Windiger als erwartet

Katzen im Winter: Reaktion von Kater Loki auf Schneegestöber bringt Netz zum Lachen

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Normalerweise liebt es Kater Loki durch den Schnee zu toben und rieselnde Flocken zu fangen. Doch dann bringt ihn etwas aus der Fassung.

Mit dem Winter kommt der Schnee, und wie wir lieben oder hassen auch die Tiere die kalte Jahreszeit. Das Internet ist voller liebenswerter Videos von Katzen, die versuchen, verwehende Flocken zu fangen oder verschneite Dächer zu überqueren. Ein Video ist viral gegangen, weil eine Mieze ganz schnell ihre Meinung darüber geändert hat, wie es sich anfühlt, bei Schneegestöber nach draußen zu gehen.

Kater Loki wird von einer Schneeböe erwischt

Kater Loki lebt mit zwei weiteren Katzen namens Ed und Luna samt Frauchen im US-Bundesstaat Idaho. Normalerweise liebt er den Winter und den Schnee. Aber mit Schneeböen kann er so gar nichts anfangen. Ein aktuelles Video zeigt seine Reaktion darauf. Der Clip wurde seit seiner Veröffentlichung am 5. Januar fast eine Million Mal aufgerufen.

@purrandfurry

Loki just really cracked me up😂

♬ original sound - Edlokiluna

In dem Video öffnet die Frau die Terrassentür und Loki rennt sofort nach draußen, sprintet die Veranda hinunter, hinein in den dicken Schnee. Lachend ruft sie ihn zurück und warnt: „Es schneit ganz schön“, aber er sieht sie nur an und will weiter. Bis ihm eine Schneeböe direkt ins Gesicht weht. Er duckt sich, legt die Ohren an, dreht sich um und rennt laut miauend zurück ins Haus. Wieder lacht sein Frauchen und ruft: „Ich habe es dir doch gesagt!“ Die TikTok-Nutzer sind begeistert. Einer scherzt: „Er hat eben gesagt ‚Nein, verdammt!‘“, und ein anderer ergänzt, „Ich habe das nicht durchdacht“. Ein weiterer meint: „Man kann den Windstoß sehen, der ihn seine Meinung ändern ließ!“

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Während viele Katzen ein warmes Plätzchen im Haus bevorzugen, gibt es auch Katzen, die die Kälte schätzen, wie beispielsweise Maine-Coon, Norwegische Waldkatze, Sibirische Katze oder Scottish Fold.

Katzen und Kälte: Zehn wichtige Fakten, die Sie im Winter unbedingt wissen müssen

Katze liegt auf Fell unter Heizkörper.
Wärmesuchende Instinkte: Katzen suchen instinktiv nach warmen Plätzen, beispielsweise in der Nähe von Heizkörpern, unter Decken oder in der Sonne. © Pond5 Images/Imago
Katze sitzt im Winter auf einem Holzzaun.
Schützendes Winterfell: Katzen entwickeln im Herbst ein dichteres Winterfell, das sie vor Kälte schützt. © Panthermedia/Imago
Hauskatze hebt ihre Pfote, während sie im Schnee steht.
Resistente Pfoten: Das Binde- und Fettgewebe an den Pfoten sorgt dafür, dass Katzen im Winter draußen nicht so schnell frieren. Haben Sie einen Freigänger zu Hause, sollten Sie seine Pfoten nach dem Freilauf mit lauwarmem Wasser abspülen, um mögliche Reste von Streusalz zu entfernen. Sind die Pfötchen strapaziert, schaffen Vaseline oder Melkfett Abhilfe. Mit frisch eingecremten Pfoten sollten Sie Ihren Stubentiger allerdings nicht gleich wieder vor die Tür lassen, sondern abwarten, bis die Pflege gut eingezogen ist. © blickwinkel/Imago
Tierarzt behandelt kranke Katze.
Kälteempfindliche Miezen: Bei sehr niedrigen Temperaturen können sich Katzen allerdings an den Ohren, Schwanzspitzen, Pfoten, Pfotenballen und Zehen Erfrierungen zuziehen – zu erkennen an einer rötlichen oder bläulichen Verfärbung. Katzenhalter sollten ihre Tiere daher regelmäßig ins Haus lassen, damit sich das Tier wieder aufwärmen kann. Energiereiches Futter hilft der Katze dabei, ihre Körpertemperatur zu halten. Für Freigängerkatzen kann ein geschütztes, isoliertes Katzenhäuschen oder ein Korb im winterlichen Garten lebensrettend sein. © ingimage/Imago
Drei Hauskatzen im Schnee.
Hart im Nehmen: Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius sind laut purina.de für Katzen aber durchaus zu verkraften – vorausgesetzt, die Katze ist gesund und an den Aufenthalt im Freien gewöhnt. © blickwinkel/Imago
Nacktkatze eingekuschelt in ein Handtuch.
Haut ohne Fell: Eine Ausnahme stellen Nacktkatzen dar – Rassen wie die Sphynx benötigen im Winter Schutzkleidung, da sie keine wärmende Fellschicht haben. Auch die Orientalisch Kurzhaar und Siamkatzen gelten als kälteempfindlich. © Dreamstime/Imago
Norwegische Waldkatze im Schnee.
Schneekatzen: Andere Rassen, wie die Norwegische Waldkatze (im Bild), die Sibirische Katze oder die Maine Coon, sind hingegen besonders gut an winterliche Temperaturen angepasst. © Dreamstime/Imago
Katze versteckt sich auf Reifen.
Autofahrer aufgepasst: Katzen verstecken sich im Winter gerne unter oder sogar in warmen Autos. Ein Klopfen auf die Motorhaube kann sie vertreiben, bevor das Auto gestartet wird. © Depositphotos/Imago
Schlafende Katze mit Kuscheltier.
Zugluft vermeiden: Durch kalte Zugluft können sich Katzen leicht erkälten. Ein zugluftfreier Platz ist daher ein Muss für die Samtpfoten. Ist ihnen kalt, ziehen sie sich gerne in warme, geschützte Höhlen zurück, zum Beispiel in Katzenhäuser oder Kartons mit Decken. © Zoonar/Imago
Junge Katze trinkt aus Schüssel.
Katzen und warme Getränke? Im Winter eine gute Idee! Viele Katzen trinken im Winter gerne lauwarmes Wasser – das unterstützt die Hydration und wärmt von innen, besonders wenn die Katze lange draußen war. © imagebroker/Imago

Was Sie bei Kälte und Schnee beachten sollten

Manche Katzen finden Schnee doof, wollen aber trotzdem nach draußen, um ihre gewohnte Runde zu drehen. (Symbolbild)

Damit Freigänger-Katzen auch im Winter bei Kälte und Schnee gesund und fit bleiben, sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Katzen brauchen einen geschützten Platz, an dem sie sich aufwärmen können. Ein isolierter Unterschlupf im Garten oder ein Zugang zur Garage ist ideal.
  • Der Energiebedarf von Katzen kann im Winter steigen, insbesondere bei Freigängern, die sich durch die Kälte bewegen. Geben Sie Ihrer Katze etwas mehr Futter als gewöhnlich, um den erhöhten Kalorienbedarf zu decken. Stellen Sie sicher, dass sie ausreichend Flüssigkeit aufnimmt, besonders wenn sie Trockenfutter bekommt.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig, ob Ihre Katze Eisklumpen oder Schneereste an den Pfoten hat. Diese können schmerzhaft sein und zu Verletzungen führen.
  • Achten Sie auf Anzeichen von Erkältungen wie Niesen, tränende Augen oder Husten. Sollten solche Symptome auftreten, suchen Sie den Tierarzt auf.
  • Frostschutzmittel für Autos enthält Ethylenglykol, das für Katzen hochgiftig ist. Achten Sie darauf, dass Ihre Katze keinen Zugang dazu hat.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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