Katzenliebe

Umarme-Deine-Katze-Tag – doch mögen die Stubentiger das überhaupt?

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Der 04. Juni ist ein guter Anlass, um der Katze zu zeigen, wie sehr man sie liebt. Auf welche Weise Sie der Mieze Ihre Zuneigung zeigen können, erfahren Sie hier.

Jedes Jahr am 04. Juni feiern Katzenfreunde auf der ganzen Welt den Umarme-Deine-Katze-Tag. Mit einer liebevollen Umarmung sollen Katzenbesitzer ihren Lieblingen an diesem Tag zeigen, wie gern sie sie haben. Doch mögen die Stubentiger das überhaupt und was sollten Katzenhalter dabei beachten?

Mögen Katzen es, wenn sie von Menschen umarmt werden?

Katzen können so zuckersüß sein, dass ihre Besitzer nicht anders können als sie fest zu knuddeln. Doch so niedlich die Stubentiger auch sein mögen, eine Umarmung ist nicht jederkatze Sache. Während die eine total auf Kuscheleinheiten abfährt und gar nicht genug davon bekommen kann, ist die andere womöglich etwas schüchterner und zeigt ihre Zuneigung lieber auf andere Weise. Darauf weist auch die Tierheilpraxis Angela Esser in ihrem Blog hin: „Nicht alle Katzen sind gleich nähebedürftig. Einige lieben es zu kuscheln, andere wollen vielleicht nur gestreichelt oder gebürstet werden. Wichtig ist es, die Bedürfnisse deiner Katze zu beachten.“ Vor allem bei Katzen, die Sie nicht gut kennen, ist von einer Umarmung dringend abzuraten. Warum manche Katzen ausgerechnet die Nähe zu Menschen suchen, die eigentlich keine Stubentiger mögen, lesen Sie hier.

Enger Körperkontakt kann bei einigen Miezen Stress hervorrufen. Katzen sind von Natur aus Jäger und könnten bei einer festen Umarmung annehmen, sie seien von einem Raubtier gefangen worden – ein Eindruck, den Sie als Katzenhalter nicht unbedingt bei Ihrem Tigerchen erwecken wollen. Welche weiteren Fehler dazu führen können, dass Ihre Katze Sie nicht mag und was Sie dagegen tun können.

Anhängliche Samtpfoten: 13 Katzenrassen, die besonders verschmust sind

Eine blauäugige Siamkatze, ein Baby, sitzt auf einem Tisch und blickt mit schräg gehaltenem Kopf in die Kamera.
Siamkatzen faszinieren mit ihren blauen Augen. Doch wer sie kennt, weiß: Eine Siamkatze ist auch sehr gesprächig und anhänglich. Sie knüpft gerne neue Kontakte, oft auch zu Hunden, und zählt zu den Katzenrassen, die besonders gerne schmusen. © Cavan Images/Imago
Eine graue Korat-Katze schläft auf einem Stuhl.
Katzen der Rasse Korat sind sehr geduldig, wissen aber genau, was sie wollen: und zwar verwöhnt werden. Die anhänglichen Korats lieben es, zu kuscheln und fordern ihre Schmusestunden durchaus auch ein. © Pond5 Images/Imago
Singapura Katze sitzt am Fenster und schaut in die Kamera.
Sie ist die kleinste Hauskatze der Welt: Wenn die Singapura erst einmal Vertrauen gefasst hat, weicht sie ihren Besitzern nicht mehr von der Seite. Zu ihrem Glück benötigt sie einen engen Familienverbund und Artgenossen, mit denen sie neben ihren Haltern auch kuscheln können. © Newscom World/Imago
Eine Frau spielt mit ihrer Balinesen-Katze auf dem Bett.
Balinesen sind für ihr verspieltes und besonders verschmustes Wesen bekannt. Für Halter ist es jedoch wichtig, einen Ausgleich zu schaffen, da die Katzenrasse zwar liebend gerne kuschelt, aber auch ihren Bewegungsdrang ausleben will. Ihren Willen äußern Balinesen im Übrigen gerne lautstark. © Pond5 Images / Imago
Porträt einer Ragdoll Katze.
Ragdolls wirken nicht nur aufgrund ihrer flauschigen Optik wie lebendig gewordene Plüschkatzen – sie verhalten sich auch so. Die schönen Katzen sind besonders anschmiegsam und auf Harmonie bedacht. Sie gelten aber auch als lustig und verspielt. Was eine Ragdoll nicht mag, ist, wenn sie einsam ist. Sie folgt ihrem Zweibeiner daher gerne wie ein Schatten und beobachtet genau, was er lieber macht, als sie zu streicheln. © Image Source/Imago
Mit ihrem gefleckten Fell sieht diese Kurzhaarkatze einfach majestätisch aus.
Die Ägyptische Mau ist eine majestätische Katzenrasse, die bereits auf historischen Wandmalereien im antiken Ägypten abgebildet wurde. Ob daher ihr ausgeprägtes Temperament kommt? Ähnlich wie Hunde bindet sie sich jedenfalls an ihre Familie und liebt es auch, zu schmusen und gemeinsame Spielzeit zu verbringen. © IMAGO
Eine Britisch Kurzhaarkatze liegt bequem auf einem weiß verziertem Stuhl.
Auch die Britisch Kurzhaar ist ein echter Schmusetiger. Sie gilt als gemütlich und ausgeglichen und baut eine starke Bindung zu ihren Menschen auf. Von den Schmuse- und Streicheleinheiten kann diese Rasse gar nicht genug bekommen. Mit abwechslungsreichen Spielmöglichkeiten eignet sich die Britisch Kurzhaar auch als reine Wohnungskatze. © Westend61 / Imago
Eine Burma-Katze schaut kopfüber in die Kamera.
Burma-Katzen sind nicht nur dafür bekannt, sehr intelligent und neugierig zu sein. Sie gehören auch zu den besonders verschmusten Katzenrassen. Die Burma ist zwar eine temperamentvolle, aber auch sehr zutrauliche und verspielte Mieze. Sie liebt ihre Menschen über alles und kann gar nicht genug Aufmerksamkeit und gemeinsame Kuschelstunden bekommen. © Pond5 Images/Imago
Perser Katze liegt auf dem Boden.
Perserkatzen sind als Wohnungskatzen bestens geeignet, da sie sich nur wenig für die Natur, dafür umso mehr für ihre Bezugspersonen interessieren. Die Katzenrasse ist ausgesprochen anhänglich, sanftmütig und ruhig. Manche sprechen von der Perserkatze als die friedlichste aller Katzenrassen. Das macht sie zur besonders verschmusten Gefährtin. © YAY Images/Imago
Weiße American Curl Katze sitzt auf einem blauen Sessel.
Die American Curl mit den nach außen gerollten Ohren ist eine sehr liebesbedürftige Katzenrasse. Sie schmust gerne mit ihren Bezugspersonen, wählt sich allerdings meist einen Liebling, den sie zum Schmusen bevorzugt und ihm wie ein Hund überall hin folgt. © Pond5 Images/Imago
Eine rothaarige Frau schmust mit ihrer Katze im Wohnzimmer
Die Maine Coon kennen viele als die größte Hauskatzenrasse der Welt. Dass sie aber auch sehr intelligent und wirklich verschmust ist, wissen meist nur ihre Besitzer. Die Coonie folgt ihren Menschen gerne auf Schritt und Tritt und holt sich ihre Kuscheleinheiten ab, wann immer ihr danach ist. Rassevertreter besitzen aber auch ein ausgeprägtes Temperament und bewahren sich gerne ihre Freiheit. © Pond5 Images/Imago
Chartreux, Kartäuser, liegt auf dem Sofa.
Die Chartreux, auch als Kartäuser bekannt, gilt als sensible Katze, die gerne in Gesellschaft ist und es liebt, ausgiebig mit ihren Familienmitgliedern zu kuscheln. Manche bezeichnen sie sogar als harmoniesüchtig. © Zoonar/Imago
Es ist eine Birma-Katze zu sehen.
Mit ihrer ruhigen Art ist die Heilige Birma vor allem für Kinder und Senioren geeignet. Sie ist gerne in Gesellschaft und schmust gerne. © Imagebroker/Imago

Wie Sie der Katze auf andere Weise Ihre Zuneigung zeigen

Auch wenn sich Ihre Katze nicht gerne umarmen lässt, gibt es Wege, wie Sie ihr das Ausmaß Ihrer Liebe zeigen können. Laut dem DeineTierwelt Magazin haben „Studien gezeigt, dass Katzen menschliche Berührungen vorziehen, die denen ihrer Artgenossen ähneln“. Während Umarmungen nicht dazu gehören, können Sie es mit einem sanften Streicheln versuchen: Diese Bewegung würde Katzen nämlich an die gegenseitige Fellpflege erinnern, der die Tiere „untereinander nachgehen, wenn sie sich mögen und vertrauen.“ Am liebsten mögen die Stubentiger es demnach, wenn man sie an Kinn, Wangen und unterhalb der Ohren streichelt. An diesen sieben Anzeichen erkennen Sie übrigens, dass Ihre Katze Sie aufrichtig liebt. Mit Berührungen in der Nähe des Schwanzes oder am Bauch sollten Sie hingegen vorsichtig sein.

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Was Katzenhalter beim Umarmen beachten sollten

Am 04. Juni zeigen Katzenbesitzer auf der ganzen Welt ihrer Katze, wie sehr sie sie lieben. (Symbolbild)

Gehören Sie zu den glücklichen Katzenbesitzern, deren Tier sich liebend gerne umarmen lässt, gibt es trotzdem einiges, das Sie dabei beachten sollten. So rät das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) beispielsweise zum richtigen Umgang mit frisch behandelten Katzen: „Gerade im Frühsommer werden Haustieren häufig Arzneimittel zum Schutz vor Zecken, Flöhen und anderen Ektoparasiten verabreicht. Oft kommen Zeckenschutz-Halsbänder und Spot-on-Präparate zum Einsatz, die auf die Haut der Tiere getropft werden.“

Neben der Auswahl eines geeigneten Präparates solle man außerdem darauf achten, dass frisch behandelte Tiere nicht mit ihren Menschen in einem Bett schlafen und nicht mit weiteren Tieren des Haushaltes oder mit Kindern in Kontakt kommen.

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago

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