Korruption in der Volksbefreiungsarmee

„Krebsgeschwür“ in Chinas Militär: Xi Jinping fürchtet den Machtverlust

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Das chinesische Militär ist korrupt, immer wieder werden hochrangige Offiziere aus dem Amt entfernt. Xi Jinping sieht bereits seine Macht in Gefahr.

„Ihr seid alle Helden“, sagt Xi Jinping, als er Anfang November auf dem Deck von Chinas neuem Flugzeugträger „Fujian“ die Reihen der Soldaten abschreitet. Die „Fujian“ ist der Stolz der chinesischen Marine, sie verfügt über fortschrittliche Technologie zum Start von Kampfjets, wie sie sonst nur die USA beherrschen. „Ihr müsst kampfbereit sein“, fordert Chinas Staats- und Parteichef auf der Zeremonie zur Indienststellung des 316 Meter langen Kolosses, und aus Hunderten Kehlen schallt es ihm wenig später entgegen: „Befolgt die Befehle der Partei, seid fähig, Schlachten zu gewinnen!“

Xi Jinping bekommt die Korruption im Militär nicht unter Kontrolle.

Chinas Volksbefreiungsarmee (VBA) rüstet rasant auf. Ob das Land aber in der Lage wäre, Schlachten zu gewinnen, etwa um den Inselstaat Taiwan, ist fraglich. Einen Grund für diese Skepsis vieler westlicher Experten konnte man während der „Fujian“-Zeremonie sehen. Beziehungsweise: Man konnte es nicht sehen. Denn Beobachtern war aufgefallen, dass mehrere hochrangige Vertreter, die man eigentlich bei einer solchen Veranstaltung erwartet hätte, auf den Fernsehbildern fehlten.

Spektakuläre Korruptionsfälle erschüttern Chinas Volksbefreiungsarmee

„Mehrere hochrangige Offiziere der Marine waren bei der Zeremonie nicht anwesend – was darauf hindeutet, dass gegen sie ermittelt wird oder sie mit Disziplinarmaßnahmen rechnen müssen“, schreiben die Analysten der auf China spezialisierten Beratungsfirma Trivium China. Gefehlt hätten drei hochrangige Admiräle, darunter Hu Zhongming, der Kommandeur der chinesischen Marine. „Die größte Herausforderung für Xi“, so die Trivium-Analysten, liege nicht beim Material – China verfügt beispielsweise über mehr Kriegsschiffe als die USA – „sondern beim Personal“.

Immer wieder machten in den letzten Jahren spektakuläre Fälle von Korruption in der VBA Schlagzeilen. Beispiel Raketenstreitkräfte: Neun Top-Militärs der Einheit, der auch Chinas Atomwaffenarsenal untersteht, mussten Ende 2023 gehen. US-Geheimdienstberichten zufolge wurde ihnen unter anderem vorgeworfen, Raketen mit Wasser statt mit Treibstoff befüllt zu haben. Auch zwei ehemalige Verteidigungsminister wurden seit 2023 aus ihren Ämtern entfernt.

Militärparade in Peking: China präsentiert unter den Augen von Putin und Kim neue Superwaffen

Eine strategischen Interkontinentalraketen von Typ DF-61 wird bei der Militärparade zum 80. Jahrestag der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg gezeigt.
Eine strategischen Interkontinentalraketen von Typ DF-61 wird bei der Militärparade zum 80. Jahrestag der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg gezeigt. © Andy Wong/AP/dpa
Chinesische Bomber des Typs Xian H-6 während der Militärparade in Peking.
Chinesische Bomber des Typs Xian H-6 während der Militärparade in Peking. © Hector RETAMAL / AFP
Chinesische Kampfflugzeuge - Shenyang J-16 (r.), Chengdu J-20 Mighty Dragon (mitte), and Shenyang J-35 (l.) - fliegen während der Militärparade in Peking.
Chinesische Kampfflugzeuge - Shenyang J-16 (r.), Chengdu J-20 Mighty Dragon (mitte), and Shenyang J-35 (l.) - fliegen während der Militärparade in Peking. © GREG BAKER / AFP
Militärparade in Peking: China hat die interkontinentalen ballistischen Raketen DF-5C zur Schau gestellt.
Militärparade in Peking: China hat die interkontinentalen ballistischen Raketen DF-5C zur Schau gestellt. © GREG BAKER / AFP
Fahrzeuge mit der Laser-Waffe LY-1 fahren während der Militärparade in Peking am Platz des Himmlischen Friedens vorbei. China zeigte erstmals während der Parade diesen sogenannten Hochenergie-Lasers (HEL), der zur Abwehr von Schwärmen kleinerer Drohnen oder Lenkwaffen dienen könnte.
Fahrzeuge mit der Laser-Waffe LY-1 fahren während der Militärparade in Peking am Platz des Himmlischen Friedens vorbei. China zeigte erstmals während der Parade diesen sogenannten Hochenergie-Lasers (HEL), der zur Abwehr von Schwärmen kleinerer Drohnen oder Lenkwaffen dienen könnte. © Johannes Neudecker/dpa
Militärparade in Peking: Ein chinesischer Soldat posiert vor HHQ-9C Boden-Luft-Raketen.
Militärparade in Peking: Ein chinesischer Soldat posiert vor HHQ-9C Boden-Luft-Raketen. © Pedro PARDO / AFP
Eine chinesische Drohne während der Militärparade in Peking.
Eine chinesische Drohne während der Militärparade in Peking. © Pedro PARDO / AFP
Militärparade zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs: Helikopter fliegen eine Formation über Peking.
Militärparade zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs: Helikopter fliegen eine Formation über Peking. © Greg Baker/AFP
Militärparade in Peking: Soldatinnen marschieren in Reih und Glied am Platz des Himmlischen Friedens vorbei.
Militärparade in Peking: Soldatinnen marschieren in Reih und Glied am Platz des Himmlischen Friedens vorbei.  © Johannes Neudecker/dpa
Stargast bei der Militärparade in Peking: Kremlchef Wladimir Putin
Stargast bei der Militärparade in Peking: Kremlchef Wladimir Putin © Sergei Bobylev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa
Ebenfalls zu Gast bei der Militärparade in Peking: Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un
Ebenfalls zu Gast bei der Militärparade in Peking: Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un © Alexander Kazakov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa
Militärparade in Peking: Xi Jinping bei seiner anschließenden Ansprache
Militärparade in Peking: Xi Jinping bei seiner anschließenden Ansprache © Jade Gao/AFP
Vor Militärparade in Peking
Der chinesische Staatschef Xi Jinping hat zur Militärparade am 3. September illustre Gäste geladen. Darunter ist auch der russische Präsident Wladimir Putin. Schon vor der Parade haben sie bei einem Treffen in Peking ihr gutes Verhältnis betont. Putin und Xi betonten außerdem, zur Militärparade anlässlich des 80. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges der jeweils anderen Seite gekommen zu sein. © Sergei Bobylev/dpa
Vor Militärparade in Peking - Treffen Xi und Putin
Am 1. September hatten sich Xi und Putin beim Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) für eine neue Weltordnung ausgesprochen. Die russlandfreundliche SOZ gilt Gegengewicht zu westlichen Bündnissen. Putin hatte erklärt, das eurozentrische und euroatlantische Modell habe sich überlebt. © dpa
Vor Militärparade in Peking - Ankunft Gäste
544732808.jpg © Pang Xinglei/dpa
Kim Jong un
Kim Jong-un verlässt sein Land überaus selten. Die Militärparade in Peking ist für ihn das erste Treffen mehrerer Staatschefs überhaupt. Es wird erwartet, dass er Xi Jinping und Wladimir Putin in Peking auch zu persönlichen Gesprächen trifft.  © afp
Vor Militärparade in Peking
Wichtige Vertreter aus dem Westen werden bei der Militärparade in Peking nicht im Publikum sein. Dabei ist aber der serbische Präsident Aleksandar Vučić (hier bei seiner Ankunft). © Lintao Zhang/dpa
Vor Militärparade in Peking - Ankunft Gäste
Auch der slowakische Regierungschef Robert Fico ist vor Ort (hier am Flughafen von Peking). Beide stehen vor allem dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nahe. © Jade Gao/dpa
Militärparade China
China erinnert am 3. September an den Sieg über Japan im Zweiten Weltkrieg. Nach 2015 zum 70. Jahrestag hält die Volksrepublik damit zum zweiten Mal eine Militärparade anlässlich des Gedenkens an den Sieg über Japan im Zweiten Weltkrieg ab. Die letzte große Militärparade in Peking fand 2019 statt. Damals erinnerte die herrschende Kommunistische Partei an den 70. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik 1949. © Wang Zhao/afp
Militärparade China
Mit Zehntausenden Männern und Frauen will China bei der diesjährigen Militärparade anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges im Widerstandskrieg gegen Japan seine Kampffähigkeit unter Beweis stellen.  © Pedro Pardo/afp
Übung zur Militärparade in Peking
Insgesamt sollen 45 Formationen über den Platz des Himmlischen Friedens in Peking laufen und fliegen. Darunter sind ausgewählte Einheiten des Heeres, der Marine, der Luftwaffe, aber auch der Luftabwehrtruppen.  © Johannes Neudecker/dpa
Militärparade China
Zudem will die Staatsführung in der rund 70-minütigen Vorführung Hunderte Panzer und Militärfahrzeuge sowie Kampfflugzeuge und Hubschrauber zur Schau stellen.  © Pedro Pardo/afp
Militärparade China
Schon seit geraumer Zeit trainieren am Stadtrand von Peking Einheiten in der Sommerhitze für die Militärparade.  © Pesro Pardo/afp
Übung zur Militärparade in Peking
Die Parade fällt in eine Zeit, in der Peking im Südchinesischen Meer und der Taiwanstraße unter westlicher Kritik zunehmend militärischen Druck aufbaut.  © Johannes Neudecker/dpa
Militärparade China
Alle gezeigten Waffensysteme sollen aus chinesischer Herstellung stammen. Darunter soll neue, bisher nicht gezeigte Ausrüstung sein, unter anderem Drohnen, elektronische Störsysteme, Hyperschallwaffen sowie Raketen- und Luftabwehrsysteme. © Pedro Pardo/afp
Militärparade China
Die bei der Parade zur Schau gestellten Waffen könnten Hinweise auf einen möglichen zukünftigen Konflikt mit Taiwan liefern. Es wird erwartet, dass dabei eine neue Serie von Anti-Schiffs-Raketen, die Ying Ji („Adlerangriff“), vorgestellt wird. Diese Marschflugkörper sowie ballistische und Hyperschallraketen könnten entscheidend sein in einem Gefecht mit der US-Marine. © Pedro Pardo/afp
Übung zur Militärparade in Peking
Die Parade wird auch die Rolle der Kommunistischen Partei der Volksrepublik beim Sieg über Japan herausstellen. © Johannes Neudecker/dpa
Übung zur Militärparade in Peking
Dabei sind sich die Historiker außerhalb Chinas weitgehend einig, dass das Hauptverdienst für diesen Sieg Chiang Kai-sheks Nationalisten zukommt, die damals den größten Teil Chinas regierten © Johannes Neudecker/dpa
Übung zur Militärparade in Peking
2015 würdigte die Kommunistische Partei die nationalistischen Soldaten, indem sie Veteranen zur Parade einlud. © Johannes Neudecker/dpa
Übung zur Militärparade in Peking
Auch ausländische Mächte trugen zur Niederlage Japans bei, darunter die als „Flying Tigers“ bekannten US-Piloten. Sie einzubeziehen, wäre eine versöhnliche Geste gegenüber der Regierung in Washington. © Johannes Neudecker/dpa
Siegesparade Moskau
Als Anerkennung der damaligen Unterstützung der Sowjetunion könnten russische Soldaten mitmarschieren – so wie auch chinesische Soldaten an der Moskauer Parade im Mai teilnahmen. © Kirill Kudryavtsev/afp
Übung zur Militärparade in Peking
In der Militärkapelle spielen laut staatlichen Medien 80 Hornisten mit, die für die 80 Jahre seit der Kapitulation Japans stehen.  © Johannes Neudecker/dpa
Übung zur Militärparade in Peking
Die insgesamt mehr als 1000 Musiker stehen in 14 Reihen – Sinnbild für die Jahre des chinesischen Widerstands.  © Johannes Neudecker/dpa
Militärparade China
In der offiziellen Geschichtsschreibung Chinas begann der Krieg mit der japanischen Invasion der Mandschurei 1931. © Wang Zhao/afp
Übung zur Militärparade in Peking
Groß angelegte Militärparaden in China sind selten. Peking selbst will die Parade und seine wachsende militärische Macht als einen Beitrag zum Frieden verstanden sehen. © Johannes Neudecker/dpa
Militärparade China
AFP__20250820__69ZJ7G6__v2__HighRes__TopshotChinaJapanHistoryWwiiMilitaryParade.jpg © Pedro Pardo/afp
Vor Militärparade in Peking - Treffen Xi und Putin
Nach der Parade wird Xi voraussichtlich eine Ansprache halten. Beobachter erwarten Kommentare zu den USA und zu Taiwan, das China als Teil der Volksrepublik betrachtet. © Sergei Bobylev/dpa

Die VBA, die direkt der Kommunistischen Partei und damit Xi Jinping unterstellt ist, gilt als besonders anfällig für Korruption, weil hier große Geldsummen bewegt werden. China verfügt über das zweitgrößte Militärbudget der Welt, mehr geben nur die USA für ihre Armee aus. Entsprechend verlockend scheint es für einige Armeeangehörige zu sein, sich die Taschen zu füllen.

„Die Säuberung hochrangiger Beamter in der VBA geht weiter“, sagt der China-Experte Dan Blumenthal vom American Enterprise Institute. Zwar wisse niemand wirklich, was genau im Inneren der Armee vor sich gehe. Er glaube aber, dass zwei Faktoren eine Rolle bei der Säuberungsaktion spielten: „Bedenken hinsichtlich der politischen Loyalität gegenüber Xi Jinping und Bedenken hinsichtlich anhaltender Korruption.“

Die VBA soll bis zum Jahr 2049, wenn das Land den 100. Jahrestag seiner Gründung feiert, eine Armee auf „Weltklasseniveau“ sein. So fordert es Xi Jinping. Einen Eindruck davon, wie weit China auf diesem Weg schon ist, konnte man Anfang September bekommen, als in Peking Tausende Soldaten samt Kriegsgerät zu einer riesigen Militärparade aufmarschierten. Mit etwas über zwei Millionen aktiven Soldaten ist die VBA die größte Armee der Welt, die chinesische Regierung hat die Ausgaben für Verteidigung in den vergangenen 20 Jahren versiebenfacht. Die Folge: China besitzt nicht nur mehr Kriegsschiffe als die USA, auch bei der Zahl der Kampfjets liegt das Land vorne. Sein Atomwaffenarsenal baut Peking ebenfalls rasant aus.

Vereitelt die Korruption Xi Jinpings Taiwan-Pläne?

Xi Jinping weiß allerdings, dass all das wenig hilft, wenn sich das „Krebsgeschwür der Korruption“, wie er es nennt, in den Streitkräften immer weiter ausbreitet. Vor allem der Ukraine-Krieg habe Xi vor Augen geführt, was passieren könne, wenn sich ein Staatschef nicht mehr auf die eigenen Streitkräfte verlassen könne, glaubt China-Experte Blumenthal. Wladimir Putin habe vor der großangelegten Invasion der Ukraine falsche Informationen über den Zustand der russischen Armee bekommen, „und vor so etwas fürchtet sich auch Xi“, sagt Blumenthal – vor allem mit Blick auf Taiwan.

Peking betrachtet Taiwan als Teil des eigenen Staatsgebiets, Xi Jinping will den demokratisch regierten Inselstaat notfalls mit Gewalt der Volksrepublik angliedern. Und dazu braucht er eine Armee, der er vertrauen kann. Angesichts der weitverbreiteten Korruption sei aber unklar, ob die VBA derart komplexe militärische Operationen wie einen Angriff auf Taiwan durchführen könne, so Blumenthal.

„Jede Entscheidung, gegen Taiwan vorzugehen, wird letztendlich politischer Natur sein“, sagt auch Helena Legarda von der China-Denkfabrik Merics, „aber Xis Misstrauen gegenüber der VBA lässt vermuten, dass Pekings Bereitschaft zu einem Konflikt während der anhaltenden Säuberungsaktionen gering ist“. Das mache es unwahrscheinlich, dass Xi „in naher Zukunft den Befehl zum Angriff geben wird“.

Xi Jinping ist das Problem bewusst. „Die Armee sieht sich tief sitzenden Problemen gegenüber, was Politik, Ideologie, Arbeitsstil und Disziplin betrifft“, erklärte er im vergangenen Jahr. „Die Streitkräfte müssen stets von Personen geführt werden, die zuverlässig und der Partei gegenüber loyal sind. Es darf keinen Platz für Korruption innerhalb des Militärs geben.“ Zwar hat Xi seit seinem Amtsantritt seine direkte Kontrolle über die Armee verstärkt, etwa, indem er Schlüsselstellen mit angeblich loyalen Gefolgsleuten besetzte. Doch das Misstrauen sitzt offenbar noch immer tief.

Zuletzt wurden im Oktober mehrere hochrangige Armeeangehörige aus der Kommunistischen Partei geworfen, darunter He Weidong. Der stellvertretende Vorsitzende der mächtigen Zentralen Militärkommission und zweithöchste General des Landes galt bis zu seiner Verhaftung als enger Vertrauter Xi Jinpings. He stehe unter Verdacht, schwere Amtsverbrechen mit „außergewöhnlich hohen Geldbeträgen“ begangen zu haben, erklärten Staatsmedien nun. Der Fall zeige, dass „Xi nach über zehn Jahren Antikorruptionskampagnen die VBA immer noch als Nährboden für Korruption und sogar Illoyalität betrachtet“, sagt Merics-Expertin Legarda.

Vor wenigen Tagen warnte die offizielle Armeezeitung Jiefangjun Bao, Chinas Militär dürfte den Kampf gegen die Korruption nicht verlieren: „Es geht um die langfristige Stabilität der Partei und des Landes, und es geht darum, sicherzustellen, dass der sozialistische rote Staat niemals seine Farbe ändert.“ Soll heißen: Wenn Xi Jinping die Kontrolle über das Militär entgleitet, könnte er auch die Kontrolle über China verlieren. Der Machterhalt der Kommunistischen Partei, die China seit 1949 regiert, wäre in Gefahr. Xi dürfte alles dafür tun, dass es nicht so weit kommt. Auch wenn das bedeutete, dass in der Armee noch mehr Köpfe rollen. (Quellen: Xinwen Lianbo, CSIS, Trivium China, Bloomberg, Merics, New York Times)

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