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Air Defender 2023: Jetzt starten auch die Fallschirmjäger

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Die Kampfjets der Luftwaffen-Übung „Air Defender“ trainieren seit Montag über Deutschland. Und kann Auswirkungen auf den Flugverkehr haben.

  • Wie stark werden die Einschränkungen im zivilen Flugverkehr durch Air Defender 2023 werden? BDL-Chef geht von zunehmenden Verspätungen aus, vor allem am Abend.
  • Vom 12. bis zum 23. Juni findet in Deutschland das Kampfjet-Manöver Air Defender 2023 statt.
  • Nach Angaben der Luftwaffe der Bundeswehr handelt es sich dabei um die größte Luftoperationsübung in der Historie der Nato.
  • Alle Informationen im News-Ticker

Update vom 16. Juni, 14:32 Uhr: Laut einer Civey-Umfrage, die das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in Auftrag gab, hat eine Mehrheit der Deutschen Verständnis für eventuelle Beeinträchtigungen, die durch das Manöver Air Defender 2023 entstehen könnten. 67 Prozent der Befragten beantworteten die Frage danach mit „ja“ oder „eher ja“, 27 Prozent haben als Antwort „nein“ oder „eher nein“ an. Sechs Prozent der Befragten waren unentschlossen. In Ostdeutschland fiel die Ablehnung von NATO-Manövern wie Air Defender mit 43 Prozent höher aus, in Westdeutschland mit 22 Prozent niedriger. Zu den zusätzlichen Belastungen gehören erhöhter Fluglärm oder eventuelle Verspätungen im zivilen Luftverkehr.

Das sagt Olaf Scholz beim Besuch von Air Defender

Update vom 16. Juni, 13:11 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gibt auf dem Fliegerhorst Jagel/Hohn ein Statement ab. Nachdem der Kanzler im Cockpit eines Kampfjets gesessen hat und für einen Fototermin parat stand, wendet er ein paar Worte an die Bundeswehr und die Presse. Der Bundeskanzler spricht lobend von der Verteidigungsfähigkeit, die von den Partnern im Rahmen der Übung demonstriert wird. Er erwähnt auch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine, nennt diesen eine Sache, die „eigentlich nicht mehr vorkommen sollte“. Der Kanzler dankt am Ende des kurzen Statements alle Beteiligten. Generalleutnant Ingo Gerhartz, Inspekteur der Luftwaffe, dankt Scholz wiederum für seine Worte und übergibt ihm ein Modellflugzeug als Geschenk. Damit endet der öffentliche Teil, ehe der Kanzler im nicht-öffentlichen Part mit Soldaten und Soldatinnen des Manövers spricht.

Beim Besuch der Übung Air Defender 2023 am Fliegerhorst Jagel/Hohn am 16. Mai konnte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Cockpit eines Eurofighter-Kampfjets Platz nehmen

Update vom 16. Juni, 12:30 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will sich selbst ein Bild des Mega-Manövers verschaffen. Am heutigen Freitag will den er Fliegerhorst Jagel/Hohn (Schleswig-Holstein) besuchen und dort mit einigen der 10.000 Soldaten und Soldatinnen sprechen, die an der Übung teilnehmen. Der Stützpunkt gehört zu den Standorten, an denen für Air Defender auch Flugzeuge der NATO-Partner stationiert sind; 67 Maschinen anderer Nationen werden dort zusätzlich beherbergt. Für Scholz wird dies gleichzeitig auch der Antrittsbesuch bei der Luftwaffe sein; bei den anderen Truppenteilen (Heer und Marine) hat er diesen bereits absolviert. Die Politik ist mit dem bisherigen Verlauf von Air Defender 2023 sehr zufrieden. „Das erste Fazit fällt sehr, sehr positiv aus“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur (dpa) Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Scholz ist inzwischen am Fliegerhorst Jagel/Hohn gelandet, der NDR Schleswig-Holstein wird ab 12:45 live darüber berichten.

Update vom 16. Juni, 10:11 Uhr: Das Team Luftwaffe gibt in einem Video einen „Einblick in die Welt der Transporter“, die unter anderem Airbus A400M und Lockheed C-130 des U.S. Air National Guard am Boden und in der Luft zeigen. Eine spektakuläre Sequenz gegen Ende des Videos zeigt, wie Fallschirmjäger aus einem Transportflugzeug abgesetzt werden.

Zuvor zog der offizielle Account der Luftwaffe noch Bilanz des vierten Manövertages (Donnerstag, 15. Juni 2023): 240 Flüge wurden in allen drei Übungslufträumen mit 15 Flugmustern (= Flugzeugtypen) absolviert. Daran beteiligt waren 71 Maschinen aus acht Nationen. Am heutigen Freitag, den 16. Juni, startet der fünfte Tag der Luftoperationsübung, ehe Air Defender 2023 am Wochenende pausiert.

Update vom 13. Juni, 17:35 Uhr: Die Luftwaffe hat Medienberichten widersprochen, nach denen das Kampfjet-Manöver Air Defender 2023 Löscharbeiten eines Hubschraubers beim Großbrand in Lübtheen behindert habe. Diese Meldungen seien falsch. „Die Besatzung hat selbst auf den Start verzichtet. Der Übungsluftraum ist in größerer Höhe als das Einsatzgebiet der Löschkräfte“, so die Streitkräfte. Dennoch habe die Luftwaffe den Übungsluftraum nun zusätzlich beschränkt, sodass 4.000 Fuß (rund 1,22 km) von den Kamfpjets nicht unterschritten werden dürfe: „Sicherheit geht immer vor und Notfälle haben immer Priorität“.

Tornado, Eurofighter, F16: Fotos zur Kampfjet-Übung „Air Defender“

Ein A-10 Thunderbolt II-Erdkampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel.
Ein A-10 Thunderbolt II-Erdkampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. © Gregor Fischer/dpa
Die Soldatinnen und Soldaten der Luftwaffe haben einem Tornado ein besonderes Design verpasst.
Die Soldatinnen und Soldaten der Luftwaffe haben einem Tornado ein besonderes Design verpasst. © Falk Bärwald
Auf dem Seitenruder des Tornado-Kampfjets prangt die amerikanische Flagge mit der Freiheitsstatue.
Auf dem Seitenruder des Tornado-Kampfjets prangt die amerikanische Flagge mit der Freiheitsstatue. © Falk Bärwald
Die Tornado-Kampfjets stehen am Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein für Air Defender 2023 bereit.
Die Tornado-Kampfjets stehen am Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein für Air Defender 2023 bereit. © Falk Bärwald
Auch der sonderfolierte Eurofighter „Eagle Star 2.0“ stand vor dem Start des Air Defender 2023 auf dem Fliegerhorst Rostock-Laage.
Auch der sonderfolierte Eurofighter „Eagle Star 2.0“ stand vor dem Start des Air Defender 2023 auf dem Fliegerhorst Rostock-Laage. © Bernd Wüstneck/dpa
Zwei Kampfjets des Typs F-18 der US-Streitkräfte landen auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein.
Zwei Kampfjets des Typs F-18 der US-Streitkräfte landen auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein. © Falk Bärwald
Im Gegensatz zu den meisten Kampfjets, die am Air Defender 2023 beteiligt sind, stammen die F-18 Kampfjets nicht aus dem Bestand einer klassischen Luftwaffe, sondern von der US Navy.
Dieser F-18 Kampfjet gehört zum Bestand der US Navy. © Falk Bärwald
Insgesamt sind acht der F-18-Kampfjets am Air Defender 2023 beteiligt, je vier aus den USA und Finnland.
Insgesamt sind acht der F-18-Kampfjets am Air Defender 2023 beteiligt, je vier aus den USA und Finnland. © Sherifa Kästner
Ein Kampfjet vom Typ A-10 Thunderbolt II der US-Air Force steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel.
Ein Kampfjet vom Typ A-10 Thunderbolt II der US-Air Force steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel.  © Nikito/Imago
Ein Flugzeug vom Typ Tornado der Luftwaffe mit einer Sonderlackierung steht während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung "Air Defender 2023" über den Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Ein Tornado der Luftwaffe mit Sonderlackierung anlässlich des „Air Defender“ steht am Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa
Bundeswehrangehörige laufen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver "Air Defender 2023" vor einem Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe entlang.
Eine F-16 der griechischen Luftwaffe. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein türkischer Soldat steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel neben einem Kampfjet vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe.
Ein türkischer Soldat steht kurz vor Beginn der Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel neben einem Kampfjet vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe. © Nikito/Imago
Angehörige der US-amerikanischen Luftwaffe stehen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver "Air Defender 2023" vor einem Kampfflugzeug A10 der Airforce.
Vor Air Defender 2023: Angehörige der US-amerikanischen Luftwaffe stehen vor einem Kampfflugzeug A10 der Airforce. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein Flugzeug vom Typ F-16 der US Air Force steht während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung „Air Defender 2023“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Ein Flugzeug vom Typ F-16 der US Air Force steht vor Beginn der Übung „Air Defender 2023“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel.  © Daniel Bockwoldt/dpa
Ein Flugzeug vom Typ Tornado der Luftwaffe fährt während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung "Air Defender 2023" über den Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Ein Kampfjet vom Typ Tornado der Luftwaffe auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa
Ein Tornado-Kampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel.
Ein Tornado-Kampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. © Gregor Fischer/dpa
Ein Kampfflugzeug A10 der US-Airforce überfliegt vor dem Kampfjet-Manöver Air Defender den Fliegerhorst.
Ein Kampfflugzeug des Typs A-10 der US-Airforce überfliegt drei Tage vor dem Beginn des Kampfjet-Manövers Air Defender den Fliegerhorst Schleswig. Es gehört zu den wichtigsten Erdkampfflugzeugen der amerikanischen Streitkräfte. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Brad Lynch, ein Pilot der US-Airforce, hält eine 30 Millimeter große Patrone in den Händen. Mit dieser ist der Kampfjet des Typs A-10 ausgestattet.
Brad Lynch, ein Pilot der US-Airforce, hält eine 30 Millimeter große Patrone in den Händen. Mit dieser ist der Kampfjet des Typs A-10 ausgestattet. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Zwei Kampfflugzeuge A10 der US-Airforce überfliegen vor dem internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ den Fliegerhorst Schleswig.
Insgesamt hat die US-Luftwaffe zehn der Kampfjets des Typs A-10 für die Luftwaffenübung Air Defender 2023 nach Deutschland entsandt.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Zwei Kampfflugzeuge A10 der US-Airforce rollen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ auf die Startbahn.
412462327.jpg © Karl-Josef Hildenbrand/Imago
Journalisten stehen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ um ein Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe herum.
Auch Kampfjets des Typs F-16 sind bereits auf dem Fliegerhorst Lechfeld in Bayern angekommen. Hier ein Exemplar der griechischen Luftwaffe, von denen insgesamt drei der Flieger an dem Manöver Air Defender beteiligt sind. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein Flugzeug vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe startet während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Die Türkei hat genauso viele Kampfjets des Typs F-16 für Air Defender nach Deutschland verlegt. Diese sind auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein stationiert. © Daniel Bockwoldt/dpa
Ein Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe steht für das Internationale Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ bereit.
Die Allwetter-Mehrzweckflugzeuge F-16 waren und sind stark gefragt. Seit Beginn der Serienproduktion im Jahr 1976 wurden über 4.500 der Maschinen gebaut. Vor einigen Jahren wurde die Maschine von 25 Staaten eingesetzt, etwa 15 Prozent aller weltweit aktiven Kampfjets waren die Flieger des US-Herstellers Lockheed Martin. Kein Kampfjet wurde zu diesem Zeitpunkt häufiger verwendet. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
C17 beim Landeanflug auf Wunstorf
Am Dienstag (6. Juni) kam am Fliegerhorst in Wunstorf eine Transportmaschine des Typs Boeing C17 der US Air Force an. © Droese/Imago
A400M auf dem Fliegerhorst in Wunstorf
Ein weiterer Airbus A400M der Luftwaffe landete am Dienstag (6. Juni) auf dem Fliegerhorst in Wunstorf.  © Rainer Droese/Imago
C130 hercules in wunstorf
Auch eine Transportmaschine des Typs Lockheed C130 Hercules kam auf dem Fliegerhorst in Wunstorf an.  © Droese/imago
Mehrere C17 Maschinen am Fliegerhorst Wunstorf
Mehrere Transportmaschinen des Typs Boeing C17 aus den USA stehen nun bereits auf dem Fliegerhorst Wunstorf bereit.  © Droese/Imago
Flugzeuge und Militärfahrzeuge am Fliegerhorst Wunstorf
Parallel zu den ankommenden Flugzeugen laufen die Vorbereitungen zu Air Defender am Fliegerhorst auf Hochtouren. © Droese/Imago
Mitarbeiter der Bundeswehr am Feldtanklager in Wunstorf
Am Fliegerhorst Wunstorf wurde ein neues Feldtanklager für bis zu 2,4 Millionen Liter Kerosin eröffnet. © Julian Stratenschulte/dpa
Feuerwehr und Bundeswehr bei der Befüllung des Tanklagers
Mitarbeiter von Feuerwehr und Bundeswehr befüllten das neue Feldtanklager in Wunstorf. © Julian Stratenschulte/dpa
Soldaten betanken den A400M der Bundeswehr
Als erstes wurde der Airbus A400M der Bundeswehr mit Kerosin aus dem neuen Feldtanklager beliefert. © Droese/Imago
A400M landet in Wunstorf
Der Airbus A400M mit Sonderlackierung landete bereits mehrere Tage vor dem Start der Air Defender-Übung in Wunstorf. © Droese/Imago
F16-Kampfjets aus den USA für Luftwaffenübung landet in Jagel
Ein F-16-Kampfjet aus den USA kam gemeinsam mit weiten sechs Jets am Samstag (3. Juni) auf dem Fliegerhorst Jagel an.  © Georg Wendt/dpa
F16-Kampfjet aus den USA für Luftwaffenübung in Jagel gelandet
Die Flieger kamen am Samstag (3. Juni) auf dem Stützpunkt des taktischen Luftwaffengeschwaders 51 in Schleswig-Holstein an. © Georg Wendt/dpa
Drei F16-Kampfjets aus den USA fliegen in Formation
Drei F-16-Kampfjets flogen vor ihrer Landung am Samstag (3. Juni) am Fliegerhorst Jagel/Hohn noch in Formation. © Georg Wendt/dpa
Kampfjets des Typs „F-18“ sind für Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hohn gelandet.
Anders als die meisten teilnehmenden Flugzeuge und Kampfjets bei Air Defender 2023, stammen die US-amerikanischen „F-18“-Flieger nicht aus dem Bestand einer klassischen Luftwaffe, sondern gehören zur Marine-Streitkraft, der US Navy.  © Markus Scholz/dpa
Kampfjets des Typs „F-18“ sind für Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hohn gelandet.
Acht Kampfjets des Typs „F-18“ von McDonnell Douglas werden am Air Defender 2023 beteiligt sein, jeweils vier Flieger aus den USA und dem Nato-Neumitglied Finnland. Erste Maschinen sind am Mittwoch (31. Mai) auf dem Fliegerhorst Jagel/Hohn in Schleswig-Holstein gelandet. © Markus Scholz/dpa
Vier F-18-Kampfjets parken auf dem Flugfeld des Fliegerhorstes Hohn
Gleich mehrere F-18-Kampfjets parken nach ihrer Ankunft auf dem Flierghorst Hohn. © Markus Scholz/dpa
Eine A400M beim Medientag der Luftwaffe mit Air Defender-Logo
Von der deutschen Luftwaffe nimmt eine Transportmaschines des Typs Airbus A400M an der Air Defender-Übung teil. Sie wird in Wunstorf stationiert sein. © Droese/Imago
Der A400M der Luftwaffe auf dem Fliegerhorst in Wunstorf
Dem A400M wurde anlässlich von Air Defender eine Sonderlackierung verpasst. Neben dem Air Defender-Logo mit allen Teilnehmern finden sich am Heck der Airbus-Maschine auf je einer Seite die deutsche und amerikanische Flagge.  © Droese/Imago
A400M auf dem Fliegerhorst Wunstorf
Im Airbus A400M der Luftwaffe finden bis zu 116 Soldatinnen und Soldaten Platz. Außerdem verfügt der A400M über Windabweiser an den seitlichen Springertüren.  © Droese/Imago
Am Mittwoch (31. Mai) sind sieben US-amerikanische Transportflugzeuge des Typs „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed für die Übung Air Defender auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet.
Rund 20 Tonnen kann das Transportflugzeug „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed an Transportlast tragen. Insgesamt sieben der US-Flieger sind am Mittwoch (31. Mai) auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet, drei weitere werden noch erwartet.  © Droese/localpic/Imago
Am Mittwoch (31. Mai) sind sieben US-amerikanische Transportflugzeuge des Typs „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed für die Übung Air Defender auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet.
Bereits vor rund 70 Jahren hob erstmalig jemand mit dem Transportflugzeug ab, damals noch mit einer Basisversion. Nach zahlreichen Weiterentwicklungen gehört die „C-130 Hercules“ heutzutage zu den am längsten gebauten Flugzeugen der Welt. © Droese/localpic/Imago
Soldaten laden militärisches Gerät aus einer C-130 Hercules Maschine
Nach der Ankunft der C-130 Hercules Maschinen wurde am Fliegerhorst Wunstorf militärisches Gerät ausgeladen.  © Droese/Imago
Die ersten US-Transportmaschinen sind für Air Defender 2023 in Deutschland gelandet, hier eine McDonnell Douglas C-17A. Sie haben Personal und Material für die Übung der Luftwaffe an Bord.
Mit die ersten Flieger, die für die Militärübung Air Defender 2023 in Deutschland gelandet sind, sind US-Transportmaschinen des Typs „C-17A“ des Herstellers Boeing. Zwei der Flugzeuge sind am Dienstag (30. Mai) auf dem Fliegerhorst im niedersächsischen Wunstorf angekommen. © Droese/localpic/Imago
C17A auf dem Rollfeld des Fliegerhorsts Wunstorf
Vom Typ Boeing C-17A nehmen bei Air Defender 2023 insgesamt zwei Flieger aus den USA teil. Sie werden beide über die Dauer der Übung in Wunstorf (Niedersachsen) stationiert sein. © IMAGO/Droese
Die ersten US-Transportmaschinen sind für Air Defender 2023 in Deutschland gelandet, hier eine McDonnell Douglas C-17A. Sie haben Personal und Material für die Übung der Luftwaffe an Bord.
Die Transportflieger haben Personal und Material für Air Defender an Bord. Und davon passt einiges in die C-17A rein: Fast 80 Tonnen können ihn einem solchen Flieger zugeladen werden.  © Droese/localpic/Imago

Kampfjets über Köln haben indirekt was mit Air Defender 2023 zu tun

Update vom 13. Juni, 15:48 Uhr: Am Dienstag flogen kurz hintereinander zwei Kampfjets über Köln hinweg. Das hat indirekt mit Air Defender zu tun, wie ein Sprecher der Bundeswehr auf Nachfrage erklärte: Am Fliegerhorst Nörvenich sind Eurofighter und Tornados der Luftwaffe stationiert, die an Air Defender teilnehmen. „Unsere Kampfjets starten am Fliegerhorst und fliegen dann zur Air Defender-Übung“, so der Sprecher.

Kritik an Air Defender von der Linken: „Militärische Drohkulisse“

Update vom 13. Juni, 15:05 Uhr: Seit gestern läuft mit Air Defender 2023 die größte Luftoperationsübung in der Historie der Nato. Doch nicht jeder ist von dem Kampfjet-Manöver begeistert. Die Bundestagsfraktion der Linken hat sich in einer Mitteilung nun klar gegen die Übung positioniert: „Die NATO setzt mit der Kriegsübung Air Defender 2023 international ein verheerendes Signal“, so die Politikerin Sevim Dagdelen.

Die Nato baue eine militärische Drohkulissen auf und probe unter deutscher Führung den Luftkrieg gegen Russland, so die Bundestagsabgeordnete. Der Generalleutnant der Luftwaffe, Ingo Gerhartz, beteuerte indes: Air Defender 2023 soll kein Zeichen an Russland sein.

Wie groß ist „Air Defender 23“?

Insgesamt 10.000 Soldatinnen und Soldaten aus 25 Nationen werden an Air Defender 2023 beteiligt sein. In den vergangenen Wochen sind nach und nach über 250 Flugzeuge und Kampfjets in Deutschland gelandet, darunter auch Eurofighter und Tornados.

Air Defender 2023: Verspätungen im Flugverkehr drohen – besonders abends

Das Kampfjet-Manöver Air Defender 2023 sorgt bereits für spektakuläre Bilder.

Update vom 13. Juni, 12:10 Uhr: Hat der erste Tag des Kampfjet-Manövers Air Defender 2023 für ein Chaos im zivilen Flugverkehr gesorgt? Die für viele erfreuliche Antwort: kaum. Die Auswirkungen hätten sich „noch im Rahmen gehalten“, so die Bilanz der Luftverkehrsbranche vom Montagabend (12. Juni). Der Flughafen Hamburg meldete als einziger größerer Flughafen deutliche Verspätungen.

Doch wer in den nächsten Tagen noch eine Reise per Flugzeug geplant hat, sollte sich dennoch laufend über den eigenen Flug informieren, denn: Der Branchenverband BDL verwies auf einen „vergleichsweise geringen militärischen Flugbetrieb“ am Anlauftag der Übung: „Wir gehen davon aus, dass an den folgenden Tagen die Beeinträchtigungen des zivilen Luftverkehrs aber zunehmen werden, insbesondere mit Verspätungen in den Abendstunden“, sagte Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow.

Auch ein Sprecher der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) riet vor einer frühzeitigen Entwarnung ab: Es bleibe abzuwarten, wie viele Verspätungen und Ausfälle es in den kommenden Tagen geben werde und wie viele Maschinen es nicht rechtzeitig vor dem Nachtflugverbot an die Flughäfen schaffen würden. Es gebe schon deshalb „massive Einschränkungen“ für den zivilen Flugverkehr, weil es in den drei Übungszonen über Deutschland zu stundenlangen Sperrungen komme.

Air Defender 2023: Luftwaffe ist mit Start des Kampfjet-Manövers zufrieden

Update vom 13. Juni, 9:24 Uhr: Der zweite Tag des gigantischen Kampfjet-Manövers Air Defender 2023 ist gestartet. Am Premierentag der Übung seien allein von den beiden schleswig-holsteinischen Fliegerhorsten 50 Maschinen im Einsatz gewesen, wie Jörg Schroeder, Kommodore des Luftwaffengeschwaders in Jagel und Hohn, im Gespräch mit NDR Schleswig-Holstein sagte. Insgesamt habe es dort ganze 120 Starts gegeben. Schröder sei sehr zufrieden mit dem Start von Air Defender 2023: „Alle Ziele, die wir uns für die heutigen Manöver gesetzt haben, konnten wir erreichen“.

Was ist Air Defender 2023 und was wird dort geübt?

► Bei dem Kampfjet-Manöver Air Defender 2023 übt die Luftwaffe die Abwehr eines „Artikel five-Szenarios“. Der genannte Artikel fünf bezeichnet den Nato-Beistandsfall, bei dem die Streitkräfte der Verbündeten einem militärisch angegriffenen Mitgliedsstaat helfen.

► Deshalb werden vom 12. bis zum 23. Juni insgesamt 10.000 Soldatinnen und Soldaten aus 25 Nationen in Deutschland proben. In dem Zeitraum werden insgesamt über 250 Flugzeuge und Kampfjets im Luftraum der Bundesrepublik unterwegs sein.

► Geübt werden verschiedene Szenarien, darunter: der Kampf gegen Drohnen und Marschflugkörper, der Schutz von Städten, Flug- und Seehäfen sowie die direkte Unterstützung der Bodentruppen.

Air Defender: Erste spektakuläre Fotos zeigen, wie die Kampfjets über Deutschland trainieren

Mehrere Kampfjets fliegen in Formation hinter einem sonderfolierten Flugzeug durch den deutschen Luftraum.

Update vom 12. Juni, 18:05 Uhr: 10.000 Soldatinnen und Soldaten auf 25 Nationen sind an Air Defender 2023 beteiligt. Über 250 Flugzeuge und Kampfjets werden während des historischen Manövers im deutschen Luftraum unterwegs sein. Das wird zweifelsohne für atemberaubende Bilder sorgen – einen ersten Vorgeschmack teilte die Luftwaffe nun auf Twitter:

Air Defender 2023Übungsluftraum NordÜbungsluftraum SüdÜbungsluftraum Ost
Gebietgroße Teile von Schleswig-Holstein, Nord- und Westniedersachsen, Norden von NRW (nördlich von Münster), Teile der NordseeSaarland, Süden von Rheinland-Pfalz, Teile von Baden-Württemberg und BayernTeile der Ostsee, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, und Sachsen
FlughöheJe nach Region zwischen Flight Level 080 (circa 2.438 Meter) und Flight Level 660 (circa 18.470 Meter)Je nach Region zwischen Flight Level 100 (circa 2.900 Meter) und Flight Level 660 (circa 18.470 Meter)Je nach Region zwischen Flight Level 100 (circa 2.900 Meter) und Flight Level 660 (circa 18.470 Meter)
ZeitraumVom 12. Juni bis zum 16. Juni: 16 Uhr bis 20 Uhr; 19. Juni bis 23. Juni: 16 bis 20 UhrVom 12. Juni bis zum 16. Juni: 13 Uhr bis 17 Uhr; 19. Juni bis 23. Juni: 13 bis 17 UhrVom 12. Juni bis zum 16. Juni: 10 Uhr bis 14 Uhr; 19. Juni bis 23. Juni: 10 bis 14 Uhr

Air Defender 2023: Normalbetrieb an Großflughäfen in NRW zum Start des Kampfjet-Manövers

Update vom 12. Juni, 14:26 Uhr: Wie stark werden die Einschränkungen im zivilen Flugverkehr durch Air Defender 2023? Vor dem Start des Kampfjet-Manövers gingen die Ansichten dazu auseinander: Die Gewerkschaft der Fluglotsen (GdF) befürchtete rund 50.000 Minuten Verspätung pro Tag. Die Luftwaffe beschwichtigte und sprach von nur wenigen Minuten, die Flugreisende durch das Kampfjet-Manöver länger warten müssten.

Am Montag (12. Juni), dem ersten Tag der Übung, sind die Auswirkungen an den Großflughäfen in NRW bislang überschaubar: „Normaler Betrieb“, meldete der Flughafen Köln/Bonn am Mittag. Am Flughafen Düsseldorf laufe ebenso alles planmäßig und ohne Störungen, wie ein Sprecher gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) sagte. Eine Prognose für die nächsten Stunden sei jedoch noch nicht möglich: „Mit Verspätungen ab den frühen Abendstunden ist aber weiter zu rechnen“, so Sprecher Süleymann Ucar. Reisende sollen sich frühzeitig bei ihrer Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter über den Flugstatus informieren.

Air Defender 2023: Luftwaffe antwortet auf Proteste gegen Kampfjet-Manöver

Update vom 12. Juni, 13:26 Uhr: Bei Air Defender 2023 üben die Luftwaffen der Nato-Mitglieder für den Ernstfall. Die Idee ist nach der Annexion der Krim durch Russland entstanden, auch die aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Krieg haben das Kampfjet-Manöver maßgeblich beeinflusst. Man wolle eine „glaubwürdige Abschreckung“ darstellen, sagte Oberstleutnant Jürgen Schönhöfer wenige Tage vor dem Start der Übung: „Logischerweise ist das auch ein klares Signal an Russland“.

NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer sah an der Notwendigkeit der Übung keinen Zweifel, wie der Grünen-Politiker am Mittwoch (7. Juni) im Landtag in Düsseldorf sagte. Doch das sehen nicht alle so: Zwei Tage vor dem Beginn der Übung fanden am Fliegerhorst Wunstorf, der zu den Hauptstandorten der Übung gehört, Proteste gegen Air Defender statt. Rund 300 Menschen protestierten gegen das Vorhaben: Das Manöver könne „aktiv zum Ukrainekrieg genutzt werden“, hieß es auf einem Flyer der Friedensgruppe Neustadt/Wunstorf.

Am Montag (12. Juni) hat die Luftwaffe nun auf den Protest reagiert, auf Twitter fanden die Streitkräfte deutliche Worte: „Wir trainieren bei Air Defender 2023, damit wir auch zukünftig in Freiheit leben können“. Teil dieses freiheitlichen Lebens sei auch die Versammlungsfreiheit: „Demonstrationen und Meinungsfreiheit sind in einer Demokratie unabdingbar. Dafür stehen wir im Ernstfall mit unserem Leben ein“.

Air Defender 2023: Alle Infos zur Kampfjet-Übung kompakt im Überblick – auf einen Blick

In den nächsten Tagen werden immer wieder Kampfjets am Himmel über Deutschland unterwegs sein: Vom 12. bis zum 23. Juni findet die riesige Nato-Übung Air Defender 2023 statt. Insgesamt rund 10.000 Soldatinnen und Soldaten aus 25 Nationen sind für das Kampfjet-Manöver in die Bundesrepublik gereist. Mehr als 250 Flugzeugen und Kampfjets werden bei Air Defender im deutschen Luftraum unterwegs sein. In den letzten Wochen sind die Flieger nach und nach zur Übung eingetroffen.

Air Defender 2023: Nato-Luftwaffen wollen Zusammenarbeit und Reaktionsfähigkeit demonstrieren

Doch was wird bei Air Defender 2023 geübt? „Wir wollen hier eine glaubwürdige Abschreckung mit einem Article five-Szenario darstellen“, sagte Oberstleutnant Jürgen Schönhöfer wenige Tage vor dem Start des Manövers. Der genannte Artikel fünf bezeichnet den Nato-Beistandsfall, bei dem die Streitkräfte der Verbündeten einem militärisch angegriffenen Mitgliedsstaat helfen. Man wolle zeigen, dass „wir in der Lage sind, gerade auf der Seite der Luftwaffen äußerst schnell reagieren zu können“, so der Luftwaffeninspekteur.

Eine solch große Luftoperationsübung wie Air Defender 2023 hat es in der 75-jährigen Historie des Bündnisses noch nie gegeben. Bei dem Kampfjet-Manöver werden verschiedene Szenarios geprobt, um im Ernstfall gewappnet zu sein. Dazu gehören laut dem Luftwaffeninspekteur der Kampf gegen Drohnen und Marschflugkörper, der Schutz von Städten, Flug- und Seehäfen sowie die direkte Unterstützung der Bodentruppen.

Karte zeigt, wo die Kampfjets bei „Air Defender 23“ üben

Das heißt: Geübt wird zum Beispiel unter anderem, Kampfjets schnell von einem Standort aus an einen anderen zu verlegen. Täglich werden zu bestimmten Stunden viele Flieger und Kampfjets durch die Luft brausen. Das hat Auswirkungen. Zum einen: Fluglärm. Um dabei die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, hat das Zentrum Luftoperationen der Luftwaffe die Übung auf drei Lufträume aufgeteilt: Nord, Ost und Süd. Eine Karte der Bundeswehr zeigt, wo genau die Kampfjets unterwegs sein werden. „Insbesondere die Nutzung von Nord- und Ostseegebieten entlastet die Übungslufträume über bewohnten Gebieten“, hieß es von der Luftwaffe.

Doch die Fluggeräusche der Kampfjets sind nicht die einzigen Folgen, die durch das Kampfjet-Manöver Air Defender 2023 entstehen werden. In den betroffenen Gebieten kommt es in den Übungszeiträumen zu Flugverboten. Selbst Drohnen darf man dann nicht mehr starten lassen. Fotos von Air Defender 2023 zu machen, ist in den allermeisten Fällen indes erlaubt. Die Flugverbote durch Kampfjets werden aber auch den zivilen Flugverkehr beeinflussen.

Air Defender 2023: Flugverbote werden zu Verspätungen im zivilen Flugverkehr führen

Man rechne insbesondere mit Verspätungen, wie der Flughafen Düsseldorf zuletzt gegenüber 24RHEIN mitteilte: Denn viele Flugzeuge, die planmäßig Deutschland durchqueren, würden im Übungszeitraum von Air Defender auf andere Lufträume umgeleitet. „Dadurch können sich Flugzeiten verlängern, und es kann zu Verspätungen kommen“. Auch Landesverkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) sprach von „erheblichen Einschränkungen“.

Klar ist: Es wird auch Einschränkungen im zivilen Flugverkehr durch Air Defender 2023 geben. Unklar ist jedoch, wie stark diese Einschränkungen ausfallen werden. Die Gewerkschaft der Fluglotsen (GdF) befürchtete rund 50.000 Minuten Verspätung pro Tag. Die Luftwaffe beschwichtigte und sprach von nur wenigen Minuten, die Flugreisende durch das Kampfjet-Manöver länger warten müssten – vorausgesetzt, alle Beteiligten nutzen „alle ihre Möglichkeiten“ aus, wie ein Sprecher der Luftwaffe im Gespräch mit 24RHEIN sagte. Dazu gehört auch, dass die Flughäfen die Öffnungszeiten der Flughäfen verlängern. (mg) Fair und unabhängig informiert, was in NRW und Deutschland passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Rubriklistenbild: © Bundeswehr

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