Karneval kompakt

Weiberfastnacht gibt Startschuss zum Straßenkarneval in Köln

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Mit Weiberfastnacht startet heute in Köln der Straßenkarneval. Tausende Menschen strömen dann in die Kölner Innenstadt zum Feiern.

Köln – Die heiße Phase im Kölner Karneval geht los: Ab Weiberfastnacht (8. Februar) herrscht in ganz Köln Ausnahmezustand. Überall wird geschunkelt und gesungen. Allein den Kölner Rosenmontagszug verfolgen dann wieder bis zu 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher vom Straßenrand aus. Doch der Rosenmontagszug ist nur einer von vielen Highlights in der Session 2024. Die jecken News aus dem Kölner Karneval 2024 im Überblick.

Weiberfastnacht gibt Startschuss zum Straßenkarneval in Köln

Karneval kompakt vom 8. Februar: Der Straßenkarneval in Köln kommt am Morgen in die Gänge, die Party-Hotspots auf der Zülpicher Straße und in der Innenstadt füllen sich – wenn auch noch nicht in dem Maße, wie es am 11.11.2023 der Fall war. Damals waren bereits um 6:45 Uhr die ersten Feiernden unterwegs, heute ist es bislang noch entspannt. Was sich in den kommenden Minuten und Stunden allerdings ändern dürfte.

So schön feiert Köln Karneval – die besten Fotos von Weiberfastnacht 2024

Eine Frau mit pinkem Kostüm und Regenschirm lächelt in die Kamera
In bunten Farben feiern die Menschen den Straßenkarneval in Köln. © Rolf Vennenbernd/dpa
Karnevalisten als Tiger verkleidet
Manche Karnevalisten kamen als Tiger verkleidet zur Eröffnung des Straßenkarnevals. © Rolf Vennenbernd/dpa
Karnevalisten feiern an Weiberfastnacht die Eröffnung des Straßenkarnevals auf dem Alter Markt.
Schon am Donnerstagmorgen füllen sich die Straßen in Köln für Weiberfastnacht 2024.  © Rolf Vennenbernd/dpa
Karnevalistin mit Schirm
Eine geschminkte Karnevalistin ließ sich die Freude durch den Regen nicht verderben. © Rolf Vennenbernd/dpa
Karnevalisten als Engel und Teufel verkleidet
Engel und Teufel waren an Weiberfastnacht in Köln ebenfalls unterwegs. © Christoph Hardt/Imago
Jecken in gelben Kostümen
Eine Gruppe Karnevalisten feierte Weiberfastnacht in knallgelben Kostümen.  © Christoph Hardt/Imago
Jecken in Bauarbeiterkostüm
Unter den Kostümen war auch so mancher Bauarbeiter vertreten. © Christoph Hardt/Imago
Jecken in Kostümen lachen in die Kamera
Trotz des Regenwetters ließen sich viele Jecken in ihren Kostümen die Stimmung nicht vermiesen. © Christoph Hardt/Imago
Jecken und Konfetti am Alter Markt
Der Auftakt in den Straßenkarneval wurde am Alter Markt mit Konfetti gefeiert. © Rolf Vennenbernd/dpa
Jecken feiern den Auftakt in den Straßenkarneval
Um 11:11 Uhr feierten viele Jecken am Alter Markt den Auftakt in den Straßenkarneval. © Rolf Vennenbernd/dpa
Als Clowns verkleidete Karnevalisten lächeln in die Kamera
Auch Clowns sind an Weiberfastnacht auf den Straßen in Köln unterwegs. © Rolf Vennenbernd/dpa
Karnevalisten auf einem Zebrastreifen am Dom
So manche Karnevalisten nutzten einen Zebrastreifen vor dem Dom, um ihre Kostüme zu präsentieren. © Oliver Berg/dpa
Ein Jecke sitzt allein auf einer Treppe
Im Regenwetter stachen die frohen Farben von so manchem Kostüm sofort heraus.  © Christoph Hardt/Imago
Karnevalisten mit rot weißem Kostüm
Bei den Jecken sind an Weiberfastnacht auch Kostüme in „rut un wiess“ dabei. © Rolf Vennenbernd/dpa
Karnevalisten mit einem Fässchen Kölsch am Kölner Hauptbahnhof
Neben bunten Kostümen darf natürlich auch ein Fässchen Kölsch nicht fehlen. © Oliver Berg/dpa
Frau mit Schirm auf dem Kopf vor dem Kölner Dom
Eine Karnevalistin trotzt mit Schirmchen auf dem Kopf dem Regenwetter an Weiberfastnacht. © Oliver Berg/dpa
Karnevalisten mit Regenschirmen vor dem Kölner Dom
Mit Regenschirmen trotzen Karnevalisten vor dem Kölner Dom dem schlechten Wetter.  © Oliver Berg/dpa
Jecken in Kostümen am Alter Markt
Am Alter Markt feiern viele Jecken den Auftakt in den Straßenkarneval – dort fällt um 11:11 Uhr der offizielle Startschuss. © Rolf Vennenbernd/dpa
Kölner Dreigestirn am Alter Markt
Das Kölner Dreigestirn feierte mit den Karnevalisten den Auftakt in den Straßenkarneval am Alter Markt.  © Rolf Vennenbernd/dpa
Karnevalisten in Kostümen vor dem Kölner Hauptbahnhof
Am Kölner Hauptbahnhof versammelten sich am Morgen erste Karnevalisten in Kostümen.  © Oliver Berg/dpa

Karneval kompakt: Straßenkarneval in Köln startet

Karneval kompakt vom 8. Februar: Es ist endlich so weit: Heute beginnt mit Weiberfastnacht offiziell der Straßenkarneval. In vielen Teilen Kölns wird dann bereits ab den frühen Morgenstunden gefeiert und geschunkelt. 24RHEIN berichtet live im Ticker, wie der Kölner Karneval 2024 verläuft.

Weiberfastnacht und Rosenmontag – Köln wird an Karneval zur Party-Zone

  • Das ist wichtig an Weiberfastnacht: Um 11:11 Uhr beginnt der Straßenkarneval. Offiziell wird er auf dem Alter Markt von den Altstädtern eröffnet. Aber auch in den Kneipen, Clubs und auf der Straße wird gefeiert und geschunkelt.
  • Das ist wichtig an Karnevalsfreitag: Unzählige Sitzungen, Partys und andere Karnevalsformate finden an Karnevalsfreitag statt – sowohl von den Karnevalsgesellschaften als auch in Kneipen und Clubs.
  • Das ist wichtig an Karnevalssamstag: An Karnevalssamstag findet der Funken-Biwak der Roten Funeken auf dem Neumarkt statt. Außerdem starten die ersten Veedelsumzüge.
  • Das ist wichtig an Karnevalssonntag: Die Schull- und Veedelszüge finden auch 2024 traditionell an Karnevalssonntag statt. Außerdem gibt es unzählige Partys und Feiern in ganz Köln.
  • Das ist wichtig an Rosenmontag: Vor allem an Rosenmontag wird es voll in Köln. Denn dann findet der Kölner Rosenmontagszug statt – mit über 1,5 Millionen Besucherinnen und Besuchern in Köln. Auch im TV verfolgen zahlreiche Menschen den Rosenmontagszug.
  • Das ist wichtig an Veilchendienstag: Ein echtes Highlight ist hier die Nubbelverbrennung, die an jeder kölschen Ecke stattfindet. Zudem finden auch am Veilchendienstag etliche Veedelszüge in Köln statt.

Karneval kompakt: VRS bietet Karnevalsticket für sechs Tage an

Karneval kompakt vom 7. Februar: Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) rechnet für Karneval wieder mit einer deutlich höheren Auslastung der Züge und Bahnen in und um Köln. So sollen auf mehreren Linien während der Karnevalstage längere Züge eingesetzt werden. Das gilt nach bisherigem Plan für die Linien RE1 (RRX), RE5 (RRX), RE6 (RRX), RE7, RE8, RB21 Nord, RE22, RB24, RB25, RB26, RB38 und RB48.

Darüber wird es für die Karnevalstage von Weiberfastnacht (8. Februar) bis einschließlich Veilchendienstag (13. Februar) auch wieder ein spezielles Karnevalsticket im VRS geben. Dieses Ticket kostet 30 Euro und gilt im gesamten VRS-Netz, im sogenannten kleinen Grenzverkehr VRS/VRR und außerdem auch auf Fahrten von und nach Titz, Merzenich, Düren, Nörvenich und Vettweiß im AVV sowie auf ausgewählten Linien aus den und in die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Vulkaneifel und Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Das Karnevalsticket gibt es nur als Handy- oder als Online-Ticket. Es gilt jeweils für eine Person und beliebig viele Fahrten im Zeitraum.

Kostümtrends für den Karneval 2024 in Fotos

Ein Mann und eine Frau als rut-wieß verkleidet.
Ein echter Klassiker liegt auch in diesem Jahr wieder voll im Trend: Immerhin stehen die kölschen Farben „rut-wieß“ wirklich jedem Jeck in Köln. © Deiters GmbH
Ein Mann und eine Frau sind als Barbie und Ken verkleidet.
Das absolute Trendkostüm in dieser Karnevalssession dürfte aber vor allem eines sein: Barbie und Ken. Immerhin hat der Film schon jetzt Rekorde gebrochen. Doch auch hier gibt es jede Menge Möglichkeiten. Ob Stereotyp-Barbie, Rollschuh-Barbie oder ob Paarkostüm und Gruppenkostüm.  © Deiters GmbH
Vier Frauen sind verkleidet und stehen auf einer Rollschuhbahn.
Wer es lieber etwas auffälliger und glitzernder mag, kommt beim nächsten Kostümtrend auf seine Kosten: Auch in diesem Jahr sind die Metallic-Kostüme wieder sehr beliebt.  © Deiters GmbH
Verkleidete Mädchen vor dem Kölner Dom an Weiberfastnacht
DIY-Kostüme liegen in diesem Jahr ebenfalls wieder voll im Trend. Erlaubt ist, was die Kreativität hergibt. Wenn es besonders schnell und einfach gehen soll, bietet sich beispielsweise das Kostüm „Schaumbad“ an (Archivbild).  © Jörg Schüler/Imago
Eine Gruppe von mehreren Frauen hat sich als Flamingo verkleidet.
Ein weiterer Pluspunkt bei selbstgemachten Kostümen: Gruppenkostüme sind viel leichter umzusetzen – und beim Basteln kann bereits Kölsch getrunken werden. Das kann dann durchaus auch bei der Kreativität helfen.  © Christoph Hardt/Imago
Zwei Personen sind als Rennfahrer verkleidet und sitzen in einem Auto.
Wer an Karneval auf „Vollgas“ setzen möchte, liegt mit dem Rennfahrer-Kostüm ebenfalls im Trend  © Deiters GmbH
Mehrere Männer sind im 90er-Look verkleidet.
„Oh, my God, we‘re back again!“ Die 90er sind auch in diesem Jahr als Kostümtrend in die Session eingezogen. Egal ob High-School-Uniformen, „ClueLess“-Outfit oder „MTV Cribs“-Looks.  © Deiters GmbH
Eine Familie hat sich als Astronauten-Crew verkleidet.
Auch alles rund um das Thema Weltall liegt in diesem Jahr als Karnevalskostüm wieder voll im Trend. Dabei ist ganz egal, ob Astronaut oder Außerirdischer oder aber gekauft oder selbstgemacht.  © Deiters GmbH
Eine Gruppe Karnevalisten ist als „Ahoj Brause“ verkleidet.
Wer nachhaltig und kostengünstig unterwegs sein will, sollte noch einmal in seiner Karnevalskiste nachschauen. Kostümklassiker wie „Ahoj Brause“ oder „Flimm“ können in diesem Jahr ebenfalls wieder ausgeführt werden.  © Deiters GmbH
Ein Kleinkind ist als Pirat verkleidet.
Das gilt natürlich auch für Kostümklassiker wie „Pirat“ oder „Polizist“. Aber Achtung: Mögliche Kostümwaffen dürfen nicht zu echt aussehen. Denn dafür droht ein hohes Bußgeld. (Archivbild).  © Cavan Images/Imago
Ein kleiner Junge ist als Löwe verkleidet.
Für Kinder sind Tierkostüme nicht nur besonders niedlich. Verkleidungen als Löwe, Marienkäfer oder Maus liegen auch in diesem Jahr im Trend.  © Deiters GmbH

Karneval kompakt: Gastronomen blicken besorgt auf Weiberfastnacht

Karneval kompakt vom 7. Februar: Während die Vorfreude bei vielen Jecken am Abend vor Weiberfastnacht ins Unermessliche steigen dürfte, könnten manch andere schon vor dem Start in den Straßenkarneval eine eher unruhige Nacht haben. Die Rede ist von den Gastronomen im Bereich der Zülpicher Straße, dem Kwartier Latäng. Seit einigen Jahren gibt es dort an den Karnevalstagen vor allem von jüngeren Jecken einen wahren Ansturm – überfüllte Straßen und Alkoholexzesse inklusive.

„Wir haben an Weiberfastnacht immer furchtbar viel zu tun. Nicht mehr so viel mit Umsatz, die Zeiten sind seit ein paar Jahren leider vorbei, aber das Elend zu verwalten macht auch Arbeit“, schreibt die Vereinigung Gastro Kwartier Latäng im Vorfeld bereits auf Facebook. Die Gastronomen kritisieren dabei vor allem das Sicherheitskonzept der Stadt Köln. Die getroffenen Maßnahmen würden nicht „zur Gefahrenabwehr und zur vermeintlichen ‚Entlastung‘“ des Bereichs führen, sondern „zur weiteren Steigerung der Attraktivität für Feierwütige“.

Karneval kompakt: Große Eröffnungsparty für den Straßenkarneval in Köln

Die Altstädter eröffnen traditionell den Straßenkarneval in Köln (Archivbild).

Karneval kompakt vom 7. Februar: Noch einmal schlafen bis Weiberfastnacht, dann startet der Straßenkarneval in Köln. Die offizielle Eröffnung findet dabei bei den Altstädtern Köln auf dem Alter Markt statt. Schon frühmorgens gibt es ein buntes Bühnenprogramm – mit dabei: Kempest Feinest, die Höhner und Marita Köllner.

  • 9:30 Uhr: Aufzug der Altstädter Köln
  • 9:45 Uhr: Torben Klein
  • 10 Uhr: Kempes Feinest
  • 10:15 Uhr: Rabaue
  • 10:30 Uhr: Funky Marys
  • 10:50 Uhr: Marita Köllner
  • 11:10 Uhr: Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Henriette Reker, Festkomitee Kölner Karneval und Kölner Dreigestirn
  • 11:20 Uhr: Tanzkorps Altstädter Köln
  • 11:30 Uhr: Höhner
  • 12 Uhr: Cat Ballou
  • 12:30 Uhr: Kölner Kinderdreigestirn
  • 12:45: Uhr Lupo

Karneval kompakt: Wegen Unwetterwarnung – erstes Veedel verlegt Straßenkarneval in Halle

Für Weiberfastnacht gilt in Köln eine Dauerregen-Warnung vom DWD (Symbolbild).

Karneval kompakt vom 7. Februar: Für Weiberfastnacht gilt in Köln eine Unwetterwarnung des DWD. „Es tritt Dauerregen wechselnder Intensität auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 45 l/m² und 60 l/m² erwartet“, heißt es vom DWD. In Köln ziehen darum die ersten Gesellschaften Konsequenzen: Die traditionelle Eröffnung des Straßenkarnevals in Köln-Bickendorf wird in den Friedrich-Ebert-Saal verlegt. Das teilt die Gesellschaft der Karnevalsfreunde Köln-Bickendorf von 1933 in einem Schreiben mit.

„Schwierige Zeiten bedeuten manchmal auch schwierige Entscheidungen und angekündigte Wetterprognosen lassen uns leider keine andere Wahl“, so die Gesellschaft weiter. Nach reiflicher Überlegung hat der Vorstand heute entschieden, die Eröffnung des Straßenkarnevals am „Treuer Husar Brunnen“ in den Friedrich-Ebert-Saal zu verlegen, heißt es weiter.

Karneval kompakt: „Kein Kölsch für Nazis“ dröhnt um 12:05 Uhr aus etlichen Boxen in der Stadt

Das Motto „Kein Kölsch für Nazis“ soll an Weiberfastnacht 2024 um 12:05 Uhr auf sämtlichen Boxen in Köln zu hören sein (Symbolbild).

Karneval kompakt vom 7. Februar: Das Bündnis „Donnern gegen Rechts“ hat für Weiberfastnacht eine besondere Aktion angekündigt. So soll um 12:05 Uhr in der ganzen Stadt der Song „Kein Kölsch für Nazis“ von Querbeat, Lugatti & 9ine sowie Peter Brings aus sämtlichen Boxen dröhnen. „Spätestens seit den Correctiv-Recherchen schlägt unsere Uhr 5 nach 12“, erklärt das Bündnis die Aktion. Einige Kneipen, wie beispielsweise die Lotta auf dem Kartäuserwall, haben ihre Teilnahme an der Aktion bereits angekündigt. „Da simmer dabei!“, erklärt die Lokalität auf Facebook.

„Wir wollen zeigen, dass Köln gerade an Karneval politisch donnern kann. Deswegen gibt es das Kölsch auch nicht für alle, Nazis gehen leer aus“, erklärt der Bündnis. Man wünsche sich, dass der Song nicht nur den Weg in die DJ-Playlisten der größten Karnevalspartys in der Stadt findet, sondern um 12:05 Uhr auch im privaten Kreis bei jedem Karnevalsbrunch gehört wird. „Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzten. Donnert mit!“, heißt es weiter.

Karneval kompakt: Tierschützer kritisieren Kölner Rosenmontagszug

Dass Pferde wieder im Kölner Rosenmontagszug mitlaufen, kritisieren viele Tierschützer (Symbolbild).

Karneval kompakt vom 7. Februar: Der Countdown für die Tollen Tage im Kölner Karneval 2024 läuft. Doch nicht alle blicken mit Freude auf Weiberfastnacht und Rosenmontag. Vor allem Tierschützer kritisieren immer wieder die Karnevalsumzüge. Der Grund: Die Pferde im Zoch. „Wurfgeschosse, Lärm, Menschengedränge, unerwartete Berührungen: Das, was Pferde während der Rosenmontagsumzüge erwartet, ist selbst für routinierte Tiere belastend“, erklärt der Tierschutzbund.

„Stundenlang müssen sie teils schwere Kutschen ziehen. Dabei ist das Stop & Go ein enormer Kraftakt. Das Mitführen von Pferden birgt auch ein Sicherheitsrisiko für alle – mehrere Unfälle gab es bereits“, heißt es in dem Facebook-Post weiter. Der Appell daher: Karnevalsumzüge sollen auf die Pferde verzichten. In Bonn ist das bereits der Fall, in Köln allerdings nicht. „Leider setzt die Karnevalshochburg #Köln auch dieses Jahr wieder 37 Kutschen ein“, so der Tierschutzbund.

Kölner Karneval 2024: Diese Supermärkte haben an Karneval geöffnet

Viele Supermärkte passen ihre Öffnungszeiten an Karneval in Köln an (IDZRNRW-Montage).

Karneval kompakt vom 7. Februar: Am Donnerstag ist es endlich so weit: Mit Weiberfastnacht startet der Straßenkarneval in Köln. Wer an den Karnevalstagen allerdings bei Aldi, Lidl, Rewe und Co. einkaufen möchte, sollte sich vorher über die geänderten Öffnungszeiten der Supermärkte informieren. Einige Geschäfte haben an Weiberfastnacht und Rosenmontag sogar komplett geschlossen.

Innenminister Reul kündigt „massive Polizeipräsenz“ an

Karneval kompakt vom 6. Februar: Nach den Terror-Drohungen gegen den Kölner Dom an Silvester bereitet sich Polizei in NRW auf den Straßenkarneval vor. Und das könnten auch Feiernde ab Weiberfastnacht durch eine deutlich erhöhte Zahl an Einsatzkräften bemerken. Denn NRW-Innenminister Herbert Reul hat aufgrund der weiterhin erhöhten Terror-Gefahr eine „massive Polizeipräsenz“ in den Feierzonen an Karneval angekündigt. „Wir werden an den Karnevalstagen im Land insgesamt an den Veranstaltungstagen zirka 62 000 Kräfte der Polizei einsetzen – regulär wären es in dieser Zeitspanne zirka 38 000“, sagte der CDU-Politiker dem Kölner Stadt-Anzeiger (KStA)

Reul zufolge sei „das Risiko für Anschläge selten so hoch wie heute“ gewesen. „Das liegt an der internationalen Lage mit den Kriegen in Israel und der Ukraine“, sagte der dem KStA. Er riet den Karnevalisten, auffällige Personen der Polizei zu melden. Gleichzeitig appelliert Reul aber auch, Karneval zu feiern. „Das gehört zu unserer Kultur und das sollten wir uns nicht kaputtmachen lassen.“ Dennoch schade es nicht, wachsam zu sein.

In Köln wird es ein Notfallversorgungszentrum für Betrunkene geben

Karneval kompakt vom 6. Februar: Vor allem an Weiberfastnacht dürfte das Kölsch in Köln mal wieder in Massen fließen. Wer zu tief ins Glas schaut, kann da schon mal medizinische Betreuung brauchen. Für die medizinische Betreuung von alkoholisierten Feiernden an Karneval haben sich die Stadt Köln und die Feuerwehr für dieses Jahr etwas Besonderes ausgedacht: ein sogenanntes Notfallversorgungszentrum.

Dieses wird an Weiberfastnacht und an Rosenmontag im Berufskolleg Humboldtstraße (Eingang: Perlengraben 101) öffnen. „Medizinisches Fachpersonal betreut dort alkoholisierte, stabile Patient*innen und überwacht sie medizinisch, bis sie selbstständig oder in Begleitung den Nachhauseweg antreten können“, teilt die Stadt Köln mit. Mit diesem Notfallzentrum sollen vor allem die umliegenden Krankenhäuser an den jecken Tagen entlastet werden.

Karneval in Köln: DWD warnt vor Dauerregen an Weiberfastnacht

Karneval kompakt vom 6. Februar: Bis Weiberfastnacht sind es nur noch wenige Tage – doch eine Wetterprognose macht nun wenig Hoffnung: Karneval feiern könnte wortwörtlich ins Wasser fallen. „Es tritt Dauerregen wechselnder Intensität auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 45 l/m² und 60 l/m² erwartet“, warnt der DWD für Weiberfastnacht bis Freitagfrüh in Köln. Die Warnung ist bereits ab der Nacht zum Mittwoch (7. Februar) aktiv.

Karnevalskirmes fällt aus: „Aktuell nicht planbar“

Karneval kompakt vom 6. Februar: Der Karnevals-Countdown läuft. In wenigen Tagen ist Weiberfastnacht. Doch auf eine beliebte Tradition müssen Jecke in diesem Jahr verzichten. Denn die Karnevalskirmes auf dem Neumarkt fällt in diesem Jahr aus. Eigentlich beginnt die Kölner Karnevalskirmes traditionell an Karnevalssamstag – direkt nach dem Funken-Biwak der Roten Funken. Doch das in diesem Jahr anders, wie die Gemeinschaft Kölner Schausteller mitteilt.

„Aufgrund neuer Sicherheitsvorkehrungen bzw. einem neuen Sperrkonzept für den Biwak der roten Funken ist aktuell nicht planbar, wann mit dem Aufbau bzw. dem Start der Karnevalskirmes begonnen werden könnte“, so die GKS. Man hoffe, dass die Karnevalskirmes nächstes Jahr ein Comeback feiert, heißt es weiter.

Nach K.o.Tropfen-Vorfall – Karnevalsband zieht Konsequenzen

Karneval kompakt vom 6. Februar: Die Band Eldorado ist geschockt: „Auf einer ganz traditionellen Karnevalsparty“, wie Sänger Manuel Sauer sagt, seien seiner Freundin K.-o.-Tropfen verabreicht worden. Zwar gehe es ihr gut, „den Umständen entsprechend, sie ist wohlauf“, so Manuel – allerdings weist der in dem Video noch sichtlich mitgenommene Sänger auch noch einmal explizit auf die Gefahren hin, die von K.-o.-Tropfen ausgehen können. „Was mich wirklich erschüttert: Uns erreichen echt viele Nachrichten, dass das im Fastelovend kein Einzelfall ist und immer mehr in Mode zu kommen scheint.“ Die Band zieht darum Konsequenzen.

Polizei vor Karneval in Köln – Aggressoren „früh aus dem Verkehr ziehen“

Karneval kompakt vom 5. Februar: Auch die Polizei Köln bereitet sich auf die Karnevalstage vor – und ruft in diesem Kontext noch einmal die Präventions-Kampagne „It‘s a dress, not a yes“ ins Gedächtnis der Feiernden. „Gerade, weil bei zunehmender Alkoholisierung oft die Hemmungen fallen und Menschen auch sexuell belästigt werden, haben wir die Kampagne gestartet, die insbesondere in den Sozialen Medien aktuell großen Zuspruch findet. Wer nach Köln kommt, sollte wissen, dass die Feiernden sensibilisiert sind und die Polizei früh bei Belästigungen einschreiten wird“, erklärt Einsatzleiter Martin Lotz.

„Alle sollen Spaß haben und wieder sicher nach Hause kommen. Auch in diesem Jahr richten wir uns wieder auf eine alkoholbedingte Zunahme der Aggressionen am Donnerstagnachmittag ein. Wir werden diejenigen früh aus dem Verkehr ziehen, die andere daran hindern, friedlich zu feiern“, heißt es weiter. Zudem müssen Menschen, die mit Kraftfahrzeugen unterwegs sein werden, mit verstärkten Alkoholkontrollen rechnen. „Dies gilt insbesondere auch für diejenigen, die sich mit einem E-Scooter in den Städten fortbewegen“, heißt es weiter.

Karneval in Köln: Höhner-Legende Henning Krautmacher mit wichtigem Appell an die Jecken

Karneval kompakt vom 5. Februar: Gemeinsam mit dem Ensemble des Theaterstücks „Himmel und Kölle“ richtet Höhner-Legende Henning Krautmacher pünktlich zum Start in den Straßenkarneval einen wichtigen Appell an die Jecken. Die Polizei hat die Kampagne „It‘s a dress, not a yes“ gestartet, die (junge) Frauen während des Fastelovends vor blöden Sprüchen, Grabschen, Anmachen oder mehr schützen soll. Diesem Appell schließt sich der langjährige Höhner-Frontmann natürlich gerne an. „Wir beteiligen uns an einer Aktion der Kölner Polizei, auf Kölsch übersetzt heißt das ungefähr: Kostümierung heißt nicht Verführung, und schon jar nit Berührung“, so der Sänger.

Schull- un Veedelszöch 2024: Kölns buntester Karnevalszug

Karneval kompakt vom 5. Februar: Der Countdown läuft: in der gesamten Stadt gibt es bereits Vorbereitungen für den Kölner Karneval. Die ersten Umleitungen für Weiberfastnacht wurden eingerichtet. Und für den Rosenmontagszug wurden bereits die Karnevals-Hinweisschilder entlang der Zugstrecke aufgebaut. Aber auch am Karnevalssonntag gibt es in Köln jeckes Programm. Denn dann finden die Schull- un Veedelszöch 2024 mit den ausgefallenen, bunten sowie selbstgemachten Kostümen der Gruppen und den oftmals (gesellschafts-)kritischen Themen und Gruppenmottos statt.

Weiberfastnacht 2024 in Köln – die ganze Stadt wird zur Partymeile

Karneval kompakt vom 4. Februar: Seit Wochen und Monaten schunkeln Köln und das Rheinland, was das Zeug hält. Doch mit Weiberfastnacht am Donnerstag (8. Februar) erreicht das närrische Treiben einen neuen Höhepunkt. Den ganzen Tag gibt es Feiern und Partys in den Kneipen und Bars in Köln.

Rosenmontagszug 2024 in Köln nur linksrheinisch – Wagenmotive teilweise enthüllt

Karneval kompakt vom 3. Februar: Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Kölner Karnevals fand der Rosenmontagsumzug 2023 erstmals auch rechtsrheinisch statt. Doch in diesem Jahr geht alles wieder seiner üblichen Wege. Der jecke Festzug verläuft am 12. Februar von der Severinstraße einmal quer durch den Stadtbezirk Köln-Innenstadt bis zur Mohrenstraße. Wie üblich werden auf einigen Wagen wieder aktuelle Themen aus Politik, Sport und Wirtschaft, aber auch Gesellschaft und Stadtleben parodiert. Erste Persiflagen zum Rosenmontagszug 2024 hat das Festkomitee bereits veröffentlicht. Alles, was Karnevalisten ansonsten wissen müssen, gibt es im Überblick zum Rosenmontagszug 2024 in Köln.

Kölner Karneval 2024: NRW-Minister Hendrik Wüst begeistert mit ironischem Karnevalskostüm

Zusammen mit seiner Frau Katharina erschien NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst bei der Karnevalssitzung als „Insta Präsident“.

Karneval kompakt vom 3. Februar: Auch in der Politik ist Karneval längst wieder Thema. So sorgte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) mit einem ironischen Köstum bei einer Karnevalssitzung im Kölner Festsaal Gürzenich für Begeisterung. Wüst erschien dazu am Freitagabend (2. Februar) als selbsternannter „Insta-Präsident“ verkleidet mit einem großen Instagram-Rahmen.

Die Idee dazu kam dem Ministerpräsidenten, nachdem es seitens der Opposition im Landtag Kritik an seiner hohen Social-Media-Präsenz gegeben hatte. „Zum Insta-Präsidenten wurde ich zwar nicht gewählt, aber ja gewissermaßen von der SPD ernannt – und über diesen Titel habe ich mich so gefreut, dass mein Kostüm für dieses Jahr recht schnell klar war“, erklärte Wüst.

Kostümtrends für den Karneval 2024 in Köln – und Kostüme, die Strafen einhandeln könnten

Karneval kompakt vom 2. Februar: Das A und O im Kölner Karneval ist natürlich das passende Kostüm. Und dabei gibt es einiges zu beachten – bestimmte Kostüme sind an Karneval nämlich problematisch. Bis zu 10.000 Euro Strafe drohen. 24RHEIN hat einen Überblick mit fünf Kostümideen, die schnell und günstig umsetzbar sind.

Kölner Karneval 2024 ohne Chaos? Sicherheitskonzept und KVB-Änderungen in Köln

Karneval kompakt vom 2. Februar: Der Countdown läuft: In wenigen Tagen ist Weiberfastnacht – und die Stadt im Party-Modus. Schon jetzt laufen die ersten Vorbereitungen in Köln. Einzelne Umleitungen und erste Sperrungen werden vorbereitet. Grundlage dafür ist das neue Sicherheitskonzept für Karneval 2024. Und dort gibt es in diesem Jahr zwei große Änderungen, so soll ein Chaos aufgrund zu vieler Feiernden verhindert werden. Die KVB nimmt außerdem für die Karnevalstage einige Änderungen im Fahrbetrieb vor.

Kölner Karneval 2024: Darum ist die Session 2024 besonders kurz

Karneval kompakt vom 2. Februar: In diesem Jahr ist die Session besonders kurz. Weiberfastnacht fällt 2024 auf Donnerstag, 8. Februar. Damit fällt Rosenmontag auf den 12. Februar. Das bedeutet, dass Aschermittwoch auf den 14. Februar fällt und die Session somit bereits Mitte Februar vorbei ist. 

Das liegt daran, dass sich Karneval nach Ostern richtet. Zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag müssen immer genau 46 Tage liegen – genauso lange dauert die Fastenzeit im Christentum. Ostern richtet sich wiederum nach dem ersten Frühlings-Vollmond – und der ist in diesem Jahr ziemlich früh.

Die Termine für die Session Kölner Karneval 2024

Karneval Köln 2024Termine im Überblick
Weiberfastnacht 2024:Donnerstag, 8. Februar 2024
Karnevalsfreitag 2024:Freitag, 9. Februar 2024
Karnevalssamstag 2024:Samstag, 10. Februar 2024
Karnevalssonntag 2024:Sonntag, 11. Februar 2024
Rosenmontag 2024:Montag, 12. Februar 2024
Aschermittwoch 2023:Mittwoch, 14. Februar 2024

Das Sessionsmotto und das Dreigestirn im Kölner Karneval 2024

Karneval kompakt vom 2. Februar: Das Sessionsmotto für 2024 lautet „Wat e Theater – Wat e Jeckespill“. „Ob auf der großen Weltbühne oder in der aufgeheizten Stimmung von Social Media: Ein bisschen mehr kölsche Gelassenheit würde den Menschen guttun“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. Übrigens: Auch im Kölner Karneval 2024 gibt es wieder einen passenden Mottoschal.

Die lange Zeit wohl größte und wichtigste Frage: Wer wird das Kölner Dreigestirn 2024? Mitte August wurde das Kölner Dreigestirn 2024 offiziell vorgestellt – und kommt aus einer Familie. Seit der Sessionseröffnung am 11.11. regieren Prinz Sascha I., Bauer Werner und Jungfrau Frieda aus der Familie Klupsch und von der Gesellschaft KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Der Prinz ist Sohn der Jungfrau und Neffe des Bauern. (jw)

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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