Die richtige Düngung ist der Schlüssel zum Erfolg für gesunde, fruchttragende Zitruspflanzen. Wie und wann Sie die Kübelpflanzen gut mit Nährstoffen versorgen.
Zitruspflanzen wie Zitronenbäume, Orangen und Kumquats sind der Stolz vieler Pflanzenliebhaber. Die ursprünglich aus dem Südosten Asiens stammenden Bäumchen sind nicht nur optisch ansprechend, sondern verströmen auch einen herrlichen Duft. Damit sie prächtig gedeihen und auch als Kübelpflanze Früchte tragen, ist die richtige Düngung entscheidend. Zitruspflanzen benötigen eine ausgewogene Nährstoffversorgung, um gesund zu wachsen und Früchte zu bilden. Achten Sie dabei auf die Wahl des passenden Düngers und die richtige Anwendung – denn auch ein Zuviel kann schnell schaden.
Wann sollte man Zitronenbaum & Co. düngen?
Die Hauptwachstumszeit für Zitruspflanzen liegt zwischen April und September, maximal Oktober. In dieser Zeit sollten Sie wöchentlich einen Flüssigdünger anwenden, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Alternativ können Sie Ihre Pflanzen mit einem Langzeitdünger bis zu sechs Monate lang ideal mit Nährstoffen versorgen.
Im Herbst kann die Düngung reduziert werden, und im Winter ist keine Düngung notwendig – in dieser Zeit können die Kübelpflanzen die Nährstoffe nicht gut verstoffwechseln und eine Überdüngung kann die Folge sein. Auch nach dem Umtopfen sollte eine Pause von sechs bis acht Wochen eingehalten werden, bevor mit der Düngung begonnen wird. Dies gilt auch für frisch eingetopfte Zitruspflanzen.
Für die Düngung von Zitruspflanzen eignen sich sowohl entsprechende organische als auch mineralische handelsübliche Dünger. Organische Dünger wie Hornspäne oder Kompost sind ideal für eine kontinuierliche Nährstoffversorgung. Mineralische Dünger werden je nach Herstellerangaben mit dem Gießwasser verabreicht. Sie wirken schnell, sollten aber sparsam angewendet werden. Wichtig ist, dass die Produkte vor allem Stickstoff und Kalium für das gesunde Wachstum enthalten. Hinzu kommt eine kleinere Menge Phosphat für Blüten und Fruchtbildung – zu viel von diesem Nährstoff sollte es nicht sein, da es sonst zu Blattverfärbungen kommen kann. Dies gilt auch im Fall eines Eisenmangels.
Zitruspflanzen haben einen hohen Kalziumbedarf und benötigen einen ausgewogenen Nährstoffmix, auch mit Spurenelementen, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Am besten gießt man daher mit Leitungswasser, das natürlicherweise Kalk enthält. Achten Sie darauf, den pH-Wert der Erde zu kontrollieren, der idealerweise zwischen 6,5 und 7,0 liegen sollte. Bei Bedarf kann Algenkalk helfen, den pH-Wert zu regulieren und den Kalziumbedarf zu decken. Ein- bis zweimal im Jahr ist auch der Einsatz von Kaffeesatz möglich – aber Achtung, auch dieser säuert das Substrat an.
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