Astronomische Jahresvorschau

Sonnenfinsternis, Blutmond und Polarlicht – diese Himmels-Ereignisse finden 2025 statt

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2025 bietet eine Fülle von astronomischen Highlights. Für jeden Himmelsbeobachter ist etwas dabei – egal, ob man lieber tagsüber oder nachts beobachtet.

Frankfurt – Im Jahr 2024 war das astronomische Highlight mit Sicherheit die totale Sonnenfinsternis in den USA, daneben noch der Komet Tsuchinshan-Atlas (C/2023 A3). Große und planbare Höhepunkte, die man auch in Deutschland am Himmel beobachten konnte, gab es abgesehen davon kaum – auch die Ausbeute an Sonnen- oder Mondfinsternissen war äußerst gering.

Das wird im Jahr 2025 besser werden: Über das gesamte Jahr verteilt sind in Deutschland nämlich gleich drei Finsternisse sichtbar. Dazu kommen noch weitere planbare und erwartbare Ereignisse. Ein Überblick über die wichtigsten astronomischen Highlights im Jahr 2025:

Partielle Mondfinsternis am 14. März 2025: Totalität ist in Deutschland nicht zu sehen

Der aus astronomischer Sicht beste Monat des Jahres dürfte der März sein, denn in diesem Monat finden gleich zwei der planbaren Astro-Highlights statt. Wer das erste sehen will, muss früh aufstehen: Am frühen Morgen des 14. März ereignet sich nämlich eine partielle Mondfinsternis – zumindest über weiten Teilen Europas.

Wer weiter westlich – beispielsweise in den USA – zum Himmel schaut, kann sogar eine totale Mondfinsternis mit Blutmond erleben. In Deutschland geht der Mond leider bereits unter, bevor er auch nur zur Hälfte verfinstert ist.

Der Mond – Ein Himmelskörper, viele Facetten

Kein Himmelskörper verändert sein Aussehen so häufig wie der Mond an unserem Himmel. Mal strahlt er als Vollmond so hell, dass die Nacht erleuchtet wird, mal scheint er nur eine schmale Sichel zu sein, die kaum noch sichtbar ist. Die Faszination Mond in Bildern.
Kein Himmelskörper verändert sein Aussehen so häufig wie der Mond an unserem Himmel. Mal strahlt er als Vollmond so hell, dass die Nacht erleuchtet wird, mal scheint er nur eine schmale Sichel zu sein, die kaum noch sichtbar ist. Die Faszination Mond in Bildern. © Imago/MiS
Der Mond bewegt sich recht schnell am Himmel. Im Osten geht er auf und bewegt sich im Laufe der Zeit über den Himmel, bis er im Westen wieder untergeht.
Der Mond bewegt sich recht schnell am Himmel. Im Osten geht er auf und bewegt sich im Laufe der Zeit über den Himmel, bis er im Westen wieder untergeht. © Imago/Alan Dyer
Diese Aufnahme zeigt den Mond etwa zur Hälfte beleuchtet. Der Mond nimmt zu – in den kommenden Tagen wird er immer voller werden, bis er als heller Vollmond am Himmel strahlt.
Diese Aufnahme zeigt den Mond etwa zur Hälfte beleuchtet. Der Mond nimmt zu – in den kommenden Tagen wird er immer voller werden, bis er als heller Vollmond am Himmel strahlt. © Imago/Gottfried Czepluch
In den Tagen rund um Vollmond kann man bei Mondauf- und -untergang ein eindrucksvolles Phänomen beobachten: die Mondtäuschung. Befindet sich der Mond tief am Horizont und in der Nähe von Objekten, erscheint er deutlich größer, als er tatsächlich ist.
In den Tagen rund um Vollmond kann man bei Mondauf- und -untergang ein eindrucksvolles Phänomen beobachten: die Mondtäuschung. Befindet sich der Mond tief am Horizont und in der Nähe von Objekten, erscheint er deutlich größer, als er tatsächlich ist. © Imago/Riccardo Fabi
Ein anderes Phänomen – der sogenannte Supermond – macht den Vollmond am Himmel tatsächlich etwas größer. Der Vollmond befindet sich dann auf seiner Umlaufbahn etwas näher an der Erde als sonst, was regelmäßige Mond-Beobachter am Himmel erkennen können. Auch das Licht des Mondes erscheint dann heller.
Ein anderes Phänomen – der sogenannte Supermond – macht den Vollmond am Himmel tatsächlich etwas größer. Der Vollmond befindet sich dann auf seiner Umlaufbahn etwas näher an der Erde als sonst, was regelmäßige Mond-Beobachter am Himmel erkennen können. Auch das Licht des Mondes erscheint dann heller. © Imago/Pixsell
Das wohl spannendste Phänomen rund um den Mond ist jedoch die Mondfinsternis. Auf diesem Bild ist die Mondfinsternis aus dem November 2022 zu sehen. Der Mond wandert dabei durch den Schatten der Erde im Weltraum und wird von diesem teilweise verdeckt. Verschwindet der Mond komplett im Schatten, wird er zum sogenannten „Blutmond“ – er strahlt für kurze Zeit rostrot.
Das wohl spannendste Phänomen rund um den Mond ist jedoch die Mondfinsternis. Auf diesem Bild ist die Mondfinsternis aus dem November 2022 zu sehen. Der Mond wandert dabei durch den Schatten der Erde im Weltraum und wird von diesem teilweise verdeckt. Verschwindet der Mond komplett im Schatten, wird er zum sogenannten „Blutmond“ – er strahlt für kurze Zeit rostrot. © Imago/ANE Edition
Auch die schmale Mondsichel ist ein interessanter Anblick. Wer den Mond täglich beobachtet sieht, wie sie langsam wächst, bis sie zum Halb- und dann zum Vollmond wird.
Auch die schmale Mondsichel ist ein interessanter Anblick. Wer den Mond täglich beobachtet sieht, wie sie langsam wächst, bis sie zum Halb- und dann zum Vollmond wird. © imago/Silas Stein
An manchen Tagen kann man neben der schmalen Mondsichel auch den sogenannten „Erdschein“ sehen. Obwohl nur die schmale Sichel vom Licht der Sonne beleuchtet ist, sieht man auch den unbeleuchteten Teil des Mondes ganz schwach. Er wird vom Licht, das die Erde reflektiert, beleuchtet.
An manchen Tagen kann man neben der schmalen Mondsichel auch den sogenannten „Erdschein“ sehen. Obwohl nur die schmale Sichel vom Licht der Sonne beleuchtet ist, sieht man auch den unbeleuchteten Teil des Mondes ganz schwach. Er wird vom Licht, das die Erde reflektiert, beleuchtet. © Imago/Jon G. Fuller
Die abnehmende Mondsichel. In wenigen Tagen wird der Mond vom Himmel komplett verschwunden sein, um kurz darauf wieder als schmale Mondsichel aufzutauchen. Die Mondsichel erscheint dann gespiegelt.
Die abnehmende Mondsichel. In wenigen Tagen wird der Mond vom Himmel komplett verschwunden sein, um kurz darauf wieder als schmale Mondsichel aufzutauchen. Die Mondsichel erscheint dann gespiegelt. © Imago/imagebroker
Auf dem Mond gut zu erkennen sind unter anderem Krater und die Mare, Mondmeere – die großen dunklen Flecken auf der Mondoberfläche.
Auf dem Mond gut zu erkennen sind unter anderem Krater und die Mare, Mondmeere – die großen dunklen Flecken auf der Mondoberfläche. © imago/Deutzmann
Der Mond umkreist die Erde, was man auf diesem Bild namens „Earthrise“ besonders eindrücklich erkennen kann. Aufgenommen wurde es von der Crew der Nasa-Mission „Apollo 8“, die den Mond an Weihnachten 1968 umkreiste.
Der Mond umkreist die Erde, was man auf diesem Bild namens „Earthrise“ besonders eindrücklich erkennen kann. Aufgenommen wurde es von der Crew der Nasa-Mission „Apollo 8“, die den Mond an Weihnachten 1968 umkreiste. © imago/Nasa
Die Mondoberfläche ist staubig, wie die Nasa-Astronauten, die dort in den Jahren 1969 bis 1972 landeten, herausfinden mussten. Ein Teil der Astronauten konnte mit Rovern über die Mondoberfläche fahren.
Die Mondoberfläche ist staubig, wie die Nasa-Astronauten, die dort in den Jahren 1969 bis 1972 landeten, herausfinden mussten. Ein Teil der Astronauten konnte mit Rovern über die Mondoberfläche fahren. © Imago/UIG
Auf dem Mond ist die Schwerkraft geringer als auf der Erde, weshalb die Astronauten dort unter anderem große Sprünge machen konnten. Auf dieser Aufnahme untersucht der Nasa-Astronaut Harrison H. Schmitt im Dezember 1972 einen großen Gesteinsbrocken auf dem Mond.
Auf dem Mond ist die Schwerkraft geringer als auf der Erde, weshalb die Astronauten dort unter anderem große Sprünge machen konnten. Auf dieser Aufnahme untersucht der Nasa-Astronaut Harrison H. Schmitt im Dezember 1972 einen großen Gesteinsbrocken auf dem Mond. © imago
Diese Aufnahme der Nasa-Raumsonde „Orion“ zeigt es noch einmal sehr schön: Der Mond umkreist die Erde. Bei der nächsten Mission einer „Orion“-Kapsel sollen sich Menschen an Bord befinden und den Mond umkreisen. Frühestens 2025 sollen wieder Menschen den Mond betreten, plant die Nasa.
Diese Aufnahme der Nasa-Raumsonde „Orion“ zeigt es noch einmal sehr schön: Der Mond umkreist die Erde. Bei der nächsten Mission einer „Orion“-Kapsel sollen sich Menschen an Bord befinden und den Mond umkreisen. Frühestens 2025 sollen wieder Menschen den Mond betreten, plant die Nasa. © Imago/Cover-Images

Partielle Sonnenfinsternis am 29. März 2025: Himmelshighlight am Samstagmittag

Mehr Glück haben Beobachterinnen und Beobachter in Deutschland mit der Sonnenfinsternis am 29. März. Die findet nämlich idealerweise an einem Samstagmittag statt. Die maximale Verfinsterung der Sonne wird gegen 12.11 Uhr erreicht – je nach Beobachtungsstandort kann sich dieser Zeitpunkt etwas verschieben. Und auch die maximale Bedeckung der Sonne ist vom Standort abhängig.

„Immerhin rund 21 Prozent der Sonne werden über Hamburg verdeckt – in Berlin sind es zum Beispiel nur knapp 16 Prozent. Je weiter wir uns im Nordwesten befinden, desto beeindruckender fällt die Finsternis aus“, erklärt Björn Voss vom Planetarium Hamburg. Eine weitere partielle Sonnenfinsternis findet im Jahr 2025 am 21. September statt – sie ist jedoch nur in Neuseeland und Teilen des Südpazifiks zu beobachten.

Totale Mondfinsternis am 7. September 2025: Der Vollmond geht schon als „Blutmond“ auf

Wer denkt, die partielle Sonnenfinsternis sei das Highlight des Jahres gewesen, der täuscht sich: Am 7. September kann man von Deutschland aus eine totale Mondfinsternis sehen. Zwar muss man etwas Abstriche machen, da der Mond bereits komplett verfinstert aufgeht – er steht jedoch rechtzeitig vor der maximalen Verfinsterung komplett am Himmel. Auf den rötlich leuchtenden „Blutmond“ muss in Deutschland dieses Mal also niemand verzichten.

Und auch den zweiten Teil der Mondfinsternis kann man hierzulande komplett verfolgen – wie sich der Schatten der Erde langsam vom Vollmond zurückzieht und ihn langsam wieder vollständig freigibt.

Am 7. September 2025 wird wieder ein „Blutmond“ über Deutschland zu sehen sein. Dann findet eine totale Mondfinsternis statt. (Archivbild)

Saturn-Ringe verschwinden für mehr als einen Monat

Ein weiteres planbares Ereignis, das deutlich seltener als eine partielle Sonnen- oder Mondfinsternis auftritt, steht für das Jahr 2025 im Astro-Kalender: Von März bis Mai 2025 scheinen die Ringe des Planeten Saturn für einige Zeit zu „verschwinden“. Natürlich sind die Ringe nicht wirklich weg – es handelt sich dabei nur um eine optische Illusion. Die Saturn-Achse neigt sich nämlich während dessen Umlauf um die Sonne. Das führt dazu, dass Beobachtende auf der Erde alle knapp 15 Jahre direkt auf die Kante der Ringe schauen. Da die Ringe nur etwa 30 Meter breit sind, scheinen sie zu „verschwinden“.

Normalerweise wäre die Kantenstellung der Saturnringe ein Beobachtungs-Highlight des Jahres. Schließlich sind die helleren Teile der Ringe bereits mit kleinen Teleskopen zu sehen – beziehungsweise eben nicht mehr zu sehen. Doch in dieser Hinsicht meint es 2025 nicht gut mit Astronomie-Fans: Die Ringe verschwinden vom 23. März bis zum 6. Mai 2025 – und ausgerechnet zu dieser Zeit ist Saturn am Himmel nicht zu sehen. Erst ab dem 7. Mai taucht er wieder am Morgenhimmel auf. Dann sollten die Ringe allerdings immer noch sehr dünn erscheinen. Im November 2025 werden die Ringe noch ein zweites Mal sehr schmal – dieses Mal werden sie jedoch nicht ganz verschwinden.

Nicht planbar, aber zu erwarten: Polarlicht im Jahr 2025

Die Sonne befindet sich auf dem Höhepunkt ihrer Aktivität. Deshalb erwarten Fachleute für das Jahr 2025 auch mehr Polarlicht. Bereits 2024 konnte man einen Vorgeschmack bekommen: Im Mai konnten Beobachtende ungewöhnlich weit südlich Polarlichter am Himmel sehen. Ein Experte erklärte damals gegenüber fr.de von IPPEN.MEDIA: „Der Sonnensturm war ideal für Polarlichter“. 2025 könnte es damit weitergehen. Traditionell gelten vor allem die Tage rund um den Frühlings- und Herbstanfang als gute Gelegenheiten für Polarlicht – weil die Erde in einer Position ist, in der sie besonders empfänglich dafür ist.

Bei Polarlichtern gilt jedoch generell: Wann sie auftreten, kann man erst sagen, wenn ein Sonnensturm bereits unterwegs zur Erde ist. Dann heißt es: Schnell sein und einen geeigneten Beobachtungsort für Polarlichter aufsuchen. Welche Regionen sich für die Polarlicht-Beobachtung in Deutschland besonders gut eignen, zeigt eine Analyse.

Keine besonders hellen Kometen im Jahr 2025 erwartet

Im Jahr 2024 sorgte vor allem der Komet Tsuchinshan-Atlas (C/2023 A3) für Aufsehen – er gilt als einer der hellsten Kometen, die in den vergangenen Jahren am Himmel zu sehen waren. Für 2025 ist bisher jedoch nichts Ähnliches zu erwarten. Das heißt jedoch nicht, dass es 2025 keine Kometen-Sichtungen geben wird – es kann immer passieren, dass ein Komet erst entdeckt wird, kurz bevor er plötzlich besonders hell wird. Die Hoffnung sollte man daher nicht aufgeben – vielleicht taucht 2025 doch noch ein unerwarteter Besucher am Himmel auf.

Faszinierende Fotos: „Jahrhundert-Komet“ zieht über den Nachthimmel

Der Komet C/2023 A3 Tsuchinshan-Atlas wurde im Januar 2023 entdeckt. Er sorgt im Herbst 2024 für besonderes Aufsehen, da er von der Nordhalbkugel aus sogar mit dem bloßen Auge beobachtet werden kann.
Der Komet C/2023 A3 Tsuchinshan-Atlas wurde im Januar 2023 entdeckt. Er sorgt im Herbst 2024 für besonderes Aufsehen, da er von der Nordhalbkugel aus sogar mit dem bloßen Auge beobachtet werden kann. © David Becker/Imago
Der Komet C/2023-A3 Tsuchinshan-Atlas sorgt für staunende Gesichter: Täglich erhellt er im Oktober den Abendhimmel und lenkt den Blick von zahlreichen Menschen nach oben. Vorausgesetzt, das Wetter spielt und erlaubt eine freie Sicht.
Tsuchinshan-Atlas sorgt weltweit für staunende Gesichter: Täglich erhellt er im Oktober den Abendhimmel und lenkt den Blick von zahlreichen Menschen nach oben. Vorausgesetzt, das Wetter spielt und erlaubt eine freie Sicht. © Patrick Pleul/dpa
Komet Tsuchinshan-Atlas über Spanien.
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Komet Tsuchinshan-Atlas über Las Vegas.
dpa_5FB2A200D84CCECB.jpg © Sam Morris/Las Vegas Review-Journal/AP/dpa
Ein Blick nach oben lohnt sich: Der Komet Tsuchinshan-Atlas zeigt sich am Abendhimmel auch über Deutschland, wie hier über dem Rheinland. Apps und Websites helfen dabei, den genauen Standort zu bestimmen.
Ein Blick nach oben lohnt sich: Der Komet Tsuchinshan-Atlas zeigt sich am Abendhimmel auch über Deutschland, wie hier über dem Rheinland. Apps und Websites helfen dabei, den genauen Standort zu bestimmen. © IMAGO/Marc John
Der Komet über Hostivice in Tschechien.
imago0773101079h.jpg © IMAGO/CTK Photo/Ondrej Deml
Auf der Plattform X tummeln sich Bilder vom hellen Kometen Tsuchinshan-Atlas. Auf diesem Foto ist der oben links über dem Brocken in Sachsen-Anhalt zu sehen.
Auf der Plattform X tummeln sich Bilder vom hellen Kometen Tsuchinshan-Atlas. Auf diesem Foto ist der oben links über dem Brocken in Sachsen-Anhalt zu sehen. © X/@StormchaserNL
In Bochum bot sich dieser sagenhafte Anblick über dem Fernmeldeturm. Der Komet wird ab Mitte Oktober jeden Abend etwas später untergehen und somit länger am Nachthimmel zu bestaunen sein.
In Bochum bot sich dieser sagenhafte Anblick über dem Fernmeldeturm. Der Komet wird ab Mitte Oktober jeden Abend etwas später untergehen und somit länger am Nachthimmel zu bestaunen sein. © X/@cfritze
Sogar noch während der Abenddämmerung war der Komet auf der Nordseeinsel Norderney sichtbar. Ab dem 25. Oktober soll er aber nur noch schwer mit bloßem Auge zu erkennen sein.
Sogar noch während der Abenddämmerung war der Komet auf der Nordseeinsel Norderney sichtbar. Ab dem 25. Oktober soll er aber nur noch schwer mit bloßem Auge zu erkennen sein.  © Volker Bartels/dpa
Komet Deutschland Frankreich Tsuchinshan Atlas Nachthimmel beobachten
Auch in Deutschlands Nachbarland Frankreich begeistert der Komet am Abendhimmel, wie hier etwa in der Provence über dem Berg Mont Ventoux. © CBA/Imago
In San Francisco bot sich dieses eindrucksvolle Bild. Der Komet Tsuchinshan-Atlas zieht über den Abendhimmel, unten links ist die berühmte Golden Gate Bridge zu erkennen.
In San Francisco bot sich dieses eindrucksvolle Bild. Der Komet Tsuchinshan-Atlas zieht über den Abendhimmel, unten links ist die berühmte Golden Gate Bridge zu erkennen. © Jose Carlos Fajardo/dpa

Sternschnuppen im Jahr 2025: Welche Meteor-Ströme besonders beachtenswert sind

Planbare Ereignisse, auf die man jedes Jahr setzen kann, sind Sternschnuppen-Ströme. Die periodischen Meteorschauer entstehen, wenn die Erde im Weltall durch eine Staubspur fliegt, die ein Komet hinterlassen hat. Die kleinen Staubkörnchen gelangen in die Erdatmosphäre und sorgen dort für das Glühen, das wie ein verglühender Stern über den Himmel zu ziehen scheint. Das Jahr 2025 beginnt gleich mit einem sehr aktiven Sternschnuppen-Strom: Die Quadrantiden sind vom 28. Dezember bis zum 12. Januar aktiv und erreichen ihr Maximum mit bis zu 80 Sternschnuppen pro Stunde um den 3. Januar.

Im August folgt der beliebteste Sternschnuppen-Strom des Jahres – die Perseiden machen sich mit bis zu 100 Meteoren pro Stunde um den 12. August herum bemerkbar. Noch aktiver sind nur die Geminiden, die im Dezember vom Himmel zu regnen scheinen. Ihren Höhepunkt erreichen sie mit bis zu 150 Sternschnuppen pro Stunde um den 14. Dezember. (tab)

Rubriklistenbild: © IMAGO/R. Kistowski/wunderbare-Erde

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