Schwere Luftangriffe

Polen schickt Kampfjets: Putins Russland feuert riesige Zahl an Drohnen auf Ukraine ab

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Russland attackiert die Ukraine mit hunderten Drohnen. In Polen steigen Nato-Kampfjets auf. Details zum nächsten Luftangriff Wladimir Putins werden bekannt.

Warschau - Er hat es wieder getan. Moskau-Autokrat Wladimir Putin ließ die Ukraine in der Nacht auf Sonntag (28. September) mit hunderten Drohnen überziehen. Wegen des riesigen Luftangriffes aus Russland, aktivierte die NATO mehrere Kampfjets in Polen, um bei möglichen Luftraum-Verletzungen sofort reagieren zu können. Nach und nach sickern mehr Informationen zu dem gewaltigen Luftangriff des Kreml-Regimes durch.

Ein F-16-Kampfflugzeug der polnischen Luftwaffe. (Symbolfoto)

Wie CNN berichtet, griff Russland diesmal mit mehr als 600 Drohnen und Raketen an. In Kiew wurden demnach vier Menschen bei den Luftangriffen in den frühen Morgenstunden des Sonntags getötet. Mindestens 42 wurden den Angaben zufolge in der ukrainischen Hauptstadt und ihrer Umgebung verletzt. 31 Menschen wurden in der südlichen Region Saporischschja verletzt. Noch am Sonntagmorgen habe es laut CNN vereinzelte Luftangriffe auf Kiew gegeben.

Russische Luftangriffe gegen Ukraine: Deutsche Patriot-Flugabwehr in Polen alarmiert

In Folge der russischen Luftangriffe im Ukraine-Krieg stiegen laut TVP World in der Nacht polnische Kampfjets und in Polen stationierte niederländische F-35 der NATO zur Luftraumsicherung auf. Luftraum-Verletzungen durch Drohnen oder Raketen wurden nicht festgestellt. Am 10. September wurden bis zu 19 russische Drohnen über Polen abgeschossen oder sind im deutschen Nachbarland abgestürzt.

Auch deutsche Eurofighter-Kampfjets der Bundeswehr helfen bei der Luftraumsicherung in Polen mit. So sind auf dem Militärflugplatz Minsk Mazowiecki vier deutsche Eurofighter-Kampflugzeuge Teil des „Air Policing“ an der NATO-Ostflanke. In der Nacht auf Sonntag wurden ferner zwei Bundeswehr-Patriot-Batterien am Militärflughafen Rzeszow in Ostpolen alarmiert, über den ein Großteil der Waffen-Lieferungen an die Ukraine läuft. Die deutschen Soldatinnen und Soldaten vor Ort mussten letztlich nicht eingreifen.

In der Nacht auf Sonntag (28. September) wurde bei den russischen Luftangriffen auf Kiew offenbar auch ein Mehrfamilienhaus getroffen.

Bei den russischen Drohnen-Flügen am 10. September sollen fünf der Drohnen laut Welt Kurs auf genau diesen Militärflugplatz genommen haben. Am 12. September hatten russische Kampfjets dann estnischen Luftraum verletzt und eine polnische Bohrinsel in der Ostsee im Tiefflug angeflogen. Putins Kreml-Regime provoziert nicht nur die NATO immer wieder, Moskau führt auch den Ukraine-Krieg mit unverminderter Brutalität weiter.

Ukraine-Krieg: Schwere russische Luftangriffe unter Moskau-Autokrat Wladimir Putin

Laut ukrainischer Luftwaffe kamen bei den jüngsten russischen Luftangriffen in nur einer Nacht 595 Kamikaze-Drohnen und 48 Raketen zum Einsatz. 43 Raketen, darunter auch mehrere Marschflugkörper, und der Großteil der Drohnen wurde diesen Angaben zufolge von der ukrainischen Luftabwehr abgeschossen. Doch nicht alle Raketen konnten offenbar abgefangen werden. (Quellen: CNN, Welt, TVP World) (pm)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Björn Trotzki

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