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10 Ausflugsziele rund ums Ruhrgebiet – für einen Tagestrip

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Ob alte Gemäuer, verwunschene Seen oder ein Museum auf einem Bahnsteig: das Ruhrgebiet bietet vielfältige Ausflugsziele für einen Tagestrip.

Köln – Im NRW gibt es einiges zu entdecken. Auch fernab der großen Städte des Ruhrgebiets gibt es Orte, die sie sich für einen Tagestrip anbieten. Schlösser, Burgruinen, Höhlen und Natur – 10 Ausflugsziele im Ruhrgebiet im Überblick.

Hasper Talsperre

Die Staumauer an der Hasper Talsperre ist 30 Meter hoch.

Umgeben von klarem Wasser liegt die malerische Hasper Talsperre in Hagen. Hier kann man dem Alltagsstress entfliehen. Die Ruhe der Natur lässt sich am besten mit Blick auf das Wasser genießen. Ein rund fünf Kilometer langer Rundweg um die 1904 erbaute Staumauer lädt zu einem entspannten Spaziergang ein.

  • Adresse: Hasper Talsperre, 58135 Hagen

Burgruine Hardenstein

Die Burg Hardenstein in Witten ist ein spannendes Ausflugsziel. Um diese Burg kursiert auch eine schaurige Sage. (Archivbild)

Die Burg Hardenstein in Witten ist eine Wasserburg. Über 600 Jahre reicht die Geschichte dieser zurück. Die Burgruine kann rund um die Uhr besichtigt werden. Sie ist über den Bergbauwanderweg oder mit der Ruhrtalbahn zu erreichen. Beeindruckend ist nicht nur das Gebäude, sondern auch die Sage, die sich um die Burg Hardenstein rankt.

  • Adresse: Hardensteiner Weg, 58456 Witten

Kluterthöhle im Ennepe-Ruhr-Kreis

Die rund 380 Gänge in der Kluterthöhle in Ennepetal erinnern an ein geheimnisvolles Labyrinth. (Archivbild)

Die wahrscheinlich „größte Naturhöhle Deutschlands“ ist die Kluterthöhle im Ennepe-Ruhr-Kreis. Über 300 Gänge gibt es in der Höhle. Hier kann unter anderem ein unterirdischer See, sowie ein versteinertes Korallenriff erkundet werden. Um die Höhle besichtigen zu können, werden verschiedene Führungen angeboten.

  • Adresse: Gasstraße 10, 58256 Ennepetal

Der Museumsbahnsteig in Oberhausen

Ein stillgelegter Bahnhof in Oberhausen leuchtet im Dunkeln.

In Oberhausen kann man ein Museum auf einem stillgelegten Bahngleis entdecken. In dem etwas anderen Museum der LVR-Industriemuseen können Besucher die Zeit der Schwerindustrie entdecken. Mit alten Waggons, bunten Lichtinstallationen und einer Ausstellung im Wartehäuschen wird hier viel geboten. Der Museumsbahnsteig kann rund um die Uhr besichtigt werden und befindet sich auf den Gleisen 4 und 5 im Hauptbahnhof Oberhausen.

  • Adresse: Willy-Brandt-Platz 1, 46045 Oberhausen

Kirchheller Heide

In der Kirchheller Heide in Bottrop liegt auch ein See. (Archivbild)

Ein malerischer See zwischen Bottrop, Oberhausen und Dinslaken erinnert an Schweden. Der See entstand durch den Steinkohleabbau. Dieser Ort eignet sich für alle, die eine Auszeit in der Natur suchen. Hier kann man wunderbar Spazieren gehen oder eine Tour mit dem Rad machen.

  • Adresse: Kirchheller Heide, 46244 Bottrop

Halde Rungenberg und eine Pyramide aus Schutt

Die Pyramide in der Halde Rungenberg kann mit 300 Stufen erklommen werden. (Archivbild)

In der Halde Rungenberg in Gelsenkirchen kann man auf angelegten Wegen verschiedene Spaziergänge unternehmen. Die Halde Rungenberg ist eine sogenannte brennende Halde. Auf dem höchsten Punkt befindet sich ein Kunstwerk, das die Halde auch nachts erstrahlen lässt. 300 Stufen führen hinauf zu einer Pyramide aus Schutt, die in der Mitte geteilt ist.

  • Adresse: Halde Rungenberg, 45897 Gelsenkirchen

Eisenbahntunnel in Hattingen

In Hattingen wurde ein alter Eisenbahntunnel zum Radweg umgebaut.

Durch einen alten Eisenbahntunnel in Hattingen kann man seit einigen Jahren einfach durchfahren oder gehen. Durch den Schulenbergtunnel führt der Von-Ruhr-zur-Ruhr Radweg. Aber nicht nur mit dem Fahrrad, auch zu Fuß kann man den Eisenbahntunnel erkunden. Dieser ist neben der historischen Altstadt Hattingens eine echte Besonderheit. Im Jahr 1979 wurde der Zugverkehr durch den Tunnel eingestellt. Seit 2008 ist er für Radfahrer und Fußgänger geöffnet.

  • Adresse: Friedrichstraße 75, 45525 Hattingen

Berg Hohenstein

Das Berger-Denkmal auf dem Hohenstein in Witten ist ein Aussichtsturm von dem man einen tollen Ausblick hat. (Archivbild)

Der Hohenstein in Witten bietet mit seinen Wäldern und Höhenwegen zahlreiche Aktivitäten für Besucher. Mit einer Höhe von 165,7 Metern bietet er eine herrliche Aussicht. Das wohl bekannteste Bauwerk auf dem Hohenstein ist das Berger-Denkmal. Der 20 Meter hohe Aussichtsturm ist für Besucher frei zugänglich. Außerdem gibt es ein Wildgehege und einen Streichelzoo. Diese haben täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Weiten des Hohensteins bieten sich zudem für Radtouren und Spaziergänge an.

  • Adresse: Hohenstein, 58453 Witten

Ein Ausflug zur Isenburgruine in Hattingen

Die Isenburg in Hattingen kann rund um die Uhr besucht werden. Auch ein Museum gibt es hier. (Archivbild)

In Hattingen steht die Isenburg. Sie wurde 1193 erbaut und 1199 fertiggestellt. Bereits 1225 wurde die Isenburg zerstört und stand somit nur 25 Jahre. Die Ruine der Isenburg ist öffentlich zugänglich und kann rund um die Uhr besichtigt werden. Das Burgmuseum ist allerdings nur an den Wochenenden geöffnet. Auf der Freilichtbühne finden außerdem häufig Veranstaltungen statt.

  • Adresse: Am Isenberg 2, 45529 Hattingen

Tagestrip zum riesigen Wald Haard mitten im Ruhrgebiet

Im Waldgebiet Haard kann man am Wochenende zahlreiche Wanderwege testen. (Archivbild)

Das Waldgebiet Haard liegt mitten im Ruhrgebiet und ist ein idealer Ort zum Entspannen und Erholen. Auf einer Fläche von 5500 Hektar gibt es in der Haard zahlreiche Berge und Hügel zu erkunden. Auf zweien davon stehen sogar Aussichtstürme. Von dort hat man einen herrlichen Blick über die Haard. Auf dem Naturlehrpfad kann man Wissenswertes über das Waldgebiet lernen.

  • Adresse: Am Stimbergpark, 45739 Oer-Erkenschwick

Darüber hinaus gibt es im Ruhrgebiet auch noch weitere Orte, die sich für einen Besuch eignen. Dazu gehört unter anderem eine Talsperre in der Nähe von Hagen.

(mcg)

Rubriklistenbild: © Hans Blossey/Imago

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