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Nach Diskussion: Parkplätze im Warsteiner Dieploh bleiben dauerhaft

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Die provisorischen Parkplätze in der Dieplohstraße, unter anderem vier vor dem Warsteiner Rathaus, werden zu dauerhaften Parkplätzen.
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Die Parkplätze sollen auch dauerhaft Ersatz für die wegfallenden Flächen auf dem Marktplatz sein. Wo ebenfalls neue Parkflächen im Stadtgebiet entstehen und wo noch „Abstimmungen“ nötig sind.

Warstein - In Kürze wird das Fontänenspiel auf dem Warsteiner Marktplatz ein erstes Mal „sprudeln“, als Mittelpunkt der großangelegten Marktplatz-Umgestaltung. Im gesamten Innenstadtbereich rund um die St. Pankratius-Kirche, mit unter anderem dem bereits fertiggestellten Dr. Segin-Platz und dem Spielmobiliar vor dem ehemaligen Kinderladen, will die Stadt so Platz zur Naherholung bieten, ergänzt unter anderem mit neuem Sitzmobiliar. Die zwölf Parkplätze auf dem Marktplatz, die im Sommer 2021 provisorisch – und anfangs auch nur bis Jahresende 2021 geplant – aufgrund der Sanierung der südlichen Hauptstraße eingerichtet wurden, sind bereits seit einigen Wochen Geschichte. Und werden auch nicht mehr zurückkehren, selbst wenn die Umgestaltung abgeschlossen ist. Es sei zu gefährlich, wenn in dem Bereich Kinder spielen und gleichzeitig Autos fahren, schilderte die Stadt zuletzt.

Nach Diskussion: Parkplätze im Warsteiner Dieploh bleiben dauerhaft

Dafür wurden provisorische Parkplätze an der angrenzenden Dieplohstraße geschaffen. Vor längerer Zeit, als auch noch auf dem Marktplatz geparkt werden durfte, bereits sieben Stück auf Höhe des Kirchenvorplatzes, vor wenigen Wochen vier „Längs-Parkplätze“ vor dem Rathaus sowie zwei weitere vor dem Allianz-Versicherungsbüro, markiert mit gelben Klebestreifen. Aus dem Provisorium werden nun dauerhaft Parkplätze, wie Josef Pieper, Fachbereichsleiter Bürgerdienste, auf Nachfrage erläutert. Das betrifft sowohl die Parkplätze am Kirchenvorplatz, als auch die vor dem Rathaus und der Versicherung.

Markierungsnägel werden die gelben Parkplatzmarkierungen ersetzen.

Die gelben Klebestreifen werden dann weichen, „wir setzen dort sogenannte Markierungsnägel, wie wir es beispielsweise auch schon zwischen Gemeindezentrum und Dr. Segin-Platz getan haben“, schildert Pieper: „Die sind optisch deutlich gefälliger, als wenn man auf Pflastersteinen markiert.“ Zudem würden die gelben Markierungsstreifen auch nicht langfristig halten. Die maximale Parkdauer – ob provisorisch oder dauerhaft – bleibt die gleiche. Diese dauerhaften Parkplätze seien dann der Ersatz für jene auf dem Marktplatz, wo man auch, so fügt Pieper hinzu, „schon 15 Jahre“ vor Einrichtung des Provisoriums in 2021 nicht parken durfte.

Der Wunsch, die Parkplätze in der Dieplohstraße dauerhaft einzurichten, sei auch aus der Bevölkerung gekommen, erklärt Pieper: „Wir sehen ja, dass die Parkplätze gut angenommen werden.“ Und auch die Marktbeschicker, die nun dauerhaft vom Marktplatz auf den Kirchenvorplatz wechseln, hätten naheliegende Parkplätze gefordert. Dass sich durch die zusätzlichen Parkplätze indessen der Charakter der Dieplohstraße ändern wird, sei aber auch richtig, so Pieper. In der „unteren“ Dieplohstraße zwischen Hauptstraße und Hochstraße dürften es dann alleine etwa 50 Parkplätze sein.

Das „alte Kino“ beziehungsweise Rustica an der nördlichen Hauptstraße soll nach dem Brand abgerissen werden. Dort entstehen acht Parkplätze.

Auch die durch den Eigentümer bereitgestellten Parkplätze auf dem Woolworth-Parkdeck an der Straße Auf‘m Bruch bleiben „bis auf Weiteres“. Sie seien insbesondere in der Baustellenzeit an der nördlichen Hauptstraße wichtig, ergänzt Pieper. Was die Parkmöglichkeiten am Domring angehe, befinde sich die Stadt derzeit noch „in Abstimmungen“. Im Rahmen der Domquartier-Baumaßnahme will Frank Cramer dort ein Parkdeck installieren.

Die Brandimmobilie des ehemaligen Rusticas an der nördlichen Hauptstraße soll gleichzeitig mit der Sanierung der nördlichen Hauptstraße abgerissen werden. Dort werden nach derzeitigen Planungen acht weitere Parkplätze entstehen.

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