Streik in NRW – das müssen Fahrgäste in und um Köln wissen
VonJohanna Werning
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Innerhalb einer Woche wurde erst im ÖPNV, dann bei der Bahn gestreikt. Was Fahrgäste rund um Köln wissen müssen. Jetzt steht der nächste Bahnstreik an.
Neuer GDL-Streik für Dienstag (12. März) angekündigt
Wie am Sonntagabend (10. März) bekannt wurde, ruft die GDL erneut zum Streik bei der Deutschen Bahn auf. Ab Dienstagmorgen, 2 Uhr, sollen die DB-Züge für 24 Stunden lang stillstehen. 24RHEIN zeigt im Überblick, welche Züge in NRW aufgrund des Streiks ausfallen und welche trotzdem fahren.
Erstmeldung: Erst Streik im ÖPNV, dann bei der Bahn – 5., 6., 7. und 8. März
Köln – Pendlerinnen und Pendler in NRW müssen in dieser Woche starke Nerven haben. Denn die erste März-Woche ist eine echte Streik-Woche. Gestreikt wird erst im ÖPNV, dann bei der Deutschen Bahn. Auch die Lufthansa wird in dieser Woche bestreikt.
Der erneut zweitägige Streik im ÖPNV sowie der Bahnstreik der GDL ab Donnerstag dürfte die Pendlerinnen und Pendler in Köln und Umgebung massiv treffen. 24RHEIN zeigt im Überblick, wie Pendlerinnen und Pendler in dieser Woche am besten rund um Köln unterwegs sind.
Erst zweitägiger Streik im Nahverkehr, dann Bahnstreik
Streiks in NRW: Wo und wann gestreikt wird
► Streik im ÖPNV am 5. und 6. März 2024: Gestreikt wurde am 5. und 6. März (Dienstag/Mittwoch) in ganz NRW. Der Streik endete mit Betriebsbeginn am Donnerstag (3 Uhr). Er hatte massive Auswirkungen auf Bus und Bahn. Betroffen waren neben der KVB in Köln beispielsweise auch die Rheinbahn in Düsseldorf und die SWB in Bonn.
► Streik bei der Deutschen Bahn ab 7. März 2024: Der Bahnstreik soll ab Mittwochabend, 6. März, 18 Uhr, im Güterverkehr beginnen. Ab Donnerstag, 7. März, wird dann ab 2 Uhr auch der Personenverkehr der Bahn bestreikt. Dort wird der Streik laut GDL-Angaben 35 Stunden lang dauern – demnach bis Freitag, 8. März, 13 Uhr.
► Streik bei der Lufthansa am 7. März 2024: Fast zeitgleich wird auch bei der Lufthansa gestreikt. Das Bodenpersonal der Fluggesellschaft streikt ab Donnerstag, 7. März, 4 Uhr. Der Streik soll bis Samstag, 7:10 Uhr dauern.
ÖPNV-Streik am Dienstag (5. März) und Mittwoch (6. März) – Alternativen zu Bus und Bahn rund um Köln
Pendlerinnen und Pendler in NRW rund um Köln müssen in dieser Woche starke Nerven haben. Gestreikt wird im ÖPNV, bei der Deutschen Bahn und bei der Lufthansa (Symbolbild).
Welche Alternativen gibt es zu Bus und Bahn? Alternativ können Pendlerinnen und Pendler am Dienstag und Mittwoch die Züge der Deutsche Bahn sowie anderer Eisenbahnunternehmen nutzen. Regionalbahnen, Züge und S-Bahnen sollten an den beiden Tagen wie geplant fahren. Grundsätzlich sollten sich Pendlerinnen und Pendler jedoch im Vorfeld informieren, wie sie trotz Streik zu ihrem Reiseziel gelangen und gegebenenfalls mehr Zeit einplanen.
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Bahnstreik am Donnerstag (7. März) und Freitag (8. März) – Alternativen zur Bahn rund um Köln
Welche Auswirkungen hat der Bahnstreik? Donnerstag und Freitag sieht es anders aus. Dann fahren zwar wieder die Busse und Bahnen in Köln und Umgebung. Stattdessen wird jedoch die Deutsche Bahn bestreikt. Zugverbindungen und S-Bahnen, die von der DB angeboten werden, könnten ausfallen oder nur mit massiven Einschränkungen fahren. Welche Züge während des Streiks fahren sollen, und welche Züge der Bahn am 7. und 8. März ausfallen, zeigt 24RHEIN jeweils im Überblick.
Als Alternative bieten sich andere Bahnunternehmen an, die nicht vom GDL-Streik betroffen sind. Dazu gehört unter anderem National Express. Außerdem stellen die KVB und die umliegenden Nahverkehrsunternehmen wie Rheinbahn, SWB und Co. eine Alternative zum Bahnstreik dar. Der Streik im Nahverkehr endet am Donnerstag mit Betriebsbeginn gegen 3 Uhr. Danach stellen Bus und Bahn im Nahverkehr also eine Alternative zu Zügen dar, die aufgrund des Bahnstreiks ausfallen.
Besonders die KVB-Linie 16 und KVB-Linie 18 können somit für viele Pendlerinnen und Pendler im Kölner Raum von entscheidender Bedeutung sein, denn mit diesen Bahnen kommen Fahrgäste von Köln beispielsweise nach Bonn, Brühl oder Hürth. Allerdings muss man deutlich mehr Zeit einplanen. Wer nach Bergisch Gladbach möchte, kann mit der KVB-Linie 1 durchfahren. Grundsätzlich sollten sich Pendlerinnen und Pendler jedoch im Vorfeld informieren, wie sie trotz Streik zu ihrem Reiseziel gelangen und gegebenenfalls mehr Zeit einplanen.