Katzenverhalten deuten

7 Anzeichen, dass sich Ihre Katze nicht wohlfühlt

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Katzen verstecken sich gerne an den ungewöhnlichsten Orten, wenn sie gestresst sind.
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Katzen sind Meister im Verbergen ihrer Emotionen. Doch es gibt deutliche Anzeichen, die auf Unwohlsein hinweisen. Halten Sie an, ist ein Tierarztbesuch anzuraten.

Katzen sind sensible Tiere, die auf Stress und Unwohlsein mit bestimmten Verhaltensweisen reagieren. Diese Anzeichen zu erkennen, ist entscheidend, um rechtzeitig handeln zu können. Hier sind sieben wichtige Signale, die darauf hinweisen können, dass es Ihrer Katze nicht gut geht.

1. Anzeichen: geduckte Körperhaltung

Eine geduckte Körperhaltung und angelegte Ohren sind klare Anzeichen von Stress bei Katzen. Dabei verharrt sie zudem oft in einer bestimmten Position und bewegt sich kaum. Ihre Katze zieht sich zurück, wirkt verängstigt und meidet Aktivitäten, die sie sonst genießt. Solche Körperhaltungen können auf akuten Stress oder Schmerzen hinweisen und sollten nicht ignoriert werden.

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2. Anzeichen: angelegte Ohren und schlagender Schwanz

Wenn die Ohren einer Katze nicht aufrecht stehen, sondern an den Kopf angelegt sind und der Schwanz heftig auf den Boden schlägt, deutet dies auf große Erregung hin. Diese Körpersprache zeigt, dass die Katze angespannt ist und möglicherweise in Verteidigungsbereitschaft geht.

3. Anzeichen: häufiges Maunzen und aggressives Verhalten

Ein gesteigertes Maunzen, gepaart mit gereiztem oder aggressivem Verhalten, kann ebenfalls ein Hinweis auf Stress oder Unwohlsein sein. Katzen können fauchen, knurren oder sogar beißen, wenn sie sich schlecht fühlen. Solche Verhaltensänderungen sollten ernst genommen werden, da sie auf körperliche oder emotionale Probleme hindeuten können.

4. Anzeichen: Verstecken

Wenn sich Ihre Katze an ungewöhnlichen Orten, etwa in einer Ecke, versteckt, ist dies ein Zeichen von Unwohlsein. Zwang hilft hier nicht weiter. Geduld und ein verstärktes Gefühl für die Bedürfnisse Ihrer Katze sind gefragt, um ihr Vertrauen wiederzugewinnen.

5. Anzeichen: vernachlässigte Fellpflege oder übermäßiges Putzen

Katzen sind von Natur aus sehr reinlich. Vernachlässigt eine Katze plötzlich ihre Fellpflege oder putzt sich übermäßig, bis kahle Stellen entstehen, kann dies auf Stress oder gesundheitliche Probleme hinweisen. In solchen Fällen ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam, um körperliche Ursachen auszuschließen.

Katzensprache verstehen: Zehn Signale, die zeigen, dass Ihre Katze Sie liebt

1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

6. Anzeichen: Unsauberkeit

Wenn Ihre Katze außerhalb des Katzenklos uriniert, zum Beispiel auf Teppichen oder Betten, kann dies auf Unzufriedenheit hinweisen. Dies ist oft ein Versuch, Aufmerksamkeit zu erregen oder auf ein Problem hinzuweisen.

7. Anzeichen: Kratzen an Möbeln

Exzessives Kratzen an Möbeln ist ein Stressabbauverhalten. Um dies zu reduzieren, können spezielle Kratzmöglichkeiten oder Pheromonsprays helfen, die Stress lindern und die Katze beruhigen.

Um Ihre Katze emotional zu unterstützen, ist es abschließend wichtig, bekannte Stresssituationen zu vermeiden und die gewohnte Umgebung zu erhalten. Veränderungen im Haushalt, etwa ein Umzug oder ein neues Haustier, sollten behutsam eingeführt werden. Bei anhaltenden Problemen ist ein Tierarztbesuch ratsam.

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