Ticker zur „Sofi“

Sonnenfinsternis ist beendet – doch bis zur nächsten muss man nicht allzu lange warten

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Wenn sich der Neumond heute vor die Sonne schiebt, kann man in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis sehen – wenn das Wetter mitspielt. Der Ticker.

Update vom 29. März, 13.55 Uhr: Der Halbschatten des Mondes hat sich mittlerweile ganz von der Erde zurückgezogen – die Sonne ist jetzt überall wieder vollständig zu sehen (falls sie sich nicht sowieso hinter den Wolken versteckt).

Die schönsten Bilder der partiellen Sonnenfinsternis über Europa

Die partielle Sonnenfinsternis am 29. März 2025 war in großen Teilen Europas sowie einem Teil von Afrika und Nordamerika zu sehen.
Die partielle Sonnenfinsternis am 29. März 2025 war in großen Teilen Europas sowie einem Teil von Afrika und Nordamerika zu sehen. © IMAGO/Rene Traut
Bei der Sonnenfinsternis – hier eine Aufnahme aus Berlin – schob sich der Neumond teilweise vor die Sonne. Jeder, der sich im Halbschatten des Mondes aufhielt, konnte die „Sofi“ sehen.
Bei der Sonnenfinsternis – hier eine Aufnahme aus Berlin – schob sich der Neumond teilweise vor die Sonne. Jeder, der sich im Halbschatten des Mondes aufhielt, konnte die „Sofi“ sehen. © Soeren Stache/dpa
Vielerorts war die Beobachtung der Sonnenfinsternis nicht einfach, denn Wolken störten den Blick nach oben.
Vielerorts war die Beobachtung der Sonnenfinsternis nicht einfach, denn Wolken störten den Blick nach oben. © Paul Ellis/AFP
Die einzige Beobachtungsregel bei einer Sonnenfinsternis: Niemals ohne Schutz für die Augen in die Sonne schauen!
Die einzige Beobachtungsregel bei einer Sonnenfinsternis: Niemals ohne Schutz für die Augen in die Sonne schauen! © Patricia de Melo Moreira/AFP
Das gilt nicht nur für die Augen, sondern auch für Beobachtungsinstrumente: Vor die Augen bzw. die Optik kommt eine Filterfolie, die die gefährlichsten Strahlen der Sonne ausfiltert. Das macht auch die Beobachtung einfacher, da die Sonne nicht mehr so hell strahlt.
Das gilt nicht nur für die Augen, sondern auch für Beobachtungsinstrumente: Vor die Augen bzw. die Optik kommt eine Filterfolie, die die gefährlichsten Strahlen der Sonne ausfiltert. Das macht auch die Beobachtung einfacher, da die Sonne nicht mehr so hell strahlt. © Patricia de Melo Moreira/AFP
Durch den Sonnenfilter erscheint alles dunkler und die Form der Sonne ist besser zu erkennen.
Durch den Sonnenfilter erscheint alles dunkler und die Form der Sonne ist besser zu erkennen. © IMAGO/Jan Eifert
Beinahe überall befinden sich während der Sonnenfinsternis Wolken vor der Sonne. Doch wenn diese nicht so dicht sind, kann man die partielle Sonnenfinsternis trotzdem erkennen.
Beinahe überall befinden sich während der Sonnenfinsternis Wolken vor der Sonne. Doch wenn diese nicht so dicht sind, kann man die partielle Sonnenfinsternis trotzdem erkennen. © Peter Byrne/dpa
Schutz fürs Smartphone: Auch hier hilft der Sonnenfilter.
Schutz fürs Smartphone: Auch hier hilft der Sonnenfilter. © Armando Franca/dpa
Schutz für die Augen: der Klassiker ist die Sonnenfinsternisbrille, die es vor Sonnenfinsternissen im Handel zu kaufen gibt.
Schutz für die Augen: der Klassiker ist die Sonnenfinsternisbrille, die es vor Sonnenfinsternissen im Handel zu kaufen gibt. © Patrick Pleul/dpa
Die teilweise verfinstete Sonne hinter dem Wetterhahn der Kreuzkirche in Frankfurt. Im Rhein-Main-Gebiet wurden etwa 16,5 Prozent der Sonne verdunkelt.
Die teilweise verfinstete Sonne hinter dem Wetterhahn der Kreuzkirche in Frankfurt. Im Rhein-Main-Gebiet wurden etwa 16,5 Prozent der Sonne verdunkelt. © Boris Roessler/dpa
Hobbyastronomen und einige Besucher beobachten die partielle Sonnenfinsternis durch ein großes Dobson-Teleskop mit Sonnenfilter.
Hobbyastronomen und einige Besucher beobachten die partielle Sonnenfinsternis durch ein großes Dobson-Teleskop mit Sonnenfilter. © Patrick Pleul/dpa
Bei einer partiellen Sonnenfinsternis sieht die Sonne aus, als hätte jemand ein Stück aus ihr „herausgeknabbert“.
Bei einer partiellen Sonnenfinsternis sieht die Sonne aus, als hätte jemand ein Stück aus ihr „herausgeknabbert“. © Patrick Pleul/dpa
Tatsächlich sieht man etwas beeindruckendes: Der Neumond schiebt sich vor die Sonne, sein Schatten fällt auf die Erde und blockiert einen Teil des Sonnenlichts.
Tatsächlich sieht man etwas beeindruckendes: Der Neumond schiebt sich vor die Sonne, sein Schatten fällt auf die Erde und blockiert einen Teil des Sonnenlichts. © Frank Augstein/dpa
Nachdem der Mond sich von der Sonne verzogen hat, ist sie wieder so rund wie eh und je.
Nachdem der Mond sich von der Sonne verzogen hat, ist sie wieder so rund wie eh und je. © Patrick Pleul/dpa

Update vom 29. März, 13.15 Uhr: Der Halbschatten des Mondes liegt jetzt nur noch über einem kleinen Teil Skandinaviens und Russlands. Dort kann man die partielle Sonnenfinsternis noch beobachten – für den Rest der Erde ist sie bereits vorbei. Wenn Sie von der Sonnenfinsternis fasziniert sind und sich fragen, wann die nächste Sonnenfinsternis in Deutschland zu sehen ist, müssen Sie sich gar nicht mehr lange gedulden. Hier finden Sie die Termine aller Sonnenfinsternisse, die in Deutschland bis 2030 zu sehen sind. Im September 2025 kann man zudem in Deutschland eine totale Mondfinsternis bewundern.

Update vom 29. März, 13.00 Uhr: Das wars, zumindest im Rhein-Main-Gebiet sollte sich der Mond in diesen Minuten wieder von der Sonnenscheibe zurückgezogen haben. Die Sonnenfinsternis ist damit beendet. In anderen Teilen der Welt ist sie noch bis ca. 13.45 Uhr zu sehen.

Update vom 29. März, 12.11 Uhr: Falls Sie die Sonne sehen können: Jetzt ist sie im Rhein-Main-Gebiet maximal verfinstert. Die Bedeckung liegt bei ungefähr 16,5 Prozent.

Das passiert bei einer Sonnenfinsternis am Himmel

Mehrmals im Jahr kann man auf der Erde eine Sonnenfinsternis beobachten. Doch was passiert bei diesem Himmelsereignis eigentlich? Und wie kann man eine Sonnenfinsternis sehen?
Mehrmals im Jahr kann man auf der Erde eine Sonnenfinsternis beobachten. Doch was passiert bei diesem Himmelsereignis eigentlich? Und wie kann man eine Sonnenfinsternis sehen? © IMAGO/Uwe Meinhold
Damit eine Sonnenfinsternis entsteht, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein. Zuerst muss die Sonne natürlich am Himmel stehen...
Damit eine Sonnenfinsternis entsteht, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein. Zuerst muss die Sonne natürlich am Himmel stehen... © IMAGO/Biswarup Ganguly
... Gleichzeitig muss Neumond sein, das heißt, der Mond steht genau zwischen Sonne und Erde und wird von hinten angestrahlt. Von der Erde aus ist er nicht zu sehen. Dafür aber der Schatten des Mondes: Er fällt auf die Erde.
... Gleichzeitig muss Neumond sein, das heißt, der Mond steht genau zwischen Sonne und Erde und wird von hinten angestrahlt. Von der Erde aus ist er nicht zu sehen. Dafür aber der Schatten des Mondes: Er fällt auf die Erde. © IMAGO/Stocktrek Images
Befindet man sich dort, wo der Halbschatten des Mondes hinfällt, kann man sehen, wie sich der Neumond vor die Sonne schiebt.
Befindet man sich dort, wo der Halbschatten des Mondes hinfällt, kann man sehen, wie sich der Neumond vor die Sonne schiebt. © IMAGO/Caption Photo Gallery
Die Sonne wird teilweise verdeckt – eine partielle Sonnenfinsternis ist auf der Erde zu sehen. Das Vergnügen hat man allerdings nur in dem Streifen auf der Erde, auf den der Halbschatten des Mondes fällt.
Die Sonne wird teilweise verdeckt – eine partielle Sonnenfinsternis ist auf der Erde zu sehen. Das Vergnügen hat man allerdings nur in dem Streifen auf der Erde, auf den der Halbschatten des Mondes fällt. © IMAGO/Muzamil Mattoo
Je nachdem, wo man sich auf der Erde befindet, kann die Bedeckung der Sonne größer oder geringer ausfallen.
Je nachdem, wo man sich auf der Erde befindet, kann die Bedeckung der Sonne größer oder geringer ausfallen. © IMAGO/Alessio Morgese
Hat man Glück, sieht man eine sehr stark verdunkelte Sonne, einen Sonnenring oder sogar eine totale Sonnenfinsternis.
Hat man Glück, sieht man eine sehr stark verdunkelte Sonne, einen Sonnenring oder sogar eine totale Sonnenfinsternis. © IMAGO/Camilo Freedman / SOPA Images
Für letzteres muss man sich allerdings im Kernschatten des Mondes befinden. Nur dort kann man die totale Sonnenfinsternis sehen.
Für letzteres muss man sich allerdings im Kernschatten des Mondes befinden. Nur dort kann man die totale Sonnenfinsternis sehen. © IMAGO/Zoonar.com/Steven Heap
Eine Sonnenfinsternis hat mehrere Phasen: Es beginnt mit einer partiellen Finsternis, bei der die Sonne von einer Seite „angeknabbert“ wird, wenn sich der Mond vor sie schiebt.
Eine Sonnenfinsternis hat mehrere Phasen: Es beginnt mit einer partiellen Finsternis, bei der die Sonne von einer Seite „angeknabbert“ wird, wenn sich der Mond vor sie schiebt. © IMAGO/Alan Dyer
Die Sonnenfinsternis während der partiellen Phase – ganz rechts „fehlt“ ein kleines Stück der Sonnenscheibe.
Die Sonnenfinsternis während der partiellen Phase – ganz rechts „fehlt“ ein kleines Stück der Sonnenscheibe. © IMAGO/Biswarup Ganguly
Der Mond schiebt sich dann immer weiter vor die Sonne – das fehlende Stück wird immer größer.
Der Mond schiebt sich dann immer weiter vor die Sonne – das fehlende Stück wird immer größer. © IMAGO/Arrush Chopra
Die Sonne wird immer schmaler und schmaler – irgendwann erinnert ihre Form an eine Mondsichel.
Die Sonne wird immer schmaler und schmaler – irgendwann erinnert ihre Form an eine Mondsichel. © IMAGO/Zoonar.com/Steven Heap
Bei einer totalen Sonnenfinsternis ist irgendwann nur noch ein sehr schmaler Sonnenstreifen am Himmel übrig.
Bei einer totalen Sonnenfinsternis ist irgendwann nur noch ein sehr schmaler Sonnenstreifen am Himmel übrig. © IMAGO/Zoonar.com/Steven Heap
Bei einer totalen Sonnenfinsternis folgt dann ein Phänomen namens „Diamantring“: Für einen kurzen Moment scheint das Licht der Sonne noch am Mond vorbei – am Himmel ist etwas zu sehen, das wie ein Ring mit einem Diamanten aussieht.
Bei einer totalen Sonnenfinsternis folgt dann ein Phänomen namens „Diamantring“: Für einen kurzen Moment scheint das Licht der Sonne noch am Mond vorbei – am Himmel ist etwas zu sehen, das wie ein Ring mit einem Diamanten aussieht. © IMAGO/Amir shahcheraghian
Anschließend folgt bei einer totalen Sonnenfinsternis die Totalität: Nur zu dieser Zeit kann man die Corona der Sonne – ihre Atmosphäre – sehen. Sie umgibt die Sonne wie eine Krone, was man jetzt gut erkennen kann.
Anschließend folgt bei einer totalen Sonnenfinsternis die Totalität: Nur zu dieser Zeit kann man die Corona der Sonne – ihre Atmosphäre – sehen. Sie umgibt die Sonne wie eine Krone, was man jetzt gut erkennen kann. © IMAGO/Amir shahcheraghian
Danach zieht sich die Mondscheibe langsam wieder von der Sonnenscheibe zurück.
Danach zieht sich die Mondscheibe langsam wieder von der Sonnenscheibe zurück. © IMAGO/Majdi Fathi
Die Sonne wird langsam wieder sichtbar – und auch der Himmel, der bei einer totalen Sonnenfinsternis merklich dunkler wird (es wird auch kälter), wird wieder hell.
Die Sonne wird langsam wieder sichtbar – und auch der Himmel, der bei einer totalen Sonnenfinsternis merklich dunkler wird (es wird auch kälter), wird wieder hell. © IMAGO/imageBROKER/Christian Peters
Bald ist es geschafft: Der Mond gibt die Sonne wieder frei – als wäre nichts gewesen.
Bald ist es geschafft: Der Mond gibt die Sonne wieder frei – als wäre nichts gewesen. © IMAGO/Allison Bailey
Eine Sonnenfinsternis ist ein beeindruckendes Erlebnis – sie kann für die Augen jedoch auch gefährlich sein. Deshalb empfehlen Fachleute: niemals ohne speziellen Schutz in die Sonne schauen.
Eine Sonnenfinsternis ist ein beeindruckendes Erlebnis – sie kann für die Augen jedoch auch gefährlich sein. Deshalb empfehlen Fachleute: niemals ohne speziellen Schutz in die Sonne schauen. © IMAGO/Cavan Images
Ein Mann und eine Frau schauen mit speziellen Sonnenschutzbrillen in den Himmel.
Gemeint ist damit keine klassische Sonnenbrille, sondern eine Brille mit einer speziellen Sonnenfilter-Folie. Meist bestehen die Brillen aus Pappe und sind vor einer Sonnenfinsternis im Handel erhältlich. © IMAGO/Michael Nigro
Nicht nur die Augen muss man vor der Sonne schützen – das gilt auch für technische Geräte. Egal ob Teleskop, Kamera, Fernglas oder Handy – VOR dem Gerät sollte eine Sonnenfilter-Folie angebracht sein, um Gerät und Augen zu schützen.
Nicht nur die Augen muss man vor der Sonne schützen – das gilt auch für technische Geräte. Egal ob Teleskop, Kamera, Fernglas oder Handy – VOR dem Gerät sollte eine Sonnenfilter-Folie angebracht sein, um Gerät und Augen zu schützen. © IMAGO/Martina Kolozvaryova
Alternativ kann man die Sonne auch indirekt beobachten, indem man sie projeziert.
Alternativ kann man die Sonne auch indirekt beobachten, indem man sie projeziert. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber
Dann kann man das Phänomen einer Sonnenfinsternis am Himmel genießen – egal, ob die Sonne fast komplett hinter dem Mond verschwindet...
Dann kann man das Phänomen einer Sonnenfinsternis am Himmel genießen – egal, ob die Sonne fast komplett hinter dem Mond verschwindet... © IMAGO/Camilo Freedman / SOPA Images
... vom Neumond nur ein kleines Stück „angeknabbert“ wird...
... vom Neumond nur ein kleines Stück „angeknabbert“ wird... © IMAGO/Rana Sajid Hussain
... oder während des Sonnenuntergangs in malerischen Farben erstrahlt.
... oder während des Sonnenuntergangs in malerischen Farben erstrahlt. © imago/Manja Elsässer

Update vom 29. März, 11.43 Uhr: Sollte der Himmel bei Ihnen klar sein und Sie die Sonne sehen können: Jetzt ist es soweit, die Sonnenfinsternis ist auch in Deutschland nun in vollem Gang. Aber nicht vergessen: Schauen Sie nur mit einer speziellen Sonnenfinsternisbrille in die Sonne – sonst drohen gefährliche Augenverletzungen.

Die partielle Sonnenfinsternis am 29. März 2025, beobachtet in Großbritannien.

Update vom 29. März, 11.19 Uhr: Jetzt beginnt die Sonnenfinsternis auch langsam in Deutschland. Im Livestream der Sternwarte Peterberg im Saarland kann man das schon sehen – und an anderen Orten im Land beginnt es in den nächsten Minuten ebenfalls.

Update vom 29. März, 11.12 Uhr: Soeben hat der Mond in London begonnen, die Sonne „anzuknabbern“. Das Phänomen ist im Livestream zu sehen. Parallel dazu ist der Mond in Kanada mit „Teufelshörnern“ aufgegangen – das heißt: zuerst war nur eine Spitze der stark verfinsterten Sonne zu sehen, dann die Zweite. Mittlerweile ist die ganze Sonne über dem Horizont.

Update vom 29. März, 10.54 Uhr: In wenigen Minuten geht die Sonne im kanadischen Moncton auf. Wer sich dort befindet, kann einen ganz besonderen Sonnenaufgang der verfinsterten Sonne sehen. Gegen 11.04 Uhr können Sie das im Livestream sehen – in Deutschland geht es erst danach los.

Update vom 29. März, 10.46 Uhr: Die Zeiten der Sonnenfinsternis sind vom Standort abhängig, genau wie der Bedeckungsgrad. In Frankfurt gelten folgende Zeiten:

UhrzeitWas passiert in Frankfurt?
11.22 UhrDer Rand der Mondscheibe berührt die Sonnenscheibe – erster Kontakt, die partielle Sonnenfinsternis beginnt.
12.11 UhrMaximale Verdunklung der Sonnenscheibe – in Frankfurt sind es etwa 16,5 Prozent.
13.00 UhrDer Rand der Mondscheibe verlässt die Sonnenscheibe – letzter Kontakt, die partielle Sonnenfinsternis endet.
Quelle: timeanddate.de

Update vom 29. März, 10.18 Uhr: Die Sonnenfinsternis hat bereits begonnen. Dass Sie das nicht sehen können, liegt jedoch nicht an den Wolken am Himmel, sondern daran, dass der Halbschatten des Mondes Deutschland noch nicht erreicht hat. Derzeit berührt er gerade den westlichsten Zipfel Afrikas.

Update vom 29. März, 9.45 Uhr: Haben Sie die Sonne heute schon gesehen? Falls nicht, sind Sie damit nicht alleine. Noch ist zum Glück etwas Zeit, dass Wolkenlücken entstehen können – doch sollte das nicht klappen, gibt es immerhin Livestreams, die die Sonnenfinsternis zeigen.

Erstmeldung vom 29. März 2025, 8.00 Uhr: Frankfurt – Das Himmelshighlight des Jahres findet heute (29. März) statt: eine partielle Sonnenfinsternis. Dabei schiebt sich der Neumond vor die Sonne und verdeckt diese teilweise, während sein Schatten auf die Erde fällt. Nur wer sich in diesem Mondschatten aufhält, kann die Sonnenfinsternis sehen. Am 29. März 2025 gilt das für ganz Deutschland – allerdings hängt der Bedeckungsgrad der Sonne davon ab, wo man zum Himmel schaut.

Eine Sonnenfinsternis ist einfach zu beobachten, wenn man eine wichtige Regel beachtet: Man sollte niemals ohne Schutz für die Augen direkt in die Sonne schauen. Gemeint ist damit allerdings keine Sonnenbrille, sondern eine spezielle Sonnenfinsternisbrille, die die Augen durch eine spezielle Filterfolie vor den Sonnenstrahlen schützt. Auch wenn man die Sonnenfinsternis durch ein optisches Hilfsmittel – ein Teleskop, Fernglas oder eine Kamera – beobachtet, sollte man einen entsprechenden Schutz verwenden. Ganz wichtig: Dieser muss vor dem Gerät angebracht werden und schützt so die empfindliche Optik des Geräts und das Auge.

Wer keine Sonnenfinsternisbrille zur Hand hat, kann sich mit einfachen Mitteln eine Lochkamera basteln oder beispielsweise die Sonne mit einem feinen Sieb auf den Boden projizieren.

Ist man entsprechend ausgerüstet, muss man nur noch zur richtigen Zeit den Blick zur Sonne richten – falls das Wetter mitspielt. In weiten Teilen Deutschlands sind Wolken gemeldet, die die Sonnenfinsternis vermiesen dürften. Doch auch durch eine kurze Wolkenlücke kann man das Spektakel verfolgen. Falls die Wolken sich gar nicht verziehen, gibt es auch Livestreams, die die Sonnenfinsternis aus verschiedenen Ländern zeigen.

Die Sonnenfinsternis findet rund um die Mittagszeit statt – die genauen Uhrzeiten variieren mit dem Beobachtungsstandort. Das Himmelsspektakel beginnt in Deutschland gegen 11.20 Uhr und endet gegen 13 Uhr. Das ist praktisch, denn zu dieser Zeit steht die Sonne hoch am Himmel und kann gut beobachtet werden. (tab)

Rubriklistenbild: © Jacob King/dpa

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