23. Februar

Bundestagswahl 2025 im Märkischen Kreis: Ergebnisse und Entwicklungen am Wahlabend

Alle Autoren
    schließen
  • Jan Schmitz
    Jan Schmitz
  • Laura Müller
    Laura Müller
  • Kevin Laube
  • Maksym Brik
  • Florian Hesse
    Florian Hesse
  • Sarah Lorencic
    Sarah Lorencic
  • Volker Griese
    Volker Griese
  • Volker Heyn
  • Ann-Kathrin Büttner
    Ann-Kathrin Büttner
  • Marcel Guboff
    Marcel Guboff

Wie läuft die Bundestagswahl im Märkischen Kreis? Wie wählen die Bürgerinnen und Bürger in den Kommunen? Die Entwicklungen am Wahltag im News-Ticker.

Märkischer Kreis – Deutschland hat am 23. Februar einen neuen Bundestag gewählt. Von 8 bis 18 Uhr waren die Wahllokale geöffnet. Und auch die Wahlberechtigten im Märkischen Kreis waren dazu aufgerufen, ihre Kreuze auf dem Wahlzettel zu machen. Wie stimmten die Bürger im Märkischen Kreis in den Wahlkreisen 148 und 149 ab? Alle Entwicklungen, Beobachtungen und Ergebnisse live im Ticker.

News-Ticker aktualisieren

Bundestagswahl 2025 im Märkischen Kreis: Ergebnisse, Entwicklungen und Reaktionen am Wahltag

Ihnen einen schönen Abend

22.38 Uhr: Wir beenden unseren Wahl-Ticker aus dem Märkischen Kreis für heute Abend. Wir wünschen Ihnen noch einen angenehmen Abend. Am Montag geht es hier mit den jüngsten Entwicklungen weiter.

65 von 66 Wahlbezirken in Lüdenscheid

22.27 Uhr: Auch um 22.27 Uhr sind noch nicht alle Wahlbezirke in Lüdenscheid ausgezählt. Es fehlt noch der Wahlbezirk 081 im Bergstadt-Gymnasium. Kurios: Im Bergstadt-Gymnasium befand sich auch der zuerst ausgezählte Bezirk (WB 082). Das noch nicht vollständige Ergebnis sieht die CDU als klarer Wahlsieger. Die Christdemokraten kommen auf 29,84 Prozent. Die AfD liegt mit 22,56 Prozent vor der SPD (19,2 Prozent). Grüne (7,5) und Linke (7,5) trennen nur wenige Stimmen. Das BSW kommt auf 5,57 Prozent. Die FDP auf 4,13 Prozent. Lesen Sie hier die Wahlanalyse aus Lüdenscheid.

Wahlergebnisse in Menden

21.53 Uhr: Hohe Wahlbeteiligung auch in Menden: Mehr als 82 Prozent der Wahlberechtigten haben ihre Kreuzchen auf dem Stimmzettel gemacht. Die Auszählung aller Wahlkreise offenbart ein eindeutiges Bild. Mit 37,12 Prozent ist die CDU nicht nur die stärkste Kraft, sondern erzielte einen höheren Stimmenanteil als AfD (19,16 Prozent) und SPD (17,76 Prozent) zusammen. Die Grünen erhielten 8,58 Prozent der Zweitstimmen. Darauf folgen Linke (6,21 Prozent), BSW (3,93 Prozent) und FDP (3,61 Prozent). Ähnlich sieht es bei den Erststimmen aus: Paul Ziemiak (CDU, 40,7 Prozent) landete vor Bettina Lugk (SPD, 21,66 Prozent) und Wolfgang Grudda (AfD, 18,92 Prozent). Danach folgen Marjan Frauke Eggers (Grüne, 8,58 Prozent) und Jana Norina Finke (Linke, 5,56 Prozent). Lydia Timmer (FDP, 2,9 Prozent), Christof Trippe (Bündnis Deutschland, 1,22 Prozent) und Franz-Josef Schulte (Volksentscheide, 0,46 Prozent) erhielten weniger als fünf Prozent der Stimmen. 

Wahlergebnisse in Hemer

21.40 Uhr: In Hemer sind alle 42 Wahlbezirke ausgezählt. Das Ergebnis: Die Union fuhr auch hier mit 31,36 Prozent der Zweitstimmen den ersten Platz ein. Die AfD erhielt 22,73 Prozent, die SPD 18,6 Prozent der Stimmen. Auf den weiteren Plätzen folgen Grüne (7,54 Prozent) und Linke (7,26 Prozent). Das BSW (4,28 Prozent) und die FDP (4,16 Prozent) blieben in Hemer unterhalb der Fünf-Prozent-Marke. Auch bei den Erststimmen konnte die CDU das Rennen für sich entscheiden. Dabei ließ ihr Kandidat Paul Ziemiak (36,47 Prozent) Bettina Lugk (SPD, 23,38 Prozent) und Wolfgang Grudda (AfD, 22,47 Prozent) hinter sich.

„Blau-schwarz lässt grüßen“: Nezahat Baradari (SPD) ist schockiert

Für Nezahat Baradari (SPD), die wie Müller in der letzten Legislaturperiode die Region in Berlin vertreten hat, war es ein bitterer Wahlabend: Zwar lag sie bei den Erststimmen deutlich über dem Resultat der Bundes-SPD und verwies auch den AfD-Kandidaten Horst Karpinsky in diesem Ranking auf den dritten Platz, doch letztlich hatte sie wie erwartet keine Chance aufs Direktmandat. Da die Sozialdemokraten in NRW die Attendorner Kinderärztin auf der Landesliste nicht eben bevorzugt behandelt haben und das Ergebnis der SPD im Bund längst nicht so gut war, wie es für Baradari nötig gewesen wäre, darf sie ihre Zelte in Berlin nun abbrechen. „Schockierend! Bitter!“, nannte Baradari das Wahlergebnis, „blau-schwarz lässt grüßen. Politik ist ein undankbares Geschäft. Ich habe mich sechs Jahre lang mit großem Engagement für die Region eingesetzt. Aber es braucht nur populistisches Gerede, um den Menschen Sand in die Augen zu streuen. Populismus gewinnt.“

Nehazat Baradari (SPD) ist schockiert von den Wahlergebnissen.

Wahlergebnisse in Meinerzhagen

21.11 Uhr: Das knappe Rennen zwischen AfD und CDU ist in Meinerzhagen vorbei. Die Stimmen sind um 21.05 Uhr ausgezählt gewesen. Die AfD ist die zweitstärkste Kraft in der Volmekommune, die ihrem bereits 2021 erlangten Namen AfD-Hochburg damit einmal mehr gerecht wird. Nur wenige Prozente trennen die CDU von der AfD. Während die Christdemokraten 30,01 Prozent erhielten, gibt es für die Alternative für Deutschland 28,49 Prozent. Ein Unterschied von anderthalb Prozent.

Bei der vergangenen Bundestagswahl 2021 erhielt die AfD 12,77 Prozent, 22,48 Prozent im Bezirk „CA Vending Krugmann“. Dieses Jahr haben sich die Zahlen nahezu verdoppelt. Im Hochburg-Bezirk sind es 42 Prozent.

Wahlergebnisse in Kierspe

21.06 Uhr: Die Wahlergebnisse der Bundestagswahl spiegeln sich auch in Kierspe wider. Die CDU ist stärkste Kraft mit 29,36 Prozent, gleich darauf folgt die AfD mit 26,68 Prozent. Mit 17,3 Prozent schafft es die SPD an die dritte Stelle.

Alle anderen Parteien sind nahezu gleich auf, bleiben alle im einstelligen Bereich. In den Bundestag schaffen es, wenn es nach Kierspe geht, die Grünen mit 7,16 Prozent und Die Linke mit 6,11 Prozent. Die FDP schafft mit 3,8 Prozent nicht einmal 4 Prozent, das BSW hätte es mi6 5,28 Prozent geschafft.

Der große Verlierer ist die SPD, die 2021 noch 28,19 Prozent der Stimmen erhalten hatte und sogar vor der CDU, die knapp 27 Prozent erhalten hatte, lag. Auch die FDP war mit 11,76 Prozent noch stärker als die AfD, wenn auch knapp (11,66 Prozent). Die Linke aber legte auch in Kierspe zu und hat ein doppelt so hohes Ergebnis erzielt, 2021 waren es 3,25 Prozent.

Wahlergebnisse in Werdohl

21.01 Uhr: Werdohl hat jetzt alle Stimmen ausgezählt. Und so sieht das Zweitstimmenergebnis aus: CDU: 29,9 Prozent; AfD: 24,0 Prozent, SPD: 20,8 Prozent; Linke: 8 Prozent; Grüne 5,5 Prozent; BSW: 5,1 Prozent; FDP: 3 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,1 Prozent und war ähnlich hoch wie zuletzt bei der Bundestagswahl vor 20 Jahren (75,4 Prozent).

Wahlergebnisse in Plettenberg

20.48 Uhr: Auch in Plettenberg sind die Wahlergebnisse da. Bei den Zweitstimmen liegt die CDU vorne mit 34,2 Prozent. Es folgen AfD mit 24,9 Prozent und SPD mit 17,5 Prozent. Die Linke holt 5,7, und die Grünen 5,5 Prozent. Auch bei den Erststimmen setzte sich CDU-Kandidat Paul Ziemiak mit 38 Prozent durch. Kurz vor SPD-Kandidatin Bettina Lugk (22,3 Prozent) liegt AfD-Kandidat Wolfgang Grudda (24 Prozent).

Wahlergebnisse in Altena: CDU holt AfD ein

20.44 Uhr: In Altena scheint die CDU doch noch die AfD einzuholen, die zeitweilig mit 30 Prozent der Stimmen vor der CDU mit 28 Prozent lag. Alle 16 Stimmbezirke sind ausgezählt, jetzt sind auch zwei der sechs Briefwahlbezirke ausgezählt. Da zeigt sich, dass viele CDU-Wählerinnen und Wähler die Briefwahl genutzt haben. Mit 43 und 38 Prozent dominiert hier die CDU, während die AfD mit 12 beziehungsweise 13 Prozent vergleichsweise schlecht abschneidet. 

Wahlergebnisse in Neuenrade

20.31 Uhr: Auch in Neuenrade sind jetzt alle Wahlbezirke ausgezählt. Das Ergebnis ist deutlich: Die CDU geht als klarer Gewinner hervor. 39,1 Prozent der Zweitstimmen gingen an die Christdemokraten. Auf sie folgen AfD (19,1 Prozent), SPD (17,16 Prozent), Grüne (6,76 Prozent) und Linke (5,37 Prozent). Außerdem erhielt der christdemokratische Kandidat Paul Ziemiak 44,54 Prozent der Neuenrader Erststimmen. Mehr als SPD-Kandidatin Bettina Lugk (20,62 Prozent) und Wolfgang Grudda von der AfD (18,7 Prozent) zusammen. 

Wahlergebnisse in Halver

20.18 Uhr: In Halver hat sich die Tendenz bestätigt: Bei den Erststimmen setzte sich CDU-Kandidat Florian Müller mit 34,36 Prozent gegen Horst Karpinsky von der AfD (24,03 Prozent) durch. SPD-Kandidatin Nezahat Baradari erhielt 21,84 Prozent der Stimmen. Auch bei den Zweitstimmen hat Halver schwarz gewählt. Rund 32 Prozent der Stimmen entfielen auf die Christdemokraten, gefolgt von AfD (23,66 Prozent), SPD (17,32 Prozent), Grünen (7,87 Prozent), Linken (5,45 Prozent), dem BSW (5,12 Prozent) und der FDP (4,76 Prozent). 

Wahlergebnisse in Herscheid

20.08 Uhr: Herscheid hat gewählt, alle Wahlbezirke sind ausgezählt. Vorne liegt die CDU mit 33,5 Prozent, dann folgt die AfD mit 23,4 Prozent und die SPD mit 18,4 Prozent. Die Grünen haben 7,5 Prozent erreicht. Die Wahlbeteiligung in Herscheid lag bei 84,7 Prozent. Soweit die Zweitstimmen. Bei den Erststimmen liegt weiterhin die CDU vorne, hier sogar mit 37,2 Prozent für Direktkandidat Florian Müller. Horst Karpinski von der AfD überzeugte in Herrscheid etwas mehr als Nezahat Baradari von der SPD, er holte knapp 23 Prozent, während Baradari mit 22,3 Prozent Platz drei einnimmt.

„Das wird ein langer Abend“: FDP-Direktkandidat Johannes Vogel bangt um Ergebnis

20.00 Uhr: Johannes Vogel, Kandidat der FDP im Wahlkreis 148, verfolgt den Ausgang der Wahl in der Parteizentrale in Berlin. Nach einem Austausch mit dem Präsidium äußert er sich im Gespräch mit der Heimat. „Das wird ein langer Abend für uns. Ich habe im Moment überhaupt kein Gefühl. Man kann es ja nicht mehr beeinflussen“, sagt Vogel. Wohl und Wehe liegen für seine Partei bei wenigen Stimmen. Scheitert sie an der Fünf-Prozent-Hürde, ist sie draußen, schafft sie die fünf Prozent, dann zieht auch Vogel wieder in den Bundestag ein. „Das hat natürlich auch Auswirkungen auf mögliche Regierungskoalitionen“, sagt Vogel und schielt auf ein Dreier-Bündnis mit CDU, SPD und FDP. Reicht es zu den fünf Prozent, könnte sogar eine Regierungsbeteiligung möglich sein. „Was mich auf jeden Fall gefreut hat, ist die sehr gute Wahlbeteiligung“, sagt der FDP-Mann, „das ist ein gutes Zeichen für unsere Demokratie.“

Wahlergebnisse in Balve

19.51 Uhr: Balve hat fertig ausgezählt. Das vorläufige Zweitstimmen-Endergebnis lautet: CDU 45,5 Prozent (+9,9), AfD 17,2 Prozent (+9,9), SPD 14,9 Prozent (-10,9) und Grüne 7 Prozent (-2,5). Die Wahlbeteiligung betrug in Balve 85,8 Prozent (+4,3).

Wahlergebnisse in Schalksmühle

19.48 Uhr: In Schalksmühle sind alle Stimmen ausgezählt. Die Wahlbeteiligung liegt mit 85,9 Prozent extrem hoch. Bei den Zweitstimmen gewinnt die CDU mit deutlichem Vorsprung, kommt auf 33,8 Prozent, die AfD ist mit 21,6 Prozent die zweitstärkste Kraft vor der SPD (18,95), den Grünen (8,8), der FDP (4,9), den Linken (4,4) und dem BSW (3,8). In gleich vier Wahlbezirken liegt die AfD sogar vor der CDU, die allerdings im Höhengebiet und bei den Briefwählern den deutlichen Vorsprung herausgearbeitet hat. Die Erststimmen sehen Florian Müller (36.,4) als klaren Sieger, gefolgt von Nezahat Baradari (23,3) und AfD-Mann Horst Karpinsky (21,3).

CDU-Kandidat Florian Müller liegt in Führung

19.35 Uhr: Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt im Wahlkreis 148 (Olpe/Märkischer Kreis I), doch CDU-Kandidat Florian Müller liegt hoch in Führung, steht direkt vor dem erneuten Gewinn des Direktmandates. „Ich freue mich über das gute Ergebnis“, stellt der Bundestagsabgeordnete aus Drolshagen fest, „die Zahlen sind besser als beim letzten Mal. Das zeigt, dass die Arbeit der letzten Jahre honoriert wird. Natürlich hatten wir auch Rückenwind aus Berlin. Die Themensetzung war die richtige: die Wirtschaft, aber auch die Innere Sicherheit, die Migration. Wir haben den klaren Regierungsauftrag und müssen nun sehen, dass genau diese Themen auch angegangen und umgesetzt werden. Wir brauchen einen Politikwechsel. Mit den potenziellen Koalitionspartnern müssen wir nun eine Atmosphäre des Vertrauens aufbauen. Wir brauchen jetzt gemeinsam eine Politik des Problemlösens und nicht des Streits. Wenn wir die Probleme lösen, werden auch die Zustimmungswerte für die populistischen Parteien wieder kleiner werden, da bin sicher. Das ist mir ein sehr wichtiges Anliegen.“

Lüdenscheid: CDU liegt vorn, die AfD liegt vor der SPD

19.32 Uhr: WK 148/Lüdenscheid: In Lüdenscheid leisten die Wahlhelfer ganze Arbeit. Inzwischen ist mehr als die Hälfte aller Wahlbezirke ausgezählt. Bislang liegt die CDU bei den Zweitstimmen vorne und kommt auf 29,8 Prozent. Die AfD erreicht in Lüdenscheid derzeit 23,4 Prozent und liegt damit noch vor der SPD (18,9 Prozent). Im Herzen der Sozialdemokratie im Sauerland wäre das - sollte es so bleiben - ein Schlag in die Magengrube für die Genossen. Allerdings fehlen noch die Briefwahlbezirke mit voraussichtlich rund einem Drittel aller Stimmen. Die Linken (7,8 Prozent) liegen gleichauf mit den Grünen (7,7 Prozent). 

19.31 Uhr: Nachrodt-Wiblingwerde hat gewählt: Um 19:27 Uhr waren alle 8 Stimmbezirke ausgezählt, zuletzt fehlte nur noch einer der beiden Briefwahlbezirke. Stärkste Kraft wurde die CDU mit 32,59 Prozent, zweitstärkste Kraft ist in Nachrodt-Wiblingwerde die AfD mit 23,18 Prozent. Dann erst folgt mit Abstand die SPD mit 17,93 Prozent. Die Grünen erhielten 7,29 Prozent der Stimmen, gefolgt von Der Linken mit 6,35 Prozent. Dahinter noch das BSW mit 4,43 Prozent und die FDP mit 4,17 Prozent.

19.28 Uhr: Auch in Halver sind die Stimmen in der Hälfte aller Wahlbezirke ausgezählt. Zwei Parteien liefern sich bislang ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bisher stärkste Kraft ist die CDU mit 29,54 Prozent, gefolgt von der AfD mit 27,77 Prozent. Auf die SPD entfielen 14,84 Prozent der Zweitstimmen.

Grund zu feiern bei der Wahlparty der Linken

19.25 Uhr: Der Lüdenscheider Otto Ersching, Direktkandidat für die Linken im heimischen Wahlkreis 148 (Olpe/MK I), äußert sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis seiner Partei. „Mich freut das Ergebnis. Das spiegelt genau das wider, was hier zuletzt in Lüdenscheid passiert ist. Wir haben Mitgliederzuwachs. Ich habe nur noch strahlende Augen, wenn ich unsere 8,5 Prozent sehe. Wir haben es im Gegensatz zum BSW in den Bundestag geschafft. Das Bündnis ist entzaubert worden.“

Beste Stimmung herrscht bei der Wahlparty der Linken in Lüdenscheid um Otto Ersching.

19.23 Uhr: Die AfD ist in manchen Altenaer Stimmbezirken extrem stark: Am Drescheider Berg hat die AfD 37 Prozent der Stimmen geholt, 20 Prozent die CDU und 19 Prozent die SPD.

Meinerzhagen gibt sich erneut als AfD-Hochburg

19.21 Uhr: Die AfD-Hochburg Meinerzhagen wird ihrer Bezeichnung auch bei der Bundestagswahl gerecht. Das erste Ergebnis zeigt 41 Prozent bei den Zweitstimmen. Bundestagskandidat Horst Karpinsky kommt auf 42 Prozent. CDU und SPD kämpfen Kopf an Kopf mit 15 zu 17 Prozent, Die Linke erhält aber ebenfalls 9 Prozent.

Halbzeit: 161 von 317 Wahllokale sind bereits ausgezählt

19.20: Uhr: Auch in Werdohl ist jetzt gut die Hälfte aller Wahlbezirk ausgezählt, auch der im Familienzentrum Gernegroß in der Innenstadt. Dort hat die AfD mit 32,6 Prozent die meisten Zweitstimmen geholt. Die SPD kam auf 17,6 Prozent, die CDU holte 16,5 Prozent der Stimmen. Und auch das Ergebnis aus der Grundschule Kleinhammer liegt vor: 29,6 Prozent für die AfD, 29,1 Prozent für die CDU und 18,0 Prozent für die SPD.  

19.18 Uhr: Im Wahlkreis 148 sind rund die Hälfte aller Wahlbezirke bereits ausgezählt: Nach 161 von 317 Bezirken liegt Florian Müller mit 43,65 Prozent vor Horst Karpinsky (20,9) und Nezahat Baradari (18,9). Bei den Zweitstimmen liegt die CDU bei 39,5 Prozenz, die AfD bei 21,6 Prozent und SPD bei 15,1 Prozent.

SPD-Unterbezirksvorsitzender gibt sich kämpferisch

19.15 Uhr: Katerstimmung herrscht bei der Lüdenscheider SPD, die im Stock zusammensitzt. Hier spricht Fabian Ferber, Unterbezirksvorsitzender der SPD im MK, zu den Genossen. Ferber gibt sich trotz des schlechten Ergebnisses kämpferisch und versucht bereits wieder nach vorne zu blicken. „Den folgenden Generationen sind wir es schuldig, dass wir nicht verzagen. Es geht vorwärts. Wunden lecken! Spätestens bei der Kommunalwahl im September werden wir zeigen, dass wir hier in Lüdenscheid und anderswo wieder vorne stehen werden, weil wir authentisch die Kraft sind, die sich um die Sorgen und Probleme des Alltags kümmert und auch Lösungen dafür findet“, so Ferber.

Gedrückte Stimmung bei der Wahlparty der Lüdenscheider SPD, hier spricht Fabian Ferber zu den Genossen.

37,3% für die AFD im Lüdenscheider Wahlbezirk 242

19.11 Uhr: WK 148, Lüdenscheid: 37,3 Prozent der Stimmen für AfD: Das ist das Ergebnis des Wahlbezirks 242 (Otfried-Preußler-Schule). 193 von 517 Wählerinnen und Wählern gaben der in Teilen gesichert rechtsextremen Partei ihre Stimme. Mit weitem Abstand folgen CDU (114) und SPD (70). 

19.10 Uhr: In der Gemeinde Herscheid sind die Stimmen in fünf von zwölf Wahlbezirken (Rahlenberg, Spielberg, Grünenthal, Reblin/Holte und Rärin/Schwarze Ahe) ausgezählt. Aktuell ist die CDU mit 33,82 Prozent der Stimmen die stärkste Kraft, gefolgt von der AfD mit 27,66 Prozent und der SPD mit 15,02 Prozent.

19.09 Uhr: In Werdohl geht es Schlag auf Schlag: Auch die Wahlhelfer in der Grundschule Königsburg haben ausgezählt. SPD und CDU liegen dort mit jeweils 22,54 Prozent der Stimmen gleichauf. Am besten hat aber die AfD abgeschnitten, die 27,9 Prozent der Zweitstimmen bekommen hat.

19.08 Uhr: In Halver geht es weiter. Auch im Wahlbezirk Lindenhofschule liegt die AfD mit 194 Stimmen (30,5 Prozent) vorne, 170 Stimmen (26,7 Prozent) entfallen auf die CDU und 75 Stimmen (11,8 Prozent) auf die SPD.

19.07 Uhr: Die erste Auszählung aus Kierspe liegt vor. Sowohl bei den Erst- und den Zweitstimmen gewinnt die CDU deutlich. Florian Müller erhält knapp 38 Prozent, auch bei der Zweitstimme gibt es für die Christdemokraten 34 Prozent. Nezahat Baradari (SPD) kommt auf 22 Prozent, die SPD selbst kommt auf 19 Prozent. 

Zweitstärkste Kraft ist auch in Kierspe die Alternative für Deutschland. Horst Karpinsky (AfD) erreicht 19 Prozent, fast gleichviel Prozente, 18, gibt es für die AfD bei der Zweitstimme. Geht es nach Kierspe, zieht auch hier Die Linke in den Bundestag ein. 5 Prozent erreichte sie in der Volmekommune. 

Zwischenblinanz: 148 Wahllokale sind ausgezählt

19.06 Uhr: Eine Stunde nach Schließung der Wahllokale sind im Wahlkreis 148 89 von 317 Wahlbezirken ausgezählt. Florian Müller (CDU) liegt bei den Erststimmen haushoch in Führung, hat 45,3 Prozent Stimmenanteil, gefolgt von Horst Karpinsky (21,6) und Nezahat Baradari (17,6).

CDU-Fraktionsvorsitzender in Lüdenscheid äußert sich

19.05 Uhr: Oliver Fröhling, Fraktionsvorsitzender der CDU in Lüdenscheid äußert sich auf der Wahlparty der Lüdenscheider Christdemokraten zu den ersten bundesdeutschen Prognosen. „Wir hätten uns ein noch besseres Ergebnis gewünscht, dennoch ist die Stimmung gut. Wir sind stärkste Kraft geworden, während die SPD einen ganz ordentlichen Dämpfer bekommen hat. Ganz klar ist, dass die Politik, wie wir sie in den letzten Jahren erlebt haben, nicht fortgesetzt werden kann. das ist schon mal ein gutes Signal“, sagte Fröhling. 

Die Wahlergebnisse in Werdohl liegen vor

19.03 Uhr: Es geht weiter in Werdohl: Auch das Nachbarschaftshilfezentrum Ütterlingsen liefert Ergebnisse der Stimmenauszählung. Auch dort ist die AfD stärkste Kraft geworden (27,6 Prozent), allerdings ist der Abstand vor allem zur SPD (23,8 Prozent) , aber auch zur CDU (18,2 Prozent) geringer.

19.00 Uhr: In Werdohl liegen die Parteien dicht beieinander. Im Wahlbezirk Grundschule Stadtmitte entfallen 54 Stimmen (24,8 Prozent) auf die SPD, 49 Stimmen auf die AfD (22,5 Prozent) und 46 Stimmen (21,1 Prozent) auf die CDU. Der Wahlbezirk Stadtmuseum ist ebenfalls ausgezählt. Hier liegen AfD und CDU beide auf dem ersten Platz mit je 48 Stimmen (je 25,8 Prozent), gefolgt von der SPD mit 47 Stimmen (25,3 Prozent).

18.58 Uhr: Der Wahlbezirk Wichernhaus in Werdohl liefert auch Ergebnisse: Mit 34,5 Prozent der Zweitstimmen ist die AfD dort stärkste Kraft geworden, gefolgt von der CDU mit 26,5 Prozent und der SPD mit 16,3 Prozent. Und auch die Ergebnisse aus dem Werdohler Wahllokal in der Kita Wunderkiste (Ütterlingsen) liegen vor: Mit 30,4 Prozent erhielt die AfD dort die meisten Stimmen. SPD (20,7 Prozent) und CDU (20,4 Prozent) liegen fast gleichauf.

Wahlhelfer unterstützen bei der Auszählung in Lüdenscheid

18.56 Uhr: WK 148, Lüdenscheid: Der erste Wahlbezirk in Lüdenscheid ist ausgezählt. Im Bergstadt-Gymnnasium (082) liegt die SPD mit 27,5 Prozent der Zweitstimmen vor CDU (23,1 Prozent) und AfD (22,3 Prozent). Die beiden Parteien trennen in dem Wahllokal lediglich zwei Stimmen. Die Linke kommt auf 9,5 Prozent. Im Bergstadt-Gymnasium werden zudem die Wahlzettel der Briefwähler ausgezählt. Es gab in Lüdenscheid so viele Briefwähler wie noch nie. 

In Lüdenscheid läuft die Auszählung auf Hochtouren.

18.55 Uhr: In Nachrodt-Wiblingwerde ist der erste Stimmbezirk, die Turnhalle Wiblingwerde, ausgezählt. Die CDU erreicht die Mehrheit mit 32,7 Prozent, gefolgt von der AfD mit 23,59 Prozent. Die SPD liegt bei 15,48 Prozent, dann folgen die Grünen mit 8,35 Prozent, dicht dahinter die Linke mit 7, 86. Interessant: Hier liegen die sonstigen Parteien bei 12,06 Prozent, darunter sind die FDP und das BSW.

18.54 Uhr: Die ersten Ergebnisse aus Schalksmühle liegen vor: Ausgerechnet im Begegnungszentrum Westfälischer Hof, dem Treffpunkt für die Geflüchteten in der Gemeinde, holte die AfD 31,98 Prozent der Zweitstimmen, die CDU folgte mit 22,2 Prozent, die SPD mit 19,33 Prozent. Bei den Erststimmen lag Horst Karpinski (32,6) vor Florian Müller (25,2) und Nezahat Baradari (24,5).

18.51 Uhr: Balve lässt auch nicht lange auf die ersten Ergebnisse warten. In Volkringhausen erhielt die CDU 40,3 Prozent, die AfD kam auf 24,5 Prozent und auf die SPD entfielen 15,5 Prozent der Stimmen. In Eisborn kam die CDU auf 43,9 Prozent, während die AfD bei 17,3 Prozent und die SPD bei 15,8 Prozent landeten. In Garbeck (Wahlbezirk 9) holt die CDU 40,3 Prozent der Stimmen, während die AfD auf 20,5 Prozent kam und die SPD bei 16,8 Prozent landete. In Balve ist jetzt auch der Wahlbezirk Langenholthausen ausgezählt. Die CDU holte dort 47,3 Prozent der Zweitstimmen. Auf die AfD entfielen 17,8 Prozent, die SPD holt 10,6 Prozent.

18.50 Uhr: Auch in Herscheid ist mit Rahlenberg der erste Bezirk ausgezählt. Die CDU holt gut 39 Prozent. Auf Platz zwei liegt die AfD mit knapp 23,5 Prozent. Die SPD liegt bei 17,4 Prozent. Die FDP schafft es hier übrigens mit 5,8 Prozent den Einzug in den Bundestag. Für Die Linke (4,6 Prozent) gilt das nicht. Bei den Erststimmen liegt Florian Müller mit gut 40 Prozent deutlich vorne.

18.49 Uhr: Ein weiteres Ergebnis aus der Stadt Plettenberg liegt vor. Im Wahlbezirk Ohle und Umgebung gaben 418 von 827 Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Davon entfielen 140 Stimmen (33,65 Prozent) auf die AfD. Weitere 100 Stimmen gingen an die CDU (24,04 Prozent). Rund 60 Stimmen (14,42 Prozent) erhielt die SPD.

Enttäuschender Zwischenstand für die SPD: SPD Kreisvorsitzender nimmt Stellung

18.48 Uhr: „Das Wahlergebnis der SPD ist enttäuschend“, sagt der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Märkischer Kreis, Fabian Ferber in einer Stellungnahme zum vorläufigen Ergebnis. Die Frage sei zu stellen, ob die SPD: „inhaltlich, organisatorisch und auch kulturell den besten Auftritt liefert.“ Ferber zieht also klare Fazite aus dem Trend: „Eine Lehre aus den vergangenen Jahren muss für die Zukunft sein: Die SPD ist keine moderierende Partei. Sie muss für sich den Anspruch haben, politische Bewegungen anzuführen.“ Ferber erklärt, dass es für Verhandlungen mit anderen Parteien noch zu früh sei. Man müsse vorher das „Stimmungsbild der Basis“ der Partei einholen.

18.43 Uhr: Der zweite Wahlbezirk in Altena wurde ausgezählt. Auch im Bezirk Grunschule Evingsen I liegt die CDU mit 98 Stimmen (28,3 Prozent), es folgt die AfD mit 88 Stimmen (25,4 Prozent) und der SPD mit 76 Stimmen (22 Prozent)

18:40 Uhr: Weiter geht es in Altena im Wahlbezirk Grundschule Evingsen II. Mit 119 Stimmen (32,43 Prozent) liegt die CDU vorne, gefolgt von der AfD mit 94 Stimmen (25,61 Prozent) und der SPD mit 71 Stimmen (19,35 Prozent).

18.37 Uhr: Der Wahlbezirk 10 im Gemeinschaftsraum Blintrop in Neuenrade zeigt sich der CDU verbunden. Von 263 Wahlberechtigten kamen 133 Wähler ins Lokal. Die Union sammelte hier 66 Stimmen (49,62 Prozent). Es folgen die AfD mit 17 (12,78 Prozent) und die Grünen mit 15 Stimmen (11,28 Prozent).

Bundestagswahl 2025 im Märkischen Kreis im News-Ticker: Die ersten Wahlergebnisse liegen vor

18.32 Uhr: Auch in Plettenberg ist das erste Ergebnis da. Im Wahlbezirk Landemert bekam die CDU 44 Stimmen (40,74 Prozent), gefolgt von der SPD mit 23 Stimmen (21,3 Prozent) und der AfD mit 20 Stimmen (18,52 Prozent). 

18.26 Uhr: Das erste Ergebnis aus dem Wahlkreis 148 (MK/Olpe) ist da, aus dem tiefschwarzen Kreis Olpe. Im Wahlbezirk Dörnscheid in der Gemeinde Wenden gaben nur 74 Wahlberechtigte ihre Stimmen ab. Davon entfielen 40 (54,05 Prozent) auf die CDU. Es folgen AfD (18,9 Prozent), SPD (6,76 Prozent). 

18.21 Uhr: Mit Blick auf die beiden heimischen Wahlkreise gilt es sich noch zu gedulden. Die ersten Ergebnisse liegen bisher noch nicht vor.

18.00 Uhr: Die Wahllokale haben geschlossen. Nun beginnt die Auszählung der Stimmen. Die erste Prognose, basierend auf Nachwahlbefragungen, liegt zeitnah vor und wird eine erste Einschätzung des Wahlergebnisses geben.

17.50 Uhr: In zehn Minuten schließen die Wahllokale! Wer noch nicht gewählt hat, sollte sich beeilen – Wähler, die um 18 Uhr in der Schlange stehen, dürfen ihre Stimme noch abgeben. Kurz darauf gibt es die erste Prognose, gefolgt von Hochrechnungen im Laufe des Abends.

Endspurt bei der Bundestagswahl: Wann wird der neue Bundeskanzler verkündet?

17.46 Uhr: Andrea Mentzel, in Werdohl zuständig für die Organisation der Wahl, meldet aus dem Rathaus: „Die Flure sind voll mit Menschen, hier wollen alle noch wählen.“ Es zeichne sich eine sehr hohe Wahlbeteiligung ab. Anders in anderen Kommunen seien aber überall ausreichend Stimmzettel vorhanden. „Wir mussten noch keine nachliefern“, berichtete Mentzel.

17.38 Uhr: Eine der ganz spannenden Fragen des Tages: Schafft es die FDP in den neuen Bundestag? Jan Schriever, Gesicht der FDP in Schalksmühle, gab sich bei der Abstimmung im neuen Kulturort 8Giebel zuversichtlich. Am Abend wird man wissen, ob sich die Hoffnungen der Liberalen erfüllt haben.

17.30 Uhr: In einer halben Stunde schließen die Wahllokale. Dann geht es ans Eingemachte. Wer kommt an die Macht? Welche Direktkandidaten ziehen in den Bundestag ein? Hier nochmal wichtigsten Infos zum weiteren Verlauf des Wahltages.

  • Wann schließen die Wahllokale? Um 18 Uhr endet die Stimmabgabe.
  • Wann gibt es erste Ergebnisse? Die ersten Prognosen erscheinen gegen 18 Uhr, basierend auf Nachwahlbefragungen. Hochrechnungen folgen im Laufe des Abends, während sich die Auszählung konkretisiert.
  • Wann wird der neue Bundeskanzler verkündet? Deutschland wählt bei der Bundestagswahl keinen Präsidenten, sondern das Parlament. Die Bildung einer neuen Regierung und die Wahl des Bundeskanzlers oder der Bundeskanzlerin erfolgt erst später durch den Bundestag.

17.12 Uhr: Endspurt. Bis 18 Uhr kann in Halver im Wahlkreis 148 noch gewählt werden. Das Wahlamt meldet weiter regen Betrieb in den Wahllokalen. Präsenz zeigt dort auch die Polizei. Bisher sei alles friedlich. Es bleibt beim entspannten Bürgergespräch. 

Wer wählt mehr? In Lüdenscheid werden Statistiken erhoben

16.53 Uhr: Die ehrenamtlichen Wahlhelfer in den Lokalen machen einen geregelten Ablauf der Bundestagswahl erst möglich. Doch manche gehen noch einen extra Schritt. So etwa Christoffer Kristall Spelten. Der 41-Jährige ist seit seinem 18. Lebensjahr Wahlleiter. Er sitzt bei der Bundestagswahl im Wahllokal Nummer elf, in der Mensa des Zeppelin-Gymnasiums.

Christoffer Kristall Spelten ist Wahlleiter im Lokal 11 im Zeppelin-Gymnasium.

Die Stimmzettel, die die Wähler hier in die Urne schmeißen, werden für die Erhebung einer bundesweiten Wahlstatistik genutzt: „Wir haben die Stimmzettel eingeteilt zwischen männlichen und weiblichen Wählern.“ Auch Jahrgänge sind auf den Stimmzetteln vermerkt, etwa von 1981 bis 1990. Spelten erklärt die Idee dahinter: „So kann eine Statistik erhoben werden, ob mehr Männer oder Frauen wählen waren oder auch welche Jahrgänge.“

16.35 Uhr: Am Wahltag wird nicht nur entschieden, welche Parteien die Sitze im Bundestag einnehmen. Es werden auch Kandidaten direkt nach Berlin geschickt, um ihre Region zu vertreten. Wir haben die acht Direktkandidaten im Wahlkreis 148 nach ihren Ansichten zu den wichtigsten Fragen der Zeit befragt. Etwa zur viel diskutierten Migrationsfrage.

Bundestagswahl 2025: Wahllokale im Märkischen Kreis gut besucht

16.22 Uhr: Lange Schlangen bildeten sich auch vor der Wahlurne im Herscheider Rathaus, wo am Nachmittag bereits 260 von 351 Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben hatten. Demnach zeichnete sich auch in Herscheid eine sehr hohe Wahlbeteiligung ab.

16.10 Uhr: Nicht nur in den Lokalen wird fleißig gewählt. Auch vor dem Tag der Entscheidung haben viele Lüdenscheider ihre Stimme per Briefwahl abgegeben. „Wir hatten nur 14 Tage Zeit“, sagt Stefan Frenz, Leiter des Lüdenscheider Wahlamtes. Trotz der kurzen Zeitspanne könne Frenz sich über deutlich mehr abgegebene Wahlzettel freuen als etwa bei der Europawahl: „An jedem Abend war eine gute Menge in der Urne.“

15.57 Uhr: Auch in Lüdenscheid beobachten die Wahlhelfer in den Lokalen eine hohe Wahlbeteiligung. Das bestätigt zum Beispiel Renate Friedrichs. Die einstige Lehrerin ist ehrenamtliche Wahlhelferin im Wahllokal 11 in der Mensa des Zeppelin-Gymnasiums. Neben der hohen Wahlbeteiligung hat sie noch einen weiteren Grund zur Freude: Erstmals gibt es für ihren Einsatz eine Aufwandsentschädigung von 75 Euro.

Matthias Hattwig und Renate Friedrichs sind Wahlhelfer im Wahllokal 11.

15.45 Uhr: Viele Wähler in Neuenrade: Tageslicht bekam der Wahlvorstand im Neuenrader Wahlbezirk 1 (WK 149) nicht zu sehen, dafür aber reichlich Wahlberechtigte, die ihre Stimme abgeben wollten. Die Beteiligung sei bisher sehr gut, ergab am Nachmittag eine Nachfrage im Hotel-Restaurant Wilhelmshöhe, wo das Wahllokal in einem Raum im Erdgeschoss untergebracht war. 

„Ich wähle für den Frieden“: 85-Jährige hat noch nie eine Wahl verpasst

15.36 Uhr: Seit 40 Jahren sind Uwe Clemens und Klaus Scharf Wahlhelfer in Meinerzhagen. So eine hohe Wahlbeteiligung wie bei dieser Bundestagswahl haben sie aber noch nicht erlebt. Schon bevor das Wahllokal geöffnet hatte, standen die ersten Wähler vor der Tür des Wahllokals in den Stadtwerken Meinerzhagen. Bereits am Vormittag verzeichnete das Team so viele Wählerinnen und Wähler, wie sonst an einem gesamten Wahltag. Gegen 14.30 Uhr waren bereits mehr als 70 Prozent der Wählerinnen und Wähler gekommen, um ihr Kreuz zu machen. 

Klaus Scharf, Alev Hecht, Angelika Dublasky, Uwe Clemens (von links) sind Wahlhelfer in Meinerzhagen.

Einer von ihnen war etwa Nick Simon. Der 18-Jährige ist Erstwähler. „Jede Stimme zählt“, sagt der Meinerzhagener. Dass auch seine nun zum ersten Mal mitentscheidet, ist für ihn etwas Besonderes. Erika Neufuhr war schon einige Male wählen. Nicht eine Wahl habe die 85-Jährige in ihrem Leben verpasst. Am heutigen Tag wählt sie in der Hoffnung, dass der Frieden im Land bleibt. 

Erika Neufurth, 85 Jahre alt, wählt „für den Frieden“.

Waldemar Justus kam mit der gesamten Familie. Seine Frau, die beiden Kinder, zehn und zwölf Jahre alt, sowie die Schwiegermutter kamen gemeinsam zum Wahlbüro. „Man kann nicht früh genug anfangen“, sagen die Eltern mit Blick auf ihre Kinder. „Wählen gehört zur Demokratie dazu.“

15.18 Uhr: Großer Ansturm in Halver: Zum Mittag hin zeichnete sich offenbar eine hohe Beteiligung ab. Im ländlichen Halver-Oberbrügge (WK 148) geben sich die Wähler die Klinke in die Hand, kommen mit der Familie und dem Kinderwagen, mit dem Rad und über die Wiesen. „Das habe ich so noch nicht erlebt“, sagt Halvers Bürgermeister Michael Brosch schon früh. 

Bürgermeister Sebastian Wagemeyer appelliert: „Heute zählt deine Stimme.“

14.30 Uhr: Sebastian Wagemeyer, Bürgermeister von Lüdenscheid, hat sich per Instagram an seine Follower gewandt. Die Botschaft ist klar: „Heute zählt deine Stimme“, spricht er in die Kamera. „Es geht wirklich um viel. Es geht um unsere Zukunft. Es geht um unsere Demokratie.“ Freie und demokratische Wahlen seien lange nicht selbstverständlich und ein hohes Gut, das man unbedingt nutzen sollte.

9.05 Uhr: 41 Parteien wurden zur vorgezogenen Bundestagswahl 2025 zugelassen, auch wenn nur 29 davon teilnehmen. Neben den bekannten großen Parteien sind auch einige Kleinstparteien auf der Liste. Kenne Sie alle?

Kennen Sie alle? Diese 41 Parteien wurden formal zur Bundestagswahl 2025 zugelassen

Bundestagswahl
41 Parteien wurden für die Bundestagswahl formal zugelassen, doch nur 29 davon nehmen teil. Zwölf der Mitte Januar vom Bundeswahlausschuss formal anerkannten Parteien werden bei der Abstimmung nicht dabei sein, wie die Bundeswahlleiterin Ende Januar in Wiesbaden mitteilte. Anders als langjährige Bundestags- und Landtagsparteien hatten vor allem kleinere Parteien beispielsweise noch eine erforderliche Anzahl von Unterstützerunterschriften nachweisen müssen. © IMAGO/Sascha Steinach
Bundestagswahl
SPD, Grüne, FDP, AfD, Linke, Freie Wähler, Volt, Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, Bündnis Deutschland und das Bündnis Sahra Wagenknecht sind demnach in allen 16 Ländern mit Landeslisten vertreten. Die CDU tritt in allen Bundesländern außer Bayern an, die CSU (Foto) nur in Bayern. Die übrigen Parteien werden nicht in allen Ländern auf den Stimmzetteln stehen. Acht von ihnen treten den Angaben nach jeweils nur in einem Land an. © IMAGO/Michael Bihlmayer
Die SPD wird bei der Bundestagswahl 2025 auf den Wahlzetteln stehen. Die Partei schickt Kanzler Olaf Scholz erneut als Spitzenkandidat ins Rennen.
Wir haben die 41 formal zugelassenen Parteien gesammelt. Die SPD wird bei der Bundestagswahl 2025 auf den Wahlzetteln stehen. Die Partei schickt Kanzler Olaf Scholz erneut als Spitzenkandidat ins Rennen. © Hendrik Schmidt / dpa
Die CDU geht mit Friedrich Merz als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl 2025.
Die CDU geht mit Friedrich Merz als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl 2025. © Thomas Banneyer / dpa
Auch Bündnis 90/Die Grünen ist als Partei zur Bundestagswahl zugelassen. Spitzenkandidat ist Robert Habeck.
Auch Bündnis 90/Die Grünen ist als Partei zur Bundestagswahl zugelassen. Spitzenkandidat ist Robert Habeck. © Georg Wendt / dpa
Auch die FDP um Parteichef Christian Lindner wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.
Auch die FDP um Parteichef Christian Lindner wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.  © Moritz Frankenberg / dpa
Auf den Wahlzetteln können Wählende auch bei der AfD ihr Kreuz setzen. Mit Alice Weidel stellt die Partei auch eine Kanzlerkandidatin.
Auf den Wahlzetteln können Wählende auch bei der AfD ihr Kreuz setzen. Mit Alice Weidel stellt die Partei auch eine Kanzlerkandidatin. © Sebastian Kahnert / dpa
In Bayern wird die CSU auf dem Wahlzettel stehen
In Bayern wird die CSU auf dem Wahlzettel stehen. Die Schwesterpartei der Union ist zugelassen für die Bundestagswahl – der Name von Parteichef Markus Söder wird darauf allerdings nicht auftauchen, er bleibt als Ministerpräsident in Bayern und will nicht nach Berlin. © Daniel Vogl / dpa
Die Linke wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Linke wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. © Hendrik Schmidt / dpa
Als mindestens in einem Landtag vertretene Partei ist auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zur Wahl zugelassen.
Als mindestens in einem Landtag vertretene Partei ist auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zur Wahl zugelassen. Seit der Absplitterung von den Linken sitzt das BSW auch bereits im Bundestag. © Hannes P Albert / dpa
Auch das Bündnis Deutschland ist zur Wahl zugelassen
Auch das Bündnis Deutschland – hier ein Foto aus dem Jahr 2022 – ist als Partei, die in einem Landtag vertreten ist, zur Wahl zugelassen. Die rechtskonservative, wirtschaftsliberale Partei ist mit sieben Abgeordneten in der Bremer Bürgerschaft vertreten. © Bernd von Jutrczenka / dpa
Selbiges gilt für die Freien Wähler, hier Parteivorsitzender Hubert Aiwanger. Die Partei ist aktuell in Bayern und Rheinland-Pfalz im Landtag vertreten.
Selbiges gilt für die Freien Wähler, hier Parteivorsitzender Hubert Aiwanger. Die Partei ist aktuell in Bayern und Rheinland-Pfalz im Landtag vertreten. © Daniel Vogl / dpa
Bayern-Partei ist zur Bundestagswahl zugelassen
Zu den 31 weiteren Parteien, die der Bundeswahlausschuss wegen eingehaltener Formalitäten zur Wahl zulässt, gehört auch die Bayernpartei. Sie setzt sich laut eigenen Aussagen für „Selbstbestimmung, Föderalismus und die Eigenstaatlichkeit Bayerns“ ein. Das Foto zeigt ein Plakat aus dem Wahlkampf zur Landtagswahl in Bayern 2023. © IMAGO/Goldmann
Zur Bundestagswahl 2025 zugelassen ist auch die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, kurz MLPD.
Zur Bundestagswahl 2025 zugelassen ist auch die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, kurz MLPD. Sie versteht sich als kommunistische deutsche Kleinpartei. © IMAGO / Michael Gstettenbauer
Auch zur Bundestagswahl zugelassen: Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität, kurz BüSo. Das Foto zeigt ein Wahlplakat aus dem Jahr 2019.
Auch zur Bundestagswahl zugelassen: Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität, kurz BüSo. Das Foto zeigt ein Wahlplakat aus dem Jahr 2019. © Revierfoto via www.imago-images.de
Die Gartenpartei, hier als Wahlplakat in einer Reihe mit AfD und SPD aufgeführt zum Landtagswahl-Rennen in Sachsen-Anhalt 2021, wurde ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl.
Die Gartenpartei, hier als Wahlplakat in einer Reihe mit AfD und SPD aufgeführt zum Landtagswahl-Rennen in Sachsen-Anhalt 2021, wurde ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl. © IMAGO / Jan Huebner
Auch auf den Wahlzetteln zur Bundestagswahl dabei: Die Partei der Humanisten. Ihr Fokus liegt auf Säkularisierung und Wissenschaft.
Auch formal zugelassen: Die Partei der Humanisten. Ihr Fokus liegt auf Säkularisierung und Wissenschaft. © IMAGO / Müller-Stauffenberg
Die Basisdemokratische Partei Deutschland, kurz dieBasis, wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Basisdemokratische Partei Deutschland, kurz dieBasis, wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.  © IMAGO / IPON
Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer, hier Namensgeber Todenhöfer im Bild, wurde 2020 gegründet. Zur Bundestagswahl 2025 ist sie zugelassen.
Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer, hier Namensgeber Todenhöfer im Bild, wurde 2020 gegründet. Zur Bundestagswahl 2025 ist sie zugelassen. © Jörg Carstensen / dpa
Ebenfalls zugelassen: Die Kleinpartei Menschliche Welt.
Ebenfalls zugelassen: Die Kleinpartei Menschliche Welt. © IMAGO/Manfred Segerer
Auch das Bündnis C – hier eine Wahlwerbung für die Parteivorsitzende Karin Heepen aus dem Jahr 2019 (2. Plakat v.r.) – ist zugelassen.
Auch das Bündnis C – hier eine Wahlwerbung für die Parteivorsitzende Karin Heepen aus dem Jahr 2019 (2. Plakat v.r.) – ist zugelassen. © IMAGO / Karina Hessland
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl ist die Partei UNABHÄNGIGE für bürgernahe Demokratie.
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl ist die Partei UNABHÄNGIGE für bürgernahe Demokratie. © IMAGO/Sandy Dinkelacker
Die Partei Die PARTEI ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Ihr Vorsitzender Martin Sonneborn sitzt für die Vereinigung im EU-Parlament.
Die Partei Die PARTEI ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Ihr Vorsitzender Martin Sonneborn sitzt für die Vereinigung im EU-Parlament. © Kay Nietfeld / dpa
Auch die als rechtsextrem geltende Partei Freie Sachsen ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Auch die als rechtsextrem geltende Partei Freie Sachsen ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. © IMAGO/BODE
Auf den Wahlzetteln zur Bundestagswahl wird man ein Kreuz auch bei der Tierschutzpartei setzen können. Der Name verrät, wofür die Vereinigung besonders steht.
Auf den Wahlzetteln zur Bundestagswahl wird man ein Kreuz auch bei der Tierschutzpartei setzen können. Der Name verrät, wofür die Vereinigung besonders steht. © IMAGO/Revierfoto
Auch die Partei Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.
Auch die Partei Ab jetzt...Demokratie durch Volksabstimmung wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen. © IMAGO/Oliver Kaelke/DeFodi Images
Die Partei Cannabis Social Club (kurz: CSC) setzt sich für die Legalisierung von Cannabis in Deutschland ein. Zur Bundestagswahl ist sie zugelassen.
Die Partei Cannabis Social Club (kurz: CSC) setzt sich für die Legalisierung von Cannabis in Deutschland ein. Zur Bundestagswahl ist sie zugelassen. Das Symbolfoto zeigt eine Tafel mit etwaiger Aufschrift. © IMAGO / Bihlmayerfotografie
Auf dem Wahlzettel – hier ein Beispiel zur Europawahl 2024 – steht auch bei der Bundestagswahl die Partei MERA25.
Zugelassen ist auch die Partei MERA25. Sie steht nach eigener Aussage für „Linke Politik für Frieden, Solidarität und Freiheit“. © IMAGO/Manfred Segerer
Die Ökologisch Demokratische Partei, kurz ÖDP, ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Ökologisch Demokratische Partei, kurz ÖDP, ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Das Bild zeigt ein aktuelles Wahlplakat. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Franz Feiner
Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) stellt einen Sonderfall in Deutschland dar.
Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) stellt einen Sonderfall in Deutschland dar. Die Partei ist seit 1955 von der Fünf-Prozent-Hürde befreit. Dementsprechend sitzt mit Stefan Seidler gar ein Mitglied im Bundestag. Auch bei der Bundestagswahl 2025 ist die Partei wählbar. © Axel Heimken / dpa
Zur Bundestagswahl 2025 ist auch die Partei Liberale Demokraten – die Sozialliberalen (kurz: LD) zugelassen.
Zur Bundestagswahl 2025 ist auch die Partei Liberale Demokraten – die Sozialliberalen (kurz: LD) zugelassen.  © IMAGO/Bernd Leitner
Hier auf dem Stimmzettel zur Landtagswahl 2022 in NRW, bald auch auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl 2025: Die Partei Die LIEBE.
Hier auf dem Stimmzettel zur Landtagswahl 2022 in NRW: Die Partei Die LIEBE. © IMAGO/Juergen Schwarz
Auch die Partei Volt wird bei der Bundestagswahl 2025 wählbar sein. Unter anderem steht sie für Klimaschutz und ein starkes Europa.
Auch die Partei Volt wird bei der Bundestagswahl 2025 wählbar sein. Unter anderem steht sie für Klimaschutz und ein starkes Europa. © IMAGO/Stefan Zeitz
Die WerteUnion galt eigentlich als Verein, der den konservativen Markenkern der Union vertrat.
Die WerteUnion galt als Verein, der den konservativen Markenkern der Union vertrat. 2024 strebte Ex-Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen dann die Gründung einer eigenen Partei an, der er nun vorsitzt. Zur Bundestagswahl 2025 wurde die WerteUnion nun zugelassen. © Soeren Stache / dpa
Die Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch (kurz: DAVA) ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Die Partei gilt als Erdogan-nah.
Die Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch (kurz: DAVA) ist zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Die Partei gilt als Erdogan-nah. © IMAGO/Guido Schiefer
Die trotzkistische Kleinpartei Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (kurz SGP) ist zur Bundestagswahl zugelassen.
Die trotzkistische Kleinpartei Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (kurz SGP) ist zur Bundestagswahl zugelassen. Sie setzt sich gegen Kapitalismus und Krieg ein. Das Wahlplakat stammt aus dem Jahr 2023 aus Berlin. © IMAGO/Stefan Zeitz
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl 2025: Die Partei für Verjüngungsforschung.
Ebenfalls zugelassen zur Bundestagswahl 2025: Die Partei für Verjüngungsforschung. Sie setzt sich für die schnellere Entwicklung von Verjüngungstherapien ein. Das Plakat hing im Wahlkampf zur Europawahl 2024 in Chemnitz. © IMAGO/Fotostand / Nachtigall
Auf dem Stimmzettel für die Europawahl 2024 standen die Partei des Fortschrittes (kurz: PdF) und auch die V-Partei³ bereits.
Auf dem Stimmzettel für die Europawahl 2024 standen die Partei des Fortschrittes (kurz: PdF) und auch die V-Partei³ bereits. Beide wurden auch für die Bundestagswahl 2025 zugelassen. Die ³ bei der V-Partei steht übrigens für „Veränderung, Vegetarier und Veganer“. © IMAGO/Manfred Segerer
Die Partei DIE SONSTIGE ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Partei DIE SONSTIGEN ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. Laut Website steht man als „Friesenpartei“ für „skurrile Minderheiten, Systemwechsel & gegen neurechte Klima-Leugnung“. © IMAGO/Michael Bihlmayer
Im Wahllokal kann man seinen Stimmzettel auch mit einem Kreuz bei der Dr. Ansay Partei in die Urne werfen.
Auch die Dr. Ansay Partei wurde zugelassen. © Patrick Pleul / dpa
Die Partei DIE NEUE MITTE ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Partei DIE NEUE MITTE ist ebenfalls zur Bundestagswahl 2025 zugelassen. © bpb
Die Piratenpartei Deutschland ist ebenfalls für die Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Die Piratenpartei Deutschland ist ebenfalls für die Bundestagswahl 2025 zugelassen. Das Plakat stammt aus der Kampagne zur Europawahl 2024. © IMAGO/Fotostand / Nieweler

Update vom 23. Februar, 8 Uhr: Die Wahllokale im Märkischen Kreis haben geöffnet. Bürgerinnen und Bürger können dort nun bis 18 Uhr ihre Stimmen abgeben. Mit ersten Hochrechnungen ist im Laufe des Tages zu rechnen – alle Entwicklungen gibt es dann auch hier aktuell im Live-Ticker.

Bundestagswahl 2025 im Märkischen Kreis: Ergebnisse in den Wahlkreisen 148 und 149

[Erstmeldung] Einmal mehr ist der Märkische Kreis in zwei Wahlkreise aufgeteilt. Zum Wahlkreis 148 Olpe – Märkischer Kreis gehören der Kreis Olpe sowie vom Märkischen Kreis die Gemeinden Halver, Herscheid, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen und Schalksmühle. Dort bewerben sich acht Kandidaten um ein Direktmandat, eine neunte Bewerbung war gescheitert. Im Vorfeld der Wahl erklären sie, wie sie vorgehen würden, um die Industrieregion Südwestfalen wieder auf Kurs zu bringen.

ParteiName
SPDNezahat Baradari
CDUFlorian Matthias Müller
GrüneMatthias Maria Antonius Koch
FDPJohannes Vogel
AfDHorst Karpinsky
Die LinkeOtto Ersching
Freie WählerMarion Linde
EB:TurckAxel Turck

Die MK-Gemeinden Altena, Balve, Hemer, Iserlohn, Menden (Sauerland), Nachrodt-Wiblingwerde, Neuenrade, Plettenberg und Werdohl gehören derweil zum Wahlkreis 149 Märkischer Kreis II. Das sind die Kandidaten:

ParteiName
SPDBettina Lugk
CDUPaul Ziemiak
GrüneMarjan Frauke Eggers
FDPLydia Timmer
AfDWolfgang Grudda
Die LinkeJana Norina Finke
Bündnis DeutschlandChristof Trippe
EB:SchulteFranz-Josef Schulte

Bei der Bundestagswahl 2021 holte die CDU im Wahlkreis Olpe - Märkischer Kreis I mit 32,8 Prozent die meisten Stimmen. Dahinter folgten die SPD (27,6), FDP (12,5), Grüne (9,9) und AfD (8,5). Im Wahlkreis Märkischer Kreis II landete derweil die SPD mit 29,6 Prozent knapp vor der CDU mit 28,3 Prozent. Die FDP erreichte 12,0 Prozent, die Grünen 10,4 Prozent und die AfD 9,2 Prozent.

Rubriklistenbild: © Cedric Nougrigat

Kommentare