Tropisches Zuhause

Die neun schönsten Palmenarten als Zimmerpflanzen – exotisch und pflegeleicht

  • schließen

Zimmerpalmen machen jeden Raum sofort grün und heimelig. Dabei sind viele Arten auch recht pflegeleicht, wenn Sie ein paar Grundsätze beachten.

Sie sind pflegeleicht und verbreiten ein exotisches Flair: Palmen sind seit Langem beliebte Zimmerpflanzen. Wir stellen Ihnen die neun schönsten Exemplare vor, die jedes Wohn-, Schlaf- und sogar lichtdurchflutetes Badezimmer bereichern.

Neun Zimmerpalmen von groß bis überschaubar

Die wahrscheinlich bekanntesten Zimmerpalmen sind streng genommen gar keine: Yucca und Drachenbaum gehören zu den Spargelgewächsen. Wenn Sie auf echte Palmen bestehen, sollten Sie sich daher unter diesen neun Arten umzusehen:

Bergpalme

Diese Mini-Palme wird nur gut einen Meter hoch und gedeiht gut in sonnigen bis halbschattigen Plätzen. Nur pralles Sonnenlicht mag sie nicht so gerne. Dafür darf sie im Sommer auch nach draußen. Die Bergpalme verträgt Leitungswasser gut, auch hartes. Trockene Heizungsluft bekommt ihr dagegen nicht gut. Sprühen Sie sie daher regelmäßig ein oder verpassen Sie ihr eine Dusche. Verzichten Sie jedoch auf stehendes Wasser im Untertopf.

Dattelpalme

Die Dattelpalme ist recht pflegeleicht und an vielen Orten der Welt zu Hause. Sie hält sowohl Sonne als auch Wind und Wetter im sommerlichen Außenquartier aus. In der Wohnung braucht sie Platz – bei feuchter Raumluft breitet sie ihre Wedel aus.

Palmen verschiedener Arten sind beliebte Zimmerpflanzen.

Flaschenpalme

Die Pflanze mit dem interessanten flaschenförmigen Stamm mag es warm und bleibt am besten ganzjährig im Wohnzimmer oder Wintergarten. Unbeheizte Räume in der kalten Jahreszeit mag sie gar nicht. Junge Pflanzen gießen Sie möglichst häufig – sie mögen es feucht. Bei älteren Exemplaren darf die Erde auch mal austrocknen, um dann wieder ordentlich begossen zu werden. Bei guter Pflege wird die Flaschenpalme bis zu drei Meter hoch. Aber keine Sorge: Sie wächst sehr langsam.

Goldfruchtpalme

Diese sonnige Gefährtin wächst aus mehreren Stämmen in die Höhe und mag es warm und hell. Die Erde sollte immer schön feucht sein, daher mag die Goldfruchtpalme gerne eine Hydrokultur. Gelbe Blätter und Rinde sind bei ihr ein gutes Zeichen: Daher stammt ihr Name.

Hanfpalme

Die Hanfpalme ist eher keine Zimmerpflanze, sondern steht lieber draußen an einem warmen und windgeschützten Ort. Dort hält sie auch kalte Zeiten aus. Im tiefsten Winter sollte sie allerdings geschützt werden – harter Frost ist zu viel für sie. Bedecken Sie dafür die Erde rund um den Stamm mit Mulch, Tannenzweigen oder Stroh. Die Krone binden Sie locker zusammen, damit Sie diese und den Stamm anschließend mit einem Schutzvlies umhüllen können.

Kentia-Palme

Ungewöhnlich für eine Palme mag es die Kentia eher kühl und schattig – am liebsten bis 20 Grad. Gießen Sie nicht zu häufig. Staunässe verträgt sie nicht, dann wird der Stamm braun. Die Kentia kann bis zu drei Meter hoch werden. Aber bis dahin dauert es sehr lange.

Kokospalme

Die aus der Kokosnuss wachsende Palme säumt in der freien Natur Strände und mag es auch in der Wohnung sonnig und feucht. Sprühen Sie die Kokospalme täglich mit Wasser ein. Junge Palmen, die durchaus schon sehr hoch sein können, sollten Sie sofort umtopfen. Die Pflanze braucht Platz für ihre Wurzeln. Außerdem muss sie zu Beginn noch ein wenig vor der Sonne geschützt werden.

Priesterpalme

Diese Palme braucht Platz, sonst wird sie unangenehm: Die Priesterpalme bildet lange, spitze Blätter. Sie eignet sich daher nur als Zimmerpflanze für große Räume. Dafür ist die Priesterpalme winterhart und kann im Kübel auch draußen überwintern. Gießen Sie diese Palme nicht zu oft. Sie stammt aus den trockenen Südstaaten der USA und verträgt nicht zu viel Feuchtigkeit.

Steckenpalme 

Diese Schirmplame, auch Bambuspalme genannt, ist perfekt für Anfänger: Sie ist pflegeleicht und robust. Sie mag schattige Plätzchen und kommt auch mit dunklen Ecken zurecht. Steht sie zu hell, werden ihre Blätter gelb. Sprühen Sie sie auch im Winter regelmäßig ein.

Noch mehr spannende Gartenthemen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Darauf müssen Sie in der Pflege von Palmen als Zimmerpflanzen achten

Die meisten Zimmerpalmen sind recht pflegeleicht. Einige wenige Grundsätze sollten Sie dennoch beachten:

  • Palmen wachsen in der Natur in der Regel zu riesigen Bäumen. Dementsprechend wollen sie einen großen Topf.
  • Die meisten Palmen brauchen Licht, aber keine direkte Sonne.
  • Manche mögen es konstant feucht, andere trocken – eines haben die meisten gemeinsam: Sie wollen regelmäßig bis täglich mit nicht zu hartem Wasser besprüht werden.
  • Werden junge Wedel braun, bekommt der Baum zu wenig Wasser. Gelbe Blätter können dagegen ein Hinweis auf zu viel Feuchtigkeit sein.
  • In den feucht-warmen Blättern nisten sich schnell Schädlinge ein. Überprüfen Sie Ihre Palme daher regelmäßig. Frische Luft hilft und auch die Pflanze oft einzusprühen. Noch ein Trick: Palmen sollten immer mal wieder duschen, das hält sie gesund.
  • Viele Palmenarten bevorzugen sauren Boden. Verwenden Sie daher in den warmen Monaten etwa jede Woche oder jede zweite Pflanzendünger (werblicher Link), idealerweise Spezialdünger für Palmen. Auch Kaffeesatz bereichert die Erde.

Rubriklistenbild: © Zoonar.com/ArTo/IMAGO

Kommentare