Besondere Ziele

Besondere Orte in NRW für den nächsten Ausflug – schöne Ausflugsziele auf einen Blick

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Abseits der bekannte Orte findet man im Ruhrgebiet originelle Ziele, die sich für einen Ausflug anbieten. Eins verbirgt sich in einem alten Wasserturm.

Köln – Den Baldeneyesee in Essen kennen sicher einige, auch das Gasometer in Oberhausen ist ein beleibtes Ausflugsziel. Doch im Ruhrgebiet gibt es zahlreiche weitere Ausflugsziele zu entdecken. Unter anderem gibt es einige Sehenswürdigkeiten, die direkt an Wanderwegen liegen. Sie lassen sich gut mit einem Spaziergang durch die Region kombinieren.

Eine Kamera von Innen sehen – das geht in Mülheim an der Ruhr

Die Camera Obscura ist die größte begehbare Kamera der Welt.

Schon für den Anblick von außen lohnt sich ein Ausflug zur Camera Obscura in Mülheim an der Ruhr. Mitten im Grünen steht ein alter Wasserturm, der über 25 Meter in die Höhe ragt. Spätestens aber, wenn man das Innere des Turms betritt, werden viele aus dem Staunen nicht mehr hinauskommen.

In dem Kessel des alten Wasserturms wurde die Camera Obscura installiert – nach eigenen Angaben die weltweit größte begehbare ihrer Art. In einem Loch in der Kuppel wurden Spiegel und Objektiv angebracht. Das Licht fällt dadurch auf einen runden Projektionstisch. Darauf können alle Objekte in einer Entfernung von 13 Metern bis zum Horizont scharf abgebildet werden. Besucher haben so die Möglichkeit, live das Phänomen der Lochkamera zu entdecken. Man erhält einen 360-Grad-Ausblick über das Gelände, sowie die Landschaft drumherum, obwohl man sich in dem alten Kessel befindet.

Die Camera Obscura befindet sich am Rand des MüGa-Parks, einem ehemaligen Bahngelände. Ein Ausflug zu der begehbaren Kamera kann gut mit einem Tag in der grünen Oase verbunden werden.

Enge Gassen, Fachwerkhäuser und tanzende Strommasten – 9 besondere Ausflugsziele im Ruhrgebiet

Der Wasserturm, in dem sich die Camera Obscura befindet, geht weit über die Baumkronen hinaus.
In Mülheim an der Ruhr gibt es die größte begehbare Kamera der Welt. Die „Camera Obscura“ befindet sich in einem alten Wasserturm. In einem Loch in der Kuppel wurden Spiegel und Objektiv installiert. Das Licht fällt dadurch auf einen runden Projektionstisch. Darauf können alle Objekte in einer Entfernung von 13 Metern bis zum Horizont scharf abgebildet werden. © UBACH/de la Riva/Imago
Der Westfalenpark Dortmund mit der Seilbahn und Blick auf den Fernsehturm.
Der Westfalenpark Dortmund ist immer ein schönes Ausflugsziel. Eine neue Perspektive gibt es mit der Seilbahn. Diese fährt einmal über den gesamten Park hinweg und bietet einen tollen Ausblick auch über Teile der Stadt. Unter anderem den Fernsehturm kann man hervorragend sehen. © Rupert Oberhäuser/Imago
Die Grimberger Sichel, eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Rhein-Herne-Kanal.
Die Grimberger Sichel ist ein Highlight bei einer Radtour oder einem Spaziergang in und um Gelsenkirchen. Die Fußgänger- und Radfahrerbrücke führt in einem halbkreisförmigen Bogen über den Rhein-Herne-Kanal. Sie ist Teil der Erzbahntrasse, einer zur Fahrradroute ausgebauten, ehemaligen Bahntrasse. © blickwinkel/S. Ziese/Imago
Luftbild des Berger-Denkmals auf Hohenstein in Witten
Das Berger-Denkmal auf Hohenstein in Witten bietet einen atemberaubenden Blick auf weite Teile des Ruhrgebiets. In Erinnerung an Heinrich von Berger, der eine große Rolle für die Entwicklung der Bergbauregion Witten gespielt hat, ragt der Aussichtsturm 21 Meter in die Höhe. © Olaf Ziegler/Funke Foto Services/Imago
Altstadt Hattingen mit Blick auf die St.-Georgs-Kirche und Fachwerkhäuser.
Umrahmt von größeren Städten des Ruhrgebiets liegt Hattingen in einem Dreieck zwischen Essen, Bochum und Wuppertal. Besonders der Stadtkern ist einen Besuch wert. In den vielen kleinen Gassen kann man sich bei einem Spaziergang verlieren. Rund um die St.-Georgs-Kirche kann man viele urige Fachwerkhäuser bestaunen. Überall in der Stadt findet man zudem Infotafeln, mit Hilfe derer man die mittelalterliche Stadtgeschichte entdecken kann. © imagebroker/Imago
Das Kloster Saarn mit seinem Kräuter- und Klostergarten.
In und um das Kloster Saarn in Mülheim gibt es viel zu entdecken. Einen schönen Ausflug kann man in den Kloster- und Kräutergarten des Klosters machen. Im Inneren des Klostern gibt es ein Museum, das sich mit der Geschichte des Klosters und dem Kloster-Leben im Mittelalter beschäftigt. Auf der weitläufigen Anlage findet man gut erhaltene und restaurierte Baubestandteile, die aus dem 13. bis 19. Jahrhundert stammen. © Lars Heidrich/Funke Foto Services/Imago
Die Skulptur „Der Zauberlehrling“ in Oberhausen auf freiem Feld
Der Zauberlehrling wird nicht ohne Grund auch tanzender Strommast genannt. Denn dieser Eindruck entsteht beim Betrachten der Skulptur. Anlässlich der Emscherkunst-Ausstellung 2013 wurde die Skulptur fest installiert und ist später zudem Teil des Emscherkunstweges geworden. Ein Spaziergang lohnt sich. © Olaf Fuhrmann/Funke Foto Services/Imago
Die Aussicht vom Kaiserberg auf den Phoenixsee und die Stadt Dortmund bei Sonnenuntergang.
Der Kaiserberg in Dortmund ist ein künstlich angelegter Berg mitten in der Stadt direkt am Phoenixsee. Nicht nur auf den See hat man von oben eine tolle Aussicht. Der Blick reicht über Dortmund hinaus auf Teile des Ruhrgebiets. Bei schönem Wetter lässt sich hier perfekt der Tag ausklingen. © Jochen Tack/imago
Luftbild von Schloss Hohenlimburg in Hagen im Ruhrgebiet
Das Schloss Hohenlimburg in Hagen ist sagenumwoben. Es ist die nach eigenen Angaben einzige mittelalterliche Höhenburg in Westfalen, die weitgehend in ihrem Originalzustand erhalten ist. Vom Schloss aus hat man eine beeindruckende Aussicht auf das Lennetal. © Hans Blossey/Imago

Spaziergang durch Gassen mit Fachwerkhäusern

Im Dreieck Bochum, Wuppertal, Essen liegt Hattingen. Die kleine Stadt sticht besonders durch ihren idyllischen Stadtkern. Rund um die St.-Georgs-Kirche führen viele beschauliche Gassen entlang. Zwischen viel Fachwerk kann man einen gemütlichen Spaziergang durch Straßen machen. Dabei kann man verschiedene Infotafeln entdecken, die etwas über die Stadtgeschichte erzählen.

Schöne Spaziergänge im Ruhrgebiet

Neben dem Haus Ripshorst in Oberhausen befindet sich die 35 Meter hohe Strommast-Skulptur „Zauberlehrling“.

Das Ruhrgebiet hat eine Vielzahl Orte, die ideal für einen Spaziergang sind. Wer diesen noch mit einer Sehenswürdigkeit oder einer Aktivität verbinden möchte, wird ebenfalls im Ruhrgebiet fündig.

In Oberhausen steht der Zauberlehrling. Mitten auf einem Feld steht die Skulptur, die auch „tanzender Strommast“ genannt wird. Ganz in der Nähe des Gasometers findet man die Sehenswürdigkeit. Bei einem Spaziergang am Rhein-Herne-Kanal kann man sie entdecken.

Ebenfalls am Rhein-Herne-Kanal findet man eine sehenswerte Brücke, die diesem überquert. In Gelsenkirchen liegt die Grimberger Sichel. In einem halbkreisförmigen Bogen führt die Brücke über den Kanal. Sie ist Teil der Erzbahntrasse, einer zur Fahrrad- und Wanderroute ausgebauten, ehemaligen Bahntrasse.

Im Naherholungsgebiet Hohenstein kommt man bei einem Spaziergang am Berger Denkmal vorbei. Der 20 Meter hohe Aussichtsturm bietet einen atemberaubenden Blick über die Ruhr und weite Teile des Ruhrgebiets, denn er liegt circa 130 Meter über dem Ruhrtal.

Noch nicht genug vom Spazieren gehen? Das Ruhrgebiet hat einige schöne Wanderrouten zu bieten, von leicht bis schwer ist alles dabei.

Schlösser und Gärten im Ruhrgebiet

Rund um und im Kloster Saarn in Mülheim an der Ruhr kann man einiges entdecken.

In Hagen steht ein sagenumwobenes Schloss. Das Schloss Hohenlimburg ist die einzige mittelalterliche Höhenburg in Westfalen, die weitgehend in ihrem Originalzustand erhalten ist. Mit der Vorburg, dem Schlossgarten, dem Schlossinnenhof und des Wehrgangs gibt es einiges zu entdecken. Dazu kommt eine beeindruckende Aussicht auf das Lennetal.

Auch in und um das Kloster Saarn in Mülheim an der Ruhr gibt es viel zu entdecken. Vor allem der Kloster- und Kräutergarten hateiniges zu bieten. Neben heimischen Kräutern und Pflanzen kann man gut erhaltene, restaurierte Baubestandteile finden, die aus dem 13. bis 19. Jahrhundert stammen. Im Museum im Klostergebäude selbst gibt es zudem einiges über die Geschichte des Klosters und dem Kloster-Leben im Mittelalter zu entdecken. (may)

Rubriklistenbild: © Olaf Fuhrmann/Funke Foto Services/Imago

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