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Ukraine-Krieg aktuell: Putin droht Europa mit Krieg – „Sind dazu sofort bereit“

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  • Nail Akkoyun
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    Felix Durach

Ringen um Frieden: Putin empfängt Witkoff und droht Europa. Die Lage im umkämpften Pokrowsk ist unklar. Der News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Dieser News-Ticker ist beendet. Die weiteren Entwicklungen in unserem neuen News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Update, 22:35 Uhr: Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über den Plan der USA zur Beendigung des Ukraine-Kriegs beraten. Putin empfing Witkoff und den Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Trump, Jared Kushner, am Dienstagabend im Kreml. Am Verhandlungstisch saßen auf russischer Seite zudem die Kreml-Berater Juri Uschakow und Kirill Dmitrijew, wie auf im russischen Fernsehen ausgestrahlten Bildern zu sehen war. Details aus den Gesprächen wurden bislang aber nicht bekannt.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Selenskyj sorgt sich vor Ukraine-Verhandlungen – und pocht auf Sicherheitsgarantien

Update, 21:10 Uhr: Selenskyj wiederholte in Irland die Forderung nach Ukraine-Sicherheitsgarantien für einen langen Zeitraum. „Wir müssen den Krieg so beenden, dass Russland nicht innerhalb eines Jahres mit der dritten Invasion in zehn Jahren zurückkehrt“, sagte er. „Sie haben ihr Ziel, unseren Staat zu besetzen, nicht erreicht.“ 

Update, 20:03 Uhr: Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat in Dublin seine Befürchtungen über ein schwindendes US-Interesse am Ukraine-Krieg zum Ausdruck gebracht. Auf die direkte Frage nach einem möglichen amerikanischen Desinteresse antwortete Selenskyj: „Ja, ich habe Angst. Wenn jemand von unseren Verbündeten müde ist, habe ich Angst.“ Russland arbeite gezielt daran, die Aufmerksamkeit der USA von der Ukraine wegzulenken, warnte Selenskyj weiter.

Ukraine-Krieg aktuell: Während Verhandlungen in Moskau – Trump spricht von „Chaos“

Update, 19:08 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat den Ukraine-Krieg als „Chaos“ bezeichnet und die Lage als schwierig eingeschätzt. Dies äußerte er zu Beginn seiner letzten Kabinettssitzung des laufenden Jahres, während zeitgleich amerikanisch-russische Verhandlungen über eine Friedenslösung in Moskau stattfinden. Die Äußerungen Trumps fallen in eine Phase intensiver diplomatischer Bemühungen um eine Beendigung des Konflikts.

Update, 18:07 Uhr: Kremlchef Wladimir Putin hat nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass in Moskau den US-Sondergesandten Steve Witkoff empfangen. An dem Treffen zu einem möglichen Ende des Ukraine-Kriegs nimmt demnach auch der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump teil, Jared Kushner.

Beide waren auch schon an Gesprächen zwischen einer ukrainischen und einer US-Delegation am Sonntag in Florida und zuvor bei Verhandlungen in Genf beteiligt. Während Witkoff bereits zum sechsten Mal für Gespräche mit Putin in Russland ist, ist es für Kushner die erste Verhandlung mit dem Kremlchef.

Ukraine-Krieg aktuell: Kiew-Delegation soll sich mit Wittkof und Kushner treffen

Update, 17:35 Uhr: Die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs könnten sich am Mittwoch in Brüssel fortsetzen. Eine ukrainische Delegation erwägt dort offenbar ein Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, wie AFP aus Kiewer Regierungskreisen erfuhr. Ob Präsident Selenskyj dieser Delegation angehören wird, ist noch unklar.

Die Ukraine sei zu einem solchen Gespräch bereit, eine Bestätigung stehe jedoch noch aus. Witkoff und Kushner trafen am Dienstag den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau. Parallel dazu tagen am Mittwoch die NATO-Außenminister in Brüssel und beraten über die jüngsten Gespräche zwischen USA, Ukraine und Russland sowie die weitere Unterstützung Kiews.

Update, 16:47 Uhr: Russlands Staatschef Wladimir Putin hat europäische Änderungen an Donald Trumps Friedensplan für den Ukraine-Krieg kategorisch abgelehnt. Die Modifikationen am 28-Punkte-Plan seien darauf ausgelegt, Verhandlungen zu blockieren, erklärte Putin laut der Nachrichtenagentur Interfax vor wichtigen Gesprächen in Moskau.

Der Kreml-Chef empfängt den US-Gesandten Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner zu direkten Friedensgesprächen. Putin stellte klar, dass Europa sich selbst aus den Verhandlungen ausgeschlossen habe. „Wir haben nicht vor, mit Europa zu kämpfen, das habe ich schon 100 Mal gesagt“, sagte Putin weiter. „Aber wenn Europa wiederum kämpfen will und anfängt, dann

Update, 15:52 Uhr: Der US-Sondergesandte Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner wollen nach ihrem Treffen mit Putin auch den ukrainischen Präsidenten Selenskyj treffen. Laut Axios soll das Meeting bereits am Mittwoch stattfinden, wie zwei Insider berichten. Witkoff und Kushner werden Selenskyj über die Gesprächsinhalte mit Putin unterrichten.

Ukraine-Krieg aktuell: NATO ohne Konsens für Ukraine-Beitritt

Update, 15:14 Uhr: Die NATO-Mitgliedstaaten haben sich nach Angaben ihres Generalsekretärs noch nicht auf die Zustimmung für einen möglichen einen Ukraine-Beitritt geeinigt. Mark Rutte erklärte in Brüssel: „Für einen NATO-Beitritt der Ukraine ist ein Konsens aller Bündnispartner erforderlich. Und im Moment gibt es keinen Konsens über einen NATO-Beitritt der Ukraine.“ Russland fordert den Verzicht auf eine NATO-Mitgliedschaft als Kernbedingung für einen Waffenstillstand im Ukraine-Konflikt. Rutte äußerte sich jedoch optimistisch zu den von den USA angeführten Friedensverhandlungen.

Update, 14:40 Uhr: Trumps Sondergesandter Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn des US-Präsidenten, sind für das Treffen mit Putin im Kreml angekommen. Das meldet das Portal Kyiv Post in einem Beitrag auf X. Auch ein Vertreter des chinesischen Außenministeriums soll demnach für die Gespräche im Kreml eingetroffen sein.

Ukraine-Krieg aktuell: Türkei meldet erneuten Angriff auf russischen Tanker

Update, 14:20 Uhr: Im Schwarzen Meer wurde am Dienstag wohl erneut ein russischer Tanker angegriffen, 80 nautische Meilen vor der türkischen Küste. Die türkische Seefahrtsbehörde bestätigte die Attacke auf die „Midvolga 2“, einen Chemikalien- und Öltanker unter russischer Flagge.

Der Angriff ereignete sich vor dem geplanten Treffen zwischen Trumps Sondergesandten Witkoff und Russlands Präsident Putin. Am Wochenende waren bereits zwei weitere Öltanker attackiert worden, die laut Kiew zur russischen Schattenflotte gehören.

Update, 13:20 Uhr: Witkoff will bei seinem Treffen mit Putin in Moskau heute „kreative Lösungen“ vorschlagen, damit der Ukraine-Krieg beendet werden kann. Das berichtet CNN unter Berufung auf einen Insider. Die Details in Trump-Diplomat präsentiert Putin heute neuen Ukraine-NATO-Plan.

Gespräche über ein Ende vom Ukraine-Krieg: Witkoff für Treffen mit Putin in Moskau eingetroffen

Update, 12:53 Uhr: Das Treffen von Wladimir Putin und Steve Witkoff heute in soll gegen 17:00 (15:00 Uhr deutscher Zeit) beginnen. Das sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow laut der Ukrajinska Prawda bei einem Briefing für indische Medien. Berichten zufolge ist Witkoff bereits in Moskau gelandet.

Der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge sagte Peskow bei dem Pressetermin auch, es seien von russischer Seite noch „einige grundlegende“ Fragen zu klären. Der Friedensplan von Donald Trump biete dafür „eine sehr gute Grundlage, und wir hoffen, dass wir uns an dieses Fundament halten können“, so der Kremlsprecher.

Selenskyj: USA und Ukraine haben Friedensplan im Ukraine-Krieg „verfeinert“

Update, 12:26 Uhr: Die Ukraine und die USA haben Selenskyj zufolge einen in Genf entwickelten Rahmen für ein Friedensabkommen „verfeinert“. Dies sei bei den jüngsten Gesprächen in Florida geschehen, zitiert Reuters Selenskyj aus einem aktuellen X-Post.

Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS). Die GUS besteht aus ehemaligen Staaten der Sowjetunion, die bis heute zum Großteil eng verbunden mit Russland geblieben sind. Doch Moskau-Machthaber Putin hat nicht nur in den Sowjet-Gebieten Freunde. Putin findet auch nach mehreren Jahren Angriffskrieg in der Ukraine noch immer fast weltweit Verbündete. Eine Übersicht: © Imago
Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs steht ein Mann eng an der Seite Wladimir Putins: Alexander Lukaschenko. Das von ihm autoritär beherrschte Belarus teilt sich eine mehr als tausend Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. Lukaschenko unterstützte Putins Truppen logistisch bei ihrer Invasion des Nachbarlandes. © Imago
Kim Jong-un und Wladimir Putin
Ein weiterer enger Verbündeter Wladimir Putins ist Kim Jong-un. Der Machthaber regiert ein totalitäres Nordkorea, das als sozialistische Diktatur historisch enge Beziehungen zu Russland pflegt. © Gavriil Grigorov/Imago
russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist
Im Lauf des Ukraine-Kriegs wurde aus der symbolischen Verbindung ein militärisches Bündnis. Kim Jong-un unterstützte Putins Feldzug mit Waffen, Munition und Soldaten. Laut Schätzungen könnten es mehr als 30.000 Mann aus Nordkorea sein, die an der Front im Ukraine-Krieg kämpfen. Auf dem Bild zu sehen ist ein russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist.  © Imago
Xi Jinping zu Gast bei Wladimir Putin
Die Volksrepublik China pflegt sowohl mit Nordkorea als auch mit Russland enge Beziehungen. Das bewies Präsident Xi Jinping zuletzt durch seinen Besuch Moskaus am „Tag des Sieges“. An der Seite Putins begutachte Xi als Gast auf der Ehrentribüne die große Militärparade, die durch Russlands Hauptstadt rollte. Doch China unterstützt Russland nicht nur symbolisch durch Besuche, sondern auch ganz praktisch mit Seltenen Erden und Devisen. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist China der größte Importeur für russische Rohstoffe geworden. © Imago
Präsident Wladimir Putin mit To Lam
Der Dritte im Bunde der ostasiatischen Verbündeten Russlands ist Vietnam. Hier posiert Präsident Wladimir Putin mit Tô Lâm, Präsident Vietnams von Mai 2024 bis Oktober 2024, bei einem Besuch des russischen Staatschefs in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. © Kristina Kormilitsyna/Imago
Wladimir Putin und Narendra Modi
In Südasien, konkret auf dem indischen Subkontinent, findet sich mit Narendra Modi der nächste enge Verbündete Russlands. Indiens Premierminister pflegt ein enges Verhältnis zu Putin. Hier umarmen sich beide bei einem Treffen in Neu-Delhi im Jahr 2018. Indien ist durch mehrere internationale Organisationen und Bündnisse mit Russland verbandelt. Die wohl wichtigsten darunter sind die Zusammenkunft der sogenannten BRICS-Staaten und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
König Ibrahim Ismail von Johor aus Malaysia beim Besuch Putins in Russland
Auch Malaysia ist wie Russland Mitglied des BRICS-Staatenbundes. In Begleitung seiner Frau Raja Zarith Sofia reiste König Ibrahim Ismail von Johor nach Russland, um Putin im Kreml zu besuchen. © Imago
Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Präsident Wladimir Putin eine gute Beziehung
Zur Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) zählt neben Russland unter anderem die Ex-Sowjet-Republik Kasachstan. Das Land teilt sich mit 7644 Kilometern die längste Landgrenze der Welt mit Russland. Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Putin eine gute Beziehung. Kasachstan bezieht 90 Prozent seiner Waffenimporte aus Russland, das wiederum den in Kasachstan gelegenen Weltraumbahnhof Kosmodrom Baikonur mietet. Beide Länder sind außerdem Mitglied in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
Putin und Traoré
Zu Putins engen Verbündeten gehört auch Burkina Fasos Regierungschef Inbrahim Traoré. Am 9. Mai 2025 besuchte er Putin in Moskau (im Bild). „Wir glauben, dass der Terrorismus, den wir heute erleben, vom Imperialismus herrührt, und wir bekämpfen ihn“, sagte er bei einem bilateralen Treffen. In Erinnerung geblieben ist auch eine virale Rede beim Afrika-Gipfel im Jahr 2023 in Russland. Im Beisein Putins machte er damals den Westen dafür verantwortlich, dass Afrika trotz seiner Rohstoffe der ärmste Kontinent sei.  © IMAGO/Mikhail Metzel/Kremlin Pool
Ägypten Militärband Moskau
Mehr als 80 Jahre Diplomatie verbinden Ägypten und Russland. Das Land am Nil ist wirtschaftlich von Moskau abhängig. Auch Putin profitiert von den Verbindungen nach Kairo. Der russische Präsident betrachtet Ägypten als Tor nach Afrika. Im August 2022 war eine ägyptische Militärband in Moskau zu Gast (im Bild). Auch bei der Militärparade zum 80. Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 marschierte eine Einheit aus Ägypten über den Roten Platz.  © Sergei Bobylev/Imago
Laos-einheit in Moskau
Am „Tag des Sieges“ über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 paradierte auch eine Einheit aus Laos durch Moskau. Angeblich arbeitet Putin derzeit intensiv daran, das Land in den Krieg gegen die Ukraine einzubinden. Im Sommer 2025 begrüßte er den laotischen Präsidenten Thongloun Sisoulith in Moskau. © Ricardo Stuckert/Imago
Turkmenistan Moskau Parade
Turkmenistan schickte ebenfalls eine Einheit nach Moskau. Die zentralasiatische Republik Turkmenistan am Kaspischen Meer gehört auch Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu den am meisten abgeschotteten Staaten der Welt.  © Ricardo Stuckert/Imago
Aleksandar Vucic Putin Netanjahu
Auch der serbische Staatschef Aleksandar Vučić nahm 2025 – wie auch schon 2018 (im Bild) – in Moskau an der Parade vor rund 10.000 Soldaten teil. Die Beziehungen zwischen Serbien und Russland gelten als traditionell freundschaftlich. Belgrad verweigert sich den Sanktionen gegen Russland und hat den Westen für den Ukraine-Krieg verantwortlich gemacht. Zuletzt gab es trotzdem zwischen Moskau und Belgrad Verstimmungen, als der russische Auslandsgeheimdienst Serbien den Verkauf von Munition an die Ukraine vorwarf. © Mikhail Metzel/Imago
Milorad Dodik
Putins wichtigster Mann am Balkan heißt Milorad Dodik (2. von rechts). Der bosnisch-serbische Separatistenführer betreibt seit Jahren die Abspaltung des Landesteils Republika Srpska vom bosnischen Staat. Dodik stimmt sich dabei regelmäßig mit dem russischen Präsidenten ab. © Alexei Nikolsky/Imago
Salva Kiir Putin
Im September 2023 traf sich Putin mit Salva Kiir Mayardit, dem Präsidenten von Südsudan. „Die Welt diktiert, dass niemand allein überleben oder Erfolg haben kann“, sagte Salva Kiir. Zu Putin gewandt meinte er, dass sein Land starke Freunde brauche: „Sie sind einer von ihnen.“ © Valery Sharifulin/Imago
Orban Putin
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ist Putin im Ukraine-Krieg stets treu geblieben. So hat er während der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2024 den bis dahin weitgehend isolierten Kremlchef zum Ärger vieler EU-Länder überraschend in Moskau besucht und sich als Vermittler inszeniert (im Bild). Zugleich nutzt Orbán jede Gelegenheit, um gegen die Ukraine auszuteilen.  © Valeriy Sharifulin/Imago
Putin und Ramaphosa
Ende Juli 2023 war Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa bei Putin zu Gast. Der Kremlchef hatte seine Gäste zum Abschluss eines zweitägigen Afrika-Gipfels in St. Petersburg eingeladen, den er in der russischen Ostsee-Metropole veranstaltete. Südafrika, das mit Russland, China, Indien und Brasilien die Brics-Staatengruppe bildet, wird wegen seiner Russland-Nähe vom Westen mit Skepsis betrachtet.  © Sergei Bobylev/Imago
Peseschkian Putin
Im Januar 2025 war Massud Peseschkian in Moskau zu Besuch. Dabei unterzeichnete Irans Präsident gemeinsam mit Putin ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft. Russland und der Iran vertieften damit ihre militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit für die nächsten 20 Jahre.  © Imago
Putin Ortega
Seit vielen Jahren steht Nicaragua an der Seite Putins. Nach dem Aufstand der russischen Privatarmee Wagner gegen die eigene Staatsführung im Juni 2023 schickte auch Präsident Daniel Ortega (hier ein Bild aus dem Jahr 2014) eine Botschaft nach Moskau. In der offiziellen Mitteilung hieß es, Ortega und seine Ehefrau sowie Vizepräsidentin Rosario Murillo übermittelten Putin „unsere Zuneigung in revolutionärer Bruderschaft“. © Cesar Perez/afp
Maduro
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro tat es ihm gleich. „Wir senden unsere Umarmung der Solidarität und der Unterstützung an den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, dem es gelungen ist, einen Versuch des Verrats und des Bürgerkriegs zu bewältigen und seinem Volk den Sieg und den Frieden zu garantieren“, twitterte er damals. © Alexandr Kryazhev/Imago
Putin Goita
Im Juni 2025 verständigten sich Putin und Malis Militärmachthaber Assimi Goïta auf eine bilaterale Kooperation. Russland ist enger Verbündeter von Goïta, der gegen Terrormilizen in Mali auch auf russische Wagner-Söldner setzte. Das Militär hatte sich 2020 und 2021 an die Macht geputscht, die Zusammenarbeit mit Ex-Kolonialmacht Frankreich beendet und sich Moskau zugewandt. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Sassou Nguesso Afewerki
Ende Juli 2023 war Putin gemeinsam mit Denis Sassou Nguesso, dem Präsidenten der Republik Kongo (rechts), und dem eritreischen Präsidenten Isaias Afewerki (links) beim Tag der Marine auf der Newa in St. Petersburg unterwegs. Mit ihrem Besuch beim Russland-Afrika-Gipfel konnten die beiden Staatsmänner die Achse zwischen Russland und ihren Ländern noch einmal stärken. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Raúl Castro
Ein besonders inniges Verhältnis pflegt Russland zu Kuba. Für die hoch verschuldete Karibikinsel ist Russland einer der engsten Verbündeten und wichtigsten Geldgeber. Der Kreml bezeichnete den sozialistischen Karibikstaat, der den Ukraine-Krieg nicht verurteilt hat, als „sehr wichtigen Partner“. Im Jahr 2014 war Putin beim vormaligen Präsidenten Raúl Castro zu Gast. © Imago
Putin
Der Kremlchef ist seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 im Westen weitestgehend isoliert. Umso wichtiger ist ihm der Kontakt zu seinen Verbündeten – den sucht er in vielen Fällen auch per Video. Im Mai 2025 nahm er an einer Sitzung der Kommission für militärisch-technische Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten teil.  © Alexander Kazakov/Imago

Die Ukraine wolle weitere ausländische Partner in den diplomatischen Prozess einbeziehen und gehe die Diplomatie „mit größter Ernsthaftigkeit“ an, so Selenskyj. Zugleich warf er Russland – wohl mit Blick auf Pokrowsk – vor, im Vorfeld der Gespräche „Desinformationskampagnen“ gestartet zu haben.

Update, 11:34 Uhr: Wie ist die Lage in Pokrowsk, von dem Putin behauptet, es sei von seinen Truppen vollständig eingenommen? Die ukrainische Armee weist die Darstellung des Kremlchefs jetzt zurück. Sie sei in Pokrowsk mit Such- und Angriffstruppen im Einsatz, erklärte sie in Onlinemedien. Russische Soldaten, die im Zentrum der Stadt die russische Flagge gehisst hätten, seien geflüchtet, hieß es.

Dies sei lediglich eine Propaganda-Aktion gewesen, so das ukrainische Militär. Das russische Verteidigungsministerium hatte gestern (1. Dezember) ein Video veröffentlicht, das russische Soldaten beim Hissen der Flagge auf einem zentralen Platz zeigen soll.

Kiew meldet im Ukraine-Krieg: Halten Stellung in Schlacht um Pokrowsk

Update, 10:42 Uhr: Das ukrainische Militär hat russische Angaben über die vollständige Eroberung von Pokrowsk zurückgewiesen. Eine in der strategisch wichtigen Stadt kämpfende Armee-Einheit teilte der Nachrichtenagentur Reuters mit, sie halte noch den nördlichen Teil von Pokrowsk. Die Erklärung steht im direkten Gegensatz zu Äußerungen Putin, der zuvor die vollständige Einnahme Pokrowsk durch russische Truppen verkündet hatte.

Update, 10:01 Uhr: Witkoff – der heute in Moskau Putin treffen will – ist kein Diplomat, sondern wie Trump Immobilienunternehmer. In den laufenden Ukraine-Verhandlungen wird ihm mitunter eine zu große Nähe zu Russland vorgeworfen. Wie der Spiegel berichtet, hatte Witkoff sich selbst schon als „Amateur-Diplomat“ bezeichnet. In normalen Zeiten, so schreibt das Nachrichtenmagazin, wäre er nach Ansicht vieler längst nicht mehr im Amt. Aber es herrsche nun einmal Ausnahmezustand.

Ukraine-Krieg aktuell: Feuer auf Tanker von Putin-Schattenflotte im Schwarzen Meer

Update, 9:17 Uhr: Ein russischer Frachter ist vor der türkischen Küste angegriffen worden. Die türkische Schifffahrtsbehörde bestätigte, dass alle 13 Besatzungsmitglieder unverletzt blieben, wie Reuters berichtet. Das mit Sonnenblumenöl beladene Schiff war von Russland nach Georgien unterwegs und steuert nun den türkischen Hafen Sinop an. Zu den Hintergründen des Angriffs machten die Behörden keine Angaben. Erst vergangenen Freitag (28. November) hatte die Ukraine zwei russische Öl-Tanker im Schwarzen Meer mit Marinedrohnen attackiert.

Ukraine-Krieg aktuell: Treibstoffanlage in Russland nach Drohnenangriff in Brand

Update, 2. Dezember, 8:31 Uhr: Neue Attacke auf Russlands Wirtschaft: Bei einem Drohnenangriff in der zentralrussischen Region Orjol sind Treibstoff- und Energieversorgungsanlagen in Brand geraten. Nach Angaben des regionalen Gouverneurs Andrej Klytschkow wurden dabei keine Personen verletzt, wie Reuters berichtet. Löschkräfte seien vor Ort im Einsatz, um die Brände zu bekämpfen.

Ukraine-Krieg aktuell: Putin verkündet „Sicherheitszone“ – heute empfängt er Trumps umstrittenen Mann

Erstmeldung: Moskau – Die diplomatischen Bemühungen im Ukraine-Krieg laufen weiter auf Hochtouren. Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und dessen Schwiegersohn Jared Kushner wollen heute (2. Dezember) mit Kremlchef Wladimir Putin zusammentreffen. Bei dem Gespräch soll es um eine mögliche Beendigung des Ukraine-Kriegs gehen, wie aus Washington verlautete. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte das Treffen bestätigt.

Trifft am Dienstag (2. Dezember) Steve Witkoff: Russlands Präsident Wladimir Putin (Archivbild)

Nach den jüngsten Verhandlungen zwischen ukrainischen und US-Vertretern im US-Bundesstaat Florida bezeichnete Trump die Chancen auf ein Abkommen zwischen Russland und der Ukraine als „gut“.

Ukraine-Krieg aktuell: Putin verkündet „Sicherheitszone“

Der ursprüngliche 28-Punkte-Friedensplan aus den USA war Moskau in zentralen Forderungen weit entgegengekommen. Ein überarbeiteter Vorschlag berücksichtigt die Interessen Kiews stärker. Dessen ungeachtet hatte Putin aber seine Maximalforderungen bekräftigt.

Unterdessen soll Putin am 1. Dezember einen Kommandoposten der russischen Armee an der Front in der Ukraine besucht haben. Dabei soll er seine Absicht verkündet haben, entlang der Grenze zur Ukraine eine „Sicherheitszone“ zu errichten. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass schrieb, die Generalstäbe berichteten Putin bei dem Termin über die „Befreiung“ von Krasnoarmijsk (Region Donezk) und Wowtschansk (Region Charkiw).

Dieses Zitat befand sich in der Tass-Meldung nicht, doch die Ukrajinska Prawda berichtete, Putin habe bei dem Frontbesuch die Situation auf dem Schlachtfeld zynisch als „eine Tragödie für das ukrainische Volk“ bezeichnet.

Ukraine-Friedensplan aktuell: Witkoff heute bei Kreml-Chef Putin

Trumps Sondergesandter Witkoff, der heute mit Putin spricht, ist umstritten. Seine diplomatische Erfahrung ist begrenzt – und doch verhandelt der frühere Immobilieninvestor weltpolitische Angelegenheiten.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg veröffentlichte kürzlich das Transkript eines etwa fünfminütigen Telefonats von Mitte Oktober. Darin gibt Witkoff dem außenpolitischen Berater Putins, Juri Uschakow, offenbar Tipps, wie man Trumps Aufmerksamkeit erreichen könne – mit Schmeicheleien für dessen Gaza-Friedensplan.

Witkoff hält Putin für „keinen schlechten Kerl“ – Trump stellt sich in Skandal hinter seinen Berater

US-Präsident Trump stellte sich nach der Bloomberg-Veröffentlichung über Witkoff hinter seinen Berater. Auch Putin nahm den US-Unterhändler in Schutz. „Er ist ein amerikanischer Bürger und verteidigt die Position seines Präsidenten und seines Landes“, sagte der Kremlchef.

Witkoff hat in den vergangenen Monaten immer wieder versucht, zwischen Russland und der Ukraine zu vermitteln. Nach einem Treffen im März sagte er über Putin, der den Angriffskrieg auf die Ukraine 2022 befohlen hatte, dass er diesen nicht für einen „schlechten Kerl“ halte. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Kremlin Press Service

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