
  • RB50 Lünen – Münster (Westf) Hbf
  • RB53 Dortmund Hbf – Iserlohn
  • RB59 Dortmund Hbf – Soest
  • RB61 Hengelo – Bielefeld Hbf
  • RB65 Münster (Westf) Hbf – Rheine
  • RB66 Münster (Westf) Hbf – Osnabrück
  • RB67 Bielefeld Hbf – Münster (Westf) Hbf
  • RB69 Bielefeld Hbf – Münster (Westf) Hbf
  • RB71 Bielefeld Hbf – Rahden
  • RB72 Herford – Paderborn
  • RB73 Bielefeld Hbf – Lemgo-Lüttfeld
  • RB89 Münster (Westf) Hbf – Paderborn
  • Quelle: zuginfo.nrw, Stand: 7. März, 11:15 Uhr

Bahnstreik in NRW: Welche RB-Linien in Nordrhein-Westfalen mit Einschränkungen fahren

Auch diese RB-Linien fahren in NRW trotz Streik, vielerorts jedoch eben mit Einschränkungen. Dazu gehören:

  • RB20 Stolberg-Altstadt – Düren: Die Züge verkehren im 60-Minuten-Takt zwischen Alsorf-Annapark – Aachen – Stolberg.
  • RB22 Gerolstein – Trier: Nur die Schülerzüge 10465, 10472, 10477 und 10006 fahren
  • RB24 Köln – Euskirchen/Kall: Die Züge verkehren im 60-Minuten-Takt bis 21 Uhr.
  • RB25 Köln – Lüdenscheid: Die Züge verkehren im 120-Minuten-Takt bis 22:30 Uhr
  • RB27 Mönchengladbach – Koblenz: Die Züge verkehren im 120-Minuten-Takt bis 20 Uhr.
  • RB30/39 Bonn – Walporzheim: Die Züge verkehren im 120-Minuten-Takt zwischen Remagen – Walporzheim.
  • RB33 Aachen – Heinsberg/Essen: Die Züge verkehren im 120-Minuten-Takt zwischen Aachen – Mönchengladbach bis 20 Uhr; zwischen Heinsberg – Lindern verkehren Ersatzbusse nach dem bereits kommunizierten Baufahrplan
  • RB51 Dortmund – Enschede: Die Züge verkehren im 120-Minuten-Takt.
  • RB53 Dortmund – Iserlohn: Die Züge verkehren weiterhin (Ausnahme Spätfahrten).
  • RB63 Münster – Coesfeld: Die Züge verkehren im 60-Minuten-Takt.
  • RB64 Münster – Enschede: Die Züge verkehren im 60-Minuten-Takt
  • Quelle: zuginfo.nrw, Stand: 7. März, 11:15 Uhr

Bahnstreik NRW: Welche RE-Linien trotz Streik am Donnerstag und Freitag regulär fahren

Auf den RE-Linien verkehren einige Bahnen im Regelverkeh. Ein Überblick, welche RE-Linien vom Streik nicht betroffen sind:

  • RE1 (RRX) Aachen Hbf – Hamm (Westf) Hbf
  • RE3 Düsseldorf Hbf – Hamm (Westf)
  • RE4 Aachen Hbf – Dortmund Hbf
  • RE5 (RRX) Wesel – Koblenz Hbf
  • RE6 (RRX) Köln/Bonn Flughafen – Minden (Westf)
  • RE7 Krefeld Hbf – Rheine
  • RE10 Kleve – Düsseldorf Hbf
  • RE11 (RRX) Hamm (Westf) Hbf – Kassel-Wilhelmshöhe
  • RE13 Venlo – Hamm (Westf) Hbf
  • RE14 Borken – Coesfeld (Westf) – Essen Hbf
  • RE15 Münster Hbf – Emden
  • RE16 Iserlohn – Essen Hbf
  • RE17 Hagen Hbf – Warburg (Westf)
  • RE19 Düsseldorf Hbf – Arnhem Central
  • RE37 Neuss Hbf – Krefeld Hbf
  • RE42 Mönchengladbach Hbf – Münster (Westf) Hbf (Bitte beachten, dass die Züge mit der Relation Essen Hbf – Münster (Westf) Hbf entfallen)
  • RE44 Moers – Bottrop Hbf
  • RE47 Düsseldorf – Remscheid-Lennep
  • RE60 Rheine – Braunschweig
  • RE70 Bielefeld – Braunschweig
  • RE78 Bielefeld – Nienburg
  • RE82 Bielefeld – Altenbeken
  • Quelle: zuginfo.nrw, Stand: 7. März, 11:15 Uhr

Bahnstreik NRW: Welche RE-Linien trotz Streik am Donnerstag und Freitag mit Einschränkungen fahren

Folgende Linien fahren an den Streiktagen mit Einschränkungen:

  • RE2 Osnabrück – Essen: Die Züge verkehren nur zwischen Münster Hbf – Osnabrück Hbf.
  • RE34 Siegen Hbf – Dortmund Hbf: Die Züge aus Richtung Dortmund Hbf enden und beginnen in Letmathe. Die Folge sind Teilausfälle zwischen Siegen Hbf und Letmathe. Ein Schienenersatzverkehr mit zwei Bussen der Firma Aydin zwischen Letmathe und Siegen Hbf ist eingerichtet.
  • Quelle: zuginfo.nrw, Stand: 7. März, 11:15 Uhr

Weselsky: „Damit ist die Bahn kein zuverlässiges Verkehrsmittel mehr“

„Der Bahnvorstand schert sich nicht um die berechtigten Interessen der Eisenbahner und hat damit selbst die Verhandlungen bestreikt, sodass auch keine Lösung zustande kommen konnte“, zitiert die GDL in ihrer Mitteilung den Bundesvorsitzenden Claus Weselsky. Zudem sprach die Lokführergewerkschaft der Bahn die Fähigkeit ab, in den kommenden Tagen einen Notfallfahrplan aufrechtzuerhalten. Damit werde die Bahn noch unpünktlicher als, ohnehin schon.

Ein Regionalzug fährt ein.

Mit Blick auf weitere Streiks nach dem nun angekündigten 35-Stunden-Streik erklärte Weselsky, dass er auch Arbeitsniederlegungen in den Ferien oder an den Feiertagen nicht ausschließen werde. „Wir sagen den nächsten Streik an, wenn wir es für richtig halten“, so der GDL-Chef. Es gelte keine Ankündigungsfrist von 48 Stunden mehr. Damit sei die Bahn kein zuverlässiges Verkehrsmittel mehr. Im Januar hatte die GDL ihren für sechs Tage angekündigten Streik früher als geplant beendet. (nhe)

Rubriklistenbild: © Panama Pictures/imago

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