Von Maximilian Gang
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Die Nato-Kampfjet-Übung Air Defender wird für Einschränkungen im zivilen Flugverkehr in Deutschland sorgen. Auch am Flughafen Düsseldorf?
Düsseldorf – 220 Militärflugzeuge, 10.000 Soldaten, 26 Nationen: Ein derart großes Luftoperationstraining wie Air Defender 2023 hat es in der fast 75-jährigen Geschichte der Nato noch nie gegeben. Im Juni findet die große Kampfjet-Übung über Deutschland statt, die Luftwaffe wird federführend dabei sein. Zahlreiche unterschiedliche Kampfjets werden bei Air Defender 2023 zum Einsatz kommen, viele Flugzeuge sind für das Luftwaffen-Manöver bereits in Deutschland gelandet. Während der Nato-Übung wird es in vielen Regionen zu Flugverboten kommen. Das könnte Auswirkungen auf den zivilen Luftverkehr haben, es kann unter Umständen zu Verspätungen und Ausfällen kommen. Die Flughäfen bereiten sich vor – auch der größte Airport in NRW , der Flughafen Düsseldorf .
Tornado, Eurofighter, F16: Fotos zur Kampfjet-Übung „Air Defender“ Ein A-10 Thunderbolt II-Erdkampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. © Gregor Fischer/dpa Die Soldatinnen und Soldaten der Luftwaffe haben einem Tornado ein besonderes Design verpasst. © Falk Bärwald Auf dem Seitenruder des Tornado-Kampfjets prangt die amerikanische Flagge mit der Freiheitsstatue. © Falk Bärwald Die Tornado-Kampfjets stehen am Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein für Air Defender 2023 bereit. © Falk Bärwald Auch der sonderfolierte Eurofighter „Eagle Star 2.0“ stand vor dem Start des Air Defender 2023 auf dem Fliegerhorst Rostock-Laage. Auch der sonderfolierte Eurofighter „Eagle Star 2.0“ stand vor dem Start des Air Defender 2023 auf dem Fliegerhorst Rostock-Laage. © Bernd Wüstneck/dpa Zwei Kampfjets des Typs F-18 der US-Streitkräfte landen auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein. Zwei Kampfjets des Typs F-18 der US-Streitkräfte landen auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein. © Falk Bärwald Im Gegensatz zu den meisten Kampfjets, die am Air Defender 2023 beteiligt sind, stammen die F-18 Kampfjets nicht aus dem Bestand einer klassischen Luftwaffe, sondern von der US Navy. Dieser F-18 Kampfjet gehört zum Bestand der US Navy. © Falk Bärwald Insgesamt sind acht der F-18-Kampfjets am Air Defender 2023 beteiligt, je vier aus den USA und Finnland. Insgesamt sind acht der F-18-Kampfjets am Air Defender 2023 beteiligt, je vier aus den USA und Finnland. © Sherifa Kästner Ein Kampfjet vom Typ A-10 Thunderbolt II der US-Air Force steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel. Ein Kampfjet vom Typ A-10 Thunderbolt II der US-Air Force steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel. © Nikito/Imago Ein Flugzeug vom Typ Tornado der Luftwaffe mit einer Sonderlackierung steht während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung "Air Defender 2023" über den Luftwaffenstützpunkt Jagel. Ein Tornado der Luftwaffe mit Sonderlackierung anlässlich des „Air Defender“ steht am Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa Bundeswehrangehörige laufen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver "Air Defender 2023" vor einem Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe entlang. Eine F-16 der griechischen Luftwaffe. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Ein türkischer Soldat steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel neben einem Kampfjet vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe. Ein türkischer Soldat steht kurz vor Beginn der Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel neben einem Kampfjet vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe. © Nikito/Imago Angehörige der US-amerikanischen Luftwaffe stehen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver "Air Defender 2023" vor einem Kampfflugzeug A10 der Airforce. Vor Air Defender 2023: Angehörige der US-amerikanischen Luftwaffe stehen vor einem Kampfflugzeug A10 der Airforce. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Ein Flugzeug vom Typ F-16 der US Air Force steht während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung „Air Defender 2023“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. Ein Flugzeug vom Typ F-16 der US Air Force steht vor Beginn der Übung „Air Defender 2023“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa Ein Flugzeug vom Typ Tornado der Luftwaffe fährt während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung "Air Defender 2023" über den Luftwaffenstützpunkt Jagel. Ein Kampfjet vom Typ Tornado der Luftwaffe auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa Ein Tornado-Kampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. Ein Tornado-Kampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. © Gregor Fischer/dpa Ein Kampfflugzeug A10 der US-Airforce überfliegt vor dem Kampfjet-Manöver Air Defender den Fliegerhorst. Ein Kampfflugzeug des Typs A-10 der US-Airforce überfliegt drei Tage vor dem Beginn des Kampfjet-Manövers Air Defender den Fliegerhorst Schleswig. Es gehört zu den wichtigsten Erdkampfflugzeugen der amerikanischen Streitkräfte. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Brad Lynch, ein Pilot der US-Airforce, hält eine 30 Millimeter große Patrone in den Händen. Mit dieser ist der Kampfjet des Typs A-10 ausgestattet. Brad Lynch, ein Pilot der US-Airforce, hält eine 30 Millimeter große Patrone in den Händen. Mit dieser ist der Kampfjet des Typs A-10 ausgestattet. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Zwei Kampfflugzeuge A10 der US-Airforce überfliegen vor dem internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ den Fliegerhorst Schleswig. Insgesamt hat die US-Luftwaffe zehn der Kampfjets des Typs A-10 für die Luftwaffenübung Air Defender 2023 nach Deutschland entsandt. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Zwei Kampfflugzeuge A10 der US-Airforce rollen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ auf die Startbahn. 412462327.jpg © Karl-Josef Hildenbrand/Imago Journalisten stehen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ um ein Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe herum. Auch Kampfjets des Typs F-16 sind bereits auf dem Fliegerhorst Lechfeld in Bayern angekommen. Hier ein Exemplar der griechischen Luftwaffe, von denen insgesamt drei der Flieger an dem Manöver Air Defender beteiligt sind. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa Ein Flugzeug vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe startet während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. Die Türkei hat genauso viele Kampfjets des Typs F-16 für Air Defender nach Deutschland verlegt. Diese sind auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein stationiert. © Daniel Bockwoldt/dpa Ein Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe steht für das Internationale Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ bereit. Die Allwetter-Mehrzweckflugzeuge F-16 waren und sind stark gefragt. Seit Beginn der Serienproduktion im Jahr 1976 wurden über 4.500 der Maschinen gebaut. Vor einigen Jahren wurde die Maschine von 25 Staaten eingesetzt, etwa 15 Prozent aller weltweit aktiven Kampfjets waren die Flieger des US-Herstellers Lockheed Martin. Kein Kampfjet wurde zu diesem Zeitpunkt häufiger verwendet. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa C17 beim Landeanflug auf Wunstorf Am Dienstag (6. Juni) kam am Fliegerhorst in Wunstorf eine Transportmaschine des Typs Boeing C17 der US Air Force an. © Droese/Imago A400M auf dem Fliegerhorst in Wunstorf Ein weiterer Airbus A400M der Luftwaffe landete am Dienstag (6. Juni) auf dem Fliegerhorst in Wunstorf. © Rainer Droese/Imago C130 hercules in wunstorf Auch eine Transportmaschine des Typs Lockheed C130 Hercules kam auf dem Fliegerhorst in Wunstorf an. © Droese/imago Mehrere C17 Maschinen am Fliegerhorst Wunstorf Mehrere Transportmaschinen des Typs Boeing C17 aus den USA stehen nun bereits auf dem Fliegerhorst Wunstorf bereit. © Droese/Imago Flugzeuge und Militärfahrzeuge am Fliegerhorst Wunstorf Parallel zu den ankommenden Flugzeugen laufen die Vorbereitungen zu Air Defender am Fliegerhorst auf Hochtouren. © Droese/Imago Mitarbeiter der Bundeswehr am Feldtanklager in Wunstorf Am Fliegerhorst Wunstorf wurde ein neues Feldtanklager für bis zu 2,4 Millionen Liter Kerosin eröffnet. © Julian Stratenschulte/dpa Feuerwehr und Bundeswehr bei der Befüllung des Tanklagers Mitarbeiter von Feuerwehr und Bundeswehr befüllten das neue Feldtanklager in Wunstorf. © Julian Stratenschulte/dpa Soldaten betanken den A400M der Bundeswehr Als erstes wurde der Airbus A400M der Bundeswehr mit Kerosin aus dem neuen Feldtanklager beliefert. © Droese/Imago A400M landet in Wunstorf Der Airbus A400M mit Sonderlackierung landete bereits mehrere Tage vor dem Start der Air Defender-Übung in Wunstorf. © Droese/Imago F16-Kampfjets aus den USA für Luftwaffenübung landet in Jagel Ein F-16-Kampfjet aus den USA kam gemeinsam mit weiten sechs Jets am Samstag (3. Juni) auf dem Fliegerhorst Jagel an. © Georg Wendt/dpa F16-Kampfjet aus den USA für Luftwaffenübung in Jagel gelandet Die Flieger kamen am Samstag (3. Juni) auf dem Stützpunkt des taktischen Luftwaffengeschwaders 51 in Schleswig-Holstein an. © Georg Wendt/dpa Drei F16-Kampfjets aus den USA fliegen in Formation Drei F-16-Kampfjets flogen vor ihrer Landung am Samstag (3. Juni) am Fliegerhorst Jagel/Hohn noch in Formation. © Georg Wendt/dpa Kampfjets des Typs „F-18“ sind für Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hohn gelandet. Anders als die meisten teilnehmenden Flugzeuge und Kampfjets bei Air Defender 2023, stammen die US-amerikanischen „F-18“-Flieger nicht aus dem Bestand einer klassischen Luftwaffe, sondern gehören zur Marine-Streitkraft, der US Navy. © Markus Scholz/dpa Kampfjets des Typs „F-18“ sind für Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hohn gelandet. Acht Kampfjets des Typs „F-18“ von McDonnell Douglas werden am Air Defender 2023 beteiligt sein, jeweils vier Flieger aus den USA und dem Nato-Neumitglied Finnland. Erste Maschinen sind am Mittwoch (31. Mai) auf dem Fliegerhorst Jagel/Hohn in Schleswig-Holstein gelandet. © Markus Scholz/dpa Vier F-18-Kampfjets parken auf dem Flugfeld des Fliegerhorstes Hohn Gleich mehrere F-18-Kampfjets parken nach ihrer Ankunft auf dem Flierghorst Hohn. © Markus Scholz/dpa Eine A400M beim Medientag der Luftwaffe mit Air Defender-Logo Von der deutschen Luftwaffe nimmt eine Transportmaschines des Typs Airbus A400M an der Air Defender-Übung teil. Sie wird in Wunstorf stationiert sein. © Droese/Imago Der A400M der Luftwaffe auf dem Fliegerhorst in Wunstorf Dem A400M wurde anlässlich von Air Defender eine Sonderlackierung verpasst. Neben dem Air Defender-Logo mit allen Teilnehmern finden sich am Heck der Airbus-Maschine auf je einer Seite die deutsche und amerikanische Flagge. © Droese/Imago A400M auf dem Fliegerhorst Wunstorf Im Airbus A400M der Luftwaffe finden bis zu 116 Soldatinnen und Soldaten Platz. Außerdem verfügt der A400M über Windabweiser an den seitlichen Springertüren. © Droese/Imago Am Mittwoch (31. Mai) sind sieben US-amerikanische Transportflugzeuge des Typs „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed für die Übung Air Defender auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet. Rund 20 Tonnen kann das Transportflugzeug „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed an Transportlast tragen. Insgesamt sieben der US-Flieger sind am Mittwoch (31. Mai) auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet, drei weitere werden noch erwartet. © Droese/localpic/Imago Am Mittwoch (31. Mai) sind sieben US-amerikanische Transportflugzeuge des Typs „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed für die Übung Air Defender auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet. Bereits vor rund 70 Jahren hob erstmalig jemand mit dem Transportflugzeug ab, damals noch mit einer Basisversion. Nach zahlreichen Weiterentwicklungen gehört die „C-130 Hercules“ heutzutage zu den am längsten gebauten Flugzeugen der Welt. © Droese/localpic/Imago Soldaten laden militärisches Gerät aus einer C-130 Hercules Maschine Nach der Ankunft der C-130 Hercules Maschinen wurde am Fliegerhorst Wunstorf militärisches Gerät ausgeladen. © Droese/Imago Die ersten US-Transportmaschinen sind für Air Defender 2023 in Deutschland gelandet, hier eine McDonnell Douglas C-17A. Sie haben Personal und Material für die Übung der Luftwaffe an Bord. Mit die ersten Flieger, die für die Militärübung Air Defender 2023 in Deutschland gelandet sind, sind US-Transportmaschinen des Typs „C-17A“ des Herstellers Boeing. Zwei der Flugzeuge sind am Dienstag (30. Mai) auf dem Fliegerhorst im niedersächsischen Wunstorf angekommen. © Droese/localpic/Imago C17A auf dem Rollfeld des Fliegerhorsts Wunstorf Vom Typ Boeing C-17A nehmen bei Air Defender 2023 insgesamt zwei Flieger aus den USA teil. Sie werden beide über die Dauer der Übung in Wunstorf (Niedersachsen) stationiert sein. © IMAGO/Droese Die ersten US-Transportmaschinen sind für Air Defender 2023 in Deutschland gelandet, hier eine McDonnell Douglas C-17A. Sie haben Personal und Material für die Übung der Luftwaffe an Bord. Die Transportflieger haben Personal und Material für Air Defender an Bord. Und davon passt einiges in die C-17A rein: Fast 80 Tonnen können ihn einem solchen Flieger zugeladen werden. © Droese/localpic/Imago Air Defender: Flugausfälle und Verspätungen auch am Flughafen Düsseldorf? Die Planungen von Bundeswehr und Deutscher Flugsicherung zeigen: Im Zeitraum der Kampfjet-Übungen wird der deutsche Luftraum gesperrt. Zwar liegt der Düsseldorfer Flughafen außerhalb der vorgesehenen Übungsräume des Air Defender , doch erwartet man am Airport dennoch „deutliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb“, wie es in einer Mitteilung vom Flughafen heißt. Man rechne insbesondere mit Verspätungen: Denn viele Flugzeuge, die planmäßig Deutschland durchqueren, würden im Übungszeitraum von Air Defender auf andere Lufträume umgeleitet. „Dadurch können sich Flugzeiten verlängern, und es kann zu Verspätungen kommen, die sich auch auf Düsseldorf auswirken“, heißt es beim Flughafen.
Nato-Übung Air Defender 2023 Zeitraum 12. bis 24. Juni 2023 Ausgerichtet in Deutschland Anzahl an teilnehmenden Nationen 25 Anzahl an Flugzeugen 220 Teilnehmende Soldatinnen und Soldaten 10.000
So will der Flughafen Düsseldorf Verspätungen wegen Air Defender vermeiden „Wir haben es mit einer sehr herausfordernden Situation direkt vor den Sommerferien zu tun“, sagte Flughafen Flughafen-Düsseldorf-Chef Lars Redeligx. Auch Landesverkehrsminister Oliver Krischer hatte im Vorfeld darauf hingewiesen, dass „erhebliche Einschränkungen“ durch Air Defender in NRW möglich seien. Jetzt gibt es eine Sonderregelung für den Flughafen, durch die Ausfälle und Verspätungen vermieden werden sollen.
Das grundsätzliche Nachtflugverbot in Düsseldorf bleibt zwar bestehen. Aber: Fluggesellschaften können Ausnahmen bei der zuständigen Luftaufsicht beantragen, wenn verspätete Landungen durch die Kampfjet-Übung bedingt sind. „Wir begrüßen diese Lösung im Interesse unserer Fluggäste und im Sinne stabiler Luftverkehrsprozesse am Flughafen Düsseldorf. Natürlich wollen wir in enger Zusammenarbeit mit der Flugsicherung und den Airlines die Auswirkungen auch im Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich halten“, so Flughafen-Chef Redeligx.
Auswirkungen von Air Defender: Planungen laufen seit Wochen Schon im Vorfeld hatte der Düsseldorfer Airport im Austausch mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) gestanden, wie Flughafensprecher Süleyman Ucar Mitte Mai im Gespräch mit 24RHEIN erklärt hatte. Dabei war es auch um die Frage gegangen, wo und wann genau der Luftraum gesperrt ist: „Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, benötigen die Fluggesellschaften und Flughäfen von der Bundesregierung und von der DFS genaue Informationen, wann welche Luftraumblöcke gesperrt werden und wie die Flugführung dementsprechend organisiert werden soll“. Inzwischen liegen die Informationen darüber vor.
220 Kampfjets und weitere Flugzeuge der Luftwaffen werden an der Nato-Übung Air Defender 2023 beteiligt sein. (Archivbild)
© Christophe Gateau/dpa
Auch der Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hatte sich beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr dafür eingesetzt, dass die Übungen mit Kampfjets wie Eurofighter, Tornado, F-35 und Co. bei der Nato-Übung Air Defender 2023 nicht zu sehr in den zivilen Flugverkehr eingreifen, wie Ucar sagte: „Wir sind hierbei auch im Austausch mit dem BDL.“ Mittlerweile hat das Bundesverkehrsministerium die Länder gebeten, entsprechende Lösungen wie Lockerungen von Nachtflugverboten mit den betroffenen Flughäfen zu erarbeiten.
Nato-Manöver Air Defender 2023: Karte zeigt Übungsluftraum der Kampfjets Klar beim Flugverbot ist auch: Nicht einmal Drohnen dürfen dort während der Luftwaffenübung aufsteigen. Laut einer Karte der Bundeswehr betrifft das die folgenden Regionen:
Übungsluftraum Nord Gebiet: große Teile von Schleswig-Holstein, Nord- und Westniedersachsen, Norden von NRW (nördlich von Münster ), Teile der Nordsee Flughöhe (über dem Meeresspiegel): Je nach Region zwischen Flight Level 080 (circa 2.438 Meter) und Flight Level 660 (circa 18.470 Meter) Zeitraum: Vom 12. Juni bis zum 16. Juni: 16 Uhr bis 20 Uhr; 19. Juni bis 23. Juni: 16 bis 20 Uhr Übungsluftraum Süd Gebiet: Saarland, Süden von Rheinland-Pfalz, Teile von Baden-Württemberg und Bayern Flughöhe (über dem Meeresspiegel): Je nach Region zwischen Flight Level 100 (circa 2.900 Meter) und Flight Level 660 (circa 18.470 Meter) Zeitraum: Vom 12. Juni bis zum 16. Juni: 13 Uhr bis 17 Uhr; 19. Juni bis 23. Juni: 13 bis 17 Uhr Übungsluftraum Ost Gebiet: Teile der Ostsee, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, und Sachsen Flughöhe (über dem Meeresspiegel): Je nach Region zwischen Flight Level 100 (circa 2.900 Meter) und Flight Level 660 (circa 18.470 Meter) Zeitraum: Vom 12. Juni bis zum 16. Juni: 10 Uhr bis 14 Uhr; 19. Juni bis 23. Juni: 10 bis 14 Uhr Auf dieser Karte zeigt die Bundeswehr die Übungslufträume des Manövers Air Defender 2023
© Bundeswehr/Marco Parge
Air Defender 2023: Fluglärm während Nato-Übung laut Bundeswehr auch in NRW Auch, wenn nur der nördlichste Rand von Nordrhein-Westfalen als Übungsraum dient, muss während der Nato-Übung Air Defender 2023 landesweit mit erhöhtem Fluglärm gerechnet werden, denn: „Auch außerhalb und unterhalb dieser Gebiete ist im gesamten Übungszeitraum mit erhöhtem militärischem Flugaufkommen zu rechnen, insbesondere im Umfeld der Militärflugplätze der Luftwaffe“, so die Bundeswehr. Und davon gibt es in NRW mehrere:
Vom Alphajet bis Mig-29: Kampfjets, die nicht mehr bei der Bundeswehr fliegen Die „Lockheed T-33A“ gehörte zu den ersten Flugzeugen, die die Luftwaffe der Bundeswehr rund ein halbes Jahr nach ihrer Gründung im Jahr 1956 bekam. Die insgesamt 192 Exemplare wurden zur Pilotenausbildung verwendet. Nach 20 Dienstjahren und insgesamt fast 200.000 Flugstunden war schließlich Schluss – und einige der Flieger wurden an Griechenland und die Türkei übergeben. (Archivbild) © Ralph Peters/Imago Die „Canadair CL-13A Sabre Mk.5“ ist eine Variante des Jagdflugzeugs North American F-86, die in den frühen Jahren des Kalten Kriegs verwendet wurde. Ab 1958 nutzte die deutsche Luftwaffe den Allwetter-Kampfjet für Jagdeinsätze und zur Waffenschulung. Doch nur acht Jahre später verabschiedete sich der Flieger in den Ruhestand: Am 5. Januar 1966 hob zuletzt ein Soldat der Luftwaffe mit dem Flieger ab. 59 der insgesamt 225 Exemplare wurden nach Venezuela verkauft und dort noch einige Jahre genutzt. (Archivbild) © Ralph Peters/Imago Ein Grund dafür, dass die F-86-Variante nur wenige Einsatzjahre verbuchen konnte, war die Einführung des moderneren Kampfjets „F-104 Starfighter“ vom amerikanischen Hersteller Lockheed. Ab 1961 dienten insgesamt 586 der Flieger zur Bekämpfung von Boden- und Seezielen. Schon ein Jahr zuvor – ab 1960 – wurde eine andere Version des Jets zur Ausbildung genutzt. Der Flieger „erarbeitete“ sich den Namen „Wittwenmacher“, denn: Rund ein Drittel der Flugzeuge der Bundeswehr stürzte bis zum endgültigen Aus des Jets hierzulande ab. (Archivbild) © Christian Thiel/Imago Ebenso ab 1960 verstärkten 461 Kampfflugzeuge des Typs „G.91“ von Fiat die Flotte der Luftwaffe. Insgesamt drei Varianten wurden dabei angeschafft: 50 Exemplare des „G.91R/4“, 66 Exemplare des „G.91T/3“ und 344 Exemplare des „G.91R/3“. Die ersten beiden wurden zur Ausbildung und zum Training genutzt, letztere dienten für Luft-Boden-Angriffe und zur Luftaufklärung. 1982 endete hierzulande schließlich die Nutzung des Fiat-Fliegers. (Archivbild) © ZUMA/Keystone/Imago Ein Kampfjet des Typs „McDonnell Douglas F-4F Phantom II“ Auf eine außerordentlich lange Dienstzeit kam der Allwetter-Kampfjet „McDonnell Douglas F4-F Phantom II“. Im Jahre 1973 begann die 40-jährige Ära des Fliegers, der für Jagdeinsätze und Luft-Boden-Angriffe genutzt wurde. Die Luftwaffe der Bundeswehr verfügte in der Zeit über 175 Exemplare des US-amerikanischen Jets. © Star-Media/Imago Kampfjet des Typs „McDonnell Douglas RF-4E Phantom II“ Eine andere Version des „F-4“-Jets musste bereits früher die Segel streichen, kann jedoch ebenso eine beachtliche Nutzungsdauer vorweisen: Der taktische Aufklärer „RF-4E Phantom II“ des US-Herstellers McDonnell feierte 1971 Premiere bei der Deutschen Luftwaffe. Insgesamt 88 Exemplare des Allwetterfliegers waren an Einsätzen der Bundeswehr beteiligt. Nach mehr als 20 Jahren Dienst verabschiedete sich diese Variante des „McDonnell F-4“ 1994 in den Ruhestand. (Archivbild) © Schöning/Imago Ein Kampfjet des Typs „Dassault-Breguet/Dornier“ bzw. „Alpha Jet“ Aus einer Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich entstand Anfang der 1970er-Jahre der Jagdbomber „Alpha Jet“ von den Herstellern Breguet, Dassault Aviation (beide Frankreich) und Dornier (Deutschland). Ab 1979 waren insgesamt 175 Exemplare des Kampfjets im Einsatz, mit den Schwerpunkten: Ausbildung, Waffenschulung und Luft-Boden-Angriffe. Rund zehn Jahre später wurde er ausgemustert. Nur die Fluglehrgruppe in Fürstenfeldbruck in Bayern nutzte den „Alpha Jet“ noch bis 1997 zur Ausbildung der späteren Tornado-Besatzungen. (Archivbild) © Jon G. Fuller/VWPics/Imago Ein Alpha Jet der deutschen Luftwaffe fliegt durch die Luft Nach dem für den Alpha Jet bei der deutschen Luftwaffe Schluss war, wurde er bei anderen Militäreinheiten noch jahrzehntelang genutzt. Die Maschinen gingen im Nachgang an Kanada, Portugal, die Schweiz, Thailand und Großbritannien. In Portugal wurde der Kampfjet erst 2018 außer Dienst gestellt. (Archivbild) © dpa Ein Kampfjet des Typs „Mig-29 Fulcrum“ der Luftwaffe Nach dem Ende des Kalten Kriegs und der Wiedervereinigung Deutschlands übernahm die Luftwaffe der BRD insgesamt 24 Kampfjets des Typs „MiG-29“ von der DDR. Vor der Nato-Osterweiterung war Deutschland damit das erste und einzige Bündnismitglied, das die sowjetischen Flieger nutzte. Bis 2003 absolvierten Luftwaffenpiloten über 30.000 Flugstunden auf der MiG-29. Im Zuge der Einführung des Eurofighters verkaufte die Bundeswehr im Jahr 2003 ganze 22 der Flieger an das zu diesem Zeitpunkt neue Nato-Mitglied Polen – für den symbolischen Preis von einem Euro. © Bundeswehr/PIZ Luftwaffe Von-Seydlitz-Kaserne in Kalkar Fliegerhorst Nörvenich bei Düren Hachenberg-Kaserne in Erndtebrück Luftwaffenkaserne Wahn in Köln In Köln ist eine Lärmbelastung durch Kampfjets deshalb auch keine Seltenheit. Häufig, weil mit dem Standort in Nörvenich einer von vier Eurofighter-Standorte der Luftwaffe nur rund 30 Kilometer entfernt liegt. Seit dem vergangenen Jahr sind auch 25 Tornado-Kampfjets dort stationiert.
Eurofighter und Tornado: Die Kampfjets der Bundeswehr im Überblick Der häufigste Kampfjet bei der Bundeswehr: Der Eurofighter Typhoon. 138 der Mehrzweckkampfflugzeuge befinden sich im Besitz der Luftwaffe. Die Bundeswehr bezeichnet den Flieger deshalb als „Rückgrat der deutschen Kampfflugzeugsflotte“. (Archivbild) © Nicolas Economou/Imago Der Eurofighter Typhoon ist ein wahrer Alleskönner. Der Flieger kann sowohl zur Verteidigung als auch für den Angriff in der Luft verwendet werden. Dabei ist der Eurofighter mit einem Leergewicht von elf Tonnen und einer Schubkraft von bis zu 90.000 Newton pro Triebwerk besonders antriebsstark. (Archivbild) © Rainer Droese/Imago Mit seinem geringen Gewicht und der hohen Schubkraft hat der Eurofighter dem Kampfjet des Typs „Tornado ECR“ von Panavia etwas voraus. Das Mehrzweckkampfflugzeug ist mit einem Leergewicht von 14 Tonnen deutlich schwerer. Zudem kommt der Tornado ECR“auf eine maximale Schubkraft von bis zu 69.000 Newton. (Archivbild) © StockTrek Images/Imago Seit der Einführung des Eurofighters wurde der Bestand des in die Jahre gekommenen Tornado ECR deshalb auf 85 Waffensysteme reduziert. Ab 2030 ist dann komplett Schluss: Der Tornado ECR, der zur elektrischen Lokalisierung und zur Bekämpfung gegnerischer Radarstellungen vorgesehen ist, wird dann nach über 40 Dienstjahren in den Ruhestand geschickt. (Archivbild) © Rob Edgcumbe/Imago Ein Panavia Kampfjet des Typs „Tornado“ der Bundeswehr steht auf einer Landebahn. Das baldige Ende gilt auch für den Kampfjet des Typs Tornado IDS von Panavia. Im Gegensatz zum Tornado ECR dient der Jet als tieffliegender Jagdbomber. Er ist für die Unterstützung der Bodentruppen aus der Luft, zum Verhindern des Eintreffens neuer Bodentruppen und für den Luftangriff auf feindliche Einrichtungen und Stellungen vorgesehen. (Archivbild) © Star-Media/Imago Ein Kampfjet des Typs „ Tornado IDS“ fliegt durch die Luft. Der Tornado IDS führt umfangreiche Mittel und Ausrüstung zur Selbstverteidigung mit, wie die Bundeswehr schreibt. Am Rumpf des Tornados kann zudem noch das digitale Aufklärungssystem „RecceLite“ mitgeführt werden. Durch den Einsatz ist unter anderem eine Echtzeitübertragung der Aufklärungsergebnisse möglich. (Archivbild) © PIZ - Luftwaffe/dpa Ein Tornado-Kampfjet der Luftwaffe wurde 2013 für das Nato Tiger Meet speziell foliert. Für besondere Anlässe geben die Soldaten der deutschen Luftwaffe ihren Kampfjets auch immer wieder besondere Folierungen. Im Jahr 2013 nahmen Teile das Taktischen Luftwaffengeschwader 51 aus der Nähe von Schleswig in Schleswig-Holstein an der Militärübung „Tiger Meet“ der NATO teil. Der Name beruht auf den Wappen der ersten Teilnehmer, die allesamt einen Tigerkopf im Wappen führten. Seither ist es Tradition, dass die Fliegerstaffeln ihre Kampfjets im passenden Design präsentieren – in diesem Fall ein Tornado. (Archivbild) © StockTrek Images/Imago Ein Kampfjet des Typs Tornado mit spezieller Folierung fliegt im Rahmen der Nato-Übung Tiger Meet im Jahr 2018 über Polen. Auch 2018 nahm das taktische Luftwaffengeschwader 51 am Nato Tiger Meet teil. In diesem Jahr fand die Militärübung in Polen statt. Dieses mal setzten die Soldatinnen und Soldaten auf die klassischen Farben eines Tigers – orange und schwarz. (Archivbild) © Giovanni Colla/StockTrek Images/Imago Das Taktische Luftwaffengeschwader 74 verpasste einem Eurofighter anlässlich des Nato Tiger Meet ein „Ghost Tiger“-Design Auch die Fliegerstaffel Bavarian Tigers – die durch Angehörige des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 aus Neuburg in Bayern gegründet wurde – nahm 2018 am Nato Tiger Meet teil. Dafür wurde ein Eurofighter zu einem grün-schwarzen „Ghost Tiger“ foliert. (Archivbild) © Giovanni Colla/Imago Ein Eurofighter wurde im Rahmen des Nato Tiger Meets und des 60. Geburtstags des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 ein Design in den bayerischen Landesfarben blau und weiß. 2021 nahmen die Bavarian Tigers nicht an dem Nato Tiger Meet teil. Zum 60. Jubiläum des Luftwaffengeschwaders aus Bayern ließen sich die Soldatinnen und Soldaten es sich trotzdem nicht nehmen, einem Eurofighter ein besonders Bayern-Design zu geben. Die Landesfarben blau und weiß sowie auch die Darstellung schemenhafter Berge sollten Heimatverbundenheit, Eleganz und Seriosität vermitteln, heißt es bei der Bundeswehr. (Archivbild) © Timm Ziegenthaler/Imago Ein Eurofighter Typhoon der Luftwaffe der Bundeswehr wurde für eine Reise nach Japan speziell foliert. Die Soldatinnen und Soldaten aus Bayern nahmen vergangenes Jahr an internationalen Übungen in Australien teil. Weil es im Anschluss direkt weiter nach Singapur zu einem Treffen mit Verbündeten aus Südkorea und Japan ging, erhielt ein Eurofighter dieses Design, welches die Flaggen von Australien, Japan, Südkorea und Deutschland enthält. (Archivbild) © Kento Nara/Future Image/Imago Der speziell folierter Eurofighter Eagle Star nimmt an der Luftwaffenübung Blue Flag in Israel teil Zu der internationalen Militärübung „Blue Flag 2021“ in Israel reisten die Soldatinnen und Soldaten des taktischen Luftgeschwaders 31 aus Nörvenich unter anderem mit dem Eagle Star an. Das Design des Eurofighter-Kampfjets sollte ein Ausdruck der Freundschaft zwischen den Luftwaffen aus Deutschland und dem Gastgeberland darstellen. (Archivbild) © Falk Bärwald/dpa Deutschlands erste Luftwaffen-Jetpilotin sitzt in einem Übungsjet des Typs „Northrop T-38C Talon“ Doch selbst die besten Flugsysteme sind ohne gut ausgebildete Soldatinnen und Soldaten nutzlos. Dafür erhalten deutsche Flugschüler der Luftwaffe im Rahmen des Euro Nato Joint Jet Pilot Training innerhalb von 55 Kalenderwochen ihre fliegerische Ausbildung auf der Sheppard Air Force Base im Nordosten von Texas. © DB Marcus Rott IMZ-Bw/dpa Ein Übungsjet des Typs „Northtrop T-38C Talon“ fliegt durch die Luft. Als Schulflugzeug dient dabei die Northrop T-38C Talon. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.380 Kilometern pro Stunde liegt das Tempo des Fliegers knapp über der Grenze zur Schallgeschwindigkeit. Mit einer Spannweite von 7,70 Meter ist der Flieger zudem deutlich schmaler als viele andere Kampfjets. (Archivbild) © StockTrek Images/Imago Selbst in den Abendstunden üben die Soldatinnen und Soldaten der Luftwaffe teilweise für den Ernstfall. Auch Vermessungsflüge sorgen immer wieder für eine höhere Lärmbelästigung. Zuletzt begleiteten zudem Kampfjets der Bundeswehr einen Regierungsflieger zum Flughafen Köln/Bonn . (mg) Fair und unabhängig informiert, was in Köln passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.
Rubriklistenbild: © zoonar/imago/Georg Wendt/dpa