Bäumchen wechsel dich

Ihr Hibiskus soll den Standort wechseln? Der beste Zeitpunkt zum Umpflanzen

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Wenn der Standort für den Hibiskus oder Strauch-Eibisch (Hibiscus syriacus) zu beengt wird, sollte man ihn umpflanzen.
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Wenn der Garten-Hibiskus nicht mehr schön blüht oder zu groß ist, sollten Sie der Pflanze einen neuen Platz im Garten gönnen. Beim Umpflanzen muss man aber vorsichtig sein.

Mancher neigt dazu, den Garten-Eibisch (Hibiscus syriacus) in seiner Wuchsfreude zu unterschätzen. Was eben noch ein schmaler Strauch war, wächst in wenigen Jahren schnell zu einem bis zu drei Meter hohen Bäumchen. Ein andermal ist er noch jung, aber nicht recht blühfreudig. In beiden Fällen kann ein Standortwechsel hilfreich. Auch wenn der Herbst zum Umpflanzen des Hibiskus möglich ist, ist der Frühling, beispielsweise der März, für das frostempfindliche Gewächs besser geeignet.

Hibiskus im Frühjahr umpflanzen – dann bekommt es ihm am besten

Steht der Eibisch warm, sonnig und nicht in der Zugluft? Leidet er nicht unter Staunässe? Dann sind die Grundvoraussetzungen an den Standort erfüllt. Um sich die Arbeit leichter zu machen und die Blütenbildung zu fördern, sollte man den Hibiskus um etwa ein Drittel zurückschneiden, auch hier ist das Frühjahr der beste Zeitpunkt. Wenn sich dies nicht anbietet, kann man die Zweige des Strauchs für den Umzug mit einem Seil oder Kokosstrick kompakt zusammenbinden.

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Beim Umpflanzen des Hibiskus sollte man diese Punkte beachten

  • Er benötigt einen sonnigen, windgeschützten Standort. Es sollte genug Platz darum herum sein, da der Hibiskus sehr buschig wachsen kann.
  • Als Erstes sollten Sie ein Pflanzloch ausheben, das mindestens einen halben Meter tief und breit ist. Es sollte etwa doppelt so breit sein wie der Wurzelstock. Den Boden darunter auflockern.
  • Nun wird der Hibiskus großzügig ausgegraben, hierbei muss man jedoch vorsichtig sein, um keine Wurzeln zu verletzen, da der Eibisch in der Hinsicht empfindlich ist. Den Hibiskus zum neuen Pflanzloch transportieren. Dafür verwendet man am besten ein Ballentuch aus dem Gartencenter, damit der Wurzelballen nicht zu sehr auseinanderfällt.
  • Die Pflanze einsetzen (gegebenenfalls das Ballentuch öffnen), mit Erde auffüllen und dabei gut wässern. Hilfreich ist es hier, einen angehäufelten Gießrand zu formen. Die Erde festtreten und mit etwas Kompost oder Mulch abschließen. Dies verringert den Wuchs von Unkraut und den Wasserverlust.

11 blühende Garten-Sträucher mit besonders großen Blüten

Großblumige Rhododendren-Hybride Sorte ‚Gomer Waterer‘
Großblumige Rhododendren-Hybriden wie die Sorte ‚Gomer Waterer‘ sind bekannt für ihre großen Blütenstände mit bis zu 30 Zentimeter Durchmesser. Oft duften sie stark. © blickwinkel/Imago
Schön blühender weißer Großstrauch Blumen-Hartriegel
Ab Mai zeigt der Blumen-Hartriegel seine üppigen Blüten. Im Herbst zeigen stattdessen die Blätter eine schöne rötliche Herbstfärbung. © imagebroker/Imago
Die auffällige leuchtende Blüte des Sumpfeibisch mit der Sortenbezeichnung Royal Gems
Mit bis zu 30 Zentimetern Durchmessern trägt der Staudenhibiskus ‚Royal Gems‘ riesige Blüten. © Gottfried Czepluch/Imago
Großer Edel-Blauregen (Wisteria floribunda ‚Macrobotrys‘) an Hauswand
Von allen Blauregen-Arten bildet der Große Edel-Blauregen (Wisteria floribunda ‚Macrobotrys‘) die längsten Blütentrauben. © agefotostock/Imago
Rosa blühende Stern-Magnolie (Magnolia stellata)
Im Gegensatz zu großen Magnolienbäumen wird die Stern-Magnolie (Magnolia stellata) nur etwa zwei Meter hoch. Im Frühling machen die großen Blüten den Strauch zu einem Hingucker.  © Depositphotos/Imago
Blühende Mahonie (Mahonia aquifolium)
Die Blütentrauben der Blühenden Mahonie (Mahonia aquifolium) sind nur etwa zehn Zentimeter groß, fallen aber umso mehr durch ihre leuchtende gelbe Farbe auf.  © imagebroker/Imago
Blut-Johannisbeere (Ribes sanguineum), rote Blüten wachsen durch einen Holzzaun
Mit vielen bis zu zehn Zentimeter langen purpurroten Blütenrispen macht die Blutjohannisbeere (Ribes sanguineum) auf sich aufmerksam. © Hanke/Imago
Blühender Perückenstrauch (Cotinus coggygria) hinter gelben Lilien
Der Perückenstrauch (Cotinus coggygria) ist nicht zu übersehen: Das bis zu drei Meter hohe Gehölz bildet im Sommer rosa-rote Blütenwolken. © Redeleit/Imago
Sommerflieder Buddleja davidii Reve de Papillon
Sommerflieder hat grundsätzlich große Blüten, die Schmetterlinge scheinbar magisch anziehen. Die rosa oder violett blühenden Rispen der Sorte ‚Reve de Papillon‘ erreichen sogar eine Länge von bis zu einem halben Meter. © McPHOTO/Imago
Schneeballhortensie (Hydrangea arborescens)
Von allen Hortensienarten bilden Schneeball-Hortensien (Hydrangea arborescens) die größten Blüten. Damit diese mit ihrer schweren Last nicht abbrechen, ist ein Stützgitter empfehlenswert. © blickwinkel/Imago
Japanischer Schneeball (Viburnum Plicatum)
Er ähnelt der gleichnamigen Hortensie in Form und Farbe: Der Japanische Schneeball (Viburnum Plicatum) gehört aber zu einer anderen Pflanzenfamilie und ist sehr pflegeleicht. © AFLO/Imago

Je nach Größe und Stabilität des Buschs ist ein stützender Pfahl sinnvoll. Ab Mai beginnt der Eibisch dann wieder neu auszutreiben. Nach dem Umpflanzen ist es die weiteren Monate wichtig, den Strauch gut zu bewässern, ohne ihn zu ertränken.

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