Trump hofft auf Todesstrafe

Verhaftung nach Kirk-Attentat: Entscheidender Hinweis wohl aus der eigenen Familie

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Nach dem tödlichen Attentat auf Charlie Kirk scheint die Fahndung nach dem Täter erfolgreich gewesen zu sein. Trump meldet die Festnahme eines Verdächtigen.

Update, 19.15 Uhr: Donald Trump ist überzeugt, dass das FBI den Täter im Fall Charlie Kirk gefasst hat. Noch laufen die Ermittlungen. Was bislang zum Tatverdächtigen bekannt ist.

Update, 16:15 Uhr: Bei einer Pressekonferenz mit FBI-Direktor Kash Patel zum Verdächtigen im Mordfall Charlie Kirk erklärt ein Sprecher: „Wir haben ihn.“ Ein Familienmitglied des Verdächtigen habe der Polizei einen Hinweis übermittelt, aufgrund dessen der mutmaßliche Schütze überführt wurden konnte. Das Familienmitglied habe der Polizei erklärt, der mutmaßliche Schütze sei „politisch“ gewesen. Er habe Charlie Kirks politische Ansichten verurteilt. Auf einer der im Wald gefundenen Patronen soll „Hey Faschist, fang“ eingraviert gewesen sein.

Update, 15:19 Uhr: Am Freitag informierte Präsident Trump darüber, dass ein Verdächtiger im Mordfall von Charlie Kirk von seinem Vater an die Behörden übergeben worden sei. Laut der New York Post, die sich auf Informationen aus Ermittlerkreisen stützt, handele es sich um einen 22-jährigen Mann aus Utah. Nach einer mehrtägigen Suche wurde der Verdächtige festgenommen, nachdem Kirk am 10. September bei einer Veranstaltung an der Utah Valley University erschossen worden war.

Trump gibt überraschend Festnahme von Verdächtigen im Mordfall Charlie Kirk bekannt

Update, 14:31 Uhr: In der Fox-News-Sendung erklärte Trump weiter, er hoffe, der mutmaßliche Schütze bekomme die Todesstrafe. „Nun, ich hoffe – er wird wohl für schuldig befunden werden, würde ich vermuten – und ich hoffe, er bekommt die Todesstrafe.“ Weiter sagte der US-Präsident: „In Utah gibt es die Todesstrafe, und sie haben dort einen sehr guten Gouverneur. Ich habe ihn kennengelernt, und der Gouverneur ist in diesem Fall sehr entschlossen, die Todesstrafe zu verhängen.“

Attentat auf Charlie Kirk: Bilder zeigen das Entsetzen – und den mutmaßlichen Täter

Nach dem Attentat auf Charlie Kirk veröffentlichte das FBI Bilder und ein Video des mutmaßlichen Täters. Die Trauer in den USA ist groß nach dem Tod des US-Aktivisten.
Nach dem Attentat auf Charlie Kirk veröffentlichte das FBI Bilder und ein Video des mutmaßlichen Täters. Die Trauer in den USA ist groß nach dem Tod des US-Aktivisten. Eine Chronologie der Ereignisse. © FBI (2)/IMAGO / SOPA Images
Diese Aufnahme entstand nur Minuten vor dem tödlichen Attentat. Charlie Kirk beantwortet gerade Fragen aus dem Publikum - eine Routine, die ihm zum Verhängnis werden sollte.
Diese Aufnahme entstand nur Minuten vor dem tödlichen Attentat. Charlie Kirk beantwortet gerade Fragen aus dem Publikum - eine Routine, die ihm zum Verhängnis werden sollte. © Tess Crowley
Die letzten Minuten von Charlie Kirk: Der 31-Jährige wirft noch Baseballkappen in die Menge, bevor der tödliche Schuss fällt.
Die letzten Minuten von Charlie Kirk: Der 31-Jährige wirft noch Baseballkappen in die Menge, bevor der tödliche Schuss fällt.  © Tess Crowley/dpa
Auf diesem Campus der Utah Valley University in Orem ereignete sich das tödliche Attentat auf Charlie Kirk. Der 31-jährige Aktivist wurde vor 3000 Zuschauern von einem Scharfschützen erschossen, der sich auf einem nahegelegenen Dach positioniert hatte.
Auf diesem Campus der Utah Valley University in Orem ereignete sich das tödliche Attentat auf Charlie Kirk. Der 31-jährige Aktivist wurde vor 3000 Zuschauern von einem Scharfschützen erschossen, der sich auf einem nahegelegenen Dach positioniert hatte. © Lindsey Wasson/dpa
Charlie Kirk galt als einer der einflussreichsten konservativen Aktivisten der USA.
Charlie Kirk galt als einer der einflussreichsten konservativen Aktivisten der USA.  © IMAGO/Charles-McClintock Wilson
Sekunden vor seinem Tod wurde Charlie Kirk von einem Zuschauer nach Waffengewalt gefragt. Seine letzte Antwort „Zählt man Bandengewalt mit oder nicht?“ sollten seine letzten öffentlichen Worte werden.
Sekunden vor seinem Tod wurde Charlie Kirk von einem Zuschauer nach Waffengewalt gefragt. Seine letzte Antwort „Zählt man Bandengewalt mit oder nicht?“ sollten seine letzten öffentlichen Worte werden. © IMAGO/Charles McClintock-Wilson
Diese dramatischen Szenen spielten sich ab, als Charlie Kirk erschossen wurde. Augenzeugen berichten von Panik unter den 3000 Zuschauern, die sofort zu Boden gingen und um ihr Leben rannten.
Diese dramatischen Szenen spielten sich ab, als Charlie Kirk erschossen wurde. Augenzeugen berichten von Panik unter den 3000 Zuschauern, die sofort zu Boden gingen und um ihr Leben rannten. © Tess Crowley/dpa
Schock und Fassungslosigkeit auf dem Campus der Utah Valley University: Studenten und Besucher können nicht glauben, was sie gerade miterlebt haben. Viele weinen und trösten sich gegenseitig nach dem brutalen Attentat.
Schock und Fassungslosigkeit auf dem Campus der Utah Valley University: Studenten und Besucher können nicht glauben, was sie gerade miterlebt haben. Viele weinen und trösten sich gegenseitig nach dem brutalen Attentat. © IMAGO/Charles McClintock Wilson
Was als normale Universitätsveranstaltung begann, endet mit einem Großaufgebot von Rettungskräften.
Was als normale Universitätsveranstaltung begann, endet mit einem Großaufgebot von Rettungskräften. © Tyler Tate/dpa
Falsche Spur: Diese Festnahme erwies sich als Fehlgriff der Ermittler. Der Mann wurde nach stundenlangen Verhören wieder freigelassen - der wahre Charlie Kirk-Attentäter ist weiterhin auf der Flucht.
Falsche Spur: Diese Festnahme erwies sich als Fehlgriff der Ermittler. Der Mann wurde nach stundenlangen Verhören wieder freigelassen - der wahre Charlie Kirk-Attentäter ist weiterhin auf der Flucht. © IMAGO/Charles McClintock-Wilson
Spurensicherung am Schauplatz der Tragödie: Polizeibeamte durchkämmen das Gelände rund um das „American Comeback Tour“-Zelt, unter dem Charlie Kirk erschossen wurde. Jeder Zentimeter wird nach Hinweisen auf den flüchtigen Täter abgesucht.
Spurensicherung am Schauplatz der Tragödie: Polizeibeamte durchkämmen das Gelände rund um das „American Comeback Tour“-Zelt, unter dem Charlie Kirk erschossen wurde. Jeder Zentimeter wird nach Hinweisen auf den flüchtigen Täter abgesucht. © Tess Crowley/dpa
Stille Trauer hinter Absperrband: Auch die Polizeiabsperrung kann die Menschen nicht davon abhalten, Charlie Kirk die letzte Ehre zu erweisen.
Stille Trauer hinter Absperrband: Auch die Polizeiabsperrung kann die Menschen nicht davon abhalten, Charlie Kirk die letzte Ehre zu erweisen.  © IMAGO/Joe Rondone/The Republic
Symbole der Trauer und des Patriotismus: Die Gedenkstätte wird zum Wallfahrtsort für konservative Amerikaner.
Symbole der Trauer und des Patriotismus: Die Gedenkstätte wird zum Wallfahrtsort für konservative Amerikaner. © IMAGO/Joe Rondone/The Republic
Nationale Trauer im Yankee Stadium: Charlie Kirks Portrait erstrahlt auf der riesigen Videowand, während tausende Fans eine Schweigeminute einhalten.
Nationale Trauer im Yankee Stadium: Charlie Kirks Portrait erstrahlt auf der riesigen Videowand, während tausende Fans eine Schweigeminute einhalten.  © IMAGO/Vincent Carchietta
Tatort-Rekonstruktion unter der Brücke: Forensiker arbeiten daran, den genauen Ablauf des Attentats zu verstehen.
Tatort-Rekonstruktion unter der Brücke: Forensiker arbeiten daran, den genauen Ablauf des Attentats zu verstehen.  © Lindsey Wasson/dpa
Trauernde halten große Portraits von Charlie Kirk in die Höhe und gedenken des erschossenen Aktivisten.
Trauernde halten große Portraits von Charlie Kirk in die Höhe und gedenken des erschossenen Aktivisten.  © Madeleine Kelly/dpa
Blumen, Ballons und Bibelverse: Diese bewegende Gedenkstätte zeigt Charlie Kirk als christlichen Märtyrer.
Blumen, Ballons und Bibelverse: Diese bewegende Gedenkstätte zeigt Charlie Kirk als christlichen Märtyrer. © Ross D. Franklin/dpa
Hunderte junge Menschen versammelten sich zu einer spontanen Gedenkfeier für Charlie Kirk.
Hunderte junge Menschen versammelten sich zu einer spontanen Gedenkfeier für Charlie Kirk. © Tess Crowley/dpa
Vor dem Hauptquartier von Turning Point USA wird die Tragödie greifbar.
Vor dem Hauptquartier von Turning Point USA wird die Tragödie greifbar. © Ross D. Franklin/dpa
Charlie Kirks Büros: Die Zentrale seiner politischen Organisation wird zum Symbol einer Bewegung ohne Anführer.
Charlie Kirks Büros: Die Zentrale seiner politischen Organisation wird zum Symbol einer Bewegung ohne Anführer. © Ross D. Franklin/dpa
Nationale Trauer im Herzen der Macht: Die amerikanische Flagge weht auf halbmast vor dem Weißen Haus zu Ehren von Charlie Kirk.
Nationale Trauer im Herzen der Macht: Die amerikanische Flagge weht auf halbmast vor dem Weißen Haus zu Ehren von Charlie Kirk. © Mark Schiefelbein/dpa
Stiller Protest nach der Tragödie: Ein Charlie Kirk-Anhänger steht mit seinem „Pray for America“-Schild am Straßenrand.
Stiller Protest nach der Tragödie: Ein Charlie Kirk-Anhänger steht mit seinem „Pray for America“-Schild am Straßenrand. © Alex Goodlett/dpa
Nächtliche Kerzenwache für Charlie Kirk: Die Mischung aus amerikanischen Flaggen und christlichen Botschaften macht deutlich, wie seine Anhänger Patriotismus und Glauben miteinander verbinden.
Nächtliche Kerzenwache für Charlie Kirk: Die Mischung aus amerikanischen Flaggen und christlichen Botschaften macht deutlich, wie seine Anhänger Patriotismus und Glauben miteinander verbinden. © Ross D. Franklin/dpa
Anhänger Charlie Kirks versammeln sich vor dem Krankenhaus, in das der schwer verletzte Aktivist eingeliefert wurde. Die Nachricht seines Todes trifft sie wie ein Schlag.
Anhänger Charlie Kirks versammeln sich vor dem Krankenhaus, in das der schwer verletzte Aktivist eingeliefert wurde. Die Nachricht seines Todes trifft sie wie ein Schlag. © IMAGO/Madeleine Kelly
Auch Donald Trump ist auf einem Foto der Kirk-Gedenkstätte vor dem Timpanogos Regional Hospital zu sehen.
Auch Donald Trump ist auf einem Foto der Kirk-Gedenkstätte vor dem Timpanogos Regional Hospital zu sehen. © Lindsey Wasson/dpa
Donald Trump reagiert mit scharfen Worten auf Charlie Kirks Tod. Der US-Präsident macht die „radikale Linke“ für das Attentat verantwortlich und verspricht, alle Beteiligten zur Rechenschaft zu ziehen. (Archivbild)
Donald Trump reagiert mit scharfen Worten auf Charlie Kirks Tod. Der US-Präsident macht die „radikale Linke“ für das Attentat verantwortlich und verspricht, alle Beteiligten zur Rechenschaft zu ziehen. (Archivbild) © Manuel Balce Ceneta/dpa
US-Fahnder veröffentlichten Bilder einer „Person von Interesse“ – sie sollen den miutmaßlichen Täter zeigen.
US-Fahnder veröffentlichten Bilder einer „Person von Interesse“ – sie sollen den miutmaßlichen Täter zeigen. © FBI (2)
Beamte stehen auf einem Dach mit Blick auf den Tatort. Das FBI hat neue Überwachungsaufnahmen vom mutmaßlichen Attentäter auf Charlie Kirk veröffentlicht.
Beamte stehen auf einem Dach mit Blick auf den Tatort. Das FBI hat zwei Tage nach der tat Überwachungsaufnahmen vom mutmaßlichen Attentäter auf Charlie Kirk veröffentlicht.  © IMAGO / UPI Photo/ FBI (Collage)
US-Medien berichten über den Tatverdächtigen im Fall Charlie Kirk.
Zwei Tage nach der Tat verkündete Donald Trump live im TV die Festnahme des mutmaßlichen Täters im Fall Charlie Kirk. Es handelt sich um einen 22-Jährigen aus Utah. © Patrick T. Fallon/AFP

Update, 12. September, 14:11 Uhr: Laut dem US-Präsidenten Donald Trump ist der mutmaßliche Schütze, der den rechts-konservativen Aktivisten Charlie Kirk erschossen hat, in Gewahrsam. Das erklärte Trump in der Fox-News-Sendung „Fox & Friends“. „Mit hoher Sicherheit haben wir ihn in Gewahrsam genommen“, sagte Trump. Wer genau der Schütze ist, sagte Trump nicht. Der US-Präsident erklärte, er habe erst fünf Minuten vor Beginn der Sendung erfahren, dass die Polizei den mutmaßlichen Täter gefasst habe.

Erstmeldung: Moskau – Nach der Ermordung des rechten Aktivisten Charlie Kirk macht Russland die Ukraine für die politische Gewalt in den USA verantwortlich. Linke und Unterstützer des Landes seien der Grund für die Gewalt in den Vereinigten Staaten, hieß es aus dem Kreml. Der Putin-Vertraute und Russland-Unterhändler Kirill Dmitrijew verbreitete ein Video, das vermeintliche Linke „in voller Feierlaune über die Erschießung Kirks“ zeigen soll.

In einem Post in dem sozialen Netzwerk X schrieb der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew: „Politische Verbrechen und Attentate wurden in letzter Zeit von einer Vielzahl linker liberaler Abschaumtypen verübt, die das banderaistische Kiew unterstützen.“ Banderisten sind Mitglieder der rechten Organisation Ukrainischer Nationalisten, kurz OUN. Russland begründete seinen Angriff auf die Ukraine unter anderem damit, dass in Kiew Faschisten herrschen würden.

Russland attackiert Ukraine nach Kirk-Attentat: „Wer ist der Nächste?“

Weiter bezog sich Medwedew in seinem Post auf das Attentat gegen den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico, auf den im Mai 2024 während eines Events geschossen wurde und fragte: „Wer ist der Nächste?“ Vielleicht sei es an der Zeit, dass das MAGA-Team erkenne, das es mit seiner Unterstützung der Ukraine Mörder unterstütze, schloss Medwedew seinen Post.

Kirk war in Russland wegen seiner kritischen Haltung zum Militärbündnis NATO und gegenüber dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beliebt. Den ukrainischen Präsidenten bezeichnete er mal als „Marionette der CIA“. Er galt als überzeugter Trump-Anhänger und machte wiederholt die politische Linke für die Normalisierung von Gewalt verantwortlich.

Ex-Kremlchef Dmitri Medwedew (l.). (Archivbild)

Nach Kirk-Attentat: Angst in den USA vor weiterer Gewalt steigt

Währenddessen steigt in den USA die Angst vor weiteren Attentaten. Präsident Donald Trump machte am Donnerstag ebenfalls die „radikale Linke“ für Kirks Tod verantwortlich und nannte ihn einen „Märtyrer für die Wahrheit und die Freiheit“. Der 31-jährige Podcaster und Trump-Unterstützer Kirk war am Mittwoch bei einem Auftritt an einer Universität im Bundesstaat Utah tödlich von einer Kugel am Hals getroffen worden. Kirk war Mitbegründer der ultrakonservativen Organisation Turning Point USA (auf Deutsch etwa: Wendepunkt USA) und Trumps Sprachrohr für die Jugend.

Trump nutzte das nationale Gedenken an den 24. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001, um Kirk zu würdigen. Der Präsident nannte ihn bei einer Zeremonie im Pentagon einen „Riesen seiner Generation“ und einen „Verfechter der Freiheit“. Er kündigte zudem an, Kirk posthum die Präsidentenmedaille der Freiheit zu verleihen. Zuvor hatte Trump in einem ungewöhnlichen Schritt US-weite Trauerbeflaggung für seinen Unterstützer Kirk angeordnet, auch am Weißen Haus waren die Fahnen auf halbmast.

Nach Ermordung von Kirk: FBI veröffentlicht Aufnahmen einer verdächtigen Person

Das FBI setzte unterdessen die Suche nach dem Attentäter fort. Die Ermittler veröffentlichten Aufnahmen einer verdächtigen Person, womöglich im Studentenalter. Auf den unscharfen Bildern ist ein Mensch mit dunkler Basecap und Sonnenbrille und schwarzem Oberteil zu sehen, darauf scheint ein Logo mit einer US-Flagge zu prangen. Zudem fanden die Ermittler nach eigenen Angaben in einem Waldgebiet nahe dem Tatort die mutmaßliche Tatwaffe.

Aus dem Trump-Lager waren nach dem Attentat martialische Töne zu hören. „Charlie Kirk ist ein Kriegsopfer“, sagte der frühere Präsidentenberater Steve Bannon. „Wir befinden uns im Krieg in diesem Land.“ Der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses, der Republikaner Newt Gingrich, sprach in der New York Times von einem „kulturellen Bürgerkrieg“ mit liberalen Kräften. Fox-News-Kommentator Jesse Watters sagte, das rechte Lager werde sich für Kirks Tod „rächen“.

Demokraten verurteilen Angriff auf Kirk: „In unserem Land keinen Platz“

Linksgerichtete Nutzer äußerten in Onlinemedien teils Genugtuung über Kirks Tod und nannten ihn einen „Hassredner“. Die oppositionellen Demokraten hatten den Angriff auf Kirk dagegen scharf verurteilt. „In unserem Land gibt es keinen Platz für diese Art von Gewalt. Sie muss sofort aufhören“, schrieb Trumps Vorgänger Joe Biden auf X. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom nannte den Angriff auf Kirk auf X „widerlich, abscheulich und verwerflich“.

Das politische Klima in den USA ist schon länger aufgeheizt. Im Juli des vergangenen Jahres war Trump bei einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat Pennsylvania am Ohr verletzt worden; der Schütze wurde von Sicherheitskräften getötet. Im Juni dieses Jahres verübte ein Mann in Minnesota Attentate auf Parlamentarier der Demokraten und tötete zwei Menschen. (Quellen: Newsweek, X-Accounts von Dmitri Medwedew und Kirill Dmitrijew, afp, New York Times) (fmü)

Rubriklistenbild: © dpa/AP | Ross D. Franklin + dpa/AP | Alex Brandon

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