„Sinnvoller Beitrag“

Ifo-Institut unterstützt die Abschaffung eines Feiertags

  • schließen

Die Kontroverse um weniger Feiertage ist immer noch aktuell. Die Wirtschaftsspezialisten aus München haben nun ihre Forderung nach einem Verzicht erneut bekräftigt.

München – Der Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat sich erneut für die Streichung eines Feiertags stark gemacht. Der Verzicht sei nötig, um neue Anstrengungen für Verteidigung und Infrastruktur zu ermöglichen, erklärte Fuest. „Angesichts der Arbeitskräfteverknappung durch den demografischen Wandel wird man alle Möglichkeiten zur Stabilisierung des Arbeitsangebotes nutzen müssen“, sagte er. Die Abschaffung eines Feiertages könne einen „sinnvollen Beitrag“ leisten, auch das alleine das Problem nicht löse.

Die Wirtschaftsleistung könne auf diese Weise um etwa acht Milliarden Euro jährlich steigen. Andere Optionen wie mehr Ausbildung und private Investitionen seien ebenfalls wichtig – doch angesichts des Fachkräftemangels müssten alle Potenziale genutzt werden. „Aber woher soll die Arbeitskraft kommen, die all dies umsetzt?“, fragte der ifo-Präsident mit Blick auf die anstehenden Aufgaben. Einen Vorschlag, welcher Feiertag gestrichen werden könnte, machte der Ifo-Chef nicht.

Feiertag weniger für Deutschland: „Sinvoller Beitrag“

Spitzenreiter mit fast 19 Millionen Euro – so viel verdienen Chefs der DAX-Unternehmen

Deutschland erlebt wirtschaftlich turbulente Zeiten. Wie wirkt sich das auf die Chefs der DAX-Konzerne aus? Hier kommt die Übersicht mit den Top 30
Deutschland erlebt wirtschaftlich turbulente Zeiten. Wie wirkt sich das auf die Chefs der DAX-Konzerne aus? Hier kommt die Übersicht mit den Top 30. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand
Platz 30: Der Rückversicherer Hannover Rück verbuchte 2024 einen Rekordgewinn von rund 2,3 Milliarden Euro. Das Gehalt des scheidenden Vorstandsvorsitzenden Jean-Jacques Henchoz kletterte um etwa ein Drittel auf 2,7 Mio. Euro
Platz 30: Der Rückversicherer Hannover Rück verbuchte 2024 einen Rekordgewinn von rund 2,3 Milliarden Euro. Das Gehalt des scheidenden Vorstandsvorsitzenden Jean-Jacques Henchoz kletterte um etwa ein Drittel auf 2,7 Mio. Euro. © localpic/Imago
Platz 29: DHL und die Deutsche Post erlitten 2024 einen deutlichen Gewinneinbruch. Auch die Vergütung mitsamt Boni des Vorstandschefs ist merklich gesunken: die Vergütung von Tobias Meyer schrumpfte auf 2,9 Mio. Euro
Platz 29: DHL und die Deutsche Post erlitten 2024 einen deutlichen Gewinneinbruch. Auch die Vergütung mitsamt Boni des Vorstandschefs ist merklich gesunken: die Vergütung von Tobias Meyer schrumpfte auf 2,9 Mio. Euro. © IMAGO/Zhang Fan
Platz 28: Der größte deutsche Immobilien-Konzern Vonovia sieht sich immer wieder Kritik ausgesetzt, angesichts von vermeintlich ungerechtfertigter Mieterhöhungen. 2024 schloss die Vonovia SE das Geschäftsjahr positiv ab. Vorstandschef Rolf Buch erhält aktuell Bezüge in Höhe von ca. 3,9 Mio. Euro
Platz 28: Der größte deutsche Immobilien-Konzern Vonovia sieht sich immer wieder Kritik ausgesetzt, angesichts von vermeintlich ungerechtfertigter Mieterhöhungen. 2024 schloss die Vonovia SE das Geschäftsjahr positiv ab. Vorstandschef Rolf Buch erhält aktuell Bezüge in Höhe von ca. 3,9 Mio. Euro. © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON
Platz 27: Die Rüstungsindustrie boomt und Rheinmetall ist (abgesehen vom pan-europäischen Airbus-Konzern) Deutschlands größtes Unternehmen. CEO Armin Papperger kassierte 2024 rund 4,2 Mio. Euro
Platz 27: Die Rüstungsindustrie boomt und Rheinmetall ist (abgesehen vom pan-europäischen Airbus-Konzern) Deutschlands größtes Unternehmen. CEO Armin Papperger kassierte 2024 rund 4,2 Mio. Euro. © Funke Foto Services/Imago
Platz 25: Gute Geschäfte bei Deutschlands größter Klinikkette Helios und mit Arzneien haben Fresenius 2024 ein dickes Umsatzplus auf 21,5 Mrd. Euro gebracht. Ex-Siemens-Manager Michael Sen steht an der Spitze des Konzerns – und erhält für seine Dienste eine Vergütung von ca. 4,4 Mio. Euro.
Platz 25: Gute Geschäfte bei Deutschlands größter Klinikkette Helios und mit Arzneien haben Fresenius 2024 ein dickes Umsatzplus auf 21,5 Mrd. Euro gebracht. Ex-Siemens-Manager Michael Sen steht an der Spitze des Konzerns – und erhält für seine Dienste eine Vergütung von ca. 4,4 Mio. Euro.  © IMAGO/STAR-MEDIA
Platz 25: Fresenius Medical Care (FMC) ist ein weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen und legte im vergangenen Jahr ein Ergebniswachstum von rund 18 Prozent hin. Vorstandschefin Helen Giza erhielt ebenfalls 4,4 Mio. Euro an Vergütung
Platz 25: Fresenius Medical Care (FMC) ist ein weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen und legte im vergangenen Jahr ein Ergebniswachstum von rund 18 Prozent hin. Vorstandschefin Helen Giza erhielt ebenfalls 4,4 Mio. Euro an Vergütung. © IMAGO/Sepp Spiegl
Platz 24: Zwar sank der Gesamtumsatz von Continental 2024 um 4,1 Prozent auf 39,7 Milliarden Euro. Dennoch blieb der Konzerngewinn mit 1,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr stabil. Vorstandschef Nikolai Setzer (2. v. l.) erhält eine Vergütung von etwa 4,5 Mio. Euro
Platz 24: Zwar sank der Gesamtumsatz von Continental 2024 um 4,1 Prozent auf 39,7 Milliarden Euro. Dennoch blieb der Konzerngewinn mit 1,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr stabil. Vorstandschef Nikolai Setzer (2. v. l.) erhält eine Vergütung von etwa 4,5 Mio. Euro. © IMAGO
Platz 23: Die MTU Aero Engines AG erzielte im Geschäftsjahr 2024 neue Rekordwerte: Der bereinigte Umsatz stieg um 18 Prozent auf den neuen Höchstwert von 7,5 Mrd. Euro. Der bereinigte Gewinn erreichte mit 764 Mio. einen neuen Höchststand. CEO Lars Wagner erhält eine Vergütung von 4,7 Mio. Euro
Platz 23: Die MTU Aero Engines AG erzielte im Geschäftsjahr 2024 neue Rekordwerte: Der bereinigte Umsatz stieg um 18 Prozent auf den neuen Höchstwert von 7,5 Mrd. Euro. Der bereinigte Gewinn erreichte mit 764 Mio. einen neuen Höchststand. CEO Lars Wagner erhält eine Vergütung von 4,7 Mio. Euro. © IMAGO/Arnulf Hettrich
Platz 22: Der US-Amerikaner Bill Anderson ist seit Sommer 2023 an der Spitze der Bayer AG. Im vergangenen Jahr erlitt der Chemie- und Pharmakonzern jedoch einen Gewinnrückgang. Dementsprechend schrumpften die Bezüge des Managers von 6,5 auf 4,8 Mio. Euro
Platz 22: Der US-Amerikaner Bill Anderson ist seit Sommer 2023 an der Spitze der Bayer AG. Im vergangenen Jahr erlitt der Chemie- und Pharmakonzern jedoch einen Gewinnrückgang. Dementsprechend schrumpften die Bezüge des Managers von 6,5 auf 4,8 Mio. Euro. © IMAGO/Christoph Hardt
Platz 21: BASF muss nach einem schwachen Jahr 2024 seinen Gewinn im laufenden Jahr steigern. Belastungen aus Investitionen in China trüben laut Manager Magazin jedoch den Ausblick. CEO Markus Kamieth (r.) übernahm im Frühjahr von Martin Brudermüller. Die Bezüge sind mit 5,3 Mio. Euro angegeben
Platz 21: BASF muss nach einem schwachen Jahr 2024 seinen Gewinn im laufenden Jahr steigern. Belastungen aus Investitionen in China trüben laut Manager Magazin jedoch den Ausblick. CEO Markus Kamieth (r.) übernahm im Frühjahr von Martin Brudermüller. Die Bezüge sind mit 5,3 Mio. Euro angegeben. © IMAGO/STAR-MEDIA
Platz 20: Interessante Statistik über die Deutsche Bank: 647 der knapp 90.000 Mitarbeiter sollen 2024 mehr als eine Million Euro verdient haben. Vorstandschef Christian Sewing war mit 5,5 Mio. Euro nicht mal Spitzenverdiener. Wie das Unternehmen mitteilte, verdiente ein Manager sogar mehr als 17 Mio. Euro
Platz 20: Interessante Statistik über die Deutsche Bank: 647 der knapp 90.000 Mitarbeiter sollen 2024 mehr als eine Million Euro verdient haben. Vorstandschef Christian Sewing war mit 5,5 Mio. Euro nicht mal Spitzenverdiener. Wie das Unternehmen mitteilte, verdiente ein Manager sogar mehr als 17 Mio. Euro. © Political-Moments/IMAGO
Platz 19: Stromversorger RWE legte 2024 ein besseres Geschäftsjahr hin als erwartet. Insgesamt hat der Essener Energiekonzern Umsatzerlöse von 24,2 Mrd. Euro erzielt. Vorstandschef Markus Krebber erhält Bezüge von etwa 5,6 Mio. Euro
Platz 19: Stromversorger RWE legte 2024 ein besseres Geschäftsjahr hin als erwartet. Insgesamt hat der Essener Energiekonzern Umsatzerlöse von 24,2 Mrd. Euro erzielt. Vorstandschef Markus Krebber erhält Bezüge von etwa 5,6 Mio. Euro. © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON
Platz 18: BMW trotzt dem schwierigen Marktumfeld in China und Problemen beim Umstieg auf E-Mobilität. Mit einer Vergütung von über 5,7 Millionen Euro (inklusive Boni und Versorgungsleistungen) verpasst Oliver Zipse, Chef des Autobauers, klar die Top Ten
Platz 18: BMW trotzt dem schwierigen Marktumfeld in China und Problemen beim Umstieg auf E-Mobilität. Mit einer Vergütung von über 5,7 Millionen Euro (inklusive Boni und Versorgungsleistungen) verpasst Oliver Zipse, Chef des Autobauers, klar die Top Ten. © FrankHoermann/SVEN SIMON/Imago
Platz 17: Seit Monaten gibt es einen Übernahmekampf mit der italienischen Großbank Unicredit. Im vergangenen Jahr konnte die Commerzbank ein Rekordergebnis einfahren: Das Institut steigerte den Nettogewinn um knapp 20 Prozent auf 2,68 Milliarden Euro. Bettina Orlopp löste zum Oktober 2024 Vorgänger Manfred Knof an der Spitze des Kreditinstituts ab. Der Vorgänger erhielt Bezüge in Höhe von ca. 5,8 Mio. Euro
Platz 17: Seit Monaten gibt es einen Übernahmekampf mit der italienischen Großbank Unicredit. Im vergangenen Jahr konnte die Commerzbank ein Rekordergebnis einfahren: Das Institut steigerte den Nettogewinn um knapp 20 Prozent auf 2,68 Milliarden Euro. Bettina Orlopp löste zum Oktober 2024 Vorgänger Manfred Knof an der Spitze des Kreditinstituts ab. Der Vorgänger erhielt Bezüge in Höhe von ca. 5,8 Mio. Euro. © IMAGO/STAR-MEDIA
Platz 16: Im Geschäftsjahr 2024 betrug der weltweite Gewinn von Siemens Healthineers rund zwei Milliarden Euro. Das bedeutet ein Wachstum von etwa 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ex-Basketball-Profi und CEO Bernd Montag (r.) erhält aktuell Bezüge von 6,6 Millionen Euro.
Platz 16: Im Geschäftsjahr 2024 betrug der weltweite Gewinn von Siemens Healthineers rund zwei Milliarden Euro. Das bedeutet ein Wachstum von etwa 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ex-Basketball-Profi und CEO Bernd Montag (r.) erhält aktuell Bezüge von 6,6 Millionen Euro. © IMAGO/Dwi Anoraganingrum
Platz 14: Henkel lieferte im vergangenen Jahr eine starke Geschäftsentwicklung hin. Der Umsatz stieg auf 21,6 Milliarden Euro, das organische Wachstum betrug 2,6 Prozent. Das EBIT-Ergebnis des Multikonzerns wurde um 20,9 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro vergrößert. CEO Carsten Knobel erhielt eine Vergütung von rund 6,8 Mio. Euro
Platz 15: Henkel lieferte im vergangenen Jahr eine starke Geschäftsentwicklung hin. Der Umsatz stieg auf 21,6 Milliarden Euro, das organische Wachstum betrug 2,6 Prozent. Das EBIT-Ergebnis des Multikonzerns wurde um 20,9 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro vergrößert. CEO Carsten Knobel erhielt eine Vergütung von rund 6,8 Mio. Euro. © IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON
Platz 14: Merck ist ein Pharma- und Technologiekonzern Merck aus Darmstadt. 2024 hatte der Konzern mit dem Vertrieb von Medikamenten und Elektronikmaterialien Erfolg. Vorstandschefin Belén Garijo musste laut Capital.de dennoch eine Minderung um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinnehmen, verdiente inklusive Boni 6,8 Mio. Euro
Platz 14: Merck ist ein Pharma- und Technologiekonzern Merck aus Darmstadt. 2024 hatte der Konzern mit dem Vertrieb von Medikamenten und Elektronikmaterialien Erfolg. Vorstandschefin Belén Garijo musste laut Capital.de dennoch eine Minderung um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinnehmen, verdiente inklusive Boni und Vorsorgeleistungen jedoch 6,8 Mio. Euro. © IMAGO/Sepp Spiegl
Platz 13: Leonhard Birnbaum ist der Chef von Deutschlands größtem Stromversorger und -netzbetreiber. 2024 durfte sich der CEO von Eon über 7,1 Millionen Euro inklusive Boni freuen
Platz 13: Leonhard Birnbaum ist der Chef von Deutschlands größtem Stromversorger und -netzbetreiber. 2024 durfte sich der CEO von Eon über 7,1 Millionen Euro inklusive Boni freuen. © Funke Foto Services /Imago
Platz 12: Der Umsatz von Adidas stieg um zwölf Prozent, den Gewinn konnte der deutsche Sportartikelriese verfünffachen. Der norwegische CEO Bjørn Gulden wird dafür mit 7,4 Mio. Euro belohnt
Platz 12: Der Umsatz von Adidas stieg um zwölf Prozent, den Gewinn konnte der deutsche Sportartikelriese verfünffachen. Der norwegische CEO Bjørn Gulden wird dafür mit 7,4 Mio. Euro belohnt.  © IMAGO/Dai Tianfang
Platz 11: Daimler-Truck-Chef Martin Daum (2. v. l.) wurde im Herbst 2024 durch die Schwedin Karin Radström (2 v. r.) an der Spitze des Nutzfahrzeugherstellers abgelöst. Der Manager kassierte eine Gesamtvergütung von ca. 8,1 Millionen Euro
Platz 11: Daimler-Truck-Chef Martin Daum (2. v. l.) wurde im Herbst 2024 durch die Schwedin Karin Radström (2 v. r.) an der Spitze des Nutzfahrzeugherstellers abgelöst. Der Manager kassierte eine Gesamtvergütung von ca. 8,1 Millionen Euro. © IMAGO/Bernhard Herrmann
Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re befindet sich auf einem finanziellen Höhenflug. 2024 gelang dem Dax-Konzern ein Rekordergebnis von 5,67 Milliarden Euro, im laufenden Jahr soll dies nochmal getoppt werden. CEO Joachim Wenning freut sich zudem über eine Vergütung von ca. 8,6 Millionen Euro
Platz 10: Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re befindet sich auf einem finanziellen Höhenflug. 2024 gelang dem Dax-Konzern ein Rekordergebnis von 5,67 Milliarden Euro, im laufenden Jahr soll dies nochmal getoppt werden. CEO Joachim Wenning freut sich zudem über eine Vergütung von ca. 8,6 Millionen Euro. © IMAGO/FrankHoermann/SVEN SIMON
Heidelberg Materials blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Obwohl die Nachfrage 2024 gesunken ist, stieg der Gewinn des Baustoffkonzerns aus Baden-Württemberg. CEO Dominik von Achten erhält eine Vergütung von etwa 8,7 Mio. Euro
Platz 9: Heidelberg Materials blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Obwohl die Nachfrage 2024 gesunken ist, stieg der Gewinn des Baustoffkonzerns aus Baden-Württemberg. CEO Dominik von Achten (r.) erhält eine Vergütung von etwa 8,7 Mio. Euro. © IMAGO/Ole Berg-Rusten
Platz 8: Der neue Chef der Deutsche Börse AG, Stephan Leithner, blickt nach einem Rekordjahr 2024 optimistisch in die Zukunft. Im vergangenen Jahr gab es an der Spitze zwischenzeitlich eine Doppellösung mit Theodor Weimer. An Vergütung flossen laut der Auswertung des HRI 9,0 Mio. Euro
Platz 8: Der Chef der Deutsche Börse AG, Stephan Leithner, blickt nach einem Rekordjahr 2024 optimistisch in die Zukunft. Kein Wunder: Der CEO erhielt an Bezügen einen Betrag in Höhe von etwa 9,0 Mio. Euro. © IMAGO/RAINER UNKEL
Platz 6: Die Anteilseigner der Deutschen Telekom wurden 2024 mit Erfolg verwöhnt. Die Aktie des größten europäischen Telekommunikationskonzerns stieg um fast 38 Prozent. Vorstandschef Tim Höttges kassiert dafür 9,4 Mio. Euro
Platz 6: Die Anteilseigner der Deutschen Telekom wurden 2024 mit Erfolg verwöhnt. Die Aktie des größten europäischen Telekommunikationskonzerns stieg um fast 38 Prozent. Vorstandschef Tim Höttges kassiert dafür 9,4 Mio. Euro. © IMAGO/Marc John
Platz 6: Für Siemens läuft es wirtschaftlich momentan eher mittelmäßig. Eine Veräußerung von Anteilen an Siemens Energy spülte dennoch viel Geld in die Kassen und sorgte für einen Rekordgewinn. Siemens-Chef Roland Busch wurde mit einer Steigerung der Bezüge auf 9,4 Mio. Euro belohnt
Platz 6: Für Siemens läuft es wirtschaftlich momentan eher mittelmäßig. Eine Veräußerung von Anteilen an Siemens Energy spülte dennoch viel Geld in die Kassen und sorgte für einen Rekordgewinn. Siemens-Chef Roland Busch wird mit einer Steigerung der Bezüge auf 9,4 Mio. Euro belohnt. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Die Allianz-Versicherung hat im vergangenen Jahr das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte eingefahren. Die Vergütung des Allianz-Chefs stieg in der Folge um 44 Prozent auf 10,2 Mio. Euro. Hauptgrund sei die Auszahlung eines Langfrist-Bonus, der im 2019 gewährt wurde
Platz 5: Die Allianz-Versicherung hat im vergangenen Jahr das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte eingefahren. Die Vergütung des Allianz-Chefs Oliver Bäte stieg in der Folge um 44 Prozent auf rund 9,2 Mio. Euro. Hauptgrund sei die Auszahlung eines Langfrist-Bonus, der im 2019 gewährt wurde.  © Sepp Spiegl/Imago
Oliver Blume führt mit VW und Porsche zwei DAX-Unternehmen an. Der Manager kommt insgesamt auf etwa 10,3 Mio. Euro, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus in Höhe von fünf Prozent entspricht
Platz 4: Oliver Blume führt mit VW und Porsche zwei DAX-Unternehmen an. Der Manager kommt insgesamt auf etwa 9,2 Mio. Euro, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus in Höhe von fünf Prozent entspricht. © IMAGO/Jens Schicke
Bei Mercedes-Benz lief es 2024 nicht allzu gut, so hat CEO Ola Källenius folgerichtig den Spitzenplatz im Ranking eingebüßt. Der Chef des Autobauers muss sich für das abgelaufene Geschäftsjahr mit 11,9 Mio. Euro begnügen
Platz 3: Bei Mercedes-Benz lief es 2024 nicht allzu gut, so hat CEO Ola Källenius folgerichtig den Spitzenplatz im Ranking eingebüßt. Der Chef des Autobauers muss sich für das abgelaufene Geschäftsjahr mit 12,5 Mio. Euro begnügen. © Political Moments/IMAGO
Der Kosmetik-Konzern Beiersdorf umfasst bekannte Marken wie Nivea, Eucerin und Labello. Chef des Unternehmens ist Vincent Warnery, der Franzose erhielt für das Jahr 2024 eine Vergütung von etwa 13,2 Mio. Euro.
Platz 2: Der Kosmetik-Konzern Beiersdorf umfasst bekannte Marken wie Nivea, Eucerin und Labello. Chef des Unternehmens ist Vincent Warnery, der Franzose erhielt für das Jahr 2024 eine Vergütung von etwa 13,2 Mio. Euro.  © Beiersdorf
Spitzenverdiener bei den DAX-Unternehmen war im Jahr 2024 SAP-Chef Christian Klein mit fast 19 Millionen Euro
Platz 1: Spitzenverdiener bei den DAX-Konzernen war im Jahr 2024 SAP-Chef Christian Klein (r.). Beim wertvollsten Unternehmen Europas verdiente der Manager fast 19 Millionen Euro. © IMAGO/STAR-MEDIA

Die Debatte läuft bereits seit einigen Wochen. Fuest hatte schon im März mit Bezug auf die Reform der Schuldenbremse und das neue Sondervermögen für Infrastruktur in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorgeschlagen, einen Feiertag zu streichen. Auch die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer plädierte damals im Spiegel dafür. Das arbeitgebernahe  Institut der deutschen Wirtschaft (IW) rechnete aus, dass ein zusätzlicher Arbeitstag das Bruttoinlandsprodukt je nach Berechnungsmethode um fünf bis 8,6 Milliarden Euro steigern könnte.

Als Beispiel wird oft Dänemark genannt, wo ein Feiertag gestrichen wurde, um die Finanzierung der Verteidigungsausgaben zu unterstützen. Der Vergleich liegt auf der Hand: Auch die deutsche Volkswirtschaft soll in den nächsten Jahren mehr leisten als bisher. Die Infrastruktur des Landes ist teilweise marode, und die Politik hat gerade beschlossen, die öffentlichen Investitionen deutlich zu steigern. Außerdem muss Deutschland mehr für seine Verteidigung tun. Dafür müssen mehr Rüstungsgüter produziert werden.

Zusätzlicher Werktag: das soll er bewirken

Das IW erklärte, ein zusätzlicher Werktag würde bis zu 0,2 Prozent des BIP ausmachen - je nach Methodik wären das bis zu 8,6 Milliarden Euro. Unklar ist, um welchen Feiertag genau es gehen könnte. Das IW betonte, es mache einen großen Unterschied, ob der zu streichende Feiertag im Sommer oder im Winter liege: „Denn bei Eis und Schnee stehen die Kräne ohnehin still.“

Die katholische Kirche hält nichts von dem Vorschlag, einen Feiertag zu streichen, um die Wirtschaft in Deutschland anzukurbeln, berichtet die Nachrichtenagentur KNA. Das hätten die beiden Bischöfe Heiner Wilmer (Hildesheim) und Anton Losinger (Weihbischof im Bistum Augsburg) bei der Vorstellung eines Impulspapiers der Deutschen Bischofskonferenz zum Thema Arbeit bekräftigt. Wilmer sprach einem Strohfeuer. Wichtiger als die Diskussion über die Abschaffung eines Feiertags seien grundsätzliche Strukturveränderungen in der Arbeitswelt. Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisierte den Vorschlag.

Rubriklistenbild: © Lars Penning/dpa

Kommentare