Am 14. März

Totale Mondfinsternis und „Blutmond“ im Livestream: So können Sie das Himmelsspektakel sehen

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Der Vollmond geht hierzulande unter, bevor die Mondfinsternis richtig anfängt. Doch mit Livestreams kann man den „Blutmond“ am 14. März trotzdem sehen.

Frankfurt – Von der Mondfinsternis, die sich am 14. März 2025 am Himmel abspielt, kann man in Deutschland nur einen kleinen Teil beobachten. Bereits wenige Minuten, nachdem der Erdschatten damit begonnen hat, den Vollmond „anzuknabbern“, geht der Mond unter. Das heißt jedoch nicht, dass die Mondfinsternis dann bereits beendet ist. Tatsächlich geht das Himmelsspektakel weiter – nur nicht mehr am Himmel über Deutschland (die Mondfinsternis im Liveticker).

Die schönsten Bilder der totalen Mondfinsternis vom 14. März

Der zunehmende Mond, nur wenige Tage vor der totalen Mondfinsternis am 14. März 2025 lässt noch nichts ahnen – nur wenige Tage später ist der Mond voll – und wird vom Erdschatten vorübergehend „verschluckt“.
Der zunehmende Mond, nur wenige Tage vor der totalen Mondfinsternis am 14. März 2025 lässt noch nichts ahnen – nur wenige Tage später ist der Mond voll – und wird vom Erdschatten vorübergehend „verschluckt“. © IMAGO/Linda Brotkorb
Der Vollmond am 14. März 2025. Der Vollmond im März wird auch „Wurmmond“ genannt – es ist der letzte Vollmond des Winters.
Der Vollmond am 14. März 2025. Der Vollmond im März wird auch „Wurmmond“ genannt – es ist der letzte Vollmond des Winters. © Ringo Chiu/dpa
Die Mondfinsternis, fotografiert in London. Der Mond ist etwa zur Hälfte vom Erdschatten bedeckt. Eine Mondfinsternis verrät übrigens, dass die Erde rund ist: Schauen Sie sich den Schatten auf dem Mond genau an – er hat eine Rundung, weil er von einem runden Objekt stammt.
Die Mondfinsternis, fotografiert in London. Der Mond ist etwa zur Hälfte vom Erdschatten bedeckt. Eine Mondfinsternis verrät übrigens, dass die Erde rund ist: Schauen Sie sich den Schatten auf dem Mond genau an – er hat eine Rundung, weil er von einem runden Objekt stammt. © Yui Mok/dpa
Genau wie in Deutschland war auch in London keine totale Mondfinsternis zu sehen. Allerdings war der Mond in der britischen Hauptstadt fast komplett verfinstert – in Deutschland dagegen nur zu einem winzigen Teil.
Genau wie in Deutschland war auch in London keine totale Mondfinsternis zu sehen. Allerdings war der Mond in der britischen Hauptstadt fast komplett verfinstert – in Deutschland dagegen nur zu einem winzigen Teil. © Yui Mok/dpa
Der Vollmond ist zu mehr als der Hälfte vom Erdschatten verdeckt und nimmt bereits eine leicht rötliche Färbung an. Das kommt daher, dass das Licht, das den Mond auf seiner abgedunkelten Seite erreicht, durch die Erdatmosphäre gefiltert wird. Nur noch rotes, langwelliges Licht kommt hindurch – so entsteht der „Blutmond“.
Der Vollmond ist zu mehr als der Hälfte vom Erdschatten verdeckt und nimmt bereits eine leicht rötliche Färbung an. Das kommt daher, dass das Licht, das den Mond auf seiner abgedunkelten Seite erreicht, durch die Erdatmosphäre gefiltert wird. Nur noch rotes, langwelliges Licht kommt hindurch – so entsteht der „Blutmond“. © Jordan Pettitt/dpa
Die partielle Teil der Mondfinsternis in Seattle.
Die partielle Teil der Mondfinsternis in Seattle. © Lindsey Wasson/dpa
Der beinahe voll verdeckte Mond steht über der Space Needle in Seattle.
Der beinahe voll verdeckte Mond steht über der Space Needle in Seattle. © Lindsey Wasson/dpa
Ein kleines Stückchen fehlt, sonst wäre der „Blutmond“ perfekt.
Ein kleines Stückchen fehlt noch, dann ist der „Blutmond“ perfekt. © Jenny Kane/dpa
Der kleine Teil des Mondes, der nicht vom Erdschatten bedeckt ist, strahlt am Himmel über Oregon.
Der kleine Teil des Mondes, der nicht vom Erdschatten bedeckt ist, strahlt am Himmel über Oregon. © Jenny Kane/dpa
Der „Blutmond“ steht im US-Bundesstaat Oregon am Himmel.
Der „Blutmond“ steht im US-Bundesstaat Oregon am Himmel. © Jenny Kane/dpa
Der „Blutmond“, aufgenommen in Charlevoix, Kanada.
Der „Blutmond“, aufgenommen in Charlevoix, Kanada. © Thomas Koehler/dpa
Der „Blutmond“ am 14. März 2025 über Mexiko.
Der „Blutmond“ am 14. März 2025 über Mexiko. © IMAGO/Carlos Tischler/ Eyepix Group
Alle Phasen der Mondfinsternis vom 14. März 2025, aufgenommen in Mexiko.
Alle Phasen der Mondfinsternis vom 14. März 2025, aufgenommen in Mexiko. © IMAGO/Carlos Tischler/ Eyepix Group
Die Mondfinsternis in Seattle, fotografiert durch eine Lichterkette.
Die Mondfinsternis in Seattle, fotografiert durch eine Lichterkette. © Lindsey Wasson/dpa
Der Erdschatten lässt nur ein kleines Stück des Mondes frei.
Der Erdschatten lässt nur ein kleines Stück des Mondes frei. © Julio Cortez/dpa
Am Ende gibt der Erdschatten den Mond wieder frei.
Am Ende gibt der Erdschatten den Mond wieder frei. © Thomas Koehler/dpa

Totale Mondfinsternis mit „Blutmond“ im Livestream zu sehen

Wer die Mondfinsternis am 14. März weiter verfolgen möchte, muss ins Internet ausweichen. Dort gibt es Livestreams, die zeigen, wie es nach dem Monduntergang in Deutschland weitergeht: Der Mond wandert immer weiter in den Erdschatten hinein, bis er schließlich komplett von ihm bedeckt ist. Dann ist der rostrote „Blutmond“ am Himmel zu sehen.

Nur ein kleiner Teil der partiellen Mondfinsternis am 14. März 2025 ist in Deutschland am Himmel zu sehen. Wer den „Blutmond“ beobachten will, musst auf einen Livestream ausweichen. (Archivbild)

Der Zeitplan der totalen Mondfinsternis mit „Blutmond“

Um 7.26 Uhr beginnt die totale Mondfinsternis, das heißt, der Mond wird komplett vom Erdschatten verdeckt. Um 7.58 Uhr ist der Punkt der maximalen Verfinsterung erreicht – ab diesem Moment läuft die Mondfinsternis quasi wieder „rückwärts“. Ab 8.31 Uhr wird aus der totalen Mondfinsternis wieder eine partielle Finsternis, die dann um 9.47 Uhr zu Ende ist. Bis 11 Uhr hat sich auch der Halbschatten der Erde von der Mondscheibe verzogen – die totale Mondfinsternis ist beendet.

UhrzeitPhase der Mondfinsternis
4.57 Uhr:Die Halbschattenfinsternis beginnt.
6.09 Uhr:Die partielle Mondfinsternis beginnt – der Vollmond wird von links vom Kernschatten der Erde angeknabbert.
6.46 Uhr:Der Mond geht in Frankfurt am Main unter.
7.26 Uhr:Die totale Mondfinsternis beginnt (in Deutschland nicht sichtbar).
7.58 Uhr:Der Vollmond ist jetzt maximal verfinstert. Wer den Mond jetzt sehen kann, sieht einen Blutmond.
8.31 Uhr:Die totale Mondfinsternis ist zu Ende, der Kernschatten der Erde gibt den Mond nach und nach wieder frei.
9.47 Uhr:Die partielle Mondfinsternis ist zu Ende, jetzt liegt nur noch der Halbschatten der Erde auf dem Mond. Das ist kaum zu erkennen.
11.00 Uhr:Auch die Halbschattenfinsternis ist jetzt zu Ende – der Erdschatten hat den Vollmond wieder komplett freigegeben.
Quelle: timeanddate.de

Livestreams, die die totale Mondfinsternis und den „Blutmond“ zeigen

Gleich mehrere Livestreams werden versuchen, die totale Mondfinsternis einzufangen und im Internet zu übertragen. Die Plattform timeanddate.com hat ein Team mit einem „mobilen Observatorium“ in die USA geschickt. Dieses wird die gesamte Mondfinsternis aus der Nähe von Atlanta zeigen – wenn dort das Wetter mitspielt. Geplant sind in diesem Livestream außerdem Schalten in verschiedene Regionen der USA und auf die Südhalbkugel, zum Foster Observatory im chilenischen Santiago. Der Livestream soll am 14. März um 6 Uhr morgens starten, also kurz bevor die partielle Mondfinsternis beginnt.

Das passiert bei einer Mondfinsternis

Mehrmals im Jahr kann man auf der Erde eine Mondfinsternis beobachten. Doch was passiert bei diesem Himmelsereignis eigentlich? Und wie kann man eine Mondfinsternis sehen?
Mehrmals im Jahr kann man auf der Erde eine Mondfinsternis beobachten. Doch was passiert bei diesem Himmelsereignis eigentlich? Und wie kann man eine Mondfinsternis sehen?  © IMAGO/LausitzNews.de/Felix Leda
Damit eine Mondfinsternis entsteht, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein. Zuerst muss ein Vollmond am Himmel stehen. Mit dem Vollmond ist automatisch auch die zweite Bedingung erfüllt…
Damit eine Mondfinsternis entsteht, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein. Zuerst muss ein Vollmond am Himmel stehen. Mit dem Vollmond ist automatisch auch die zweite Bedingung erfüllt… © Marios Lolos/dpa
… denn die ist, dass die Erde zwischen Sonne und Mond stehen muss. Beim Vollmond ist das der Fall: Die Sonne strahlt die komplette “Mondscheibe” an und die Erde hat einen freien Blick darauf.
… denn die ist, dass die Erde zwischen Sonne und Mond stehen muss. Beim Vollmond ist das der Fall: Die Sonne strahlt die komplette “Mondscheibe” an und die Erde hat einen freien Blick darauf. © Victoria Jones/dpa
Die dritte Bedingung für eine Mondfinsternis ist etwas komplizierter: Sonne, Erde und Mond müssen so positioniert sein, dass der Mond durch den Schatten wandert, den die Erde ins Weltall wirft. Diese Bedingung wird nicht bei jedem Vollmond erfüllt – sonst gäbe es 12 bis 13 Mondfinsternisse pro Jahr.
Die dritte Bedingung für eine Mondfinsternis ist etwas komplizierter: Sonne, Erde und Mond müssen so positioniert sein, dass der Mond durch den Schatten wandert, den die Erde ins Weltall wirft. Diese Bedingung wird nicht bei jedem Vollmond erfüllt – sonst gäbe es 12 bis 13 Mondfinsternisse pro Jahr. © Axel Seidemann/dpa
Stattdessen gibt es jedes Jahr mindestens zwei Mondfinsternisse – immer dann, wenn der Vollmond durch den Schnittpunkt zwischen Mondbahn und Erdbahn wandert, durch einen der sogenannten Drachenpunkte.
Stattdessen gibt es jedes Jahr mindestens zwei Mondfinsternisse – immer dann, wenn der Vollmond durch den Schnittpunkt zwischen Mondbahn und Erdbahn wandert, durch einen der sogenannten Drachenpunkte. © Christophe Gateau/dpa
In den zwei Wochen vor oder nach einer Mondfinsternis kann man irgendwo auf der Erde auch immer eine Sonnenfinsternis sehen. Das hängt mit den Bewegungen von Erde, Sonne und Mond zusammen.
In den zwei Wochen vor oder nach einer Mondfinsternis kann man irgendwo auf der Erde auch immer eine Sonnenfinsternis sehen. Das hängt mit den Bewegungen von Erde, Sonne und Mond zusammen. © Jair Cabrera Torres/dpa
Eine Mondfinsternis ist ganz einfach zu beobachten: Überall dort, wo man den Mond am Himmel stehen sieht, während die “Mofi” stattfindet, ist das Himmelsereignis zu sehen.
Eine Mondfinsternis ist ganz einfach zu beobachten: Überall dort, wo man den Mond am Himmel stehen sieht, während die “Mofi” stattfindet, ist das Himmelsereignis zu sehen. © Victoria Jones/dpa
Eine Mondfinsternis wird in mehrere Phasen unterteilt. Zuerst schiebt sich langsam der Halbschatten der Erde über den Mond.
Eine Mondfinsternis wird in mehrere Phasen unterteilt. Zuerst schiebt sich langsam der Halbschatten der Erde über den Mond. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Dieses Phänomen ist mit bloßem Auge nur zu sehen, wenn man genau hinschaut. Der Halbschatten ist nämlich nur ein heller grauer Schatten, der sich über den Vollmond legt.
Dieses Phänomen ist mit bloßem Auge nur zu sehen, wenn man genau hinschaut. Der Halbschatten ist nämlich nur ein heller grauer Schatten, der sich über den Vollmond legt. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Nach dem Halbschatten kommt der Kernschatten. Dieser ist deutlich dunkler und man kann mit bloßem Auge gut erkennen, wie er sich über den Mond legt. Es scheint, als würde der Vollmond von einer Seite “angeknabbert” werden.
Nach dem Halbschatten kommt der Kernschatten. Dieser ist deutlich dunkler und man kann mit bloßem Auge gut erkennen, wie er sich über den Mond legt. Es scheint, als würde der Vollmond von einer Seite “angeknabbert” werden. © Boris Roessler/dpa
Der Kernschatten der Erde schiebt sich nach und nach über den Mond und lässt den Vollmond immer mehr wie eine Mondsichel aussehen.
Der Kernschatten der Erde schiebt sich nach und nach über den Mond und lässt den Vollmond immer mehr wie eine Mondsichel aussehen. © Sven Hoppe/dpa
Handelt es sich um eine totale Mondfinsternis, schiebt sich der Kernschatten über die gesamte Mondscheibe. Dadurch verschwindet der Mond jedoch nicht vollständig – stattdessen entsteht ein etwas überraschendes Phänomen.
Handelt es sich um eine totale Mondfinsternis, schiebt sich der Kernschatten über die gesamte Mondscheibe. Dadurch verschwindet der Mond jedoch nicht vollständig – stattdessen entsteht ein etwas überraschendes Phänomen. © Uli Deck/dpa
Ist der Vollmond komplett vom Erdschatten verfinstert, kann man den „Blutmond” sehen. Statt komplett zu verschwinden, ist der gesamte Vollmond in rötlichem Licht wieder am Himmel zu sehen.
Ist der Vollmond komplett vom Erdschatten verfinstert, kann man den „Blutmond” sehen. Statt komplett zu verschwinden, ist der gesamte Vollmond in rötlichem Licht wieder am Himmel zu sehen. © Marcus Brandt/dpa
Das Phänomen entsteht, weil das Sonnenlicht durch die Luftschichten der Erdatmosphäre gebrochen wird. Kurzwelliges blaues Licht wird dadurch geschwächt, während das rote Licht bis zum Mond durchdringt. Der Mond wird also weiter vom langwelligen roten Licht erreicht – und bleibt so schwach sichtbar.
Das Phänomen entsteht, weil das Sonnenlicht durch die Luftschichten der Erdatmosphäre gebrochen wird. Kurzwelliges blaues Licht wird dadurch geschwächt, während das rote Licht bis zum Mond durchdringt. Der Mond wird also weiter vom langwelligen roten Licht erreicht – und bleibt so schwach sichtbar. © Marcel Kusch/dpa
Bei einer partiellen Mondfinsternis wird der Mond dagegen nur teilweise verfinstert. Den „Blutmond” kann man dann nicht sehen.
Bei einer partiellen Mondfinsternis wird der Mond dagegen nur teilweise verfinstert. Den „Blutmond” kann man dann nicht sehen. © Robert Michael/dpa
Eine wissenschaftliche Tatsache, die bei jeder Mondfinsternis aufs Neue bewiesen wird, ist übrigens, dass die Erde eine Kugel ist. Das kann man erkennen, wenn man sich anschaut, wie der Schatten geformt ist, der über den Mond zieht: Er ist gebogen – wie bei einer Kugel, die einen Schatten wirft.
Eine wissenschaftliche Tatsache, die bei jeder Mondfinsternis aufs Neue bewiesen wird, ist übrigens, dass die Erde eine Kugel ist. Das kann man erkennen, wenn man sich anschaut, wie der Schatten geformt ist, der über den Mond zieht: Er ist gebogen – wie bei einer Kugel, die einen Schatten wirft. © Peter Kneffel/dpa
Im Gegensatz zur Beobachtung einer Sonnenfinsternis benötigt man für die Mondfinsternis keinen Schutz für die Augen.
Im Gegensatz zur Beobachtung einer Sonnenfinsternis benötigt man für die Mondfinsternis keinen Schutz für die Augen.  © Francisco Canedo/dpa
Man kann den Mond mit bloßem Auge beobachten, mit einem Fernglas oder Teleskop und nach Herzenslust Bilder machen, ohne das eigene Augenlicht zu gefährden.
Man kann den Mond mit bloßem Auge beobachten, mit einem Fernglas oder Teleskop und nach Herzenslust Bilder machen, ohne das eigene Augenlicht zu gefährden. © Uwe Anspach/dpa
Der Grund dafür ist ganz einfach: Der Mond reflektiert das Licht der Sonne. Das wird dadurch aber so sehr „entschärft”, dass es die Augen nicht mehr gefährdet.
Der Grund dafür ist ganz einfach: Der Mond reflektiert das Licht der Sonne. Das wird dadurch aber so sehr „entschärft”, dass es die Augen nicht mehr gefährdet. © Robert Michael/dpa
Aus diesem Grund kann man den Mond gefahrlos beobachten und auch fotografieren – allerdings ist es nicht einfach, gute Aufnahmen des Mondes zu machen.
Aus diesem Grund kann man den Mond gefahrlos beobachten und auch fotografieren – allerdings ist es nicht einfach, gute Aufnahmen des Mondes zu machen. © Frank Molter/dpa
Der Mond erscheint dem menschlichen Auge nämlich größer, als er in Wirklichkeit ist – das heißt: auf Fotografien erscheint der Mond immer deutlich kleiner als man es erwarten würde.
Der Mond erscheint dem menschlichen Auge nämlich größer, als er in Wirklichkeit ist – das heißt: auf Fotografien erscheint der Mond immer deutlich kleiner als man es erwarten würde. © Angelika Warmuth/dpa
Bei einer Mondfinsternis kommt noch dazu, dass der dunkler werdende Mond am dunklen Himmel steht – eine echte fotografische Herausforderung.
Bei einer Mondfinsternis kommt noch dazu, dass der dunkler werdende Mond am dunklen Himmel steht – eine echte fotografische Herausforderung. © Maurizio Gambarini/dpa
Wer sein Handwerk jedoch versteht, kann solche Aufnahmen von der Mondfinsternis machen: Der teilweise verfinsterte Mond am 16. Mai 2022 neben der Frauenkirche in Dresden.
Wer sein Handwerk jedoch versteht, kann solche Aufnahmen von der Mondfinsternis machen: Der teilweise verfinsterte Mond am 16. Mai 2022 neben der Frauenkirche in Dresden. © Robert Michael/dpa
Der „Blutmond” neben einem angestrahlten Hochofen im Landschaftspark Duisburg am 21. Januar 2019.
Der „Blutmond” neben einem angestrahlten Hochofen im Landschaftspark Duisburg am 21. Januar 2019. © Marcel Kusch/dpa
Alle Phasen einer Mondfinsternis in der Übersicht.
Alle Phasen einer Mondfinsternis in der Übersicht. © Thomas Rensinghoff/dpa

Auch das bekannte Griffith Observatory in Los Angeles wird die totale Mondfinsternis im Livestream zeigen. Dort soll es schon um 4.50 Uhr losgehen, also nur wenige Minuten, bevor die Halbschattenfinsternis beginnt. Wer eine totale Mondfinsternis statt im Livestream lieber direkt am Himmel beobachtet, muss sich noch einige Monate lang gedulden, denn leider kann man nicht jeden Monat eine Mondfinsternis sehen. Aber schon im September 2025 kann man von Deutschland aus eine totale Mondfinsternis beobachten. (tab)

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul/dpa

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