Mondfinsternis ist beendet – der Vollmond ist aus dem Erdschatten herausgetreten
VonTanja Banner
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Die totale Mondfinsternis am 14. März ist in Deutschland nur partiell zu sehen. Doch trotzdem muss man auf den „Blutmond“ nicht verzichten. Die „Mofi“ im Ticker.
Update vom 14. März 2025, 9.50 Uhr: Das war es mit der Mondfinsternis vom 14. März 2025. Der Kernschatten der Erde hat den Mond wieder freigegeben, bis 11 Uhr dauert es jetzt noch, bis auch der Halbschatten sich vom Mond verzogen hat. Wer eine totale Mondfinsternis mit den eigenen Augen am Himmel sehen will, muss gar nicht mehr lange warten: Die nächste Mondfinsternis in Deutschland findet am 7. September statt – dabei geht der Mond bereits als „Blutmond“ auf.
Die schönsten Bilder der totalen Mondfinsternis vom 14. März
Update vom 14. März 2025, 9.25 Uhr: In etwa zwanzig Minuten ist der Mond wieder komplett am Himmel zu sehen – zumindest, wenn man in den USA lebt. Hierzulande ist er bereits vor einigen Stunden untergegangen und nur der Anfang der Mondfinsternis war zu sehen.
Update vom 14. März 2025, 9.00 Uhr: Noch etwa eine Dreiviertelstunde dauert die partielle Mondfinsternis an, dann ist auch in den USA so gut wie nichts mehr von dem Phänomen zu sehen.
Update vom 14. März 2025, 8.31 Uhr: Wenn man genau hinschaut, hat der Vollmond schon einiges seiner roten Farbe verloren. Deutlich ist zu sehen, dass der Erdschatten sich von einem Teil der Mondscheibe bereits zurückgezogen hat. Das heißt: Die totale Phase der Mondfinsternis ist zu Ende – wir befinden uns wieder in der Phase der partiellen Mondfinsternis, die noch bis 9.47 Uhr anhält.
Update vom 14. März 2025, 8.22 Uhr: In knapp zehn Minuten ist die Totalität beendet. Der Vollmond wird dann langsam wieder aus dem Kernschatten der Erde heraustreten und dabei seine rote Farbe „verlieren“. Anschließend ist er noch vom Halbschatten der Erde bedeckt – was man jedoch kaum wahrnehmen kann.
Update vom 14. März 2025, 8.00 Uhr: Bei einer Mondfinsternis zieht der Vollmond durch den Schatten, den die Erde ins Weltall wirft. Falls Sie sich jetzt fragen, warum wir nicht jeden Monat eine Mondfinsternis sehen können: Das liegt an der Umlaufbahn des Mondes.
Update vom 14. März 2025, 7.26 Uhr: Da ist er, der „Blutmond“! Es handelt sich um den Höhepunkt der Mondfinsternis, wenn der gesamte Vollmond im Erdschatten verschwunden ist. Zu sehen ist das rostrote Phänomen bis etwa 8.31 Uhr, also etwas mehr als eine Stunde.
Update vom 14. März 2025, 7.07 Uhr: Wenn man sich die Mondfinsternis genau anschaut, erscheint die Seite des Mondes, die bereits vom Kernschatten der Erde bedeckt ist, bereits etwas rötlich. Wenn der Mond ab 7.26 Uhr vollständig im Schatten liegt, wird er komplett rostrot erscheinen. Das liegt daran, dass das Licht, das noch zum Mond durchdringt, durch die Erdatmosphäre hindurch muss. Die lässt nur langwelliges rotes Licht hindurch – der Mond erscheint rot und wird „Blutmond“ genannt.
Update vom 14. März 2025, 6.41 Uhr: Falls Sie den Mond in Deutschland sehen konnten, dürfte er jetzt langsam untergegangen sein. Aber die Mondfinsternis ist damit noch lange nicht beendet – anderswo auf der Erde wird ab 7.26 Uhr eine totale Mondfinsternis mit „Blutmond“ zu sehen sein.
Update vom 14. März 2025, 6.30 Uhr: Eine Mondfinsternis kann übrigens zeigen, dass die Erde tatsächlich eine Kugel ist: Wenn Sie sich den Schatten, den die Erde auf den Mond wirft, genau anschauen, ist er rund. Und damit ist es eindeutig: Die kugelförmige Erde wirft einen runden Schatten ins Weltall – völlig egal, von welcher Seite sie beleuchtet wird.
Update vom 14. März 2025, 5.45 Uhr: Bald ist der Vollmond komplett vom Halbschatten der Erde verdeckt – dann beginnt der gut sichtbare Teil der Mondfinsternis: von links wird der Vollmond vom Kernschatten der Erde „angeknabbert“. Um 6.09 Uhr wird es so weit sein. Falls Sie den Mond in Deutschland sehen können, können Sie diesen Teil der Mondfinsternis noch live an Ihrem Himmel beobachten, kurz bevor der Vollmond untergeht.
Update vom 14. März 2025, 5.12 Uhr: Wer den Vollmond gerade sehen kann und etwas Erfahrung hat, kann vielleicht sehen, dass sich ein leicht gräulicher Schleier langsam über ihn schiebt. Es handelt sich um den Halbschatten der Erde, in den der Mond jetzt langsam eintaucht. Das Himmelsspektakel kann man auch im Mondfinsternis-Livestream verfolgen – garantiert wolkenfrei.
Erstmeldung vom 13. März 2025: Frankfurt – Kurz bevor sich der Vollmond (auch genannt Wurmmond) am 14. März vom Himmel verabschiedet, hat er noch einmal ein Highlight auf Lager: In Deutschland kann man dann den Beginn einer totalen Mondfinsternis sehen. Leider nur den Beginn, denn bereits kurze Zeit später geht der Mond im Westen unter.
Totale Mondfinsternis ist in Deutschland nicht zu sehen – nur der Beginn ist möglich
Wer es nicht schafft, die Mondfinsternis am Himmel zu sehen – sei es wegen Wolken oder einem verstellten Blick nach Westen – kann die gesamte Mondfinsternis im Livestream aus den USA bewundern. Dabei kann man auch das Highlight einer totalen Mondfinsternis sehen: den sogenannten „Blutmond“. Der entsteht, wenn der Mond vollständig vom Kernschatten der Erde bedeckt ist. Dann dringt nicht mehr das gesamte Sonnenlicht zum Mond durch, sondern nur noch etwas Licht, das durch den Schatten der Erde gefiltert wird. Es handelt sich dabei um langwelliges rotes Licht – der Vollmond erscheint blut- oder rostrot am Himmel.
Uhrzeit
Phase der Mondfinsternis
4.57 Uhr:
Die Halbschattenfinsternis beginnt.
6.09 Uhr:
Die partielle Mondfinsternis beginnt – der Vollmond wird von links vom Kernschatten der Erde angeknabbert.
6.46 Uhr:
Der Mond geht in Frankfurt am Main unter.
7.26 Uhr:
Die totale Mondfinsternis beginnt (in Deutschland nicht sichtbar).
7.58 Uhr:
Der Vollmond ist jetzt maximal verfinstert. Wer den Mond jetzt sehen kann, sieht einen Blutmond.
8.31 Uhr:
Die totale Mondfinsternis ist zu Ende, der Kernschatten der Erde gibt den Mond nach und nach wieder frei.
9.47 Uhr:
Die partielle Mondfinsternis ist zu Ende, jetzt liegt nur noch der Halbschatten der Erde auf dem Mond. Das ist kaum zu erkennen.
11.00 Uhr:
Auch die Halbschattenfinsternis ist jetzt zu Ende – der Erdschatten hat den Vollmond wieder komplett freigegeben.
Quelle: timeanddate.de
Am 14. März kann man dieses Phänomen gut eine Stunde lang beobachten – von etwa 7.26 Uhr bis 8.31 Uhr (MEZ) leuchtet der rote „Blutmond“ über dem Himmel der USA. Dann wird der Mond langsam wieder vom Erdschatten freigegeben und nimmt seine eigentliche Farbe wieder an. Insgesamt dauert die Mondfinsternis von 4.57 Uhr bis 11.00 Uhr – allerdings kann man den Anfang und das Ende der Finsternis mit bloßem Auge nur schwer erkennen. Denn zu Beginn legt sich nur der Halbschatten der Erde über den Mond – zu sehen als ein leicht gräulicher Schatten, der nur geübten Beobachtenden auffallen dürfte.
Dieser Halbschatten ist auch der letzte Überrest der Mondfinsternis, bevor diese um 11 Uhr endet. Wer die aktuelle Mondfinsternis in Deutschland etwas enttäuschend findet, muss glücklicherweise gar nicht mehr lange warten, bis es hierzulande etwas Besseres zu sehen gibt: Am 29. März findet eine partielle Sonnenfinsternis statt und am 7. September eine totale Mondfinsternis, bei der der Mond bereits als „Blutmond“ aufgeht. (tab)