Drohung der USA

Abzug von Truppen möglich? Trump stellt der Nato enorme Aufgaben

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Feuer bald erloschen? Ein Soldat des 2. Kavallerieregiments der US-Armee feuert sein Maschinengewehr ab während der Übung „Saber Junction 23“ im bayerischen Hohenfels – laut US-Präsident Donald Trump könnten die US-Soldaten Deutschland demnächst den Rücken kehren.
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Bleiben oder Weichen – die Nato erwartet Trumps nächsten Befehl und muss sich bemühen, um gegenüber Putin bedrohlich zu erscheinen. Experten beruhigen.

Washington, D.C. – „Die Vereinigten Staaten werden ihre Streitkräfte gerne so schnell wie möglich aus Europa abziehen“, hat Franklin D. Roosevelt im Februar 1944 nach London telegraphieren lassen. Zu der Zeit hatte der 32. Präsident der USA Hitler-Deutschland noch lange nicht besiegt. Jetzt droht Europa Gefahr aus dem Osten: Russlands Präsident Wladimir Putin stellt mit seinem völkerrechtswidrigen Ukraine-Krieg eine neue Bedrohung dar, und Donald Trump macht im Westen eine neue Front auf: Der 47. Präsident der USA will wohl seine Truppen abziehen und Europa in die eigene Verantwortung überlassen. Kann die Nato ohne die Vereinigten Staaten überleben?

Das hat sich kürzlich Brad Lendon für den Nachrichtensender CNN gefragt. Sein Fazit lautet: Höchst wahrscheinlich. Lendon stützt sich in seiner Einschätzung offenbar auch auf eine Äußerung on Donald Tusk. Ihm zufolge habe der Prozess der militärischen Emanzipation der europäischen Länder vom bisherigen Mentor USA längst begonnen. „Europa als Ganzes ist tatsächlich in der Lage, jede militärische, finanzielle und wirtschaftliche Konfrontation mit Russland zu gewinnen – wir sind einfach stärker“, sagte der polnische Ministerpräsident auf einem EU-Gipfel, wie ihn CNN zitiert. „Wir mussten nur anfangen, daran zu glauben.“

Trump-Effekt: Abzug von US-Truppen würde „ein noch stärkeres, nicht schwächeres Europa schaffen“

Deshalb würde der Abzug von US-Truppen „ein noch stärkeres, nicht schwächeres Europa schaffen“, schrieb auch Moritz Gräfrath. Der Wissenschaftler vom Global Research Institute von William & Mary im US-Bundesstaat Virgina schrieb Ende vergangenen Jahres im Magazin War on the Rocks, dass der Kontinent auch ohne US-Truppenpräsenz nicht automatisch der russischen Vorherrschaft ausgesetzt sei. Wie der US-Sender NBC kürzlich berichtet hatte, würde iU S-Verteidigungsministerium überlegt, 10.000 US-Kräfte aus Osteuropa abzuziehen. Laut den NBC-Autoren Gordon Lubold , Dan De Luce und Courtney Kube führe das sogar unter US-Offiziellen zu der Befürchtung, dieses Signal könne Wladimir Putins Expansions-Gelüste schüren.

„Solange die USA durch ihre außerordentlich fähigen und zuverlässigen europäischen Verbündeten weiterhin dominanten Einfluss ausüben, wird sich für Moskau nach einem massiven Abzug der US-Truppen kein nennenswertes Zeitfenster eröffnen.“

Moritz Gräfrath, War on the Rocks

Allerdings besteht in diesem Teilabzug noch keine substanzielle Schwächung des US-Kontingents: In Europa stünden weiterhin die bereits vor dem Krieg hier stationierten 80.000 Kräfte. Wie der Tagesspiegel schreibt, gehören die 10.000 zur Debatte stehenden Kräfte zum Extra-Kontingent von 20.000, um die die US-Präsenz unter Präsident Joe Biden in Europa nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs aufgestockt worden war. Auch der Tagesspiegel fragt, was werden wird; womöglich sollen 2.000 von den 37.000 allein in Deutschland stationierten Kräften abgezogen werden – „nun ist wieder nicht klar, was einfach zur Trumpschen Drohkulisse gehört und was real ist“, wie Tagesspiegel-Autor Christopher Ziedler schreibt.

Anfang März hatte der britische Telegraph Europa schockiert mit der Meldung, Donald Trump plane die Verlegung von 35.000 US-Kräften von Deutschland nach Ungarn – das wäre dann beinahe das gesamte in Deutschland stationierte Kontingent. Wie Telegraph-Autor Connor Stringer nahe legte, könnte diese Entscheidung damit zu tun haben, das Ungarns Regierungschef Viktor Orban ein im Vergleich zu anderen europäischen Regierungen entspannteres Verhältnis zu Wladimir Putin pflegt. Stringer mutmaßt daneben auch, die Entscheidung sei „Teil der Pläne der Regierung, das Engagement der Nato so umzugestalten, dass Mitgliedsländer mit höheren Verteidigungsausgaben bevorzugt werden.

Selenskys Idee: „Viele, Politiker haben davon gesprochen, dass Europa seine eigenen Streitkräfte braucht“

Europäischer Rüstungsprimus ist inzwischen Polen, das neuerdings fast vier Prozent der Gesamt-Wirtschaftsleistung seines Landes in Rüstung stecken. Dennoch sieht die Prognose für die westlichen Länder düster aus. „Deutschland und Europa insgesamt werden Jahrzehnte brauchen, um mit der derzeitigen russischen Waffenproduktion Schritt zu halten“, publiziert der belgische Thinktank Bruegel über die wirtschaftlichen Erfolge Russlands zum Ende des dritten Kriegsjahres. „Um einen solchen Zermürbungskrieg zu führen, ist eine ständige Versorgung mit neuen Truppen und Kriegsmaterial unerlässlich. Politischer Wille, Produktionskapazität und die Mittel, um all dies zu bezahlen, werden über den Sieger entscheiden“, schreiben die Bruegel-Autoren Guntram B. Wolff, Alexandr Burilkov, Katelyn Bushnell und Ivan Kharitonov.

In einer „ersten Einschätzung“ haben die beiden Bruegel-Autoren Alexandr Burilkov Guntram B. Wolff hochgerechnet, das Europa „kurzfristig 300.000 zusätzliche Soldaten und eine Erhöhung der jährlichen Verteidigungsausgaben um mindestens 250 Milliarden Euro“ benötige, um die russische Aggression abzuschrecken, wie sie im Februar in einer Analyse gemeinsam mit dem Kieler Institut für Weltwirtschaft veröffentlicht haben. Die Autoren gehen dabei davon aus, die in Europa stationierten US-amerikanischen Truppen zu ersetzen.

Ihnen zufolge müsse der Fokus auf mechanisierten und gepanzerten Verbänden liegen; allerdings ziehe selbst der quantitative Ersatz der US-Truppen eine qualitative Schwächung Schwächung nach sich, weil die europäischen Truppen unter keiner einheitlichen Führung stünden. „Viele, viele Politiker haben davon gesprochen, dass Europa seine eigenen Streitkräfte braucht – eine europäische Armee“, sagte Wolodymyr Selenskyj. Der Präsident der Ukraine hatte im Zuge der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) im Februar gefordert, die Streitkräfte der europäischen Länder müssten gegen Wladimir Putins künftige Großmachtgelüste einen engeren Schulterschluss bieten, als das bisher in der Nato geschieht, berichtete die britische BBC.

Nato-Ängste: Russland wären nach US-Abzug Tür und Tor für weitere Expansionsbestrebungen geöffnet

Moritz Gräfrath erinnert in War on the Rocks daran, dass die US-Truppenpräsenz in Europa ohnehin nie als Dauerzustand gedacht war, sondern anfangs des Kalten Kriege ohnehin schon überdacht aber dann verworfen worden war, weil die europäische Aufrüstung in Russland als Bedrohung hätte angesehen werden können, wie er andeutet. Da sich Russland offenbar militärisch inzwischen konsolidiert hat, legt Gräfrath nahe, dass ein Truppenabzug aktuell das Gegenteil bedeuten könnte: dass die USA mit Verlassen ihrer Kasernen in Europa ein Machtvakuum hinterlassen könnten – Russland wären demzufolge Tür und Tor für weitere Expansionsbestrebungen geöffnet.

„Diese Befürchtungen sind jedoch maßlos übertrieben“, schreibt er. „Solange die USA durch ihre außerordentlich fähigen und zuverlässigen europäischen Verbündeten weiterhin dominanten Einfluss ausüben, wird sich für Moskau nach einem massiven Abzug der US-Truppen kein nennenswertes Zeitfenster eröffnen.“ Der Optimismus Gräfraths bedingt allerdings ein weitgehendes Miteinander der einzelnen Nato-Staaten beziehungsweise derer der Europäischen Union, verdeutlicht Ulrike Franke. Die Politikwissenschaftlerin hält die Debatte einer europäischen Armee insgesamt für relativ illusorisch, wie sie für den Thinkank Heinrich Böll Stiftung Anfang vergangenen Jahres dargelegt und grundsätzlich zwei Szenarien skizziert hat.

Verhältnis USA zu USA: Ein erster Riss in einer tradierten Zweckgemeinschaft

Das eine umfasse eine gemeinsame Streitmacht aller 27 EU-Mitgliedstaaten mit einer mehr als einer Million Kräfte umfassenden Armee, die vergleichsweise modern ausgerüstet wäre. „Der Effizienzgewinn erscheint enorm, die politische Signalwirkung stark“, schreibt Franke. Ihr zufolge funktioniere das auch in kleineren regionalen Gruppierungen einiger weniger EU-Länder. Die zweite Möglichkeit einer europäischen Armee sieht Franke in einer „28. Armee, einer europäischen Interventionstruppe“. Internationale Verbände wie die deutsch-französischen oder deutsch-niederländischen sind erste Ansätze.

So heißen diese berühmten Schlagerstars mit echtem Namen

Andrea Berg im roten Glitzerkleid auf der Bühne. Peter Maffay mit Gitarre. Close-up von Michelle mit Mikro auf der Bühne (Fotomontage)
Gewusst? Andrea Berg, Peter Maffay und Michelle stehen alle nicht mit ihrem bürgerlichen Namen auf der Bühne. Und damit sind sie auch bei weitem nicht die Einzigen. (Fotomontage) © IMAGO/Future Image & IMAGO/Panama Pictures & IMAGO/Future Image
DJ Ötzi bei der Schlagernacht des Jahres 2025 in der SAP Arena Mannheim.
Mit über 16,5 Millionen verkauften CDs gilt DJ Ötzi als einer der erfolgreichsten Musiker aus dem deutschsprachigen Raum. Offensichtlich ist DJ Ötzi aber nicht sein echter Name. Der ist Gerhard Friedle.  © IMAGO / BOBO
Jenice im Cut-Out-Jumpsuit bei der Gala-Premiere der Palazzo Dinner Show im Spiegelpalast. Berlin, 09.11.2024
Jenice, die als „Deutschlands hübscheste Schlagersängerin“ gilt, heißt eigentlich Franziska Czurratis. © IMAGO/Future Image
Sängerin Nicki SchlagerOlymp 2024 am 01.06.2024 Zentraler Festplatz Berlin
Mit „Servus, mach’s guat“ gelang Nicki 1983 der Durchbruch. Doch hinter dem Künstlernamen verbirgt sich eigentlich Doris Andrea Hrda. © IMAGO/mix1
Andrea Berg im roten Glitzerkleid live bei einem Konzert ihrer Party, Hits, Emotionen -Tour in der Messehalle. Erfurt,
Andrea Berg steht seit über 30 Jahren auf der Bühne. Was viele allerdings nicht wissen: Das ist gar nicht ihr echter Name. Andrea Berg wurde 1966 als Andrea Zellen in Krefeld geboren. Seit ihrer Hochzeit 2007 heißt sie Andrea Ferber mit bürgerlichem Namen. © IMAGO/Future Image
Sänger Leonard am 23. Juni 2019 bei „Immer wieder sonntags“
Schlagersänger Leonhard heißt eigentlich Carlo Schenker. ©  IMAGO / Mandoga Media
Nik P. am 11.11.2022 bei der „Schlagerparty“ in Linz.
Seinen größten Hit „Einen Stern (der deinen Namen trägt)“ kennt fast jeder. Seinen bürgerlichen Namen hingegen nur wenige. Der lautet Nikolaus Presnik. © IMAGO / Daniel Scharinger
Wolfgang Petry bei einem Fototermin zu seiner Albumveröffentlichung „Auf das Leben“ 2021
Auch Wolfgang Petry heißt gar nicht Wolfgang Petry. Eigentlich heißt er Franz Hubert Wolfgang Remling. © dpa/Sony Music/Manfred Esser
Silvester-Schlagerbooom 2025 live - Die Wunderlichtershow!
Wie die Schwiegermutter so auch die Schwiegertochter? Auch Vanessa Mai heißt eigentlich anders. Ihr Geburtsname ist Vanessa Marija Else Mandekić. Seit ihrer Hochzeit mit dem Stiefsohn von Andrea Berg heißt sie Vanessa Ferber. © IMAGO/Pictureteam
Heino live bei einem Autokonzert im Autokino. Bonn, 15.05.2020
Kenn Sie Heinz Georg Kramm? Wahrscheinlich kennen Sie aber Schlagerstar Heino. © IMAGO/Future Image
Schlagersängerin Vicky Leandros bei der ARD-Aufzeichnung von „Adventsfest der 100.000 Lichter“ aus dem Congress Center Suhl
Vicky Leandros heißt mit bürglichen Namen Vasiliki Papathanasiou. © IMAGO/Christian Schroedter
Sängerin Monika Martin während der ARD-Unterhaltungsshow „Immer wieder Sonntags“ am 22.08.2021 im Europapark Rust.
Auch Monika Martin ist ein Künstlername. Eigentlich heißt die Schlagersängerin Ilse Bauer.  © STAR-MEDIA via www.imago-images.de
Katja Ebstein bei der Aufzeichnung der MDR/rbb-Talkshow Riverboat im Studio A im rbb Fernsehzentrum. Berlin, 12.11.2021
Der „Eurovision Song Contest“ verhalf Katja Ebstein zum Durchbruch: Ihr Song „Wunder gibt es immer wieder“ katapultierte sie in die deutschen Charts. Eigentlich heißt die ESC-Ikone Karin Ilse Überall. © IMAGO/Future Image
Michelle live beim Schlagerinsel Open Air auf dem Volksfestplatz. Hildesheim, 03.07.2022
Auch Michelle hat sich einen Künstlernamen zugelegt. Die Schlagersängerin heißt mit bürgerlichen Namen Tanja Gisela Hewer. © IMAGO/Future Image
Ireen Sheer in der TV Show „Die Giovanni Zarrella Show“ in der Baden-Arena. Offenburg, 05.11.2022
Und auch Ireen Sheer heißt eigentlich anders. Nämlich Ireen Wooldridge. © IMAGO/Frederic Kern
G.G. Anderson beim „SchlagerOlymp“ am 20.08.2022 Berlin
G. G. Anderson hat sich ebenfalls für einen Künstlernamen entschieden. Eigentlich heißt er nämlich Gerd Grabowski. © IMAGO/mix1
Auftritt von Schlagersänger Patrick Lindner während der Show „Die große Schlager Hitparade präsentiert von Bernhard Brink“
Kennen Sie Friedrich Günther Raab? So heißt Patrick Lindner nämlich wirklich. © IMAGO/Andreas Weihs
Thomas Anders in der TV-Show „Die Schlager des Jahres – Die große Show der Schlager, Stars und Storys 2018“ im Congress Centrum in Suhl.
Thomas Anders bürgerlicher Name ist Bernd Weidung. © IMAGO/Future Image
Hein Simons bei der Fernsehaufzeichnung der Weihnachtssendung „Die große Show der Weihnachtslieder“ 2019.
Als Kinderstar wurde Heintje berühmt. Eigentlich heißt er jedoch Hendrik Nikolaas Theodoor Simons. © IMAGO/POP-EYE
Schlagerstar Andy Borg bei „Immer wieder sonntags“
Auch Andy Borg heißt gar nicht Andy Borg. Sein bürgerlicher Name ist tatsächlich Adolf Andreas Meyer. Dass es als Österreicher nach 1945 nicht gerade von Vorteil ist, Adolf zu heißen, kann man sich denken – deswegen der Künstlername. © IMAGO/Bildagentur Monn
Sängerin Ella Endlich während der ARD-Fernsehshow „Das Adventsfest der 100.000 Lichter“
Der bürgerliche Name von Ella Endlich ist Jacqueline Zebisch. © IMAGO/STAR-MEDIA
Ben Zucker bei der Aufzeichnung der TV-Show „Kiwis große Partynacht“ im Studio H in Berlin-Adlershof 2023
Auch Ben Zucker hat sich einen Künstlernamen zugelegt. Der Schlagersänger heißt mit bürgerlichen Namen nämlich Benjamin Fritsch. © IMAGO/Future Image
Saengerin Sarah Zucker beu der Aufzeichnung ARD-Show „Die Beatrice Egli Show“ in Berlin.
Und auch seine Schwester Sarah Zucker heißt eigentlich anders. Nämlich Sarah Maria Fritsch. © IMAGO/Christian Schroedter
Semino Rossi bei Florian Silbereisens „Silvester-Schlagerboom 2025“
Semino Rossi heißt eigentlich Omar Ernesto Semino. © IMAGO/Bildagentur Monn
Sänger Chris Roberts während eines Auftrittes im Rahmen der Gala der Volksmusik am 13.11.2011 in der Stadthalle Hockenheim.
Chris Roberts war einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schlagersänger der ersten Hälfte der 1970er Jahre sowie Darsteller in Schlagerfilmen und Filmkomödien. Eigentlich hieß er jedoch Christian Franz Klusáček. Er starb am 2. Juli 2017 in Berlin. © IMAGO/STAR-MEDIA
Roland Kaiser Konzert bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit
Auch in Roland Kaisers Personalausweis steht nicht Roland Kaiser. Der bürgerliche Name des Schlagerstars ist Ronald Keiler. © IMAGO/pictureteam
Michael Holm bei der „Schlagermove Aftermove-Party“ 2023 auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg
Michael Holm heißt eigentlich Lothar Bernhard Walter. © IMAGO/Future Image
Close-up von Schlagerstar Nino de Angelo bei einem Auftritt.
„Jenseits von Eden“ kennt fast jeder. Dass Nino de Angelo ein Künstlername ist, wissen hingegen nur wenige. Mit bürgerlichem Namen heißt er Domenico Gerhard Gorgoglione. © IMAGO/mix1
Mary Roos bei der Aufzeichnung der „NDR Talk Show“ in Hamburg, 12.01.2024
Mary Roos heißt eigentlich Marianne Rosemarie Böhm (geborene Schwab). © IMAGO/Future Image
Tina York beim Event 50 Jahre ZDF Hitparade im Blechen Carre. Cottbus, 12.10.2019
Auch Schwester Tina York hat sich für einen Künstlernamen entschieden. Eigentlich heißt sie Monika Schwab. © IMAGO/Future Image
Sängerin Claudia Jung während Proben zum Musik Open Air „Wenn die Musi spielt“ am 14.06.2024
Der bürgerliche Name von Claudia Jung ist Ute Singer (geborene Krummenast). © IMAGO/STAR-MEDIA
Close-up von Schlagersänger Rex Gildo 1987.
Durch seine Hits wie „Fiesta Mexicana“ zählte Rex Gildo über mehrere Jahrzehnte zu den erfolgreichsten deutschen Schlagerstars. Eigentlich hieß er jedoch Ludwig Franz Hirtreiter. Er starb am 26. Oktober in München. © imago stock&people
Die Schlager-Sängerin Nicole auf einem Hocker sitzend mit Gitarre
Auf der Bühne heißt sie einfach nur Nicole. Doch auch die ESC-Legende hat einen Nachnamen. Mit vollem Namen heißt sie Nicole Seibert (geborene Hohloch). © IMAGO/Andreas Weihs
Sänger Roy Black 1988 bei einem Fototermin in Hamburg.
Auch Roy Black hatte eigentlich einen sehr deutschen Namen. Der Schlagerstar hieß nämlich mit bürgerlichen Namen Gerhard Höllerich. © IMAGO/Heiko Feddersen
Sänger Peter Kraus während der Generalprobe zur ORF/MDR Unterhaltungsshow „Die Gartenparty der Stars“
Auch Peter Kraus heißt gar nicht Peter Kraus. Eigentlich heißt der Schlagersänger Peter Siegfried Krausnecker. © IMAGO/STAR-MEDIA
Francine Jordi 11.08.2024 auf der Bühne von „Immer wieder sonntags“
Francine Jordi heißt eigentlich Francine Lehmann. © IMAGO/Bildagentur Monn
Udo Jürgens bei der 18. Jose-Carreras-Gala am 15. Dezember 2011 in Leipzig
Udo Jürgens ist einer der erfolgreichsten Musiker Deutschlands. Aber auch er hieß eigentlich anders. Nämlich Jürgen Udo Bockelmann. Am 21. Dezember 2014 starb er während eines Spaziergangs an Herzversagen in der Schweiz. Seinen letzten TV-Auftritt hatte er übrigens kurz vorher in der „Helene Fischer Show“. © IMAGO/VISTAPRESS
Sänger Peter Maffay bei seinem Konzert Peter Maffay & Band in der Lanxess-Arena. Köln, 25.08.2022
Kennen Sie Peter Alexander Makkay? So heißt Peter Maffay nämlich eigentlich. © IMAGO/Panama Pictures

Ein erster Ansatz beziehungsweise ein erster Riss in einer tradierten Zweckgemeinschaft. „Es scheint einfach, dass die Vereinigten Staaten Europa eher als Konkurrenten, als Rivalen denn als Verbündeten betrachten“, zitiert CNN John Lough – gegenüber dem US-Sender sagte der ehemalige Nato-Funktionär und heutige Analyst des Thinktanks Chatham House in London, „dass deshalb die Bereitschaft Washingtons, die Nato-Verbündeten zu verteidigen, etwas in Frage stehe.

Sollte sich dieser Riss verbreitern, kämen größere Kraftanstrengungen auch auf die Bundeswehr zu, weshalb der Tagesspiegel an eine Aussage von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) aus dem Dezember vergangenen Jahres bezüglich des Truppenaufwuchses der Bundeswehr erinnert. Mit einem teilweisen oder kompletten Abzug der US-Truppen aus Deutschland würde „auch die bisher schon nicht erreichte Zielgröße von 203.000 für die Bundeswehr noch einmal deutlich angehoben“, wie Tagesspiegel-Autor Christopher Ziedler Pistorius zitiert, „Richtung 230.000“.

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