Von Nils Bothmann
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Mit 250 teilnehmenden Maschinen wird das Kampfjet-Manöver Air Defender 2023 im Juni auch ein Paradies für Flugzeugfans. Aber darf man Fotos von der Übung machen?
Köln – .„Planespotter“, so nennt man Flugzeugenthusiasten, die mit viel Elan ihre Lieblingsmaschinen beobachten und fotografieren. Air Defender 2023 wird für sie zu einem Fest: 250 Maschinen aus 26 Partnerländern werden für das Kampfjet-Manöver im deutschen Luftraum vom 12. bis zum 23. Juni unterwegs sein. Geprobt wird bei der Luftwaffen-Übung der Bündnisfall : Ein fiktiver „östlicher Angreifer“ attackiert den NATO-Luftraum und muss von den Partnerländern gemeinsam abgewehrt werden, wie es bei der Bundeswehr heißt.
Tornado, Eurofighter, F16: Fotos zur Kampfjet-Übung „Air Defender“ Ein A-10 Thunderbolt II-Erdkampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. © Gregor Fischer/dpa Die Soldatinnen und Soldaten der Luftwaffe haben einem Tornado ein besonderes Design verpasst. © Falk Bärwald Auf dem Seitenruder des Tornado-Kampfjets prangt die amerikanische Flagge mit der Freiheitsstatue. © Falk Bärwald Die Tornado-Kampfjets stehen am Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein für Air Defender 2023 bereit. © Falk Bärwald Auch der sonderfolierte Eurofighter „Eagle Star 2.0“ stand vor dem Start des Air Defender 2023 auf dem Fliegerhorst Rostock-Laage. Auch der sonderfolierte Eurofighter „Eagle Star 2.0“ stand vor dem Start des Air Defender 2023 auf dem Fliegerhorst Rostock-Laage. © Bernd Wüstneck/dpa Zwei Kampfjets des Typs F-18 der US-Streitkräfte landen auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein. Zwei Kampfjets des Typs F-18 der US-Streitkräfte landen auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein. © Falk Bärwald Im Gegensatz zu den meisten Kampfjets, die am Air Defender 2023 beteiligt sind, stammen die F-18 Kampfjets nicht aus dem Bestand einer klassischen Luftwaffe, sondern von der US Navy. Dieser F-18 Kampfjet gehört zum Bestand der US Navy. © Falk Bärwald Insgesamt sind acht der F-18-Kampfjets am Air Defender 2023 beteiligt, je vier aus den USA und Finnland. Insgesamt sind acht der F-18-Kampfjets am Air Defender 2023 beteiligt, je vier aus den USA und Finnland. © Sherifa Kästner Ein Kampfjet vom Typ A-10 Thunderbolt II der US-Air Force steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel. Ein Kampfjet vom Typ A-10 Thunderbolt II der US-Air Force steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel. © Nikito/Imago Ein Flugzeug vom Typ Tornado der Luftwaffe mit einer Sonderlackierung steht während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung "Air Defender 2023" über den Luftwaffenstützpunkt Jagel. Ein Tornado der Luftwaffe mit Sonderlackierung anlässlich des „Air Defender“ steht am Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa Bundeswehrangehörige laufen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver "Air Defender 2023" vor einem Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe entlang. Eine F-16 der griechischen Luftwaffe. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Ein türkischer Soldat steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel neben einem Kampfjet vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe. Ein türkischer Soldat steht kurz vor Beginn der Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel neben einem Kampfjet vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe. © Nikito/Imago Angehörige der US-amerikanischen Luftwaffe stehen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver "Air Defender 2023" vor einem Kampfflugzeug A10 der Airforce. Vor Air Defender 2023: Angehörige der US-amerikanischen Luftwaffe stehen vor einem Kampfflugzeug A10 der Airforce. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Ein Flugzeug vom Typ F-16 der US Air Force steht während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung „Air Defender 2023“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. Ein Flugzeug vom Typ F-16 der US Air Force steht vor Beginn der Übung „Air Defender 2023“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa Ein Flugzeug vom Typ Tornado der Luftwaffe fährt während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung "Air Defender 2023" über den Luftwaffenstützpunkt Jagel. Ein Kampfjet vom Typ Tornado der Luftwaffe auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa Ein Tornado-Kampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. Ein Tornado-Kampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. © Gregor Fischer/dpa Ein Kampfflugzeug A10 der US-Airforce überfliegt vor dem Kampfjet-Manöver Air Defender den Fliegerhorst. Ein Kampfflugzeug des Typs A-10 der US-Airforce überfliegt drei Tage vor dem Beginn des Kampfjet-Manövers Air Defender den Fliegerhorst Schleswig. Es gehört zu den wichtigsten Erdkampfflugzeugen der amerikanischen Streitkräfte. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Brad Lynch, ein Pilot der US-Airforce, hält eine 30 Millimeter große Patrone in den Händen. Mit dieser ist der Kampfjet des Typs A-10 ausgestattet. Brad Lynch, ein Pilot der US-Airforce, hält eine 30 Millimeter große Patrone in den Händen. Mit dieser ist der Kampfjet des Typs A-10 ausgestattet. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Zwei Kampfflugzeuge A10 der US-Airforce überfliegen vor dem internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ den Fliegerhorst Schleswig. Insgesamt hat die US-Luftwaffe zehn der Kampfjets des Typs A-10 für die Luftwaffenübung Air Defender 2023 nach Deutschland entsandt. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Zwei Kampfflugzeuge A10 der US-Airforce rollen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ auf die Startbahn. 412462327.jpg © Karl-Josef Hildenbrand/Imago Journalisten stehen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ um ein Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe herum. Auch Kampfjets des Typs F-16 sind bereits auf dem Fliegerhorst Lechfeld in Bayern angekommen. Hier ein Exemplar der griechischen Luftwaffe, von denen insgesamt drei der Flieger an dem Manöver Air Defender beteiligt sind. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Ein Flugzeug vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe startet während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. Die Türkei hat genauso viele Kampfjets des Typs F-16 für Air Defender nach Deutschland verlegt. Diese sind auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein stationiert. © Daniel Bockwoldt/dpa Ein Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe steht für das Internationale Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ bereit. Die Allwetter-Mehrzweckflugzeuge F-16 waren und sind stark gefragt. Seit Beginn der Serienproduktion im Jahr 1976 wurden über 4.500 der Maschinen gebaut. Vor einigen Jahren wurde die Maschine von 25 Staaten eingesetzt, etwa 15 Prozent aller weltweit aktiven Kampfjets waren die Flieger des US-Herstellers Lockheed Martin. Kein Kampfjet wurde zu diesem Zeitpunkt häufiger verwendet. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa C17 beim Landeanflug auf Wunstorf Am Dienstag (6. Juni) kam am Fliegerhorst in Wunstorf eine Transportmaschine des Typs Boeing C17 der US Air Force an. © Droese/Imago A400M auf dem Fliegerhorst in Wunstorf Ein weiterer Airbus A400M der Luftwaffe landete am Dienstag (6. Juni) auf dem Fliegerhorst in Wunstorf. © Rainer Droese/Imago C130 hercules in wunstorf Auch eine Transportmaschine des Typs Lockheed C130 Hercules kam auf dem Fliegerhorst in Wunstorf an. © Droese/imago Mehrere C17 Maschinen am Fliegerhorst Wunstorf Mehrere Transportmaschinen des Typs Boeing C17 aus den USA stehen nun bereits auf dem Fliegerhorst Wunstorf bereit. © Droese/Imago Flugzeuge und Militärfahrzeuge am Fliegerhorst Wunstorf Parallel zu den ankommenden Flugzeugen laufen die Vorbereitungen zu Air Defender am Fliegerhorst auf Hochtouren. © Droese/Imago Mitarbeiter der Bundeswehr am Feldtanklager in Wunstorf Am Fliegerhorst Wunstorf wurde ein neues Feldtanklager für bis zu 2,4 Millionen Liter Kerosin eröffnet. © Julian Stratenschulte/dpa Feuerwehr und Bundeswehr bei der Befüllung des Tanklagers Mitarbeiter von Feuerwehr und Bundeswehr befüllten das neue Feldtanklager in Wunstorf. © Julian Stratenschulte/dpa Soldaten betanken den A400M der Bundeswehr Als erstes wurde der Airbus A400M der Bundeswehr mit Kerosin aus dem neuen Feldtanklager beliefert. © Droese/Imago A400M landet in Wunstorf Der Airbus A400M mit Sonderlackierung landete bereits mehrere Tage vor dem Start der Air Defender-Übung in Wunstorf. © Droese/Imago F16-Kampfjets aus den USA für Luftwaffenübung landet in Jagel Ein F-16-Kampfjet aus den USA kam gemeinsam mit weiten sechs Jets am Samstag (3. Juni) auf dem Fliegerhorst Jagel an. © Georg Wendt/dpa F16-Kampfjet aus den USA für Luftwaffenübung in Jagel gelandet Die Flieger kamen am Samstag (3. Juni) auf dem Stützpunkt des taktischen Luftwaffengeschwaders 51 in Schleswig-Holstein an. © Georg Wendt/dpa Drei F16-Kampfjets aus den USA fliegen in Formation Drei F-16-Kampfjets flogen vor ihrer Landung am Samstag (3. Juni) am Fliegerhorst Jagel/Hohn noch in Formation. © Georg Wendt/dpa Kampfjets des Typs „F-18“ sind für Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hohn gelandet. Anders als die meisten teilnehmenden Flugzeuge und Kampfjets bei Air Defender 2023, stammen die US-amerikanischen „F-18“-Flieger nicht aus dem Bestand einer klassischen Luftwaffe, sondern gehören zur Marine-Streitkraft, der US Navy. © Markus Scholz/dpa Kampfjets des Typs „F-18“ sind für Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hohn gelandet. Acht Kampfjets des Typs „F-18“ von McDonnell Douglas werden am Air Defender 2023 beteiligt sein, jeweils vier Flieger aus den USA und dem Nato-Neumitglied Finnland. Erste Maschinen sind am Mittwoch (31. Mai) auf dem Fliegerhorst Jagel/Hohn in Schleswig-Holstein gelandet. © Markus Scholz/dpa Vier F-18-Kampfjets parken auf dem Flugfeld des Fliegerhorstes Hohn Gleich mehrere F-18-Kampfjets parken nach ihrer Ankunft auf dem Flierghorst Hohn. © Markus Scholz/dpa Eine A400M beim Medientag der Luftwaffe mit Air Defender-Logo Von der deutschen Luftwaffe nimmt eine Transportmaschines des Typs Airbus A400M an der Air Defender-Übung teil. Sie wird in Wunstorf stationiert sein. © Droese/Imago Der A400M der Luftwaffe auf dem Fliegerhorst in Wunstorf Dem A400M wurde anlässlich von Air Defender eine Sonderlackierung verpasst. Neben dem Air Defender-Logo mit allen Teilnehmern finden sich am Heck der Airbus-Maschine auf je einer Seite die deutsche und amerikanische Flagge. © Droese/Imago A400M auf dem Fliegerhorst Wunstorf Im Airbus A400M der Luftwaffe finden bis zu 116 Soldatinnen und Soldaten Platz. Außerdem verfügt der A400M über Windabweiser an den seitlichen Springertüren. © Droese/Imago Am Mittwoch (31. Mai) sind sieben US-amerikanische Transportflugzeuge des Typs „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed für die Übung Air Defender auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet. Rund 20 Tonnen kann das Transportflugzeug „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed an Transportlast tragen. Insgesamt sieben der US-Flieger sind am Mittwoch (31. Mai) auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet, drei weitere werden noch erwartet. © Droese/localpic/Imago Am Mittwoch (31. Mai) sind sieben US-amerikanische Transportflugzeuge des Typs „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed für die Übung Air Defender auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet. Bereits vor rund 70 Jahren hob erstmalig jemand mit dem Transportflugzeug ab, damals noch mit einer Basisversion. Nach zahlreichen Weiterentwicklungen gehört die „C-130 Hercules“ heutzutage zu den am längsten gebauten Flugzeugen der Welt. © Droese/localpic/Imago Soldaten laden militärisches Gerät aus einer C-130 Hercules Maschine Nach der Ankunft der C-130 Hercules Maschinen wurde am Fliegerhorst Wunstorf militärisches Gerät ausgeladen. © Droese/Imago Die ersten US-Transportmaschinen sind für Air Defender 2023 in Deutschland gelandet, hier eine McDonnell Douglas C-17A. Sie haben Personal und Material für die Übung der Luftwaffe an Bord. Mit die ersten Flieger, die für die Militärübung Air Defender 2023 in Deutschland gelandet sind, sind US-Transportmaschinen des Typs „C-17A“ des Herstellers Boeing. Zwei der Flugzeuge sind am Dienstag (30. Mai) auf dem Fliegerhorst im niedersächsischen Wunstorf angekommen. © Droese/localpic/Imago C17A auf dem Rollfeld des Fliegerhorsts Wunstorf Vom Typ Boeing C-17A nehmen bei Air Defender 2023 insgesamt zwei Flieger aus den USA teil. Sie werden beide über die Dauer der Übung in Wunstorf (Niedersachsen) stationiert sein. © IMAGO/Droese Die ersten US-Transportmaschinen sind für Air Defender 2023 in Deutschland gelandet, hier eine McDonnell Douglas C-17A. Sie haben Personal und Material für die Übung der Luftwaffe an Bord. Die Transportflieger haben Personal und Material für Air Defender an Bord. Und davon passt einiges in die C-17A rein: Fast 80 Tonnen können ihn einem solchen Flieger zugeladen werden. © Droese/localpic/Imago Dagegen formiert sich teilweise Widerstand: Friedensinitiativen protestieren gegen Air Defender 2023 , verweisen auf den Ukraine-Krieg und befürchten eine Provokation. Allerdings hatte die Bundeswehr schon zu Protokoll gegeben, dass Air Defender 2023 schon lange vor Ausbruch des Ukraine-Kriegs geplant war, auch wenn der Konflikt das Manöver natürlich beeinflusst. Insgesamt 26 Nationen, von denen zwei keine direkten NATO-Mitglieder sind, aber enge Partner oder Beitrittskandidaten, nehmen an dem Manöver teil.
Diese Länder nehmen an Air Defender 2023 teil
► NATO-Mitglieder: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Rumänien, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, USA, Vereinigtes Königreich
►Nicht-NATO-Mitglieder: Japan (enger Partner der NATO), Schweden (NATO-Mitgliedschaft beantragt)
Karte: Wann und wo man die Kampfjets bei Air Defender 2023 sehen kann Für Planespotter hingegen ist das gigantische Kampfjet-Manöver, bei dem die Luftwaffe federführend ist, allerdings alles andere als ein Protestgrund. Immerhin können sie nun viele verschiedene Flugzeugtypen bewundern und fotografieren, die sonst selten am deutschen Himmel zu sehen sind. So auch bei der Landung der ersten Teilnehmer-Maschinen Ende Mai , als Planespotter in der Nähe des Fliegerhorstes Wunstorf die Ankunft von Transportflugzeugen des Typs C-130 Hercules bildlich festhielten. Anhand der Karte der Übungskorridore, auf der zu sehen ist, wann und wo Luftraumsperrungen für Air Defender 2023 stattfinden , können Planespotter erkennen, wo sie Chancen auf einen Kampfjet-Schnappschuss haben.
Sind Fotos von Kampfjets bei Air Defender erlaubt? 31. Mai: Eine Gruppe von Planespottern fotographiert die Landung mehrerer Air-Defender-Flugzeuge am Zaun des Fliegerhorstes Wunstorf in Niedersachsen
© Droese/localpic/imago
Allerdings stellt sich die Frage: Darf man überhaupt Bilder von Kampfjets und anderen Flugzeugen während des Manövers machen? Immerhin ist es eine militärische Übung. „Es gibt keine Einschränkungen für die Fotografie außerhalb der Kasernen“, erklärt Bundeswehr-Oberstleutnant Matthias Boehnke auf Anfrage von 24RHEIN. Damit steht den Schnappschüssen grundsätzlich nichts im Wege, zwei Einschränkungen sollten Planespotter aber beachten:
Fotos von außerhalb in Richtung des Kasernengeländes scheinen zwar in Fällen wie der erwähnten Landung in Wunstorf geduldet zu werden. Aber: Es gibt im Umfeld von Kasernen und militärischen Einrichtungen auch Sperrgebiete, wo das Fotografieren nicht erlaubt ist. Auch bei der Wahl der Mittel muss man aufpassen: In den Übungskorridoren dürfen während der Trainingsphasen der Kampfjets keine Drohnen aufsteigen , was natürlich auch auf Fotodrohnen zutrifft. Wer auf diese Weise an einen Schnappschuss eines Eurofighter oder einer F-35 kommen will, der verstößt gegen das strikte Flugverbot. Übungsluftraum Nord Gebiet: große Teile von Schleswig-Holstein, Nord- und Westniedersachsen, Norden von NRW (nördlich von Münster), Teile der Nordsee Flughöhe (über dem Meeresspiegel): Je nach Region zwischen Flight Level 080 (circa 2.438 Meter) und Flight Level 660 (circa 18.470 Meter) Zeitraum: Vom 12. Juni bis zum 16. Juni: 16 Uhr bis 20 Uhr; 19. Juni bis 23. Juni: 16 bis 20 Uhr Übungsluftraum Süd Gebiet: Saarland, Süden von Rheinland-Pfalz, Teile von Baden-Württemberg und Bayern Flughöhe (über dem Meeresspiegel): Je nach Region zwischen Flight Level 100 (circa 2.900 Meter) und Flight Level 660 (circa 18.470 Meter) Zeitraum: Vom 12. Juni bis zum 16. Juni: 13 Uhr bis 17 Uhr; 19. Juni bis 23. Juni: 13 bis 17 Uhr Übungsluftraum Ost Gebiet: Teile der Ostsee, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, und Sachsen Flughöhe (über dem Meeresspiegel): Je nach Region zwischen Flight Level 100 (circa 2.900 Meter) und Flight Level 660 (circa 18.470 Meter) Zeitraum: Vom 12. Juni bis zum 16. Juni: 10 Uhr bis 14 Uhr; 19. Juni bis 23. Juni: 10 bis 14 Uhr Wie hoch ist das Flugzeugaufkommen bei Air Defender 2023? Die Übungskorridore befinden sich zwar vor allem im Nordwesten, Osten und Süden Deutschlands, ragen jedoch teilweise bis nach NRW hinein, sodass man auch in Nordrhein-Westfalen Air-Defender-Kampfjets sehen wird. Hinzu kommen außerdem die Hin- und Rückflüge zwischen den Übungslufträumen und den an dem Manöver beteiligten Standorten . Hauptstandorte bei der Übung werden die Fliegerhorste Jagel/Hohn (Schleswig-Holstein), Wunstorf (Niedersachsen) und Lechfeld (Bayern) sein. Hier eine komplette Liste der teilnehmenden Stützpunkte:
Jagel/Hohn in Schleswig-Holstein Wunstorf in Niedersachsen Lechfeld in Bayern Spangdahlem in Rheinland-Pfalz Volkel in den Niederlanden Čáslav in Tschechien Tornado, Eurofighter, F16: Fotos zur Kampfjet-Übung „Air Defender“ Ein A-10 Thunderbolt II-Erdkampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. © Gregor Fischer/dpa Die Soldatinnen und Soldaten der Luftwaffe haben einem Tornado ein besonderes Design verpasst. © Falk Bärwald Auf dem Seitenruder des Tornado-Kampfjets prangt die amerikanische Flagge mit der Freiheitsstatue. © Falk Bärwald Die Tornado-Kampfjets stehen am Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein für Air Defender 2023 bereit. © Falk Bärwald Auch der sonderfolierte Eurofighter „Eagle Star 2.0“ stand vor dem Start des Air Defender 2023 auf dem Fliegerhorst Rostock-Laage. Auch der sonderfolierte Eurofighter „Eagle Star 2.0“ stand vor dem Start des Air Defender 2023 auf dem Fliegerhorst Rostock-Laage. © Bernd Wüstneck/dpa Zwei Kampfjets des Typs F-18 der US-Streitkräfte landen auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein. Zwei Kampfjets des Typs F-18 der US-Streitkräfte landen auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein. © Falk Bärwald Im Gegensatz zu den meisten Kampfjets, die am Air Defender 2023 beteiligt sind, stammen die F-18 Kampfjets nicht aus dem Bestand einer klassischen Luftwaffe, sondern von der US Navy. Dieser F-18 Kampfjet gehört zum Bestand der US Navy. © Falk Bärwald Insgesamt sind acht der F-18-Kampfjets am Air Defender 2023 beteiligt, je vier aus den USA und Finnland. Insgesamt sind acht der F-18-Kampfjets am Air Defender 2023 beteiligt, je vier aus den USA und Finnland. © Sherifa Kästner Ein Kampfjet vom Typ A-10 Thunderbolt II der US-Air Force steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel. Ein Kampfjet vom Typ A-10 Thunderbolt II der US-Air Force steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel. © Nikito/Imago Ein Flugzeug vom Typ Tornado der Luftwaffe mit einer Sonderlackierung steht während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung "Air Defender 2023" über den Luftwaffenstützpunkt Jagel. Ein Tornado der Luftwaffe mit Sonderlackierung anlässlich des „Air Defender“ steht am Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa Bundeswehrangehörige laufen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver "Air Defender 2023" vor einem Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe entlang. Eine F-16 der griechischen Luftwaffe. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Ein türkischer Soldat steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel neben einem Kampfjet vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe. Ein türkischer Soldat steht kurz vor Beginn der Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel neben einem Kampfjet vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe. © Nikito/Imago Angehörige der US-amerikanischen Luftwaffe stehen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver "Air Defender 2023" vor einem Kampfflugzeug A10 der Airforce. Vor Air Defender 2023: Angehörige der US-amerikanischen Luftwaffe stehen vor einem Kampfflugzeug A10 der Airforce. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Ein Flugzeug vom Typ F-16 der US Air Force steht während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung „Air Defender 2023“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. Ein Flugzeug vom Typ F-16 der US Air Force steht vor Beginn der Übung „Air Defender 2023“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa Ein Flugzeug vom Typ Tornado der Luftwaffe fährt während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung "Air Defender 2023" über den Luftwaffenstützpunkt Jagel. Ein Kampfjet vom Typ Tornado der Luftwaffe auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa Ein Tornado-Kampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. Ein Tornado-Kampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. © Gregor Fischer/dpa Ein Kampfflugzeug A10 der US-Airforce überfliegt vor dem Kampfjet-Manöver Air Defender den Fliegerhorst. Ein Kampfflugzeug des Typs A-10 der US-Airforce überfliegt drei Tage vor dem Beginn des Kampfjet-Manövers Air Defender den Fliegerhorst Schleswig. Es gehört zu den wichtigsten Erdkampfflugzeugen der amerikanischen Streitkräfte. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Brad Lynch, ein Pilot der US-Airforce, hält eine 30 Millimeter große Patrone in den Händen. Mit dieser ist der Kampfjet des Typs A-10 ausgestattet. Brad Lynch, ein Pilot der US-Airforce, hält eine 30 Millimeter große Patrone in den Händen. Mit dieser ist der Kampfjet des Typs A-10 ausgestattet. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Zwei Kampfflugzeuge A10 der US-Airforce überfliegen vor dem internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ den Fliegerhorst Schleswig. Insgesamt hat die US-Luftwaffe zehn der Kampfjets des Typs A-10 für die Luftwaffenübung Air Defender 2023 nach Deutschland entsandt. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Zwei Kampfflugzeuge A10 der US-Airforce rollen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ auf die Startbahn. 412462327.jpg © Karl-Josef Hildenbrand/Imago Journalisten stehen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ um ein Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe herum. Auch Kampfjets des Typs F-16 sind bereits auf dem Fliegerhorst Lechfeld in Bayern angekommen. Hier ein Exemplar der griechischen Luftwaffe, von denen insgesamt drei der Flieger an dem Manöver Air Defender beteiligt sind. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Ein Flugzeug vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe startet während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. Die Türkei hat genauso viele Kampfjets des Typs F-16 für Air Defender nach Deutschland verlegt. Diese sind auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein stationiert. © Daniel Bockwoldt/dpa Ein Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe steht für das Internationale Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ bereit. Die Allwetter-Mehrzweckflugzeuge F-16 waren und sind stark gefragt. Seit Beginn der Serienproduktion im Jahr 1976 wurden über 4.500 der Maschinen gebaut. Vor einigen Jahren wurde die Maschine von 25 Staaten eingesetzt, etwa 15 Prozent aller weltweit aktiven Kampfjets waren die Flieger des US-Herstellers Lockheed Martin. Kein Kampfjet wurde zu diesem Zeitpunkt häufiger verwendet. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa C17 beim Landeanflug auf Wunstorf Am Dienstag (6. Juni) kam am Fliegerhorst in Wunstorf eine Transportmaschine des Typs Boeing C17 der US Air Force an. © Droese/Imago A400M auf dem Fliegerhorst in Wunstorf Ein weiterer Airbus A400M der Luftwaffe landete am Dienstag (6. Juni) auf dem Fliegerhorst in Wunstorf. © Rainer Droese/Imago C130 hercules in wunstorf Auch eine Transportmaschine des Typs Lockheed C130 Hercules kam auf dem Fliegerhorst in Wunstorf an. © Droese/imago Mehrere C17 Maschinen am Fliegerhorst Wunstorf Mehrere Transportmaschinen des Typs Boeing C17 aus den USA stehen nun bereits auf dem Fliegerhorst Wunstorf bereit. © Droese/Imago Flugzeuge und Militärfahrzeuge am Fliegerhorst Wunstorf Parallel zu den ankommenden Flugzeugen laufen die Vorbereitungen zu Air Defender am Fliegerhorst auf Hochtouren. © Droese/Imago Mitarbeiter der Bundeswehr am Feldtanklager in Wunstorf Am Fliegerhorst Wunstorf wurde ein neues Feldtanklager für bis zu 2,4 Millionen Liter Kerosin eröffnet. © Julian Stratenschulte/dpa Feuerwehr und Bundeswehr bei der Befüllung des Tanklagers Mitarbeiter von Feuerwehr und Bundeswehr befüllten das neue Feldtanklager in Wunstorf. © Julian Stratenschulte/dpa Soldaten betanken den A400M der Bundeswehr Als erstes wurde der Airbus A400M der Bundeswehr mit Kerosin aus dem neuen Feldtanklager beliefert. © Droese/Imago A400M landet in Wunstorf Der Airbus A400M mit Sonderlackierung landete bereits mehrere Tage vor dem Start der Air Defender-Übung in Wunstorf. © Droese/Imago F16-Kampfjets aus den USA für Luftwaffenübung landet in Jagel Ein F-16-Kampfjet aus den USA kam gemeinsam mit weiten sechs Jets am Samstag (3. Juni) auf dem Fliegerhorst Jagel an. © Georg Wendt/dpa F16-Kampfjet aus den USA für Luftwaffenübung in Jagel gelandet Die Flieger kamen am Samstag (3. Juni) auf dem Stützpunkt des taktischen Luftwaffengeschwaders 51 in Schleswig-Holstein an. © Georg Wendt/dpa Drei F16-Kampfjets aus den USA fliegen in Formation Drei F-16-Kampfjets flogen vor ihrer Landung am Samstag (3. Juni) am Fliegerhorst Jagel/Hohn noch in Formation. © Georg Wendt/dpa Kampfjets des Typs „F-18“ sind für Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hohn gelandet. Anders als die meisten teilnehmenden Flugzeuge und Kampfjets bei Air Defender 2023, stammen die US-amerikanischen „F-18“-Flieger nicht aus dem Bestand einer klassischen Luftwaffe, sondern gehören zur Marine-Streitkraft, der US Navy. © Markus Scholz/dpa Kampfjets des Typs „F-18“ sind für Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hohn gelandet. Acht Kampfjets des Typs „F-18“ von McDonnell Douglas werden am Air Defender 2023 beteiligt sein, jeweils vier Flieger aus den USA und dem Nato-Neumitglied Finnland. Erste Maschinen sind am Mittwoch (31. Mai) auf dem Fliegerhorst Jagel/Hohn in Schleswig-Holstein gelandet. © Markus Scholz/dpa Vier F-18-Kampfjets parken auf dem Flugfeld des Fliegerhorstes Hohn Gleich mehrere F-18-Kampfjets parken nach ihrer Ankunft auf dem Flierghorst Hohn. © Markus Scholz/dpa Eine A400M beim Medientag der Luftwaffe mit Air Defender-Logo Von der deutschen Luftwaffe nimmt eine Transportmaschines des Typs Airbus A400M an der Air Defender-Übung teil. Sie wird in Wunstorf stationiert sein. © Droese/Imago Der A400M der Luftwaffe auf dem Fliegerhorst in Wunstorf Dem A400M wurde anlässlich von Air Defender eine Sonderlackierung verpasst. Neben dem Air Defender-Logo mit allen Teilnehmern finden sich am Heck der Airbus-Maschine auf je einer Seite die deutsche und amerikanische Flagge. © Droese/Imago A400M auf dem Fliegerhorst Wunstorf Im Airbus A400M der Luftwaffe finden bis zu 116 Soldatinnen und Soldaten Platz. Außerdem verfügt der A400M über Windabweiser an den seitlichen Springertüren. © Droese/Imago Am Mittwoch (31. Mai) sind sieben US-amerikanische Transportflugzeuge des Typs „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed für die Übung Air Defender auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet. Rund 20 Tonnen kann das Transportflugzeug „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed an Transportlast tragen. Insgesamt sieben der US-Flieger sind am Mittwoch (31. Mai) auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet, drei weitere werden noch erwartet. © Droese/localpic/Imago Am Mittwoch (31. Mai) sind sieben US-amerikanische Transportflugzeuge des Typs „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed für die Übung Air Defender auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet. Bereits vor rund 70 Jahren hob erstmalig jemand mit dem Transportflugzeug ab, damals noch mit einer Basisversion. Nach zahlreichen Weiterentwicklungen gehört die „C-130 Hercules“ heutzutage zu den am längsten gebauten Flugzeugen der Welt. © Droese/localpic/Imago Soldaten laden militärisches Gerät aus einer C-130 Hercules Maschine Nach der Ankunft der C-130 Hercules Maschinen wurde am Fliegerhorst Wunstorf militärisches Gerät ausgeladen. © Droese/Imago Die ersten US-Transportmaschinen sind für Air Defender 2023 in Deutschland gelandet, hier eine McDonnell Douglas C-17A. Sie haben Personal und Material für die Übung der Luftwaffe an Bord. Mit die ersten Flieger, die für die Militärübung Air Defender 2023 in Deutschland gelandet sind, sind US-Transportmaschinen des Typs „C-17A“ des Herstellers Boeing. Zwei der Flugzeuge sind am Dienstag (30. Mai) auf dem Fliegerhorst im niedersächsischen Wunstorf angekommen. © Droese/localpic/Imago C17A auf dem Rollfeld des Fliegerhorsts Wunstorf Vom Typ Boeing C-17A nehmen bei Air Defender 2023 insgesamt zwei Flieger aus den USA teil. Sie werden beide über die Dauer der Übung in Wunstorf (Niedersachsen) stationiert sein. © IMAGO/Droese Die ersten US-Transportmaschinen sind für Air Defender 2023 in Deutschland gelandet, hier eine McDonnell Douglas C-17A. Sie haben Personal und Material für die Übung der Luftwaffe an Bord. Die Transportflieger haben Personal und Material für Air Defender an Bord. Und davon passt einiges in die C-17A rein: Fast 80 Tonnen können ihn einem solchen Flieger zugeladen werden. © Droese/localpic/Imago Bei der größten Verlegeübung seit Gründung der NATO werden dementsprechend viele Kampfjets am Himmel unterwegs sein. Was für Planespotter eine Freude ist, löst bei Urlaubern dagegen Angstschweiß aus: Die fragen sich bange, wann und wo Flugausfälle durch Air Defender drohen können. Inwieweit es zu Einschränkungen für den Reiseverkehr durch das Manöver kommen wird, ist allerdings umstritten.
Die Luftwaffe geht von so gut wie keinen Verzögerungen für die zivile Luftfahrt aus , Fluglotsen hingegen rechnen mit massiven Auswirkungen und erwarten bis zu 50.000 Verspätungsminuten durch Air Defender 2023 . Des einen Freud ist des anderen Leid: Während Planespotter vor allem nach Zeit und Ort für den perfekten Schnappschuss forschen, informieren sich Urlauber besser über ihre Rechte im Falle einer Flugstreichung . Klar ist: Das Luftwaffen-Manöver Air Defender hat Auswirkungen auf die Airports, auch auf den Flughafen Düsseldorf : Dort ergreift man unterdessen allerdings schon Maßnahmen, wie eine indirekte Lockerung des Nachtflugverbots. (nbo) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.
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