VonNatalie Hull-Deichselschließen
Eine bewusste und gesunde Ernährung beugt dem lästigen Symptom vor. Clean Eating ist dabei eine vielversprechende Methode, um den Magen zu beruhigen.
Ein unangenehmes Brennen, das bis in den Rachen aufsteigt, ist vielen Menschen, die unter Sodbrennen leiden oder bereits Erfahrungen damit gemacht haben, nur allzu gut bekannt. Häufig lassen sich bestimmte Lebensmittel und Getränke als Auslöser für Reflux durchaus identifizieren. Eine wirksame Möglichkeit, diesem lästigen Symptom vorzubeugen, ist eine bewusste und gesunde Ernährung. Sogenanntes Clean Eating kann nachhaltig helfen, den Magen zu beruhigen und die Entstehung von Sodbrennen zu minimieren. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff „Clean Eating“, und welche Lebensmittel und Gerichte sind besonders empfehlenswert?
Was hilft gegen Sodbrennen? Oma fragen!
Rund 20 Prozent der deutschen Bevölkerung leidet regelmäßig unter Sodbrennen. Effektive Maßnahmen gegen dieses brennende Gefühl und den Rückfluss von Magensäure können neben Medikamenten auch Hausmittel von Oma oder drei Spezial-Tipps sein, um Sodbrennen zu vermeiden und die Speiseröhre zu schützen.
Sodbrennen vermeiden und Speiseröhre schützen: Clean Eating ist einfach und schonend
Clean Eating ist keine kurzfristige Diät, sondern vielmehr ein gesunder Ernährungsansatz, der auf frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln basiert. Der Fokus liegt dabei auf natürlichen und nährstoffreichen Zutaten, die den Körper mit essenziellen Nährstoffen versorgen und zugleich den Säurehaushalt im Magen ausgleichen. Die Idee ist es, industriell verarbeitete Lebensmittel zu vermeiden und stattdessen auf Lebensmittel in ihrer ursprünglichen, unverarbeiteten Form zu setzen.
Es heißt, ich sollte die Lebensmittel eben auch erkennen, möglichst naturbelassen, natürliche Lebensmittel und die darf ich natürlich zubereiten. Je frischer, desto besser, desto gesünder – und schonend zubereiten, dass ich eben viele Nährstoffe auch erhalten kann.
Für Clean Eating am besten regionale Lebensmittel wählen – bei verarbeiteten Produkten Zutatenliste prüfen
Um naturbelassene beziehungsweise möglichst natürliche Lebensmittel zu erhalten, empfiehlt es sich, regionale Produkte zu wählen. Durch kurze Transportwege können Nährstoffe besser erhalten bleiben. Regionale und frische Lebensmittel zu essen, ist im Alltag sicherlich nicht immer möglich. Viele Menschen kaufen für gewöhnlich im Supermarkt ein – natürlich auch verarbeitete Produkte. Da empfiehlt Dr. Schäfer unbedingt den Blick auf die Zutatenliste: „Je weniger Zutaten auf dieser Liste stehen, desto natürlicher ist dieses Lebensmittel. Und je länger, desto schlechter.“ Werden mehr als fünf Zutaten aufgelistet, kann es „schon kritisch“ werden, so die Allgemeinmedizinerin.
Ein bisschen industriell hergestellte oder verarbeitete Lebensmittel, das geht schon. Also Nudeln, Milch, Milchprodukte, die sind ja auch schon zum Teil verarbeitet. Es gibt verschiedene Stufen von Verarbeitungsgraden oder von hochverarbeiteten Lebensmitteln.
Klassische Beispiele für sogenannte hoch verarbeitete Lebensmittel sind neben industriell hergestellten Süßigkeiten gerade die Fertiggerichte aus Dosen, Tiefkühlfertiggerichte, Tiefkühlpizza sowie Fertigsuppen. Hochverarbeitete Produkte, deren Zutatenliste auch viele E-Nummern enthält, begünstigen Reflux immens.
Auslösende Lebensmittel für Sodbrennen besser meiden – mit Hausmitteln und Medikamenten Beschwerden lindern




Welche Ernährung Sodbrennen vorbeugen kann
Um Sodbrennen zu vermeiden, ist es wichtig, säurebildende Lebensmittel zu reduzieren. Hierzu gehören unter anderem scharfe Gewürze, fettreiche Speisen, Zitrusfrüchte und koffeinhaltige Getränke. Setzen Sie stattdessen auf Lebensmittel und Gerichte, die den Magen nicht reizen und somit (stillen) Reflux sowie Sodbrennen mit möglichen Folgen verhindern:
- Bunte Gemüsesorten wie Spinat, Brokkoli, Karotten und Paprika sind reich an Ballaststoffen und unterstützen eine gesunde Verdauung.
- Vollkornprodukte: Vollkornbrot, -nudeln und -reis liefern Ballaststoffe und sorgen für eine langanhaltende Sättigung.
- Mageres Eiweiß: Fisch, Hühnchen, Tofu und Bohnen sind gute Quellen für mageres Eiweiß, welches auch die Muskelgesundheit fördert.
- Obst: Frisches Obst wie Äpfel, Bananen und Beeren versorgen den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.
- Gesunde Fette: Avocados, Nüsse und Olivenöl enthalten gesunde Fette, die den Magen-Darm-Trakt unterstützen.
- Statt herkömmlichem Zucker eher natürlichere Süßungsmittel wie Honig, Dattelsirup oder Agavendicksaft wählen
Im Prinzip ist alles erlaubt, aber je natürlicher, desto besser.
Clean Eating zur Vorbeugung von Reflux und Sodbrennen – Ideen für Gerichte
Clean Eating zur Vorbeugung von Reflux und Sodbrennen – Ideen für Gerichte
Gemüse-Pfanne mit Quinoa:
Zutaten:
Bunte Gemüsesorten (z. B. Paprika, Brokkoli, Zucchini)
Quinoa
Knoblauch und Zwiebeln
Olivenöl
Gewürze nach Belieben (z. B. Kurkuma, Paprika, Salz, Pfeffer)
Zubereitung:
Das Gemüse in Olivenöl anbraten, Quinoa zugeben und mit Gewürzen abschmecken.
Gegrillter Lachs mit Avocado-Salsa:
Zutaten:
Frischer Lachs
Avocado
Tomaten
Frühlingszwiebeln
Limettensaft
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Den Lachs grillen und mit einer Salsa aus Avocado, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Limettensaft, Salz und Pfeffer servieren.
Haferflocken-Bowl mit Beeren und Mandeln:
Zutaten:
Haferflocken
Mandelmilch
Frische Beeren (z. B. Erdbeeren, Blaubeeren)
Mandeln (gehackt)
Honig oder Ahornsirup
Zubereitung:
Haferflocken mit Mandelmilch kochen, mit frischen Beeren, gehackten Mandeln und einem Schuss Honig oder Ahornsirup garnieren.
Eine magenfreundliche Ernährung durch Clean Eating kann einen bedeutenden Beitrag zur Vorbeugung von Sodbrennen leisten. Indem man auf frische, unverarbeitete Lebensmittel setzt und säurebildende Nahrungsmittel begrenzt, unterstützt man nicht nur die Verdauung, sondern fördert auch das allgemeine Wohlbefinden.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.
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